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Chapter 796: Aloria 2 (Kap. 797)

    <h4>Chapter 796: Aloria 2 (Kap. 797)</h4>


    Aloria von innen war eine v?llig andere Welt als die Au?enbezirke.


    Die Ver?nderung begann mit der Temperatur. überraschend war es hier w?rmer als drau?en, und die Luft war auch dichter. Durchtr?nkt mit etwas Uraltem... und Unwillkommenem.


    Sie hatten gerade erst die innere Barriere überquert, und seitdem hatte sich jeder Atemzug von Neveah angefühlt, als würde er eine Erinnerung mit sich tragen, die nicht ihre eigene war.


    Dieser Ort war ihr vertraut. Nicht auf eine beruhigende Art, sondern auf eine beunruhigende Weise. Die Vertrautheit warnte sie, dass sie diesen Ort kannte und ihn fürchtete.


    Gigantische B?ume erstreckten sich in stiller Erhabenheit nach oben. Sie waren breit genug, dass sich ein Drache um sie winden konnte, genug um den Himmel zu blockieren und den Wald vor seinem Licht zu schützen.


    Das Bl?tterdach der B?ume war so dicht verwoben, dass Neveah nicht sicher war, ob der Tag sich von der Nacht unterscheiden würde.


    Die Baumrinden waren mit einem seltsam gef?rbten Moos bedeckt, das im sp?rlichen Licht schwach schimmerte. Es war weder gold- noch silberfarben, sondern hatte einen unnatürlichen nz irgendwo dazwischen.


    "Sch?n" war keine ann?hernd passende Beschreibung. Es war unnatürlich... genau wie Aloria selbst.


    Neveah beendete ihre Beobachtung mit einem tiefen Ausatmen, einem vergeblichen Versuch, den Druck des magischen Summens, das von allen Seiten auf sie einwirkte, zu lindern.


    Sie warf einen Seitenblick auf Jian und Xenon. Beide waren still, aber wachsam. Siesen den Wald auf diese perceptivische Weise, die für Drachenlords typisch war.


    "Aloria ist nicht nur ein Wald...", murmelte Jian. "Es ist ein lebendiges, atmendes Wesen."


    Neveah konnte dem nur zustimmen. Der Wald war auf eine Art lebendig, die sich schwer in Worte fassen lie?. Man konnte praktisch seinen Atem h?ren und seinen Zorn spüren.


    Ob dieser Zorn ihnen galt oder nicht, war ungewiss. Sicher war nur, dass der Wald nicht erfreut über ihre Anwesenheit war.


    "Schütze deinen Geist, Veah", sagte Jian zu ihr. "Vertraue nicht dem, was du siehst oder fühlst. Das Arkane ist so tief in den Wurzeln des Waldes vergraben, dass es praktisch eins mit ihm ist."


    "Und mit Demevirld in dir wird man auf dich aufmerksam."


    Neveah nicktengsam. "Ich werde es im Kopf behalten."


    "Wie finden wir nun den angeblichen Markierungspunkt, wenn wir nicht einmal wissen, wonach wir suchen?" fragte Neveah und blickte zwischen Jian und Xenon hin und her.


    Die beiden tauschten einen Blick und sahen dann wieder deutlich zu Neveah.


    "Stimmt...", sagte Neveah und schüttelte leicht den Kopf. "Jetzt verstehe ich, warum ich vorsichtig sein muss."


    Sie machte ein paar Schritte nach vorne, die Stirn leicht gerunzelt. Langsam atmend lie? sie ihren inneren Wolf an die Oberfl?che treten. Ihre Sinne wurden sofort sch?rfer und stellten sich auf den Wald ein.


    Die Stille und Ruhe des Waldes machten Ger?uschen und Gerüchen tz, die so entfernt waren, dass man sie leicht überh?ren konnte.


    Augenblicklich wurde sie von einer Flut von Düften und Ger?uschen überw?ltigt, so sehr, dass es schwerfiel, sie zu filtern. Aber sie beruhigte ihren Atem und konzentrierte sich.


    So seltsam es auch war, dunkle Magie hatte einen deutlichen Geruch. Vielleicht weil sie aus den schrecklichsten Quellen stammte, roch sie eindeutig nach Tod... kaltem, reglosem Tod.Drachen konnten dunkle Magie nicht unbedingt riechen, sie konnten sie eher fühlen. Doch in Aloria war das Summen der Magie sout, dass es schwierig war, sie voneinander zu unterscheiden.


    Für Neveah war es allerdings anders. Nichts roch gleich. Und sie wusste genau, wie Beoruhs Magie roch, sie konnte ihre Begegnung auf dem Berg Edar nicht vergessen, selbst wenn sie es versucht h?tte.


    Und dann war da noch Demevirld. Weil Arkane Kr?fte in ihren Adern pulsierten, konnte sie den Druck dieser Magie leicht erkennen. Vielleicht nicht mühelos, doch sie würde sicherlich besser zurechtkommen als jeder andere.


    ?Es ist schwierig, es genau einzugrenzen, doch ich habe eine grobe Richtung.“, sagte Neveah und drehte sich nach einer Weile zu ihnen um.


    ?Braves M?dchen.“, sagte Xenon mit einem leisen Spott und nickte mit dem Kopf, dass Neveah vorangehen solle.


    Neveah z?gerte kurz. ?Das h?ttest du nicht so... in diesem Ton sagen müssen.“


    ?Hat er nicht.“, stimmte Jian zu, allerdings schien er eher amüsiert als besorgt zu sein.


    Sie drehte sich um und führte den Weg an, w?hrend sie Xenons leises Kichern ignorierte. Sie gingen schweigend weiter durch den Wald, das einzige Ger?usch war der Wald selbst, der sie zur Vorsicht mahnte.


    Der Pfad, den sie nahmen, war schmal, allerdings nicht so schmal, dass sie nicht nebeneinander gehen konnten. Er war mit vertrocem Laub bedeckt und manchmal von Unterholz verborgen.


    Es dauerte nichtnge, bis die erste List des Waldes sich offenbarte.


    Der anf?nglich einfache, gewundene Pfad teilte sich pl?tzlich in zwei Richtungen.


    Ein Weg tauchte vor ihnen auf, ges?umt von tten Steinen und kleinen Blumen am Rand, die sanft leuchteten, als wollten sie den Weg weisen.


    Neveah z?gerte. ?Das war eben noch nicht da.“


    Jian schaute nicht einmal hin. Er bog nach links ab, von den Steinen auf den kahlen Boden und griff nach einem Pfeil von Neveahs Rücken, zog die scharfe Spitze leicht über den Boden.


    Als das Metall die Erde berührte, verschob sich der Steinweg. Neveah blinzelte und sah, wie sich die Steine bewegten. Es waren keine Steine, sondern winzige gen, die sich zusammengerollt hatten und warteten. Als Jian sie st?rte, zischten sie und schl?ngelten sich ins Unterholz.


    Neveah spürte, wie sich ihr Magen zusammenzog.


    Sie warf Xenon einen Blick zu. Er runzelte die Stirn und seine Hand glühte bereits mit einer kleinen mme, doch das war unn?tig. Die gen waren verschwunden. Zumindest vorerst.


    ?Dumme Tricks.“, murmelte Xenon leise.


    Je tiefer sie gingen, desto st?rker wurde das Gefühl der Unheil. Es war nichtut oder offensichtlich, sondern einngsames, schleichendes Unbehagen, als würde man einen Raum betreten, den man nicht betreten sollte.


    Neveah sah h?lzerne H?user, die hoch in den B?umen erbaut waren. Lichter ckerten in den Fenstern. Sie wurden beobachtet. Sie konnte es fühlen.


    Neveah spannte ihren Bogen, griff jedoch nicht nach einem Pfeil. Sie beschwor die Magie in sich, formte einen Pfeil aus goldenem Licht und lie? ihn fliegen.


    Der Treffer war pr?zise, und eines der H?user zersplitterte in Lichtflecken und enthüllte drei Feen, deren Adamantium-Pfeile bereits auf Jian gerichtet waren.


    ?Lass es sein.“, warnte Neveah. ?Ich verspreche dir, du wirst dein Ziel nicht treffen... aber meins sicher.“
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