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Chapter 797: Aloria 3 (Kap.798)

    <h4>Chapter 797: Aloria 3 (Kap.798)</h4>


    **Die Fae überlegten ihre M?glichkeiten und kamen zu dem Schluss, dass die Lage aussichtslos war. Mit gesenkten B?gen und fallengssenen Pfeilen zogen sie sich zurück.**


    Neveah hingegen lie? ihren Bogen nicht sinken. ?Ihr werdet eurer Sippe rmachen, dass wir nicht ihretwegen hier sind. Und ihr braucht euch nicht in unsere Angelegenheiten einzumischen, es sei denn, ihr zwingt uns dazu.“


    ?Und falls sich unsere Anwesenheit über diese Furche hinaus verbreitet, ubt ja nicht, dass ich nicht zurückkehren werde, wenn ich es für n?tig halte.“


    Ihr Pfeil leuchtete heller und schimmerte mit einer starken arkane Aura, die Neveahs Worte untermauerte.


    Die Fae verschwanden in einem Wirbel aus Flügeln und panischen Blicken. Vorerst würden sie in Ruhe gssen werden, doch es war absehbar, dass der gesamte Wald bald von ihrer Anwesenheit wissen würde.


    Zwischen dem Wald, der sie hinauszudr?ngen versuchte, und den Fae, die sie entdeckt hatten, machte sich Neveah weniger Sorgen um Letztere.


    ?Die Kampfelfen werden weniger nachsichtig sein“, sagte sie und senkte schlie?lich ihren Bogen.


    ?Wie konnte ich sie nicht spüren?“ murmelte Xenon ver?rgert, denn gerade war ein Pfeil auf Jian abgeschossen worden, ohne dass er es vorher bemerkt hatte.


    ?Ich habe sie auch nicht gespürt. Der Wald verbirgt ihre Anwesenheit“, antwortete Jian. ?Er arbeitet zu ihren Gunsten und gegen uns. Neveahs Verbindung zum Arkanen widersetzt sich diesem Prinzip ... zudem sind ihre Sinne generell sch?rfer.“


    ?Je schneller wir zu dieser Markierung kommen, desto besser“, entschied Xenon, offensichtlich gereizt von der Tatsache, dass man sich an ihn herangeschlichen hatte.


    ––––––


    **Der erste ernsthafte Angriff ereie sich genau in dem Moment, als sie einen breiten Torbogen aus dicken Ranken durchquerten.**


    Xenon ging zuerst hindurch, und kaum hatte er den Bogen passiert, schossen die Ranken von der Wurzel hoch und krochen auf seinen Fu? zu.


    Er seufzte und konnte sich blitzschnell aus ihrer Reichweite drehen. Mit zusammengekniffenen Augen beobachtete er die sich windenden Ranken, die sich ineinander vergen und schlie?lich die Form einer humanoiden Kreatur annahmen, die sich auf ihn stürzte und Ranken aus ihren Handfl?chen schoss.


    Neveah und Jian hielten sich zurück, w?hrend Xenon einen kontrollierten mmensto? auf die Kreatur loslie?. Sie brüllte auf, als die mmen sie vergen, und griff Xenon weiter an.


    Geschw?rzte Ranken brachen aus ihren Armen und Beinen hervor, erweiterten sich zu einem Netz und versperrten ihnen die Sicht auf Xenon, w?hrend die brennende Kreatur ihn zu attackieren begann und ihm keinen Raum zum Ausweichen lie?.


    Neveah hatte ihren Bogen in Sekundenschnelle gespannt, doch sie musste ausweichen, als Dutzende von Ranken pl?tzlich aus allen Richtungen auf sie zuschossen.


    Ein m?chtiger Feuersto? hinter ihr verg die sich n?hernden Ranken. **?Los!“** rief Xenon.


    Neveah stürzte sich ins Gefecht, die Magie in ihrer Hand ballte sich zusammen und formte eine Klinge, mit der sie der humanoiden Ranke in den Rücken stach und sie durchtrennte. Die mmen, die an ihr leckten, fügten ihr keinen Schaden zu.


    Die Rankenwesen explodierten in Glut und magischen Funken, die wie ein Funkenregen über sie herabfielen. Die Kreatur war verschwunden, und zurück blieben die Bruchstücke eines Sprungportals, verstreut auf dem leeren Waldboden.


    Xenon war fort.


    ?Sie wollen uns voneinander trennen“, stellte Neveah fest.


    Noch ehe sie sich etwas überlegen konnte, drehte sie sich blitzartig um – nur um zu sehen, wie sich ein Portal direkt unter ihren Fü?en ?fe, w?hrend Jian verzweifelt gegen die Ranken k?mpfte.


    ?Veah!“ rief er und stürzte sich auf sie, doch sie wurde hineingezogen, bevor er sie erreichen konnte. Das Portal schloss sich augenblicklich über ihr.


    ––––––Die magische Welle schleuderte Neveah unsanft gegen einen Baum, ihr Rücken prallte hart auf und sie stürzte zu Boden. Schmerz explodierte ihre Wirbels?ule hinab, Sterne tanzten vor ihren Augen, und ein stechender Schmerz raste durch ihre Schl?fe.


    Eine warme Flüssigkeit tropfte an der Seite ihres Kopfes hinunter. Sie zischte leise, schüttelte den stechenden Schmerz ab und ging sofort in die Hocke. Ihre Finger krallten sich um ihren Bogen, ihre Augen verengten sich zu wachsamen Schlitzen.


    Wie erwartet, hatte man sie mitten auf eine Lichtung gebracht, auf der sich mehr als ein Dutzend k?niglicher Fae-Wachen versammelt hatten. Die Schwerter waren gezogen, und ihre Klingen gl?nzten unangenehm hell.


    "Die Hohe K?nigin spielt also arkane Tricks von ihrem bequemen Thron aus", murmelte Neveah. "In Ordnung."


    "Im Namen der Hohen K?nigin Ke..." begann einer der k?niglichen W?chter, doch bevor er weitersprechen konnte, wurde er unterbrochen. Blut spritzte aus seinem Mund, er rang nach Atem, w?hrend ein gl?nzender Pfeil tief in seiner Kehle steckte.


    "Niemand – weder ihr noch eure Hohe K?nigin – hat das Recht, mir Befehle zu erteilen", stellte Neveah r. "Sie h?tte es besser wissen sollen, als mir all diesen tz zur Verfügung zu stellen. Doch ich habe keine Zeit, mich mit euch allen aufzuhalten."


    Ein gieriges Knurren lie? ihren Wolf an die Oberfl?che kommen. Die Verwandlung überkam sie, ihre Knochen knackten und formten sich blitzschnell neu.


    Ohne zu z?gern warf sie sich auf die erste Reihe der k?niglichen Fae-Wachen. Ihre uen durchbohrten ihre K?rper, Blut durchtr?nkte ihr Fell.


    Neveah sah nur noch rot, die Wut pulsierte hei? durch ihre Adern, w?hrend sie jeden Feind, der sich ihr in den Weg stellte, brutal zerriss. Schlie?lich blieb nur noch ein W?chter übrig, dessen weit aufgerissene Augen vor Entsetzen blickten.


    Sein Schwert glitt ihm aus den zitternden H?nden, w?hrend er am ganzen K?rper bebte. Neveahs Blick glitt kühl über ihn hinweg, ihr Kopf neigte sich leicht zur Seite, w?hrend Blut aus ihren wild zuckenden M?ulern tropfte.


    Der k?nigliche W?chter zuckte unter ihrer massiven Pfote. Sie hob die Pranke und schlug sie dann gnadenlos nieder, ihre uen gruben sich tiefer in seine Brust.


    Er blieb reglos. Für immer.


    "I... I..." stammelte der W?chter verzweifelt. Aus dieser Perspektive wirkte er wie eine zerbrechliche menschliche Puppe. Doch er wusste es besser: Der m?chtige Leib ihres Wolfes nahm inzwischen ein Viertel der gesamten Lichtung ein.


    Sie lie? ihn einen Momentng in seiner Angst ertrinken, bevor sie sich zurückverwandelte. Ihre menschliche Gestalt war jetzt nur noch ein paar Zentimeter kleiner als er.


    Doch der W?chter war nicht weniger erschüttert. Er sank auf die Knie, unf?hig, auf gleicher H?he mit ihr zu stehen.


    Neveah hockte sich vor ihm hin und fixierte den zitternden Mann mit scharfem Blick.


    "Wisst Ihr zuf?llig, wo ich meine Lord Dragons finden kann?" fragte sie. "Ich bin in Aloria nicht besonders ortskundig, wie Ihr seht."


    Er schüttelte panisch den Kopf.


    Neveah atmetengsam aus, ihre Entt?uschung war spürbar. "Schade. Ihr seid für mich wertlos."


    Seine Augen weiteten sich panisch, als sie ihre blutverschmierten uen zurückzog und einen Angriff vorbereitete.


    Doch pl?tzlich stoppte eine fremde Stimme sie abrupt:


    "Ich ube, Ihr habt genug unschuldige Leben genommen, Lady Neveah."
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