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Chapter 795: Abgeschlossen (Kap.796)

    <h4>Chapter 795: Abgeschlossen (Kap.796)</h4><h4></h4>


    Wenn Neveah ein Zeichen gebraucht hatte, dass die Fae genau wussten, was auf sie zukam, dann lie? dieses Zeichen nichtnge auf sich warten.


    Eine magische Barriere erwachte zum Leben und umschloss Aloria mit einer pulsierenden Wand aus Arkane. Die innere Barriere Alorias hatte schon immer existiert, verborgen, ein Mythos, der in Drachenrollen und Fae-Liedern geflüstert wurde. Neveah hatte davon geh?rt: eine undurchdringliche Schutzmauer, die allem standhalten konnte – zumindest hatte sie das bisher.


    Die Barriere war der Versuch der Fae gewesen, zumindest den k?niglichen Wald und die k?nigliche Blutlinie vor den Schrecken zu bewahren, die über das Land hereinbrachen. Die Chroniken schrieben, dass eine errichtete Barriere Monate, wenn nicht gar Jahre bestehen konnte, und das üppige, fruchtbare Land Alorias, gemeinsam mit seiner Naturmagie, würde die Fae innerhalb der Grenzen mit allem versorgen, was sie zum überleben brauchten.


    Doch nun schimmerte diese Barriere wie geschmolzenes Silber, durchzogen von Blitzen, eine lebendige Wand, die unter ihrer eigenen Kraft ?chzte. Sie war kein Schutz mehr, sondern ein K?fig. Eine Notbremse. Ein letzter Atemzug, bevor das Ertrinken kam.


    Es war eine grausame und bittere Realit?t, dass die Fae jeden anderen Wald und jeden anderen n ihrem Schicksal übessen hatten – nur die innerhalb der Grenzen des k?niglichen Waldes waren geschützt.


    "Wie charakteristisch..." murmelte Neveah.


    Sie trat einen Schritt zurück und neigte ihren Kopf, um den gew?lbten Veuf der Barriere zu verfolgen, die bis in die Wolken hinaufstieg. Ihre Wolfssinne regten sich unruhig. Die Barriere war zu weit, zu hoch. Sie würde alle Flugmuster st?ren. Nicht einmal die zweite Schwadron würde einen Weg darüber finden – es sei denn, sie umflogen sie.


    Aloria hatte sich selbst eingesperrt.


    Nicht die Drachen, die gekommen waren, um es zu bgern.


    Die Fae hatten sich zuerst selbst bgert.


    Ob dieser Schritt aus Verzweiflung heraus oder aus pr?ziser nung entstanden war, konnte Neveah noch nicht sagen. Noch beunruhigender aber war, wie Jian darauf reagieren würde. Den ganzen Wald niederzubrennen war bing keine denkbare Option gewesen, doch jetzt...


    Die B?ume bebten unter dem Druck der Magie und dem Gewicht der Barriere. Neveah schwang sich auf dem Absatz herum und eilte zurück. Au?erhalb der Absperrung hatte sich Jian mit der zweiten Schwadron um eine geschnitzte Stammkarte versammelt, die mit wechselndem Licht und magischen Glyphen durchzogen war. Das leise Gemurmel verstummte, als sie ankam.


    "Geliebte..." begann Jian zu sprechen, vermutlich bereits ahnend, dass sie den Magiern einen Befehl gegeben haben k?nnte, der diese Situation ausgel?st hatte.


    "Das waren nicht wir", erkl?rte sie ohne Umschweife. "Die Fae haben Aloria versiegelt. Der ganze Wald steht unter magischem Verschluss."


    Jian blickte von der Karte auf, seine Brauen zogen sich zusammen. "Warum sollten sie sich selbst in eine Falle sperren?"


    Sie wollte gerade antworten, als ein Schatten über ihnen hinwegzog und die Au?enbezirke Alorias umkreiste, offenbar auf der Suche nach einem geeien Landetz.


    "Kirgan?" murmelte Jian, wobei sein Blick in den Himmel wanderte, wo der smaragdgrüne Drache kreiste.


    Wenige Augenblicke sp?ter eilte Kirgan zu ihnen. Sein Gewand war ru?verschmiert und sein Mantel feucht von giftigem Verdunst. Seine grimmige Miene lie? sie verstummen.


    "Ich dachte, Veah h?tte dir befohlen, Menarx zu begleiten," sagte Jian und schritt zu Kirgan hinüber.


    "Wir haben ein Problem, mein Lehnsherr," sagte Kirgan, keuchend vor Anstrengung. "Ein gro?es."


    Jian richtete sich auf. Neveah trat n?her heran und betrachtete Kirgan mit wachsender Besorgnis.


    "Menarx und ich sind dem Zauberer Beoruh auf die Spur gekommen," begann Kirgan, seinen Blick fest auf Jian gerichtet. "Er benutzt Seelenmagie. Alte Seelenmagie. An Orten, die von Massentod gepr?gt sind."


    Neveah spürte die Worte wie einen Nadelstich in ihrer Brust. Massentod... Sie hatte sich immer gefragt, warum Ke ausgerec den Vulkan ausgew?hlt hatte.


    "Wie der Vulkan...", murmelte sie.


    Kirgan nickte mit grimmiger Miene. "Und der giftige Wald. Er hat eine Spur aus alten Runenkreisen hintessen — durch Canyons und Schattengift. Wir haben die ganze Zeit geubt, er würde eine Schattenarmee aufbauen, aber das war es nicht. Er bereitet etwas vor, das verankert werden soll."


    "Verankern..." Neveah gefiel dieses Wort nicht.


    "Nicht eine Festung innerhalb der Dimension von Forlorn wie bei Fort zed. Das Gegenteil. Garron ubt, dass er die Dimension hierher verankert."


    Die Wortesteten schwer. Jians Gesicht blieb unbewegt, aber das Licht in seinen Augen wurde sch?rfer. "Er versucht, die Bestien hierher zu holen."


    "Ja, und Garron meint, dass er bei seinen Bemühungen ?u?erst erfolgreich war," fuhr Kirgan fort. "Jeder Ort k?nnte jetzt zu einem Eintrittspunkt werden. Ein Riss. Eine Schnittstelle, wo die beiden Reiche ineinanderbluten."


    Neveah legte eine Hand an den Bogen an ihrer Hüfte. Sie konnte kaum fassen, was sie h?rte.


    "Aber die Bestien sind im dunklen Meer gefangen, und mit dem Zusammenbruch der Dimension... Sie k?nnen das Siegel nicht durchbrechen, es sei denn..."


    Kirgan nickte düster. "Das Siegel ist eng mit der Dimension verwoben. Deshalb darf Magie dort überhaupt nicht funktionieren."


    Jians Blick wurde kühler, sch?rfer. Er wusste bereits, worauf Kirgan hinauswollte. "Aber wir haben diese Bindung gel?st. Als wir die Rune umkehrten. Wir haben ihm gegeben, was er ben?tigte.""Er hat deine Flucht zugssen", sagte Kirgan leise. "Weil er diese Befreiung wollte. Die Umkehrung erzeugte eine Welle, etwas, das stark genug war, um das Siegel des dunklen Lords über dem Schwarzen Meer zu zerrei?en. Das Siegel ist gebrochen. Die Vessenen k?nnen... und werden es überqueren."


    Die Magierkarte auf dem geschnitzten Baumstamm blinzelte und ckerte pl?tzlich in einem neuen Abschnitt auf. Eine gezackte Linie teilte nun die R?nder in der N?he von Aloria.


    "Ist das...?"


    "Ein sich bildender Canyon", best?tigte Kirgan. "Ein weiterer Eintrittspunkt. Menarx und Garron haben bereits zwei gefunden. Wir k?nnen nicht zssen, dass Aloria zu einem dritten wird."


    Ein Beben erschütterte die Erde und rüttelte an den B?umen. Die V?gel schrien nicht. Sie waren schon l?ngst geflohen.


    Der Boden um sie herum knackte.


    Neveah starrte auf den sich aufspaltenden Boden, ein Zischen und schwarzer Rauch quoll durch die Risse.


    Schattengift... oder dunkles Miasma, wie es in den Dünen genannt wurde.


    "Das ger?t au?er Kontrolle. Wie kann Ke das zssen? Aloria ist genau in der Mitte!" Lord June knurrte.


    "Sie muss uben, dass sie in Sicherheit ist und wir ungeschützt sind. Wir k?nnen zusammenpacken und gehen. Bereitet euch auf einen Krieg auf unserer Seite vor. Wenn nichts anderes in der N?he ist, werden sich die blutrünstigen Bestien auf Aloria stürzen, bevor sie zu uns kommen." schlug Lord Egwain in einem dunklen Tonfall vor.


    "Zum jetzigen Zeitpunkt gef?llt mir der n nicht." gab Neveah zu.


    "Nein." stellte Jian r. "Aloria ist ein Teil meiner Festung. Ich kann mich dafür entscheiden, sie zu zerst?ren ... aber ich werde nicht zssen, dass etwas anderes so gewagt wird."


    Das war nicht unerwartet. Bevor er etwas anderes war, war Jian Drachenk?nig.


    "Garron sagt, wenn wir die genaue Stelle finden, an der Beoruh den Marker tziert hat, um diesen Punkt zum Eingang zu machen, k?nnen wir die Entstehung der Schlucht verhindern." berichtete Kirgan.


    "Ich kann wetten, dass es in Aloria ist." murmelte Neveah. "Die Barriere macht jetzt Sinn."


    Jian streckte die Hand aus und legte sie ihr auf die Schulter. Nicht mit Zuneigung. Mit Entschlossenheit.


    "Wir werden hineingehen müssen. Demevirld kann eine arkane Barriere durchdringen, und du hast den besten Einfluss auf sie", sagte er.


    Neveah z?gerte nicht. Sie h?tte es nicht anders haben k?nnen. "Natürlich."


    "Kirgan wird das Kommando über das zweite Geschwader übernehmen." entschied Jian.


    "Ich sollte auch gehen ..." Kirgan begann zu protestieren, aber eine andere Stimme mischte sich ein.


    "Warum solltest du gehen, wenn ich noch hier bin?"


    Xenon schritt heran, ein Schatten glitt über sein Kinn, sein Mantel verfing sich im Wind. Wann erndete, konnte niemand sagen. Seine Anwesenheit vegerte das Gewicht der Lichtung. Still und doch m?chtig


    "Das erste Geschwader steht jetzt unter Kaideons Kommando."


    Jian nickte einmal. Als ob er es gewusst h?tte.


    Es w?re nicht verwunderlich, wenn er es gewusst h?tte. Die beiden waren immer in Kontakt.


    "Wir werden zu Fu? gehen müssen", fügte Xenon hinzu. "Es wird schwieriger sein, die Barriere in Drachengestalt zu durchdringen. Wir wollen Beoruh nicht rmieren ... und wenn sie Jian sehen ..."


    Er sprach nicht zu Ende. Das brauchte er auch nicht.


    Neveah wandte sich an Kirgan. "Was wissen wir über die Rune? Was versucht Beoruh zu vollenden?"


    Kirgan z?gerte. "Garron sagte, die Rune sei alt. Nicht nur arkan. Es ist ein Schlüssel, Neveah. Ein Konvergenzsymbol. Es soll Dimensionen ?ffnen und verbinden. Wenn er es mit dem letzten Stück vervollst?ndigt..."


    Jians Stimme ng tief und scharf. "Dann werden die Verlorenen in unser Reich str?men. Nicht nur Risse. Ein Tor."


    "Er will die Festung komplett zerst?ren... so wie mein Vater das dunkle Reich zerst?rte."


    Das Schweigen, das folgte, war mehr als Schweigen.
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