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Chapter 738: Ihn brechen (Kap.739)

    <h4>Chapter 738: Ihn brechen (Kap.739)</h4>


    Diandre sa? in der k?niglichen Halle, die Brauen leicht gerunzelt, den Blick tief in Gedanken versunken. Die Dornen des k?niglichen Fae-Throns stachen in ihre Haut, und ein stetiger Strom von Blut tropfte auf den Boden und füllte die schnell wachsende Lache.


    Jeder Blutstropfen, der auf dem Boden aufschlug, hallte durch die stille Halle und erinnerte sie daran, dass dieser Thron nur der Hochk?nigin geh?ren konnte... und obwohl sie ihr ganzes Leben geopfert hatte, um seiner würdig zu sein, der Blutlinie, in die sie hineingeboren worden war, wurde sie selbst in diesem Moment noch als unwürdig erachtet.


    Die Hoffnung, nach der sie ihr ganzes Lebenng gesucht hatte, war gekommen, einer aus ihrer Blutlinie war endlich würdig, die Fesseln des Fluchs konnten endlich gebrochen werden, doch Diandre spürte keine Erleichterung... stattdessen zog sich ihr Herz mit jedem Atemzug vor Schmerz zusammen, jeder Atemzug, der sie daran erinnerte, dass die Erl?sung ihre Generation übersprungen hatte.


    Diandre nahm die Schritte wahr, die sich n?herten, reagierte aber nicht, bis Ke in Sicht kam und in einiger Entfernung von ihr stehen blieb.


    "Beunruhigende Gedanken? Tante?" fragte Ke, ihr Tonfall war sanft und freundlich wie immer. Ihr Blick suchte die Halle ab, blieb an der Bluche h?ngen und wanderte dann mit kaum verhohlenem Mitleid zu Diandre.


    Aber Diandre lie? sich nicht t?uschen, sie hatte das M?dchen selbst aufgezogen, sie hatte sie mit einem trügerischen L?cheln ausgestattet und ihre Absichten mit ihren eigenen H?nden verschleiert, wenn also niemand sonst dahinterkam... Diandre wusste es.


    Kes Blick ausweichend, starrte Diandre nach vorne und lehnte sich in den Thron zurück. Die Dornen stachen h?rter ... tiefer, Schmerz durchfuhr sie, aber sie zuckte nicht zurück. "Nichts dergleichen. Wie viel ?rger kann eine alte Fee schon haben?"


    "Warum? Bist du immer noch sauer, weil ich dir die k?nigliche Autorit?t entzogen habe?" fragte Ke und neigte ihren Kopf zur Seite, ein verschmitztes L?cheln auf den Lippen. "Ich h?tte gedacht, dass du dich unserer Sache so sehr widmen würdest, dass du über die Selbstbefriedigung hinausblickst und dich auf das gr??ere Wohl konzentrierst... Ich sch?tze, ich habe mich geirrt."


    Diandre l?chelte leicht, ein L?cheln, das nicht ganz ihre Augen erreichte. "Liebes M?dchen, was wei?t du schon von der Führung einer Spezies? Die Fae sind kein Geschwader... was du in deinen H?nden h?ltst, ist ein Volk, eine Kultur, eine Geschichte..." Diandre brach ab. "Und um sie zu führen, braucht man mehr als nur arkane Magie. Es erfordert Erfahrung... Geduld. Und beides fehlt dir eindeutig."


    Kechte leise und verschr?nkte die Arme vor der Brust. "Du meinst die F?higkeit, Jahrhunderte zu überstehen, mit nichts als einem weit hergeholten Traum und einem hoffnungsvollen Herzen?"


    "Gib es zu, Tante. Du bist schonnge mit deinem Latein am Ende, und der gesamte Rat der Fae konnte das spüren. Daher auch die Versuche, unserer Blutlinie die Autorit?t zu entrei?en." fuhr Ke in einem sachlichen Ton fort.


    "Du nimmst die Hilfe eines dunklen Zauberers in Anspruch, entführst einen Drachennachkommen und bringst eine fremde Ethnie in unser Land ... und wofür? Eine Ablenkung? Das ist nicht die Art der Fae! Wir leihen uns nicht die H?nde einer niederen Ethnie, um unsere hten zu scgen, und wir setzen auch keine Kinder ein." Diandre zischte leise. "Mein Weg magngsam gewesen sein, aber er war ehrenhaft!"


    "Ihr habt euch mit den Dunkelelfen verbündet, ihr habt euch mit den Zwergen verbündet, ihr habt jungen, begabten Kindern, sogar aus unserer eigenen Ethnie, die magischen F?higkeiten gestohlen, ihr habt die Lichthalle von Dune infiltriert, um eure Beteiligung am Handel mit Adamantium zu verbergen ... und was? Ehrenhaft?" Kechteut auf.


    Diandre runzelte tief die Stirn, aber sie konnte Kes Worten nichts entgegensetzen. Sie hatte ihren Teil des B?sen für die Sache getan, für das gr??ere Wohl. War es schmerzhaft, weil sie wirklich an die Ehre ubte, oder war sie einfach nur verletzt, dass all ihre Opfer sie nicht weitergebracht hatten? Diandre und Ke kannten beide die Antwort.


    "Und deshalb hast du dich an Lodenworth gewandt? Um die Saat des Misstrauens in seinem Geist zu s?en?" fragte Ke, ihre Stimme um eine Oktave gesenkt. "Um deiner Wut Luft zu machen, indem du ihn gegen mich aufbringst?"


    Leichte Erschütterungen erschütterten die Halle, als würde sich die Erde selbstngsam bewegen. Diandre blickte sich um, ihr Blick schwankte nerv?s. "Ich habe nichts zu ihm gesagt!" rief sie aus.


    "Aber du h?ttest es getan ... wenn du die M?glichkeit gehabt h?ttest ..." warf Ke vor. "Ich habe es in deinen Augen gesehen, Tante. Genau in dem Moment, als du darüber nachgedacht hast, mich auf die schlimmste Weise zu verletzen ... mir Lodenworths Vertrauen zu entziehen."


    "Jeder wei?, dass Lodenworth ein brutaler und misstrauischer Mann ist. Ich habe Jahrzehnte gebraucht! Jahrzehnte, um sein Vertrauen zu gewinnen, und noch l?nger, um seine Liebe und Hingabe zu verdienen, so dass ich seine Waage berühren darf!" Ke knurrte. "Das Schicksal war gütig zu mir, erkannte meine verzweifelte Liebe zu ihm ... unser Band war echt." Ihre Stimme schwankte.


    "Aber du kennst diese Geschichte... du hast mich durch all das geführt. Du hast mich in seine Arme zurückgedr?ngt, selbst als seine kalte Brutalit?t mich in Angst und Schrecken versetzte, als er meine Liebe bei unz?hligen Gelegenheiten verschm?hte." fuhr Ke fort, w?hrend eine einzelne Tr?ne ihre Wange hinunterlief. "Du hast mich gelehrt, seiner Liebe nachzujagen... um sie zu kriechen, wenn n?tig..."


    "Bereust du das jetzt alles? Fühlst du dich ungerecht behandelt, jetzt, da du einen Vorgeschmack auf die Macht bekommen hast?" Diandre sp?ttelte.


    Kechte leise und schüttelte den Kopf. "Nein, Tante ... Wei?t du, Lodenworth ist mein gr??ter Preis. Ich habe ihn mit meiner eigenen Mühe verdient, und ich liebe ihn mit allem, was ich bin, ich habe ihn geliebt, seit ich die Bedeutung der Liebe verstanden habe. Ich kann alles verzeihen... jeden, aber nicht denjenigen, der sich zwischen uns stellt..."


    Ke warf den Kopf zurück und blinzelte die Tr?nen aus ihren Augen weg. "Sag mir, dass du gut sein wirst. Du wirst dich Lodenworth nicht mehr n?hern... du wirst mein Glück und meine Familie nicht aus Zorn darüber bedrohen, dass ich deinen tz eingenommen habe... wir sind eine Familie, du und ich... wir sollten uns nicht gegenseitig verletzen..."


    "Wienge, ubst du, kannst du Lodenworth im Dunkelnssen? Sie haben ihn zum Verr?ter seines eigenen Volkes gemacht... Sie wissen, dass Loyalit?t für ihn alles bedeutet. Seine Sippe ist alles, wofür er steht, er wird Euch niemals verzeihen, was Ihr getan habt." erinnerte Diandre.


    "Lodenworth... er ist der Loyalste von allen. Aber wenn er erst einmal sieht, dass sich die Welt gegen uns gewendet hat, ohne eine Erkl?rung von ihm zu vengen ... dass es nichts mehr gibt, woran er sich festhalten kann, wird er erkennen, dass alles, was er hat ... ich und unser Kind sind." Ke antwortete mit Gewissheit. "Er wird zu mir stehen, mir beistehen... und unser Kind beschützen."


    Diandre schüttelte ungl?ubig den Kopf. "Bis er dich Tausende von Metern in die Tiefe stürzt, wie Mischa."


    "Lodenworth ist kein Xenon!" Ke kreischte. "Für ihn bin ich das Wichtigste!"


    "Du bist wahnhaft ... Ke. V?llig wahnsinnig ..." murmelte Diandre in der Erkenntnis. "Wie konnte ich das nur übersehen? Du und deine Schwester, ihr wart immer diejenige, vor der man sich in Acht nehmen musste."


    "Deine Schwester hat viel Unordnung gemacht... aber du hast hinter ihr aufger?umt. Fachm?nnisch... perfekt. Ich h?tte damals schon wissen müssen, dass man nur ein Superhirn braucht, das wei?, wie man ein Chaos beseitigt, das man nicht verursacht hat." Diandre schloss die Augen.


    "Lodenworth wird niemals klein beigeben. Er wird alle Anschuldigungen mit seinem Feuer beantworten ..." sagte Ke mit einem eifrigen Nicken. "Er wird sie verabscheuen für die Jahre der Loyalit?t, die umsonst waren. Er wird wüten und nach Blut trachten... er wird für meine Sache k?mpfen und gemeinsam... werden wir unserem Kind die Welt schenken." Ihr Tonfall war jetzt fast ehrfürchtig.


    "Wei?t du, warum die Fae die Drachen nie besiegen konnten, obwohl sie im Vergleich zu uns so wenige sind?" fragte Diandre und schüttelte entt?uscht den Kopf.


    "Weil ... sie ihre Ehre nicht in einem verherrlichten Sitz namens Thron finden." murmelte Diandre. "Drachen wollen einfach hoch fliegen und frei sein..."


    "Sie haben nie um die Vorherrschaft gek?mpft, sie war nur ein Nebenprodukt des Sieges. Sie k?mpften nur für eine Sache... die Freiheit." Diandre hielt inne.


    "W?hrend wir uns gegeneinander wenden, Blutlinie gegen Blutlinie... begehren Drachen nicht den Thron oder die k?nigliche Abstammung. Lodenworth... er hat nicht den Ehrgeiz, ein Monarch zu sein, oder der Vater eines solchen. Und Euer Ehrgeiz wird Eure Verdammnis sein... und seine auch." sagte Diandre, den Blick weit abgewandt.


    "Ihr wollt mir also nicht


    r mir dein Vertrauen?" fragte Kengsam, ihre Stimme zitterte.
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