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Chapter 737: Alles geben (Kap.738)

    <h4>Chapter 737: Alles geben (Kap.738)</h4>


    ’~Aloria: Der K?nigliche Feenwald


    Das sanfte Rauschen des kleinen Baches, der durch die Wiese floss, war das einzige Ger?usch neben dem Tritt von Lodenworths Schritten. Der feuchte Boden gab unter den harten Sohlen seiner Stiefel nach und hinterlie? einen ren Abdruck, den er immer wieder neu formte, jedes Mal, wenn er seine Schritte zurückverfolgte.


    Wienge er schon auf und ab ging, wusste Lodenworth nicht genau. Doch dieses fremde Gefühl, das man als ?ngstlichkeit bezeice – ein Gefühl, für das Menschen anf?lliger waren –, wallte jetzt stark in ihm auf und wurde mit jedem Tag beunruhigender.


    "Herr Drache..." rief eine singende Stimme, als sich eine entfernt bekannte Frau Lodenworth auf dem schmalen Pfad n?herte, der sich durch die Wiese schl?ngelte. Es war eine von den vielen Pflegerinnen, die er schon einige Male gesehen hatte, wie sie sich um die Blumen auf der Wiese kümmerten. Eine verblüffend sch?ne Frau, wie es eigentlich jede Fee war.


    Sie trug ein durchscheinendes wei?es Gewand und eine geflochtene Blumenkrone, was – wie er festgestellt hatte – die übliche Kleidung der Bediensteten im k?niglichen Feenwald war. Obwohl er seit der Bindung an seinen Reiter nur zweimal hier gewesen war – einmal zuvor und jetzt gerade –, empfand er das Gebiet der Feen in all seiner ?therischen Sch?nheit als unertr?glich.


    "Es ist Mittagszeit. Soll ich Euer Mahl hier servieren oder zieht Ihr Euch in Eure Hütte zurück?" fragte die G?rtnerfee, ihre Stimme unangenehm verführerisch. Wenngleich er nicht gern schlecht über die Feen dachte – zu Ehren von Ke –, wusste Lodenworth doch, dass die meisten Feen ihr Lebenng darauf trainiert waren, eine Bindung mit einem Herrn der Drachen anzustreben; esg ihnen quasi im Blut.


    Nicht, dass sie darauf hoffte, sich mit Lodenworth zu verbinden, seine Identit?t war unter den Feen genauso bekannt wie sein Anspruch und seine Bindung an Ke. Es war lediglich so, dass die meisten jungen Feen mit den Drachenherren interagierten wie Motten, die sich zur mme hingezogen fühlten.


    Und ihre enge Verbindung zur Natur machte sie zu geborenen Verführerinnen. Sie verabscheuten diese Tatsache nicht, sie erblühten in ihren T?uschungskünsten und ihrer ?therischen Sch?nheit – so wie Drachen in K?mpfen und Blutvergie?en gedeihen.


    Die junge Frau gingngsam, neigte den Kopf zu einem Diener, ihre Lippen zu einem verlockenden L?cheln geschwungen, das in Lodenworths Augen ziemlich abscheulich aussah.


    Lodenworth zog die Stirn in tiefe Falten und seine Brauen zusammen, um seinen offensichtlichen Unmut zu zeigen. "Wienge noch? Das hat noch nie songe gedauert." Er sprach und ignorierte dabei die Worte der Dienerin.


    "Unsere Heilerin ist begabt und führt ihre Kunst mit gro?er Sorgfalt aus. Es kann noch bedeutend l?nger dauern, und Mdy m?chte, dass Ihr Euch st?rkt w?hrend Ihr wartet." sagte die Dienerin gewissenhaft und machte einen Schritt nach vorne, doch ein leises Knurren von Lodenworth hielt sie auf.


    "Ihr scheint einen falschen Eindruck zu haben. Hat Euch niemand gesagt, dass ich Euresgleichen verachte? Nur zwei Ausnahmen mache ich, Ke und Adrienne. Du bist keine von beiden, nur eine weitere unertr?gliche Fee. Wenn Du mir zu nahe kommst, werde ich Dich t?ten.", sagte Lodenworth emotionslos.


    Es war kein Geheimnis, dass Lodenworth Feen nicht mochte, und es war ziemlich ironisch, dass er letztlich an eine gebunden worden war. Was dazu beigetragen hatte, seine Vorurteile zu mildern... aber nur ein wenig.


    "My Lady hat uns vor solchen Dingen gewarnt." sagte die Dienerin und machte einen ?ngstlichen Schritt zurück.


    "Gut. Dann muss ich mich ja nicht wiederholen... Ich pflege keinen Umgang mit beliebigen Feen, verschwinde." Lodenworth sagte es ver?rgert und wandte sich von der Dienerin ab, so dass sie mit ihrem Dasein nicht l?nger seine Aufmerksamkeit erregte, genauso wenig wie das Bedürfnis, sie zurechtzuweisen.’"Du k?nntest lernen,ter zu deiner Familie zu sein, Lodenworth. Aloria ist immerhin dein zweites Zuhause", tadelte Diandre, als sie den Waldweg enng in Sichtweite kam.


    Lodenworth biss die Z?hne zusammen, um eine spitze Erwiderung zu unterdrücken, denn jetzt war nicht der richtige Zeitpunkt, ?rger mit den Fae anzuzetteln, nicht snge Ke und sein Kind auf ihre Gastfreundschaft angewiesen waren.


    "So unh?flich du auch sein magst, dein Einsatz für meine Nichte ist lobenswert. Du l?sst alles zurück, um sie durch diese schwere Zeit zu bringen", stellte Diandre fest, obwohl ihr Ton mehr Spott als Bewunderung verriet.


    Lodenworth ignorierte sie und seine Aufmerksamkeit kehrte erst zurück, als Ke aus der kleinen Holzhütte trat, in der die Fae-Heilerin lebte. Lodenworth eilte zu seiner Gef?hrtin, sein Herz beruhigte sich schlie?lich wieder, als sich ihre Lippen zu einem strahlenden L?cheln bei seinem Anblick formten. Sie beschleunigte ihre Schritte und kam ihm entgegen, schmiegte sich instinktiv an ihn, und Lodenworth hielt sie fest an sich, da er die N?he ben?tigte, um sein Raubtierherz zu beruhigen.


    "Geht es euch gut? Und dem Kind?" Lodenworth war besorgt.


    "Ich habe gesagt, du sollst in der Hütte warten. Warum bist du hierhergekommen?" tadelte Ke halbherzig.


    "Du warst stundeng weg, ich habe mir Sorgen gemacht. Sag mir, es geht dir gut, hat unser Besuch beim Seeorakel der Heilerin geholfen, ein Heilmittel für dich zu finden?" fragte Lodenworth sorgenvoll.


    "Die ersten Monate einer Schwangerschaft sind normalerweise die heikelsten, aber bei Drachennachkommen wachsen die Komplikationen mit der Zeit, es ist unvermeidlich", antwortete Ke leise, w?hrend sie in Lodenworths Armen verweilte.


    Lodenworth zuckte merklich zusammen, Schuld blitzte in seinen Augen auf. Kes nacssende Gesundheit rührte von dem gro?en Risiko her, das sie einging, indem sie seinen Erben austrug. Da es so pl?tzlich begonnen hatte, waren sie gezwungen, die Hilfe der Fae-Heilerin zu suchen, und wegen der steigenden Spannungen zwischen den Fae und den Drachenarten hatte Ke darum gebeten, alles bis zu ihrer Rückkehr geheim zu halten.


    "Bist du sicher, dass dies die beste Entscheidung ist? Everon k?nnte nachsehen, ich bin mir sicher, er würde sogar hierherkommen, wenn ich ihn nur kontaktieren k?nnte..." begann Lodenworth, doch Ke unterbrach ihn.


    "Wie gut ist es ihm mit Kaliana ergangen?" fragte Ke, "Hast du vergessen, dass die H?utungsschuppen das Einzige waren, was sie stabilisiert haben? Davon hat er nichts übrig. Und selbst wenn er welche h?tte, m?gen H?utungsschuppen bei sterblichen Asvarianern wirksam sein, aber für mein Volk sind sie nutzlos." Sie erinnerte ihn.


    Lodenworth seufzte und nicktengsam mit Verst?ndnis.


    "Gr?me dich nicht, meine Liebe. Die Heilerin wird uns durch diese Zeit bringen. Sie überwacht mich t?glich und sollte Komplikationen auftreten, wird sie sie rechtzeitig erkennen, um die passende Behandlung einzuleiten... und wenn das alles vorbei ist, wirst du uns beide in guter Gesundheit haben. Dein Kind und mich", sagte Ke z?rtlich.


    "Ich würde alles dafür geben... Ich werde niemanden kontaktieren, wenn das dein Wunsch ist", versicherte Lodenworth und schmiegte seinen Kopf an Kes Hals.


    Ke fuhr ihm beruhigend durchs Haar, w?hrend ihr Blick fest und t?dlich auf Diandre gerichtet war, die sich still zurückzog.
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