<h4>Chapter 688: Innere Unruhen (Kap.689)</h4>
~The Gathering Meadow; Aloria, The Fae Royal Forest
Das Volk der Fae sah sich in dieser Nacht mit einer unwahrscheinlichen Situation konfrontiert, einer Situation, die sich schon seitngem anbahnte, einem inneren Aufruhr, der sich seit Jahrzehnten, vielleicht sogar Jahrhunderten, im Stillen zusammenbraute.
Die k?nigliche Repr?sentantin der Fae mit der h?chsten Autorit?t, Lady Diandre von Aloria, hatte eine Herausforderung für ihren Titel erhalten, die allererste Herausforderung für das K?nigshaus der Fae seit dem Tod der Hochk?nigin.
Das K?nigshaus der Fae befand sich auf dem absteigenden Ast, seit es die Rechte auf den Titel der Hochk?nigin verloren hatte, wie es die verstorbene Hochk?nigin auf ihrem Sterbebett befohlen hatte, und jahrhundertng hatte es leise überlegungen in den Schatten gegeben und eine Frage, die niemand zu stellen gewagt hatte.
Der letzte Befehl der Hochk?nigin war nur eine Bürde für das k?nigliche Fae-Geschlecht. Bedeutete das nicht, dass ein anderer n Anspruch auf den Thron der Hochk?nigin erheben konnte?
Und so hatte sich eine drastische Ver?nderung in der Machtdynamik der Fae-Rasse schonnge abgezeic und war sogar viel l?nger hinausgez?gert worden, als irgendjemand h?tte ahnen k?nnen... bis jetzt.
Die Herausforderung war eine ?ffentliche Erkl?rung auf der Grunge der jüngsten und anhaltenden Misserfolge von Lady Diandre, und mit der Erkl?rung ging die Nachricht einher, was in Dragon Keep geschehen war.
Die Nachricht hatte sich schnell unter den Fae-ns herumgesprochen, und es wurde eine dringende Versammlung einberufen, die alle Fae-n-Lords und Ratsvertreter auf die Versammlungswiese rief.
Die Atmosph?re auf der Lichtung war angespannt und still, bis auf das leise Gemurmel der Unzufriedenheit, das sich in der Runde verbreitete, und inmitten all dessen sa? Lady Diandre an der Spitze der Versammlung.
Ihre F?uste waren in der einen Hand fest geballt und mit der anderen klopften ihre Finger auf die h?lzerne Armlehne des Stuhls, auf dem sie sa?.
"Lord Jo?o, Ihr habt meine Befehle erhalten ... ist es getan?" Lady Diandre brach als Erste das Schweigen.
Lord Jo?o, auf den sich Lady Diandre bezog, stand an einem Baumstamm, die H?nde auf den Griff seiner Klinge gestützt, w?hrend das Ende der Klinge in den Waldboden gesteckt war.
Er trug die Vollpanzerung der k?niglichen Fae-Soldaten, aber sein Siegel wies ihn als Fae-Kampflord aus, den h?chsten Rang unter den k?niglichen Fae-Soldaten und einen der wenigen, die dem K?nigshaus trotz seines anhaltenden Niedergangs seit dem Tod der Hochk?nigin viele Jahrhunderte zuvor immer noch treu ergeben waren.
"Die Fae-Soldaten, die die Handelsrouten zu den Mer-Meeren bewachen, wurden alle abgezogen und die gehorteten Ladungen kanalisierender Edelsteine wurden freigegeben. Der Teil der Abmachung mit der Drachenk?nigin ist erfüllt." berichtete Lord Jo?o pflichtbewusst.
Bei der Erw?hnung des neuen Titels ballten sich Lady Diandres klopfende Finger zu festen F?usten, Wut blitzte in ihren Augen auf.
In nur einem Wimpernscg war man zu einer neuen H?he der Ehre und des Ansehens aufgestiegen, w?hrend das Geburtsrecht und der rechtm??ige tz, für den Lady Diandre all die Jahrhunderte gek?mpft hatte, am Abgrund zu stehen schienen... das Schicksal war eine st?ndige Ironie.
Lady Diandre wusste, dass sich die Fürsten der Fae-ns und die Vertreter des Rates versammelt hatten, um sich über die Geschehnisse im Drachenhort zu erkundigen, doch ihr war auch bewusst, dass ein noch gewichtigerer Grund hinter dem Zusammentreffen steckte.
?Meinen Untergang zu bezeugen...", dachte Lady Diandre bei sich.
Sie hatte alles auf diesen Versuch gesetzt, doch ohne ihren K?nig und zwei ihrer st?rksten S?ulen stand das Drachenreich auf t?nernen Fü?en, und es würde noch instabiler werden, sollten sie pl?tzlich auch ihrer neu entdeckten K?nigin beraubt werden.
Wenn es den Fae nun gel?nge, mithilfe des Todes von Lord River die Oberhand zu gewinnen und eine Ver?nderung in der Hierarchie des vereinten Rates herbeizuführen, würde sich die Machtbnce in der Festung für immer verschieben, und alle Anerkennung würde Lady Diandre zuteilwerden.
Wie h?tte sie ahnen k?nnen, dass selbst Celeste scheitern und gefangen genommen werden würde? Vor allem jetzt, wo bekannt wurde, dass Lord River noch am Leben und wouf ist? Eine Nachricht, die Celeste erst nach ihrer Rückkehr in den k?niglichen Wald der Fae erhielt, um eine neue Strategie zu entwickeln, um von Lord Rivers Tod zu profitieren.
Celeste hatte nichts erreicht, ein komplettes Versagen für eine dunkle Fee, die Jahrhunderteng von Hass und Rache gelebt hatte, und sie hatte Lady Diandre erfolgreich mit in den Abgrund gezogen.
Lady Diandre, die gehofft hatte, die Position des Drachenk?nigs zu untergraben, stand nun selbst vor dem Risiko, ihre eigene zu verlieren.
Und wie abgemacht, begann die Befragung.
"Ist das wirklich alles, was ihr zustande bringt?! Wir hatten die Oberhand, und durch einen einzigen Fehltritt sind all unsere Mühen umsonst!" fauchte ein Fürst des Fae-ns, der unzufrieden mit dem Fu? aufstampfte.
"Sie haben uns keine nachvollziehbaren Gründe geliefert, warum Sie im Gebiet der Drachen für Unruhen sorgen sollten, wo wir doch vereinbart hatten, uns zurückzuhalten und die Drachen zum Handeln zu zwingen! Nun müssen wir unsere Truppen zurückziehen, um Ihr Leben zu retten!" unterstützte eine andere Dame des Fae-ns, ihr Tonfall war missbilligend.
Lady Diandre presste die Lippen aufeinander. Die Fürsten der Fae-ns waren von ihrer Verbindung zu den Zwergen von Anfang an informiert und hatten nichts dagegen unternommen. Doch nun, da es so weit gekommen war, schienen die n-Fürsten entschlossen, die Schuld allein auf sie zu schieben.
Und was konnte man dagegen tun? Die Gottesanbeterin schlich sich an die Zikade heran, ohne die nahende Drossel im Hintergrund zu bemerken.
Jetzt da es so weit gekommen war, konnte Lady Diandre nur hoffen, diese Nacht unbeschadet zu überstehen.
W?hrend das Drachenreich vielleicht noch zu Zugest?ndnissen bereit gewesen sein mag, waren die Fae anders geartet. Sie waren erbarmungslos, sogar gegenüber ihren eigenen, und Lady Diandre wusste das, denn sie selbst war nicht anders.
"Brauchen wir wirklich noch mehr Erkl?rungen? Ihr habt Euren Titel schon so oft entt?uscht, dass der einzig vernünftige Ausweg darin besteht, dass Sie freiwillig zurücktreten." erkl?rte ein bing stiller Fae-n-Fürst, w?hrend er sich erhob.