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Chapter 501: Bleib hier (Kap.502)

    <h4>Chapter 501: Bleib hier (Kap.502)</h4>


    Ein Krachen erschütterte die H?hle von drau?en, gefolgt von einem ohrenbet?ubenden Schrei und dann unheimlichen Knurren hier und da... Eine Vielzahl von Ger?uschen hallte unaufh?rlich durch den Wald, w?hrend der Kampf tobte.


    Die Schreie kamen aus unterschiedlichen Richtungen, es schien nicht nur eine einzelne Schattenbestie zu sein, sondern eher wie ein Dutzend oder eine Horde, die gleichzeitig angriffen.


    Der Kampf selbst war weit au?erhalb von Neveahs Sicht, alles, was sie h?ren konnte, waren die Ger?usche, w?hrend sie in der schwach beleuchteten H?hle sa?.


    Sie mahnte sich selbst immer wieder, dass sie in diesem Moment nichts anderes tun konnte, als still zu sitzen und K?nig Jian nicht im Weg zu stehen, so wie er es angeor hatte.


    Es war schwer, nichts zu tun zu haben, nichts als ihre Gedanken zur Gesellschaft, w?hrend die Welt um sie herum aus den Fugen geriet.


    Es war ein seltsames Gefühl für Neveah, vom Gefahren entfernt gehalten zu werden, w?hrend jemand anderes der Gefahr ganz alleine entgegentrat und eher bereit war, alleine zu k?mpfen, als sie auch nur in der N?he zu wissen.


    Und obwohl Neveah nie der Typ war, der Befehle befolgte, wusste sie, dass sie dieses Mal falschg. Sie hatte K?nig Jian schon oft herausgefordert, aber dieses Mal durfte sie nicht stur sein.


    ’Es wird ihm gut gehen... er ist der Drachenk?nig.’ dachte Neveahs Wolf und versuchte, ihr Trost zu spenden.


    Neveah wusste nicht, warum ihr Wolf fühlte, dass sie Trost brauchte, und sie war sich noch unsicherer, warum sie das Gefühl hatte, den Atem anhalten zu müssen und nur darauf zu warten, dass die Stille im Wald zurückkehrte, damit sie den Atem, den sie angehalten hatte, wieder heraussen konnte.


    Wie auch immer es war, Neveah hatte keinen Grund, die Versicherung ihres Wolfs anzuzweifeln, es war nur so, dass sie Xenon genauso viel Vertrauen... nein, sogar noch mehr Vertrauen entgegengebracht hatte, dass er unverletzt bleiben würde, aber der Anblick, den sie erlebt hatte, erfüllte sie immer noch mit Schrecken, wenn sie nur daran dachte.


    "Dieser Ort hat etwas an sich... Ich wei? nicht, was es ist... es ist schrecklich und ungeei für Drachen... irgendetwas an diesem Ort wirkt sich negativ auf sie aus." murmelte Neveah ihre Gedankenut vor sich hin.


    Warum sonst würden die Bestien von Asvar, die die Freiheit mehr als alles andere sch?tzten, bereit sein, sich selbst und ihre ganze Welt in einer undurchdringlichen Barriere einzuschlie?en?


    Die Welt war so gro? und weit, warum sollten sie ihre Welt an jeder Seite an der Barriere endenssen, wenn sie ein gr??eres Gebiet beanspruchen k?nnten?


    Warum waren die L?nder jenseits der Barriere verboten und warum mieden die Drachen sie vollst?ndig?


    Neveah hatte nicht alle Antworten, sie konnte nur warten... warten, bis die unmittelbare Bedrohung beseitigt war und K?nig Jian zu ihr zurückkehrte.


    Die Zeit verstrich, und nach dem, was Neveah sch?tzte, einer halben Stunde, verstummten die Kampfger?usche endlich und der Wald kehrte wieder zur unheimlichen Stille zurück.


    Neveah warf einen Blick auf den Eingang der H?hle und wartete darauf, dass K?nig Jian erschien, doch auch nach l?ngerem Warten gab es kein Zeichen von ihm.


    "Wo ist er... k?nnte er etwa...." Neveah begann zu sagen, stoppte jedoch,


    Sie konnte es nicht wagen, die Worte, die auf ihrer Zungenspitzegen, auszusprechen oder die Konsequenzen dieses schrecklichen Gedankens zu bedenken.


    Neveah war versucht aufzustehen, doch die strenge Warnung K?nig Jians ng in ihrem Kopf nach.


    "Er hat gesagt, ich soll nicht gehen..." murmelte Neveah unruhig."Aber wie konnte sie ruhig bleiben, wenn sie keine Ahnung hatte, was genau au?erhalb der H?hle passierte, in der sie sich befand?


    "Verdammt noch mal!" zischte Neveah frustriert, als sie aufstand.


    Noch immer ging Neveah in ihren eigenen Gedanken versunken auf und ab, als pl?tzlich die Atmosph?re in der H?hle düster und unheimlich wurde.


    Ein Gestankg in der Luft, den Neveah als dunkle Magie erkannte; ihre Haare stellten sich auf, ihr Magen krampfte sich zusammen und ihr Herzscg vengsamte sich.


    All dies wurde durch ihre Instinkte ausgel?st; Neveah brauchte sich also gar nicht erst umzudrehen, um zu wissen, was am Eingang der H?hle stand.


    Sie stand vollkommen still, bewegte sich nicht im Geringsten, drehte sich nicht um, um nachzuschauen und reagierte auch nicht, als ein leises Kreischen in die H?hle hallte und erschreckend nah ng.


    ’Wenn das Biest zu mir gngen konnte, bedeutet das, dass K?nig Jian...’ dachte Neveah bei sich.


    ’Denke noch nicht das Schlimmste, diese Biester bestehen aus Schatten... es w?re fast unm?glich, sie v?llig zu blockieren.’ dachte Neveahs Wolf.


    Neveah verstand, dass K?nig Jian ganz alleine gegen eine Horde k?mpfte und eine der hartn?ckigen Bestien sich sicherlich unbemerkt an ihm vorbeigeschlichen haben k?nnte...


    Das, was Schattenbestien am besten k?nnen, ist die kleinste Bewegung wahrnehmen und Neveah war in der H?hle umhergegangen.


    ’Die H?hle ist zu klein, wir k?nnen uns hier nicht bewegen,’ dachte Neveahs Wolf.


    ’Dann müssen wir gehen,’ dachte Neveah zu ihrer W?lfin zurück.


    Neveah holte tief Luft und überlegte ihren n?chsten Schritt. In dem Moment, in dem das Biest ihre Bewegung wahrnehmen würde, würde es sich auf sie stürzen; daher musste Neveah sich ihres n?chsten Schrittes absolut sicher sein.


    Sie musste v?llig sicher sein, dass sie schnell genug sein k?nnte, um an dem Schattenwesen vorbei zum H?hleneingang zu gngen, denn nur ein Kampf im Freien k?nnte ihren Nachteil verringern.


    ’Jetzt!’ wies Neveahs Wolf an.


    Ohne zu z?gern drehte sich Neveah um. Sie wollte gerade nach vorne springen, hielt jedoch inne, als sie K?nig Jian mit leerem Gesicht sah, der mit einer Faust voll mmen spielte.


    Das Biest kreischteut und starrte mit seinen hohlen Augen wild um sich, auf der Suche nach Neveah.


    K?nig Jian stand direkt hinter dem Biest und fixierte Neveah.


    Es bedurfte keiner Worte; Neveah wusste, dass sie im Weg war. Mit einer schnellen Bewegung duckte sie sich zu Boden, glitt unter dem Schattenwesen hindurch und stürzte in die wartenden Arme von K?nig Jian, der gerade einen Feuerschwall entfachte.


    Als das Kreischen des Biests verstummte, erloschen auch die mmen von K?nig Jian.


    "Hast du wirklich geubt, ich würde es an dich herassen?" fragte K?nig Jian in leisem Ton.
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