<h4>Chapter 502: Einziger Weg (Kap.503)</h4>
’"Ich ..." Neveah begann zu sprechen, wurde jedoch unterbrochen.
"Wir müssen jetzt gehen." K?nig Jian unterbrach sie, sein Tonfall war bestimmt und ernst, und lie? keinen Raum für Widerspruch.
Verwirrt lie? sich Neveah von K?nig Jian am Handgelenk mitziehen. Kaum hatten sie die H?hle vessen, entwich Neveah ein entsetzter Laut, als sie das seltsame Ph?nomen am Himmel erblickte.
Nun verstand sie die Dringlichkeit von K?nig Jian.
Weit in der Ferne, dort, wo das Land den Himmel zu berühren schien, wütete ein heftiger Sturm und eine riesige Masse aus wirbelnden Schatten türmte sich auf.
Es ?hnelte einem Tornado, der mit t?dlicher Rache rasend schnell vorw?rts zog und alles auf seinem Weg verschluckte.
Blitze zuckten durch die wirbelnden Schatten, und obwohl Neveah sich kaum vorstellen konnte, wie es auf der Erde aussah, wurde jeder Teil des Himmels, den dieser Schattentornado berührte, vollkommen von Dunkelheit verschluckt.
Es wirkte, als würde der Tornado das Tageslicht aussaugen, die Sonne blockieren und den Himmel in eine dunkle, düstere Decke verwandeln.
Die L?nder jenseits der Barriere hatten schon immer eine eigentümliche Farbe, der Himmel dort war dunkelviolett anstatt himmelu.
Doch jetzt war dieses Dunkelviolett pechschwarz und verg noch mehr vom Himmel, w?hrend der Tornado mit unublicher Geschwindigkeit vorrückte.
überall, wo er hinreichte, wich das Licht der Dunkelheit, und der Tag wich der Nacht. Es war, als würden die Schatten die Sonne verschlingen, die sie fürchteten und das Gebiet für sich beanspruchen.
Neveah brauchte keinen Wahrsager, um zu wissen, dass das, was auf sie zukam und diese Turbulenzen der Schatten ausgel?st hatte, nichts Lebendiges in seinem Kielwasser zurücssen würde.
Kein Wunder, dass hier drau?en kein Leben mehr m?glich war; der Verschlinger allen Lebens hatte seine Spuren hintessen.
Verbotene... verfluchte Sümpfe, genau so hatte man es Neveah beschrieben.
Nicht nur eine Barriere, Neveah h?tte Mauern aus ihrem eigenen Blut errichtet, wenn es dadurch die Menschen geschützt h?tte.
Nicht einmal ihre Freiheit oder die Vorherrschaft der Lüfte, Neveah w?re bereit, ihr ganzes Leben eingesperrt zu sein, wenn dieses monstr?se Ph?nomen damit für alle Zeiten abgewehrt werden k?nnte.
Neveahs Augen waren vor Entsetzen geweitet, selbst als K?nig Jian in ihr Blickfeld trat und ihr die Sicht auf das versperrte, was Neveah nur als den Beginn des Todes bezeichnen konnte.
"Blick nicht darauf ...ss dich nicht erschüttern, ich bringe dich sicher zurück ... vertrau mir", versicherte K?nig Jian.
Er legte eine Hand auf ihre Schulter und drückte sie fest an sich, sodass sie ihre Aufmerksamkeit auf ihn richtete und den Blick von dem abwandte, was auf sie zukam.
"Neveah, ich werde niemanden anderen hierher kommenssen, um uns zu holen, nicht einmal deinen Vater ... egal, was passiert", stellte K?nig Jian r.
Neveah konnte sich kaum auf seine Worte konzentrieren, ihr Blick wanderte immer wieder zu dem herannahenden Tod, ihr Verstand war benommen von dem, was sie mitansehen musste."Veah! H?r mir zu!" zischte K?nig Jian eindringlich.
Neveah blinzelte leicht und schüttelte den Kopf, bevor sie sich wieder auf K?nig Jian konzentrierte und seinen ruhigen Gesichtsausdruck wahrnahm.
Sie hatte seine Worte verstanden und wusste, was K?nig Jian bedeutete; er würde es nicht riskieren, jemand anderen zu gef?hrden.
"Ich fürchte, wenn noch mehr von uns die Barriere überqueren, wird sie zu stark geschw?cht, um dem standzuhalten...das." sagte K?nig Jian mit ernster Stimme.
"Es wird über die Dünenstadt hereinbrechen, schneller als jede Seuche, die ihr je gesehen habt, und alles verschlingen, bevor wir es eind?mmen k?nnen... das werde ich nicht zssen." fuhr K?nig Jian fort.
"Ich verabscheue deinen tollkühnen Mut, und es schmerzt meinen Kopf, wenn ich darüber nachdenke, wie du so furchtlos bist und jede Situation mit Zuversicht angehst... aber genau das brauchen wir jetzt von dir, Neveah."
"Und ich brauche, dass du mir voll und ganz vertraust. Und ube mir, ich werde nicht zssen, dass dir etwas zust??t, weder von den Lebenden noch von den Toten... und schon gar nicht von Schatten oder dunkler Magie." schwor K?nig Jian feierlich.
Trotz der Unsicherheit der Lage, in der sie sich befanden, war dieser Schwur ernster als alles, was Neveah in ihrem Leben geh?rt hatte. Er pr?gte sich tief in ihr Herz und jegliche Angst, die sie vielleicht gehabt hatte, verflog im Nu.
Neveah ubte ihm v?llig, K?nig Jian war kein Mann, der lügt.
"Dünenstadt ist meine Stadt, ich werde alles tun. Sagen Sie mir nur, was ich tun muss." sagte Neveah mit einem Nicken.
"Es gibt... wir haben nur einen Weg hier raus. Verstehst du, was ich meine?" fragte K?nig Jian und suchte in Neveahs Augen.
Neveah verstand, was K?nig Jian meinte; es gab keine Portale mehr, sie hatte die einzige Chance vertan, diesen verfluchten Ort ohne Kompromisse zu vessen.
Der einzige Ausweg war nun der gleiche Weg, den K?nig Jian gekommen war – die Flucht.
Und es gab keinen Moment zu z?gern, jeder Augenblick z?hlte – nicht nur für ihr eigenes Leben, sondern auch für das des gro?artigsten Anführers, den die Drachen je gekannt hatten, ihren K?nig.
"Verzeih mir, dass es so weit gekommen ist, und ich werde für alles entsch?digen, dass ich dich dazu gezwungen habe, dies zu ertragen..." flüsterte Neveah mit schwerer Stimme.
Sie wusste keinen anderen Weg sich zu entschuldigen für das, was bevorstand; sie musste auf K?nig Jian reiten und Neveah war sich bewusst, wie hochmütig und stolz der Drachenk?nig war.
Nie zuvor hatte K?nig Jian einen Reiter geduldet, niemand, der lebte oder atmete, war jemals würdig gewesen...niemand.
Aber hier waren sie nun, und ausgerec sie... Neveah, der Dorn im Auge des Drachenk?nigs.
K?nig Jian runzelte leicht die Stirn und betrachtete Neveahs Gesichtsausdruck einen Momentng v?llig verblüfft.
"H?r zu, Neveah... es ist mir eine Ehre, von der tapfersten Frau, die ich je gekannt habe, geritten zu werden. Es gibt nichts zu verzeihen." stellte K?nig Jian r.