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Chapter 308: Ein altes M?rchen (Kap.308)

    <h4>Chapter 308: Ein altes M?rchen (Kap.308)</h4>


    Adrienne biss sich auf die Lippe, die Seherin wusste bereits so viel über die Geschichte der Fae,


    Welche Ausrede sie auch immer vorbringen würde, Adrienne wusste, dass der Seher die Lüge sofort erkennen würde.


    Aber selbst dann konnte Adrienne sich nicht dazu durchringen, das am strengsten gehütete Geheimnis der Fae zu verraten.


    Sie konnte nur das preisgeben, was der Wahrheit am n?chsten kam, und hoffen, dass die Seherin es nicht herausfinden würde.


    "Die Hohe K?nigin der Fae schuldete Hochk?nig Agardan das Leben, und um diese Schuld zu begleichen, schwor sie ihm die Treue, und unsere Art hat diesen Schwur seither immer eingehalten." erwiderte Adrienne leise.


    Der Seher gluckste leise, sein leises Glucksen hallte durch die H?hle.


    "Endlich ein paar wahre Worte." Sagte der Seher mit einem zustimmenden Nicken.


    "Ich habe deine Frage beantwortet, nun solltest du auch meine beantworten." sagte Adrienne, erleichtert, dass der Seher nicht weiter nachgehakt hatte.


    Doch Adrienne hatte zu früh geendet, denn die n?chsten Worte des Sehers verrieten, dass er genau wusste, was Adrienne getan hatte.


    "Meines Wissens nach war das nicht alles, was passiert ist." Der Seher wies darauf hin.


    "Was meint Ihr? Ich habe Ihnen alles gesagt, was ich wei?." sagte Adrienne frustriert.


    "Aber, aber, Prinzessin Adrienne ... Eure Kunst der T?uschung ist meisterhaft, doch sie nützt nichts gegen jemanden, der Euch durchschaut ... und in Euch ist." sagte der Seher mit einem Kopfschütteln.


    "Es gibt nichts mehr zu sagen, die Schuld der Dankbarkeit ist alles, was ich wei?." beharrte Adrienne und hielt ihren Blick unbewegt.


    "Wenn es Euch schwerf?llt, darüber zu sprechen, soll ich es Euch sagen ... oder mehr als das, soll ich es Euch zeigen? Die Wahrheit über Eure Abstammung?" fragte der Seher und drehte sich so, dass er Adrienne direkt gegenüberstand.


    Seine wei?en Augen starrten Adrienne direkt in die Augen, Adriennes Augen weiteten sich, als sie in diese endlosen Pools des Geheimnisses gesogen wurde und ihr Bewusstsein in der Dunkelheit verschwand.


    ~~~~~~~~~~~~~


    ~Das zehnte Jahr des Aufstandes


    Ein gro?es, endloses grünes Feld bedeckte die Erde, so weit das Auge reichte, mit grünen, hochgewachsenen Gr?sern, die einem ausgewachsenen Mann um die Taille reichten.


    Die schiere Weite des Feldes war beeindruckend. Es dehnte sich immer weiter aus, als ob es die ganze Erde bedeckte und weder Anfang noch Ende hatte, und vielleicht hatte es das auch nicht.


    Die Gr?ser waren üppig und das Feld war in reinstem Zustand, ein unberührtes Monument der Natur.


    Der Himmel über uns warf eine Reihe wundersch?ner Farbt?ne ab, die von tiefen Gelbt?nen bis hin zu rosafarbenen Strahlen reichten, w?hrend die Sonnengsam hinter den Horizont sank und anzeigte, dass sie sich dem Sonnenuntergang n?herte.


    Die Sonnenstrahlen, die über das Feld fielen, machten das Feld noch bezaubernder.


    Eine leichte Brise wehte über das Feld, und die Gr?ser wiegten sich sanft in der Brise.


    Ihr leuchtendes Grün war so lebendig, dass es aussah, als h?tte man die Wiese aus einem Gem?lde herausgepickt und auf die Erde gelegt... anders l?sst sich diese Perfektion nicht erkl?ren.


    Hinter dem Feld befanden sich sanfte Hügel, die es umgaben. Die Hügel waren ebenfalls in einem sch?nen Grünton gehalten, aber mit subtilen Variationen, die ihnen Tiefe und Textur verliehen.


    Die Hügel hoben und senkten sich elegant, wie eine sanfte Welle über die Landschaft.


    Gelegentlich gab es einen Baum oder einen Strauch auf den Hügeln, aber zum gr??ten Teil waren sie unberührt und unberührbar.


    Die Luft war dick mit dem reichen, erdigen Geruch des Grases, es war frisch und sauber, mit nur einem Hauch von Feuchtigkeit, die ihm ein leicht kaltes Gefühl gab.


    Auf der anderen Seite der Wiese galoppierte ein Pferd vorbei, eine kleine Silhouette in der Ferne, die immer gr??er wurde, je n?her das Pferd kam.


    Als das Pferd schlie?lich in Sichtweite war, sa? auf ihm eine junge Frau mit honigbraunem Haar, das bis zu den Schultern kurz geschnitten und seitlich zu einem Kriegerzopf geflochten war.


    Die Frau trug ein reinwei?es, mit goldenen Stickereien überzogenes Gewand, und an ihrem Gürtel war ein Schwert befestigt, auf dessen Griff ein Drachenkopf eingraviert war.


    Auf halbem Weg über das Feld brachte sie das Pferd zum Stehen, stieg ab und trat auf das Feld hinunter.


    Als sie das Feld betrat, konnte man das Knirschen des Grases unter ihren Fü?en h?ren.


    Es war nicht zuut, aber es war ein befriedigendes Ger?usch, das einem das Gefühl gab, mit der Erde unter den Fü?en verbunden zu sein, und es schien, dass diese Frau dasselbe empfand, denn ein kleines L?cheln legte sich auf ihre Lippen.


    Nachdem sie sich einen Moment umgesehen hatte, begann sie, durch das Feld zu gehen, und beobachtete l?chelnd, wie sich die Gr?ser wie sanfte Wellen um sie herum bewegten.


    Mit jedem Schritt, den sie vorw?rts machte, wichen die Gr?ser zurück und schlossen sich wieder hinter ihr.


    Es war, als ob das Feld lebte und atmete und auf ihre Anwesenheit reagierte.


    In der Ferne konnte sie einen kleinen Bach sehen, der sich durch die Hügel schl?ngelte.


    Es war ein glitzerndes, ues Band, das das Sonnenlicht einfing und wie Diamanten funkelte. Die Frau wusste, dass dies ihr Ziel war, und esg noch einnger Weg vor ihr, doch sie beschloss, ihn zu gehen.


    Ihr Pferd blieb zurück und graste auf der Wiese, w?hrend sie allein weiter durch das Feld ging.


    Von dort aus, wo sie stand, konnte sie das Ger?usch des Wassers aus dem Dampf h?ren, ein sanftes Glucksen, das beruhigend und bes?nftigend war.


    "Der k?nigliche Wald der Fae ... er ist wirklich so bezaubernd, wie ich geh?rt habe." murmelte die Frau voller Bewunderung vor sich hin.


    Es war schwer, dem Drang zu widerstehen, dem Rauschen des Baches zu folgen und zu sehen, wohin er führte, anstatt den Weg über das Feld selbst zu nehmen.


    Als sie weiterging, nahm sie die kleinen Details wahr, die das Feld so bezaubernd machten.


    Hier und da wuchsen winzige Blumen, kleine Farbtupfer in dem Meer aus Grün.


    Sie konnte Schmetterlinge sehen, die von Blüte zu Blüte flogen und mit ihren zarten Flügeln das Sonnenlicht einfingen.


    Sie konnte sogar den fernen Ruf eines Vogels h?ren, und die Frau hielt kurz inne, um aufzublicken, und ihr L?cheln wurde noch breiter, als sie den Vogel entdeckte.


    Doch ihre Aufmerksamkeit wurde abgelenkt, als sie das Ger?usch von Schritten wahrnahm, die sich ihr durch das hohe Gras n?herten.


    Bald kam eine Gruppe von zwei M?nnern und einer Frau in Sicht.


    "Wir sind W?chter des k?niglichen Waldes, geben Sie sich zu erkennen." forderte einer der M?nner.


    "Raena, Reiterin des gro?en goldenen Drachens und Anführerin des Aufstandes, Agardan der Bezwinger. Ich komme mit einer dringenden Botschaft der Hohen K?nigin der Fae." Die Frau stellte sich mit einem L?cheln vor.


    "Kommt mit uns, Ihre Gnaden erwartet Euch." sagte der Fae-W?chter mit einem Nicken und bedeutete der Frau, Raena, ihm zu folgen.


    Raena tat wie ihr gehei?en und folgte dem Fae-W?chter.


    Bald erreichten sie die Mitte des Feldes, und Raena drehte sich um und blickte mit einem warmen L?cheln zurück auf die Hügel.


    Die Aussicht war atemberaubend, die sanften Hügel schienen endlos zu sein, ein nicht enden wollendes Meer aus Grün, das sowohl friedlich als auch belebend war.


    Schon hier spürte Raena, wie die Strapazen der nicht enden wollenden K?mpfe gegen das dunkle Imperium dahinschmelzen, w?hrend sie die Sch?nheit der Landschaft auf sich wirken lie?.


    Als die Sonne weiter unterging, ver?nderten sich auch die Farben der Landschaft. Das Grün der Hügel vertiefte sich und nahm einen satten Smaragdton an.


    Der Himmel darüber f?rbte sich in ein leuchtendes Orange und Rosa, und die Farben vermischten sich zu einem spektakul?ren Schauspiel der Sch?nheit der Natur.


    Die Luft war jetzt kühl, und Raena spürte, wie der Wind auffrischte.


    Raena atmete tief ein und füllte ihre Lungen mit der frischen Abendluft, und sie spürte, wie sich ein Gefühl der Zufriedenheit und des Friedens in ihr breit machte.


    Als Raena an den Rand des Feldes kam, war sie versucht, sich umzudrehen und noch einmal nachzusehen, aber sie schüttelte den Drang ab,


    Raena erinnerte sich daran, dass sie nach ihrem Besuch bei der Hohen K?nigin genug Zeit haben würde, die Sch?nheit zu genie?en.


    In einer Welt voller Tod, hten und dunkler Magie wusste Raena, dass sie diese Szene nie vergessen würde.


    Sie erinnerte sie an den wahren Zweck des Aufstandes, daran, dass es selbst inmitten all der Dunkelheit und des B?sen dieser chaotischen Welt noch Orte der Sch?nheit und des Friedens gab,


    noch Orte der Sch?nheit und Gssenheit gab, noch Hoffnung auf eine neue Welt,


    Und das war die Hoffnung, für deren Verwirklichung die Drachen alles geben würden, angeführt von Agardan, dem Bezwinger ... die Hoffnung auf ein Reich, das als Festung Asvarian bekannt werden würde.


    Und Raena war stolz darauf, dass sie dabei war, an Agardans Seite, und sie würde immer dabei sein, wenn er eine neue Welt schuf, in der alles sch?n und gut war.


    Wenn Raena damals nur gewusst h?tte, dass diese sch?nen Anblicke die letzten sein würden, die sie sah... vielleicht w?ren sie ihr dann nicht so sch?n erschienen.


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