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Chapter 137: Schn?ppchen (Kap.137)

    <h4>Chapter 137: Schn?ppchen (Kap.137)</h4>


    Der erste Morgengrauen weckte Neveah, und sie hob die Hand, um sich den Rest des Scfes aus den Augen zu wischen.


    Neveah war sich nicht einmal sicher, wann sie eingescfen war, ihr Verstand war durch die Ersch?pfung vernebelt und es fiel ihr schwer, r zu denken, da ihre Handgelenke und ihr Hals schmerzten,


    Auch ihre Knie fühlten sich taub an, und alles, woran sich Neveah erinnern konnte, war dieses warme Gefühl, das die K?lte und den bei?enden Nachtwind nach einem starken Regen vertrieb.


    ’Xenon...’ dachte Neveah und erinnerte sich an die Anwesenheit des wilden schwarzen Drachen an ihrer Seite, bis zu dem Moment, als sie in den Scf gefallen war.


    Als mmenwesen strahlte er eine intensive W?rme aus, und ihn so nah bei sich zu haben, war, als h?tte sie hier drau?en im offenen Hof ihre eigene ma?geschneiderte Feuerstelle.


    Ein gro?er, imposanter schwarzer Kamin, der von au?en so furchteinfl??end aussah, aber ein so zartes Herz hatte,


    Neveah war sich sicher, dass nicht viele ihrer Meinung über Xenon zustimmen würden, aber alles, was sie von dem schwarzen Drachen gesehen hatte, entsprach nicht dem, was alle über ihn sagten.


    Zwischen Xenon und dem Rest von ihnen, sie müssen darüber nachdenken, wer wirklich wild ist...’ dachte Neveah.


    Neveahs Augen tterten schlie?lich auf, sie blinzelte leicht, damit sich ihre Augen anpassen konnten.


    Die wohlige W?rme war immer noch da und ein kleines L?cheln legte sich auf Neveahs Lippen, als sie sich umdrehte,


    Doch wo sie gehofft hatte, Xenon zu finden, der auf sie herabschaute oder schlummerte, wie er es manchmal tat, sei es in Menschen- oder Drachengestalt,


    traf Neveah stattdessen auf ein Paar ungleiche Augen und silberwei?e Locken, die dem Drachenk?nig geh?rten.


    "Warum bist du es?" Neveah brummte ver?rgert, ihr L?cheln verschwand g?nzlich und ein leerer Ausdruck trat an seine Stelle.


    K?nig Jian stand am Rande der ttform, die H?nde hinter dem Rücken verschr?nkt, und seine Haltung war so k?niglich und edel wie immer.


    Er strahlte eine so majest?tische Aura aus, dass Neveah sich des Eindrucks nicht erwehren konnte, dass dies einfach falsch war.


    Wie kann man ein so grausames und kaltes Herz haben und trotzdem so kultiviert und zivilisiert erscheinen? fragte sich Neveah, w?hrend sie zu ihm hinaufstarrte.


    Nur einen kurzen Moment, nachdem sie beschuldigt worden war, Ketten für sie bereit zu haben ... das Ausma? des Eifers, Neveah zu ruinieren, war einfach unublich.


    Als ob er Neveahs Gedanken kennen würde, warf K?nig Jian ihr einen kalten Blick zu.


    "Derjenige, den Sie zu sehen erwarten, ist nicht hier." erkl?rte K?nig Jian in seinem charakteristischen kalten Ton.


    "Das sehe ich." murmelte Neveah als Antwort, w?hrend sie ihren Blick von dem Drachenk?nig abwandte und stattdessen vor sich hin starrte.


    "Womit verdanke ich die gesch?tzte Anwesenheit Eurer Gnaden?" fragte Neveah, als K?nig Jian daraufhin nicht sprach.


    "Drei Tage waren Kalia verg?nnt, und das Gleiche war Euch verg?nnt, ein Tag ist verstrichen. Habt Ihr nichts zu sagen?" fragte K?nig Jian.


    "Es gab nie etwas zu sagen. Ich habe alles gesagt, was ich sagen musste." antwortete Neveah ausdruckslos.


    "Ihr müsst zuversichtlich sein ... zuversichtlich in Bezug auf Xenons Gunst ..." stellte K?nig Jian fest.


    Obwohl sich sein Ton nicht ?nderte, konnte Neveah K?nig Jians Anschuldigung verstehen.


    "Xenons Gunst?...Das ist in der Tat interessant." begann Neveah, als sie zu K?nig Jian aufblickte.


    "Doch mein Stolz eubt es mir nicht, jemandem zu vertrauen oder irgendwelche Gefallen von Euresgleichen anzunehmen."


    "Was auch immer am Ende dieser drei Tage geschieht, ist mein eigenes Schicksal, ich werde keinen anderen bsten... Ich werde auch nicht der Grund dafür sein, dass Xenon seine Schuppen beschmutzt, um gegen Euch zu k?mpfen, Euer Gnaden..." erwiderte Neveah ruhig.


    K?nig Jians Blick verengte sich bei Neveahs Worten.


    "Ihr wisst, dass Xenon Euch nicht retten kann. Und dennoch seid Ihr so zuversichtlich?" fragte K?nig Jian misstrauisch.


    "Das ultimative Ende ist nur der Tod, nicht wahr? ... In meiner Welt ist der Tod keine so gro?e Sache." antwortete Neveah mit einem hohlen L?cheln.


    "Habt Ihr wirklich keine Angst vor dem Tod ... oder habt Ihr schon Eure eigenen Pl?ne gemacht?" fragte K?nig Jian.


    "Ich habe nichts Falsches getan, und ich wei?, dass du mich nur verfolgst, um deine Abneigung und dein Misstrauen mir gegenüber zu befriedigen."


    "Es gibt nichts und niemanden, der mich vor Eurer Dunkelheit retten kann, Euer Gnaden. Warum muss ich mir die Mühe machen, Pl?ne zu machen?" fragte Neveah mit einem Spott.


    K?nig Jian antwortete nicht sofort, sondern starrte Neveah eine ganze Weile mit zusammengekniffenen Augen an.


    " Lord Everon fleht darum, dich zu retten, und schw?rt, eine Methode zu suchen, um Kalia wieder gesund zu machen... Menarx hat Xenon aufgesucht und ihm von deinen Ketten erz?hlt, doch er ubt, ich wisse nichts davon."


    "... Xenon ist vor Wut geflüchtet, vielleicht würde er mich bek?mpfen, wenn er noch l?nger verweilt, ubst du, meine Sorge gilt allein den Mauserschuppen?" behauptete K?nig Jian.


    "Sie betrachten mich als Bedrohung für die, die Sie sch?tzen, und deshalb... Ich muss sterben, schuldig oder nicht. Warum habt Ihr mich dann überhaupt hierher gebracht?" fragte Neveah.


    "Es war das erste Mal, dass er mich um etwas bat... sei es auch noch so abscheulich, er bat mich um Hilfe..." antwortete K?nig Jian und brach am Ende ab.


    Neveah blinzelte und war einen Momentng von K?nig Jians ehrlicher Antwort überrascht.


    "Xenon wird sich für mich nicht gegen Euch stellen, Euer Gnaden. War das in der H?hle nicht deutlich genug? Für mich war es das n?mlich." versicherte Neveah, und ein freudloses Kichern entwich ihr.


    "Wenn Ihr leben wollt, solltet Ihr mir einen Grund geben, Euch nicht zu t?ten ... zwei Tage sind alles, was Ihr habt." erinnerte K?nig Jian, als er sich auf den Weg machte.


    "Lady Kaliana, Xenon sch?tzt sowohl Mutter als auch Kind ... genauso wie Menarx und Lord Everon, genauso wie ihr. Habt ihr wirklich vor, in den verbleibenden zwei Tagen auf die Vorsehung zu warten?" fragte Neveah.


    Das war ihr schon seit einiger Zeit durch den Kopf gegangen, denn es war nicht so, dass Neveahs Tod Mutter und Kind zurückbringen k?nnte, wenn ihnen etwas zust??t.


    Wenn sie starben und Neveah auch starb, war das eine Art Trost für den Verlust?


    "Die H?lfte meines Lebens ist auf der Suche nach einer Antwort... Vorsehung? Euer Leben ist das einzige, das dafür übrig ist." K?nig Jian antwortete ausdruckslos.


    "Ich ube nicht an die Vorsehung oder das Schicksal, Euer Gnaden. Wenn Ihr nicht wollt, dass Eure Vertrauten sich an meine Seite stellen, dann muss diese Situation, in der ich gerettet werden muss, bereinigt werden..."


    "Ihr habt demjenigen, der Lady Kaliana retten kann, einen Wunsch angeboten... kann ich darauf vertrauen, dass Ihr Euer Wort halten werdet?" fragte Neveah mit einer hochgezogenen Braue.


    "Ein K?nig bricht niemals sein Wort." erwiderte K?nig Jian.


    "Nun gut, ich bin bereit, Euch einen Ausweg anzubieten ... einen Weg, bei dem Ihr nicht der B?sewicht sein müsst, sondern ich stattdessen."


    "Ich werde dir deine Vertrauten zurückgeben und komplett aus ihren K?pfen verschwinden..." Neveah brach ab.


    Und auch aus ihrem Leben...’ fügte Neveah in Gedanken hinzu.


    "Im Gegenzugss mich über mein eigenes Schicksal entscheiden. Ich werde deinen Neffen und auch die Mutter des Kindes retten ... koste es, was es wolle." entschied Neveah.


    Neveah war sich nicht sicher, warum sie überhaupt einen solchen Handel einging, sie hatte zun?chst beschlossen, nichts zu tun,


    Aber Neveah erkannte, wenn sie die Jungfrau in N?ten blieb, würde es immer welche geben, die den Helden spielen wollten.


    Xenon... Menarx, diese beiden wurden vom Drachenk?nig gesch?tzt. Je mehr sie sich auf ihre Seite stellten, desto mehr ?rger würde sie bekommen, so war es nun einmal.


    Und so musste Neveah sich selbst retten ... durch ihre eigenen H?nde. Vor dieser Anschuldigung und vor dem Drachenturm selbst.


    Freiheit im Tausch gegen das Leben des Neffen des Drachenk?nigs und der Mutter des Kindes - für Neveah war das kein unm?glicher Tausch.


    Und sollte es ihr nicht gelingen, Mutter und Kind zu retten, ganz gleich, ob sie es versuchte oder hier kniete, nichts tat und auf die Entscheidung des Himmels wartete, würde sie dennoch das gleiche Schicksal wie Mutter und Kind teilen müssen.


    "Ich habe einen Rat von Reitern einberufen, du sollst vor ihnen stehen und sie werden urteilen ... wenn man deinen Worten trauen kann." erwiderte K?nig Jian, nachdem er einen Momentng nachgedacht hatte.


    "Und Ihr k?nnt dieses Urteil nicht selbst f?llen?" fragte Neveah mit einer hochgezogenen Braue.


    "Ich kenne mein Urteil. Ich kann und werde Euch niemals für vertrauenswürdig halten, Prinzessin." erkl?rte K?nig Jian ausdruckslos.


    "Eure Worte werde ich mir merken. Sorgt dafür, dass Ihr immer die gleiche Energie beibehaltet, Euer Gnaden."


    " Verabscheut mich und misstraut mir immer, so wie Ihr es jetzt tut." sagte Neveah mit einem leisen Glucksen.


    K?nig Jian warf einen Blick über seine Schulter, ein komplizierter Ausdruck in seinen Augen, als er Neveah einen Momentng ruhig betrachtete.


    "Ich ube nicht, dass du zu mir gekommen bist, nur um hier zu stehen und zu verweilen, bis ich etwas aus eigenem Antrieb gesagt habe."


    "Was hat Sie denn dazu bewogen, mich anzuh?ren?" fragte Neveah misstrauisch.


    "Er hat es von mir vengt..." murmelte K?nig Jian als Antwort und schritt davon.


    Neveah starrte dem Drachenk?nig einenngen Momentng hinterher, sie war sich nicht sicher, warum, aber sie hatte heute ein neues Verst?ndnis für ihn gewonnen.


    "Du musst viele Menschen verloren haben... wenn du die, die du noch hast, so heftig beschützt..." murmelte Neveah zu sich selbst und schüttelte leicht den Kopf.


    Jeder Drache musste seine eigene Geschichte haben, einen Grund, warum er so war, wie er war... aber was spielte das für eine Rolle? Wer hatte keine Geschichte?


    Neveah war es ganz sicher nicht, denn wenn es jemals eine mit der dunkelsten Geschichte einer schrecklichen Vergangenheit gab...


    Neveah k?nnte von zwei Leben und einem ganzen Leben sprechen, das noch vor ihrg, denn selbst in diesem Augenblick musste sie noch... Frieden finden.
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