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Chapter 138: Hinterh?ltige Motive (Kap.138)

    <h4>Chapter 138: Hinterh?ltige Motive (Kap.138)</h4>


    "Nicht einmischen...nicht einmischen...so leicht ist es zu sagen für alle. Ich wünschte auch, ich k?nnte einfach wegschauen..."


    "Ich wei?, ich sollte es tun, aber was kann ich machen, wenn ich nicht in der Lage dazu bin?", dachte Menarx bei sich, als er stillstand und aufblickte.


    So vertieft in seinen Gedanken hatte er nicht bemerkt, wohin er ging. Erst jetzt, als er vor Neveahs Zimmer stand, wurde er sich dessen bewusst.


    Wie er überhaupt in den sich erhebenden Raum gngte und bis zur vierten Ebene hinunterkam, war für Menarx ein R?tsel und der Drachenwandler konnte nur seufzen.


    "Ich muss den Verstand verlieren.", murmelte Menarx vor sich hin, w?hrend er seine Hand zur Tür ausstreckte, sie ?fe und eintrat.


    Menarx sah sich um, das Quartier, das Neveah zugewiesen war, war noch immer so wie bei seiner Vergabe - komplett karg und ohne jegliche Dekoration.


    Ohne konkretes Wissen über sein eigenes Quartier würde er dieses sogar damit verwechseln.


    "Es sollte ein Verbrechen sein, dass eine Frau so...," brach Menarx ab, unsicher, welches Wort er w?hlen sollte.


    Er war unsicher, was er von Neveahs Quartier erwartete, aber er h?tte gedacht, dass eine Prinzessin ein so einfaches Zimmer ihren luxuri?seren Vorlieben anpassen würde.


    Es gab so viele Dinge, die Menarx realisierte, die nur seine eigenen Annahmen waren. In Wahrheit wusste er nicht viel über Neveahs Pers?nlichkeit.


    "Wo sollte sie auch die Zeit hernehmen, um sich um ihr ?u?eres zu kümmern, wenn sie hierher gebracht wurde, um Xenons Dienerin zu sein?" murmelte Menarx mit einem Seufzer, w?hrend er die Tür schloss.


    Menarx konnte nicht sagen, warum seine Fü?e ihn hierher geführt hatten. Da er sich nicht überwinden konnte, Neveah drau?en im Hof anzusprechen, war er vielleicht gekommen, um einen Moment der rheit zu suchen.


    Unterdessen war auf der anderen Seite von Neveahs Tür auch Lady Adrienne angekommen und hatte Menarx’ Eintreten nur um einen kurzen Moment verpasst.


    "Es wird eine Versammlung der Reiter einberufen, und es ist unwahrscheinlich, dass das Zimmer des Dieners nicht bereits durchsucht wurde...",


    Adriennes Hand erstarrte, als sie sie auf den Türknauf legte und den Schritt, den sie gleich tun wollte, überdachte.


    Die Drachen waren penibel genau bei ihren Gesch?ften, und da Adrienne einen ganzen Tagng weg war, war sie sich sicher, dass bereits eine Durchsuchung stattgefunden hatte.


    Frustriert knirschte Adrienne mit den Z?hnen, als ihr bewusst wurde, dass sie falsch berec hatte.


    "Ich h?tte es gleich zu Beginnssen sollen.", dachte Adrienne bei sich.


    Es schien, als ob ihre Bemühungen, die H?utungsschuppen von Lord Everon zu stehlen, umsonst gewesen waren.


    Aber wie dem auch sei, Adrienne musste das Kraut loswerden und der sicherste tz, an dem es versteckt werden konnte, war der, der bereits gründlich durchsucht worden war.


    "Ich werde es erst einmal hiessen und dann eine Gelegenheit finden, es zu benutzen.", dachte Adrienne bei sich.


    Mit diesem Gedanken drehte sie den Türknauf und stie? die Tür auf.


    In dem Moment, in dem die Tür ge?f war, zuckte Adrienne erschrocken zusammen, als sie feststellte, dass bereits jemand drinnen war.


    Menarx warf einen Blick über die Schulter, eine einzelne Augenbraue hob sich bei der neuen Anwesenheit.


    "L...Lord Menarx..." stotterte Adrienne, w?hrend sich ihre Augen weiteten.


    Von allen Leuten h?tte sie nie erwartet, dass sie Lord Menarx von den Rubinschuppen hier antreffen würde.


    "Lady Adrienne.", best?tigte Menarx, allerdings verengten sich seine Augen misstrauisch bei Adrianne’s Reaktion.


    Adrienne bemerkte, dass sie die Fassung verloren hatte und korrigierte ihre Miene rasch.


    "Bitte verzeiht meine St?rung, Mylord.", sagte Adrienne in leisem Ton und senkte ihren Kopf zu einer Verbeugung.


    Adriennes Verhalten war vollkommen kultiviert und zeugte von tiefem Respekt und Ehrfurcht.


    "Was führt Euch hierher?" fragte Menarx und winkte Adrianne’s F?rmlichkeit ab.


    "Ich...", Adrienne brach ab, w?hrend sie versuchte, eine usible Erkl?rung heraufzubeschw?ren.


    "Ich bin auf der Suche nach Euch, Mylord.", sagte Adrienne schnell.


    "Auf der Suche nach mir?... Hier?", fragte Menarx unsicher und blickte prüfend auf ihre Umgebung.


    Dies war kein Ort, an dem jemand einen Lorddrachen der k?niglichen Garde erwarten würde, sogar Menarx selbst wusste, dass er hier nichts zu suchen hatte.


    So, warum sollte ihn jemand auf der vierten Ebene, in einem Raum, der jemand anderem geh?rte, suchen?


    Da sie wusste, dass Menarx ihren Worten nicht ubte, ?nderte Adrienne schnell ihre Erkl?rung.


    "Ich... ich sah jemanden hineingehen und ich fand das verd?chtig, daher kam ich, um nachzuschauen. Ich wusste nicht, dass Ihr es seid, Lord Menarx.", sagte Adrienne entschuldigend.


    "Oh? Also musstest du mit einer Lüge anfangen?", fragte Menarx spitz.Adrienne zuckte leicht zusammen und bedauerte zutiefst ihre Entscheidung, hierher gekommen zu sein.


    Sie hatte stets ein würdiges und respektvolles Image bei den Lord Dragons aufrechterhalten und hart daran gearbeitet, dieses Image zu gewinnen.


    "Ich war von Eurer Anwesenheit hier überrascht, mein Herr. Nie h?tte ich gedacht, dass Ihr derjenige wart, den ich hierher kommen sah."


    "Angesichts all dessen, was hier passiert, müssen wir besonders vorsichtig sein, wer hierher kommt und geht." erkl?rte Adrienne.


    "Was passiert denn? Welche Art von Dingen?" fragte Menarx.


    "Ich meine, da Lord Xenons Diener unter Verdacht steht, befürchte ich, dass jemand mit Hintergedanken hierher kommen k?nnte." antwortete Adrienne in einem erzwungen ruhigen Ton.


    "Hintergedanken? Hmm, es war mir nicht r, dass Du Dir solche Sorgen um Neveah machen würdest. Ihr Beide müsst Euch gut verstehen." stellte Menarx nüchtern fest.


    Menarx fühlte sich nicht wirklich verbunden mit den Bewohnern des Bergfrieds, au?er K?nig Jian, der K?nigsgarde, Lord Everon und den anderen Drachenherren hielt er keinen Kontakt zu anderen.


    Trotzdem war er nicht unwissend über die Vorg?nge im Drachenturm und wusste, dass Neveah bei ihrer Ankunft vor allem von den adligen Damen verspottet wurde.


    "Wir hatten kaum Gelegenheit, uns besser kennenzulernen." antwortete Adrienne mit einem leisen Seufzer.


    Menarx runzelte leicht die Stirn. Er wusste, dass Adrienne eine angesehene Adelsdame war, die auch für ihre Freundlichkeit und ihren angenehmen Charakter bekannt war.


    Aber in diesem Moment konnte Menarx nicht anders, als zu spüren, dass etwas nicht stimmte. Jemand, der in seinem Leben bereits Tausende von Menschen befragt hatte,


    konnte Menarx überall Nervosit?t ausmachen. Und in diesem Moment war Lady Adrienne davon erfüllt.


    Bevor er etwas weiteres sagen konnte, betrat eine dritte Person den Raum.


    Eine junge Frau von beeindruckender Sch?nheit, die Adrienne unublich ?hnlich sah und ein dunkelgrünes Reiterkleid trug.


    "Schwester?" rief Lady Ke, den Blick zwischen Adrienne und Menarx schweifenssend.


    "Lord Menarx." grü?te Ke mit einer kleinen Verbeugung.


    "Ah ... Ke, du wurdest zum Rat einberufen?" fragte Menarx, als er sich an den Rat der Reiter erinnerte.


    "Ja, mein Herr. Ich bin gerade mit Lodenworth eingetroffen und habe nach Adrienne gesucht." antwortete Ke mit einem kleinen L?cheln.


    Menarx brummte als Antwort, nickte sich selbst zu und dann verabschiedeten sich die beiden Feen.


    Er verweilte nur einen Moment l?nger, bevor er den Kopf schüttelte und sich auf den Weg machte. Der Rat der Reiter würde bald zusammentreten und seine Anwesenheit war erforderlich.


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    "Wie konntest du nur so unüberlegt handeln, Addie?!" seinen Lady Ke wütend und schloss die Tür zu Adriennes Zimmer knallend hinter sich. Sie drehte sich um und starrte Adrienne mit einem strengen Blick an.


    "Wenn ich nicht gerade in dem Moment hierher gekommen w?re, h?tte Lord Menarx dich schon durchschaut. Wei?t du, wer er ist?! Ihm entgeht nichts!" belehrte Ke.


    "Aber Schwester..." protestierte Adrienne.


    "Als du mir von deiner Unzufriedenheit mit der Dienerin erz?hlt hast, was habe ich dir damals gesagt?!" stellte Ke in den Raum.


    "Du hast gesagt, ich sollte es darauf beruhenssen und keinen ?rger verursachen." murmelte Adrienne leise.


    Adrienne’s Lippen zitterten unter dem Zorn ihrer Schwester, doch sie hielt stand.


    "Sie ist nur eine einfache Dienerin, Schwester. Musst du dich auch noch darum sorgen, wie ich mit ihr umgehe?" fragte Adrienne mit zittriger Stimme.


    "Addie! Lady Kaliana liegt im Sterben! Verstehst du das?! Die einzige Reiterin der k?niglichen Wache liegt im Sterben!" zischte Ke, frustriert durch ihre Haare fahrend.


    "Seine Eminenz wird sie retten, dessen bin ich mir sicher..." verteidigte Adrienne ihre Position.


    "Und was, wenn er versagt?! Was dann!?" zischte Ke zurück.


    Adrienne antwortete nicht, sie hatte nichts zu erwidern und senkte stattdessen den Kopf.


    Wenn es eine Sache gab, die Adrienne sicher wusste, dann dass ihre Schwester Ke es nie ertragen konnte, sie traurig oder niedergescgen zu sehen.


    "Addie, es tut mir leid. Ich h?tte nicht schreien sollen." seufzte Ke und legte Adrienne eine Hand auf die Schulter. "Ich werde mich um alles kümmern. Das Kraut, alles andere, ich kümmere mich darum. Vergiss einfach, dass das alles je passiert ist." versicherte Ke.


    "Was die Dienerin betrifft, ich denke, du solltest sie in Ruhessen, Adrienne. Ein paar Auseinandersetzungen reichen nicht aus, um ihr Leben zu gef?hrden." riet Ke.


    Adrienne nickte widerwillig, doch in ihren Augeng ein dunkler Ausdruck.
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