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Chapter 748: Eine karge Landschaft 2 (Kap.749)

    <h4>Chapter 748: Eine karge Landschaft 2 (Kap.749)</h4>


    Wie Xenon vorausgesagt hatte, stie?en sie bald auf einen h?hlenartigen Eingang, der in den Fu? des Vulkans gegraben war. Die zerklüftete ?ffnung schien sich im Laufe der Zeit durch die Verwitterung des Gesteins aufgrund des Alters und des wiederholten Kontakts mit hohen Temperaturen gebildet zu haben. Der Eingang war gerade so gro?, dass drei nebeneinander stehende Personen hineinpassten, und er grub sich tief in den Vulkan ein, so dass eine Art Tunnel entstanden war.


    Auf den ersten Blick konnte man nur die Dunkelheit sehen, die sich in den Tiefen der h?hlenartigen ?ffnung immer weiter ausdehnte, und es war unr, ob er zu einer Sackgasse weiter innen führte oder ob er direkt in das Herz des Vulkans selbst führte. Xenon war sich sicher, dass Menarx dort drinnen war, und das bedeutete, dass irgendwann einmal dieser oder ein anderer Eingang benutzt worden war, um in den Vulkan zu gngen, da die Caldera darüber kein gangbarer Weg war.


    "Das ist es." murmelte Xenon, blickte zurück zu Neveah und bot ihr eine Hand an. "Lass sie nicht los. Ich werde dich hier nicht verlieren ..." mahnte er streng.


    "Und denk dran, wenn irgendetwas schief geht... nehme ich dich mit und haue ab, und das steht nicht zur Diskussion. Wenn es um dich oder jemand anderen geht, wei?t du bereits, dass es nur eine M?glichkeit gibt."


    Neveah nickte. "Ich bleibe an deiner Seite und ich werde nichts ... übertriebenes tun."


    Xenon verschr?nkte ihre Finger, dann führte er sie zum Eingang. Die Temperatur im Inneren des Vulkans war noch k?lter als drau?en, so sehr, dass es wie ein Wechsel von einer kalten Nachtbrise zu einem eisigen Winterzug war. Es war kaum zu uben, dass dieser Vulkan einst so hei?e Lava ausstie?, dass er die ganze Umgebung in unfruchtbares Land verwandelte.


    Auf dem ganzen Weg hierher war nicht ein Hauch von Grün in Sicht, und das schon seit Jahrzehnten. Die einzigen Anzeichen für die sengende Temperatur, für die dieser Vulkan bekannt war, waren wahrscheinlich die Geysire, aber irgendwie taten sie nichts, um die kalte Temperatur zu stabilisieren. Im Vulkan selbst waren die Geysire nun kein Thema mehr, zumindest nicht im Moment.


    Der Boden unter ihren Fü?en war tückisch, die Erde war gr??tenteils rissig und brüchig, andere Stellen waren uneben. So vorsichtig ihre Schritte auch waren, gelegentlich knackte es unter ihren Stiefeln oder zumindest unter Neveahs, denn Xenons Tarnkappe war weitaus besser auf solche Umgebungen eingestellt, w?hrend Neveah noch nie einen echten Vulkan gesehen hatte, denn im Wolfsgebiet gab es so etwas nicht.


    Es dauerte nur einen Moment, bis sich Neveahs Augen soweit an die Dunkelheit gew?hnt hatten, dass sie den Weg vor sich sehen konnte. Die W?nde auf beiden Seiten des tunnelf?rmigen Ganges waren geschw?rzt von den Spuren des Ru?es, der sich songe nach dem letzten Ausbruch gehalten hatte, und auch die jahrhundertnge Hitze und der Druck hatten ihren Teil dazu beigetragen, dass sich die W?nde dauerhaft schwarz f?rbten.


    Der bei?ende Schwefelgestank war jetzt noch st?rker und schien von den W?nden selbst abzuprallen. Neveah rümpfte die Nase, obwohl das nicht viel gegen den stechenden Geruch half.


    Die Ger?usche der Au?enwelt waren fast v?llig verschwunden, und sie waren noch nicht einmal so weit in den Tunnel hineingegangen. Im Tunnel schien es eine v?llig andere Welt zu sein, das Summen des Nachtwinds war dem fernen Rumpeln von sich bewegendem Gestein und dem ebenso fernen Echo von tropfendem Wasser gewichen.


    "Da die Tunnel so verwinkelt sind, sollte man ein wenig Licht haben. Aber kein Feuer ..." sagte Xenon zu Neveah. "Drachenfeuer und Vulkane passen nicht so gut zusammen."


    "Dann verstehe ich, warum Ke hierher gekommen ist. Selbst ein Bataillon von Drachen müsste sich in Menschengestalt n?hern und die Idee aufgeben, ihre mmen zu benutzen ... oder riskieren, eine Temperatur zu schüren, die diese scfende Katastrophe erwecken k?nnte." murmelte Neveah, w?hrend sie die Magie beschwor, die in ihr kreiste, und im Nu schwebte eine kleine Kugel aus goldenem Licht vor Xenon und erhellte seinen Weg.


    Das Licht reichte gerade aus, um den Weg zu erhellen, aber es war nicht so hell, dass es die Aufmerksamkeit auf sie lenkte, für den Fall, dass sie unerwarteten Besuch bekamen, w?hrend sie durch den Gang gingen.


    "Ke ist klug, sie wurde an der Akademie und von den besten Drachenfürsten in den Kampfkünsten ausgebildet. Sie wei? weit mehr über Drachen und die Asvarian-Hochburg als jede andere Fee ... weit mehr, als jede Fae das Recht dazu hat." Xenon stimmte zu. "Das wird uns teuer zu stehen kommen."


    "Es ist niemandes Schuld, dass die Dinge sich so entwickelt haben." erwiderte Neveah mit einem Kopfschütteln. "Ihr wurden die gleichen Privilegien gew?hrt wie jedem anderen Reiter ihres Standes ... es gibt nichts zu bedauern."


    Xenon brummte zustimmend. Je tiefer sie kamen, desto schwerer wurde die Luft. Auch der Schwefelgestank verdichtete sich, so dass es schwierig wurde, ohne Irritation zu atmen. Kurze Zeit sp?ter teilte sich der Gang in zwei Tunnels, die in entgegengesetzte Richtungen führten. Xenon grunzte unter seinem Atem, sein Unmut über diesen Anblick wuchs.


    Er blieb vor den beiden Tunneln stehen, legte den Kopf leicht schief und blickte zwischen beiden hin und her, die Augen konzentriert zusammengekniffen. Neveah wusste, dass Xenon nicht versuchte, die beiden durch visuellen Vergleich zu unterscheiden, sondern Menarx zu verfolgen.


    Neveah lie? ihm den Moment, den er brauchte, um den richtigen Weg zu finden. Da ihre Sinne durch die starken Gerüche im Vulkan beeintr?chtigt waren, war es schwierig, ihrem Geruchssinn zu trauen, um Menarx aufzuspüren; Xenons Verbindung zu Menarx war ihre beste Chance.


    "Hier enng. Bleib dicht bei mir." sagte Xenon schlie?lich nach einem kurzen Moment und führte den Weg links hinunter, seine Hand hielt Neveahs immer noch fest und er hatte sie nicht einen Momentng losgssen, seit sie sich in den Tunnel gewagt hatten, als würden die Tunnel sie trennen, wenn er es tat.


    Neveah war sich nicht sicher, warum, aber Xenon war immer empfindlicher geworden, und zusammen mit seiner offensichtlichen Abneigung gegen dieses Terrain hoffte sie im Stillen, dass sie hier bald wieder herauskommen würden.


    Sie gingen ein paar Minuten weiter, bis Neveah endlich einen vertrauten Geruch wahrnahm. Er wurde noch immer vom Schwefelgestank und den D?mpfen des Vulkans überdeckt, aber es war unverkennbar Menarx’ Geruch, den Neveah überall erkennen konnte.


    "Menarx ... er war vor etwa einer Stunde hier." Neveah best?tigte Xenon, dass er auf der richtigen Spur war. "Sein Geruch ist l?ngst versst, aber ich kann immer noch erkennen, dass er hier war."


    "Gut. Aber eine Stunde ist einenge Zeit, um eine Strecke zurückzulegen." kommentierte Xenon. "Besonders für einen Drachenlord, der ?ngstlich nach seinem Reiter sucht."


    "Dann sollten wir uns beeilen." sagte Neveah.


    Xenon nickte und sie beschleunigten ihre Schritte. Der Tunnel wurde jetzt breiter, je weiter sie gingen, die W?nde waren jetzt weiter weg, aber es gab noch etwas, das keine positive Ver?nderung zu sein schien. Unter ihren Fü?en hatte eine tiefe, pulsierende Vibration eingesetzt, die kaum wahrnehmbar war, aber dennoch beunruhigte.


    "Geysire?" fragte Neveah hoffnungsvoll. Die t?dlichen Wasserstrahlen, die durch die Oberfl?che der kargen Landschaft schossen, waren vielleicht die Ursache dieser Vibrationen, oder zumindest hoffte Neveah, dass sie es waren.


    "So wie die Winde hier aufgeh?rt haben zu heulen ... sollten wir die Geysire nicht so tief im Inneren des Vulkans spüren." Xenon antwortete wahrheitsgem??. Er blickte nach unten und zog die Brauen zusammen, als sich die Steine und das Ger?ll um ihre Fü?e herum zu bewegen begannen.


    "Veah!" Bevor einer von ihnen ein Wort sagen konnte, brach der Boden unter Neveahs Fü?en ein und Neveahs Augen weiteten sich, als sie hindurchfiel und an der rissigen Stelle im Boden baumelte.


    Neveahs Augen nahmen die pechschwarze H?hle unter ihren Fü?en wahr und blickten dann zu Xenon auf, dessen Griff an ihrer Hand das Einzige war, was sie davor bewahrte, in den Abgrund der Dunkelheit unter ihr zu stürzen und in die Ungewissheit, die er barg.


    Der Boden hatte nicht aufgeh?rt zu zittern, Neveah konnte es spüren und sie konnte h?ren, wie sich die Risse ausbreiteten, in kürzester Zeit würde auch Xenon seinen Halt verlieren. Xenon grunzte unter seinem Atem, weil er wusste, was Neveah sagen wollte. "Es gibt nur eine M?glichkeit."


    Ohne ein weiteres Wort lie? sich Xenon durch den Riss fallen, durch den Neveah gefallen war, packte Neveah blitzschnell an der Taille und wirbelte sie in der Luft herum, sodass sein Rücken zuerst auf dem Boden aufschlug und seine Hand Neveah sicher an sich drückte.


    Um sie herum ree es Schmutz und Schutt, als die gesamte Ebene, auf der sie eben noch gestanden hatten, zusammenbrach und in die Tiefe stürzte. Alles geschah blitzschnell, und Neveah starrte Xenon entsetzt an. Aber sie hatte keine Zeit, seine Entscheidung in Frage zu stellen, denn von ihrem Blickwinkel aus, von dem aus sie ihre Landung beobachtete, wurde bald ein scharfer, spitzer Felsen sichtbar, auf den Xenon direkt zustürzte.


    Ein Schrei entrang sich Neveahs Kehle und ihr Herz schlug ihr bis in die Magengrube.
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