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Chapter 694: Heute ist es anders (Kap.695)

    <h4>Chapter 694: Heute ist es anders (Kap.695)</h4>


    "Du bist gerade rechtzeitig aufgewacht. Menarx und Imagor waren hier, um einige Angelegenheiten zu besprechen, wollten aber deine Ruhe nicht st?ren und sind gegangen. Sie werden innerhalb einer Stunde zurück sein", begann Everon.


    Neveah nicktengsam, sie war bereits in das Regierungsgeschehen der Festung verwickelt, ein Zurück gab es nicht mehr.


    "Die Verhandlung hat vor kurzem begonnen. Der Lord und die Lady der Rubinschuppen überwachen das Verfahren, w?hrend wir sprechen", informierte Everon Neveah.


    "Die Verhandlung... ich habe einen halben Tag verscfen, wie es scheint", murmelte Neveah und erinnerte sich daran, dass sie die Verhandlung gegen die dunkle Fee und den dunklen Zauberer für die Morgend?mmerung anberaumt hatte.


    "Adrienne ist in den Prozess gegen eine dunkle Fee verwickelt? Ich h?tte gedacht, sie würde sich aus den Fae-Angelegenheiten heraushalten, wie sie es bisher oft getan hat", überlegte Neveahut.


    "Die dunklen Feen und der Fae-n haben schon vornger Zeit ihre Verbindungen gel?st. Die dunklen Feen sind nun ein eigenst?ndiges übel, das in den Landenuert, auch eine Bedrohung für die Fae. Hast du immer noch Vorbehalte gegenüber Menarx’ Reiter?" fragte Everon.


    Neveah runzelte bei dieser Frage die Stirn. Menarx und Everon waren Cousins, beide aus demselben n und derselben Familie, und natürlich war Adrienne nun ebenfalls Everons Familie.


    Obwohl Everon sich nicht so stark für Adriennes Angelegenheiten einsetzen würde wie Menarx, wusste Neveah, dass selbst Everon seine Zweifel l?ngst beiseitegelegt hatte.


    Und Everon wusste nichts von Menarx’ Vergiftung oder den jüngsten Verdachtsmomenten; offenbar hatte Menarx nicht vor, jemandem davon zu erz?hlen.


    Das bedeutete, dass auch Neveah ihre Bedenken für sich behalten musste.


    ’Narx, du bringst mich erneut in eine so schwierige Lage...’, dachte Neveah ver?rgert.


    "Es ist einfach eine heikle Situation... für sie, nehme ich an. Aber die Vernichtung der Dunklen Fae-ns hat eine Wunde in den Herzen der Fae hintessen... Verwandtschaft bleibt Verwandtschaft", antwortete Neveah Everon mit einem l?ssigen Schulterzucken.


    "Die Fae müssten es besser wissen... aber ich fürchte, das tun sie nicht. Ich verstehe deine Bedenken, es ist unwahrscheinlich, dass die Fae nichts mit den Dunklen Fae zu tun haben. Aber Lady Adrienne...", begann Everon, doch Neveah unterbrach ihn.


    "Ich kenne deine Gedanken, Everon. Du brauchst nicht weiterreden", entgee Neveah und wischte das Thema beiseite.


    "Was gibt es Neues bei den anderen Angelegenheiten?" erkundigte sich Neveah bei Everon.


    "Die Lieferung der Kanalisierungs-Edelsteine ist auf dem Weg nach Dune City. Die Fae haben au?erdem ihre Kampfelfen von den Handelsrouten zu den Meeren der Mer zurückgezogen", berichtete Everon.


    "Diandre hat ihr Wort gehalten, ohne dass wir weiter t?tig werden mussten. Beeindruckend", lobte Neveah, ihr Tonfall triefend vor Sarkasmus.


    "Du hast ihr nicht viel Spielraum gssen", stellte Everon amüsiert fest.


    "Sie ist sich bewusst, dass ich nichts zu verlieren h?tte, wenn ich sie umbringe; ich würde damit einigen ihrer Artgenossen einen Gefallen tun. Sie sch?tzt ihr Leben. Sie mag eine hoffnungslose Sache sein, aber sie ist klug", gab Neveah zu.


    "In der Tat. Die Dinge auf der Seite der Fae sind ruhig, aber es sind erst wenige Stunden vergangen, wir müssen wachsam bleiben", kommentierte Everon nachdenklich."Sng Jian zurückkehrt, haben wir keinen Grund, uns zu fürchten. Er muss nur rechtzeitig kommen. Im Augenblick k?nnen wir keinen Angriff starten. Wir k?nnen nur darauf hoffen, dass alles ruhig bleibt", sagte Neveah kopfschüttelnd.


    "Der Reiterrat tritt in einigen Tagen zusammen und hat darum gebeten, dass du die Sitzung leitest. Die Festungsherren haben Berichte über Konflikte in ihren Gebieten eingereicht; Imagor wird deine Einsch?tzung ben?tigen. Der Prozess l?uft noch und es gibt viele interne Angelegenheiten zu kl?ren, wie die Nachwehen der Ereignisse in Scabbard und die Wiederherstellung der Finanzen."


    "Lord River ist zu Bewusstsein gekommen und vengt eine Audienz bei dir. Die Dünenstadt hat Berichte über die Lichthalle und den Bau der Quartierfolie gesendet."


    "Sie wollen auch wissen, wie man gegen die Gl?ubigen vorgehen soll, die sich an den Toren der Stadt versammeln. Seit das Ende der Seuche bekannt wurde, sind sie hartn?ckiger geworden. Sie rechnen es dir als Verdienst an und erbitten deinen Segen. Das f?ngt an, die Bauarbeiten zu st?ren. Conrad wei? nicht mehr weiter."


    "Du musst auch über deine Wohnverh?ltnisse im Drachenturm entscheiden. Diese Gem?cher... sind unpassend", erinnerte Everon und blickte sich in Neveahs Quartieren um.


    "Womit wirst du beginnen?" fragte Everon Neveah.


    Neveah seufzte und rieb sich sanft die Stirn, um den Schmerz zu lindern, der allein durch das H?ren der aufgez?hlten Pflichten begonnen hatte.


    "Ich muss mich noch Asrigs Schriften widmen, das ist im Moment das Wichtigste für mich", murmelte Neveah.


    "Die Angelegenheiten der Festung fallen jetzt in deinen Zust?ndigkeitsbereich. Du wirst sie bald in dein Herz schlie?en müssen. Dies sind nur die Berichte für den Vormittag, der Mittag wird weitere Pflichten mit sich bringen", sprach Everon das Offensichtliche aus.


    "Ich bin gerade erst aufgewacht und schon gibt es so viele Dinge zu erledigen. War das bei Jian immer so? Wie hat er Zeit gefunden, mich zu verabscheuen?" murmelte Neveah.


    Everon kicherte leise über Neveahs Worte.


    "Sag Imagor, wenn er so viel Freizeit hat, um mich zu besuchen, kann er sich selbst um den Reiterrat und die Festungsherren kümmern. Ich bin gerade zu einer einflussreichen Pers?nlichkeit geworden und jetzt will er mir alles aufbürden? Noch vor ein paar Tagen war ich nicht hier und er und Kirgan kamen gut zurecht", merkte Neveah an.


    "Vor ein paar Tagen hatte die Festung dich nicht als Drachenk?nigin anerkannt. Aber heute sieht es anders aus...", lie? Everon die Worte in der Luft h?ngen.


    "Wenigstens hast du mich, um dich vorübergehend anzuleiten. Mit der Zeit wirst du einen pers?nlichen Assistenten brauchen. Lord Rodrick reicht nicht aus, er ist eng mit unserem Lehnsherrn verbunden und sie arbeiten gemeinsam, das k?nnte für dich anders sein", riet Everon.


    "Lord Rodrick wünscht, dass du deinen ausgew?hlten Helfer zu ihm schickst, um eine Ausbildung zu erhalten."


    "Ich verstehe. Schicke Tara zu Lord Rodrick. Gott wei?, wenn ich hier festsitze, muss sie mit mir festsitzen", entschied Neveah ohne Z?gern.


    "Ich werde zuerst Conrads Bericht prüfen. Aber jetzt brauche ich erstmal eine Dusche und frische Kleidung", sagte Neveah mit einem Seufzer.


    "Herein!", rief Everon.


    Neveahs Augen weiteten sich, als eine Reihe von Bediensteten in ihre Quartiere einmarschierte.
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