17kNovel

Font: Big Medium Small
Dark Eye-protection
17kNovel > Die Wiedergeburt von Omega > Chapter 680: Bleiben (Kap.681)

Chapter 680: Bleiben (Kap.681)

    <h4>Chapter 680: Bleiben (Kap.681)</h4>


    Bei Neveahs Worten herrschte wieder Stille im Saal, da die Dynamik abrupt wechselte.


    Nicht nur, dass der Vorscg der Vertreter für einen einheitlichen Rat ungültig wurde, die Gewissheit, den Drachenhof lebend und unversehrt zu vessen, war ebenfalls verloren gegangen.


    Nach allen Drachengesetzen konnte Verrat gegen die k?nigliche Autorit?t sofort geahndet werden, sofern unwiderlegbare Beweise vogen.


    Die Fassung der Zwergenvertreter br?ckelte zunehmend, und Neveah beobachtete, wie sie unsicher Blicke austauschten.


    Ein Riss in ihrer mutigen Maske hatte sich bereits gebildet und würde sich rasch ausbreiten, bis alles in Scherbeng. Das Bündnis zwischen den beiden Vertretern, das vor ihrer Ankunft am Drachenhof bestanden hatte, würde zerfallen und einer würde sich gegen den anderen wenden.


    Es war nur eine Frage der Zeit, wer den ersten Schritt machen würde.


    Ein pochender Schmerz qu?lte weiterhin Neveahs Sch?del, er hatte sich bis jetzt nicht gelegt und Neveah vermutete stark, dass es etwas mit Demevirld zu tun hatte.


    Es gab keine M?glichkeit, dies zu best?tigen oder mit Sicherheit zu wissen, Demevirlds Bewusstsein wurde noch immer zwischen Neveah und Jian geteilt und er hatte noch kein Wort mit ihr gesprochen.


    Neveah hatte nicht auf Demevirlds Magie zurückgegriffen, nicht einmal, als ihr Leben auf dem Spiel stand, aus Angst, es k?nnte Jian st?ren, aber jetzt machte sie sich zunehmend Sorgen.


    ’Wir sollten uns an einen privaten Ort begeben und versuchen, Jian zu kontaktieren. Es ist schonnge genug her, er sollte inzwischen in Xenon angekommen sein.’ dachte Neveahs Wolf.


    Schweigend stimmte Neveah zu, tauschte einen Blick mit Imagor, ihre Aufgabe hier war erledigt, und sie hatte nicht vor, l?nger zu verweilen. Sie war nur gekommen, um das Verfahren des Gerichts zugunsten des Rates auf eine Weise zu ver?ndern, wie es ihr niemand sonst m?glich machen würde.


    Imagor neigte leicht den Kopf in einer subtilen Geste des Respekts und der Wertsch?tzung, und Neveah erwiderte die Geste.


    Damit schritt sie zur Mitte des Saals, um sich vom Hof zu verabschieden, doch genau in diesem Moment meldete sich Lady Diandre.


    "Diese Information ist unzuverl?ssig! Wie kann Euer Wort ausreichen, um uns des Verrats zu überführen?! Woher habt Ihr solche Informationen über unsere Aktivit?ten?!" zischte Lady Diandre.


    Neveah hielt inne, presste die Z?hne zusammen gegen den Schmerz in ihrem Kopf und neigte fragend den Kopf zur Seite.


    "Ist es nicht offensichtlich? Ich habe Spione in Eurem Hof eingesetzt." gab Neveah ohne Z?gern zu.


    "Du gibst offen zu, dass du den Hof der Fae infiltriert hast?! Das verst??t gegen die Allianz!" rief ein Fae-Vertreter entrüstet.


    "Wie haben die Fae dann von dem Bruch erfahren?" entgee Neveah auf die Frage.


    "Wenn nicht auch ihr Augen habt... ist es dann so, dass nur Ihr unbedingt skrupellos sein dürft?" fragte Neveah ungerührt.


    "Lord Imagor, das entspricht nicht der drachischen Art!" rief Lady Diandre aus.


    Neveah huschte ein leichtes L?cheln über das Gesicht, als sie sah, wie die Fae vor Wut kochten.


    "Nein, das ist es nicht... das ist meine Art." erwiderte Neveah anstelle von Imagor."Die Fae fordern nach wie vor einen einheitlichen Rat! Lord River war ein edler Fae, sein Tod darf nicht einfach ignoriert werden!", bestand Lady Diandre.


    Neveah zuckte nur l?ssig mit den Schultern, als Zeichen, dass sie nichts dagegen einzuwenden hatte.


    "Gut, es wird einen Rat geben und ihr dürft Drachenfestung nicht vessen, bis dieser Rat abgehalten wurde... Die Allianz zwischen den Fae und den Drachen steht ohnehin vor dem Aus. Wir k?nnten genauso gut alles zum Einsturz bringen." Imagor ?u?erte sich schlicht.


    "Macht euch darauf gefasst, für eure Verwicklung in das gente Attentat auf Ihre Gnaden vor Gericht zu stehen." fügte Kirgan hinzu.


    "Ich... wir ben?tigen keinen einheitlichen Rat. Die Informationen wurden uns von Lady Diandre zugespielt, wir haben keine Ahnung, wie sie von der Spaltung erfahren hat. Wir sind bereit, vor dem einheitlichen Rat gegen die Fae auszusagen." Der Sprecher der Zwerge grenzte seine Rasse schnell aus.


    Lady Diandre warf den Zwergen einen ungl?ubigen Blick zu, da sie binnen eines Augenblicks ihre Haltung ?nderten.


    "Es gibt Beweise und nun eine Zeugenaussage. Es sieht so aus, als w?ret ihr nun auf euch gestellt." murmelte Neveah.


    Neveah setzte ihren Weg zur Tür fort, hielt dann jedoch inne, als sie sich an Jians Worte erinnerte.


    ’Die Zeit der K?mpfe wird kommen’, sagte er.


    Neveah verstand die Bedeutung von Jians Worten: Sie sollte Zeit schinden, bis er zurückkehrte. Zweifellos hatte er seine Gründe dafür, und Neveah wusste besser als jeder andere, dass Jian schon seit Langem vorhatte, die Fae zu unterwerfen.


    Die Fae in die Enge zu treiben war notwendig, um ihnen aufzuzeigen, dass auch in Jians Abwesenheit der Drachenhof nicht untersch?tzt werden durfte, doch Neveah war sich bewusst, dass, wenn sie Lady Diandre keinen Ausweg lie? und sie wegen Hochverrats verurteilen würde, dies den Fae die Rechtfertigung liefern würde, die sie ben?tigten, um Krieg zu führen.


    ’Ahnte Jian bereits, dass ich die Entscheidung vor seiner Rückkehr treffen müsste?’ fragte sich Neveah.


    ’Macht bedeutet auch zu wissen, wann man innehalten muss... wann man warten und wann man seine Zeit abwarten muss. Und da sind auch noch Menarx... und Adrienne... auch die beiden werden diese Zeit ben?tigen...’ dachte Neveah bei sich.


    "Mir wurde kein Leid zugefügt und Menarx’ Distrikt hat keine daraus resultierenden Sch?den erlitten. Daher bin ich bereit, über diese Angelegenheit hinwegzusehen. Im Gegenzug werden die Fae ihren Vorrat an Kanalisierungsjuwelen freigeben, den sie in den Wei?en Dünen gehortet haben, und alle Truppen abziehen, die die Handelswege zwischen den Mer-Meeren und dem Drachengebiet blockieren."


    "Wenn Lady Diandre den Befehl erteilt, gebt Ihr mir Euer Wort, dass Ihr Keep Skies lebend vessen und zu Eurem Volk zurückkehren dürft. Doch Ihr müsst mir Eure Entscheidung jetzt, in diesem Moment, mitteilen." unterbrach Neveah und sorgte mit ihrem Handel erneut für Stille im Saal.


    "Lassen wir sie einfach so gehen?!" rief Conrad ungl?ubig aus.


    Neveah warf ihm einen vielsagenden Blick zu und Conrad verstummte.


    "In Ordnung!" zischte Lady Diandre nach einem Moment des Nachdenkens.


    Sie hatte ebenfalls erkannt, dass sie keinen anderen Ausweg mehr hatte.


    "In Ordnung? Ich erinnere mich nicht, dass ich Euch um etwas gebeten h?tte, Diandre." sagte Neveah, ohne sich dem Saal zuzuwenden.


    "Ich meine... ich werde Euch folgen... Eure Gnaden." korrigierte Lady Diandre ihre Worte.
『Add To Library for easy reading』
Popular recommendations
The Wrong Woman The Day I Kissed An Older Man Meet My Brothers Even After Death A Ruthless Proposition Wired (Buchanan-Renard #13)