<h4>Chapter 676: Erregung (Kap.677)</h4>
Die Tür zur Audienzhalle schwang auf, und vier k?nigliche Fae-W?chter marschierten ein, fest und einschüchternd in ihrem Schritt. Sie trugen volle Rüstungen, inklusive Flügelschützer, die das gesamte Fae-Kampforchester symbolisierten.
Jeder in der Audienzhalle wusste um das Aussehen und die Bedeutung der Fae-Kampfrüstungen.
Kirgan und Imagor tauschten Blicke, und die Atmosph?re verdichtete sich spürbar, als die k?niglichen Fae-W?chter erschienen.
Die einzigen Gegenst?nde, die in ihrer Kampfausrüstung fehlten, waren ihre Waffen, die im Drachenhort nicht eubt waren und am Eingang bescgnahmt worden sein mussten.
Dies allein sprach B?nde über die Absichten und Haltung der Fae. Es war ein stilles Zeichen von Aggression, denn abgesehen von der Reitkleidung der Drachenreiter, galt keine Kampfausrüstung als Hoftracht.
Das Erscheinen der k?niglichen Fae-W?chter lie? die Spannung zwischen den beiden Arten sofort steigen, doch es sprach noch immer niemand, und die Halle blieb vollkommen still.
Diese Stille wurde bald durch eineute, dr?hnende Stimme unterbrochen, als die k?nigliche Fae-Wache in die Mitte der Halle vorrückte und stehen blieb.
"Der Fae-Vertreter!..." Die Stimme eines der k?niglichen Fae-W?chter begannut zu verkünden, und die Worte hallten durch die gro?e Halle.
Jedoch wurden seine Worte durch einen aufgebrachten Decaron unterbrochen.
"Halt dein Maul, oder ich rei?e es dir heraus! Du wagst es, deine Ankunft hier beim Drachenrat anzukündigen?! Sollen wir uns etwa niederknien, um dich zu empfangen?! Tritt vor den Rat oder verschwinde! Verschwende nicht unsere Zeit!" zischte Decaron düster.
Vom Podium aus tauschte Kirgan einen amüsierten Blick mit Imagor, doch Imagors Stirn runzelte sich nur leicht als Antwort.
"Decaron..." sagte Imagor warnend, mahnte den Drachenlord jedoch nicht weiter, was zeigte, dass er ihm nicht widersprach.
"In Abwesenheit von K?nig Jian muss ich sagen, dass der Drachenrat ungehobelt geworden ist." Lady Diandres Stimme war leicht und sp?ttisch, als sie in die Halle schritt,
Ihr hellgrünes Kleid floss in einerngen Schleppe hinter ihr, und die anderen nvertreter, die sie begleiteten, gingen zur Seite, um nicht darauf zu treten.
Ihre Worte provozierten einige unterdrückte Knurrger?usche von einigen Drachenlords, aber meistens beobachteten die Drachenlords schweigend und beobachteten das Verhalten der Fae.
Die k?niglichen Fae-W?chter machten tz, damit Lady Diandre durch ihre Mitte treten konnte, und sie schritt bis zur Mitte der Halle, wo sie kurz innehielt.
Lady Diandre blickte mit gngweiltem Gesichtsausdruck durch den Saal, der sich nur kurz ?nderte, als ihr Blick auf Lodenworth und Ke fiel.
"Ihr steht vor dem Reiterrat und dem Drachenthron! Verbeugt euch!" Lodenworth sprach Lady Diandre direkt an, als ihr Blick seinen zusammengekniffenen Augen begee.
"Liebling, der Thron ..." begann Lady Diandre und deutete auf den k?niglichen Thron auf der erh?hten ttform.
"Er ist leer." beendete sie mit einer gngweilten Handbewegung.’"So spricht man nicht mit seiner Schwiegertante", fügte Lady Diandre hinzu, bevor sie ihren Blick auf Imagor richtete.
"Der Hierarchie nach bin ich von k?niglichem Fae-Geblüt ... und das kann keiner von euch hier von sich behaupten. War es nicht eine ungebührliche Regel, mich vor euch kriechen zussen? Ich meine... am Ende sind die k?niglichen Gardisten nur das... Gardisten. Oder wer seid ihr überhaupt, jetzt, wo es keinen... K?nig mehr gibt?" fragte Lady Diandre.
"Jetzt habt Ihr viele Meinungen, Diandre", antwortete Kirgan mit einem leisen Lachen. Sein Ton war nicht belustigt, sondern t?dlich gef?rbt.
"Verbeugt Euch ... oder vesst meinen Bereich. Wenn Ihr vor diesem Hohen Rat sprechen wollt, müsst Ihr die entsprechenden Protokolle einhalten, sonst haben wir keinen Grund, Euch zuzuh?ren. Eure Abstammung und Euer Geburtsrecht m?gen unter den Euren absolut sein, aber das bedeutet vor meiner Sippe nichts... Hier seid Ihr keine K?nigkeit, Diandre", stellte Imagor r.
"Und denkt nicht, Ihr k?nntet einfach hereinspazieren und wieder gehen, wie es Euch gef?llt. Ihr müsst ein oder zwei Leben zurücssen... für unsere aufgewendete Zeit. Eures würde auch genügen", fügte Kirgan nüchtern hinzu.
Die k?nigliche Fae-Wache daraufhin versteifte sich, und Decaron trat vor, stellte sich zwischen die Fae-Vertreter und die ttform, auf der sich die K?nigsgarde befand.
Nicht viele der Drachenfürsten mussten sich einmischen, allein Decaron war genug. Die zusammengenommene k?nigliche Fae-Wache w?re ihm im Falle einer Esktion nicht gewachsen, und das wusste jeder im Saal.
"Tante ... Ihr seid weit in der Unterzahl. Ihr solltet keinen ?rger suchen...", sagte Ke von ihrem tz aus, besorgt blickend, als die Spannung stetig zunahm.
Lady Diandre zischte leise, beugte dann jedoch ihren Kopf in einer Verbeugung, und alle Fae-Vertreter folgten ihr nach.
"Ihr k?nnt Euch entspannen", eubte Imagor.
"Was hat Euch zu uns geführt, Lady Diandre der Fae? Seid Ihr gekommen, um eine Erkl?rung für die jüngsten und anhaltenden... Unstimmigkeiten der Fae zu liefern?" fuhr Imagor fort.
Lady Diandres Augenbrauen zuckten deutlich, aber sie richtete sich auf und verschr?nkte elegant ihre H?nde vor sich.
"Unstimmigkeiten? Auf was k?nnte sich der Herr der argentinischen Schuppen beziehen? Von solchen T?tigkeiten in meiner Sippe habe ich nie geh?rt", t?uschte Lady Diandre vor Unwissenheit.
"Eure Fae haben die Versorgungsroute der Kanalisierungs-Edelsteine von den Mer-Meeren blockiert, und Ihr tut so, als wüsstet Ihr davon nichts?!" zischte Conrad.
"Conrad...", warnte Imagor, und warf dem aufgebrachten Drachenfürsten einen Blick zu, der ihn aufforderte, sich zu beruhigen.
Conrad neigte leicht den Kopf und gehorchte.
"Im Gegensatz zur geeinten Rasse der Drachen muss ich schmerzerfüllt zugeben, dass meine Rasse einige skrupellose Individuen hat. Rebellen gegen den Fae-Rat, Kopfgeldj?ger und S?ldner... sie alle handeln nach eigenem Belieben und missachten die Fae-Regeln."
"Eure Kanalisierungs-Edelsteine müssen in die H?nde eines von denen gefallen sein. Mit welchem Beweis beschuldigt Ihr die ganze Fae-Rasse, in so etwas verwickelt zu sein? Wir haben keine Verwendung für Kanalisierungs-Edelsteine", erwiderte Lady Diandre schlicht.
Imagorchte leise und nickte zustimmend.
"Aber natürlich, warum seid Ihr dann hier?" fragte Imagor.’