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Chapter 638: Etwas ruft (Kap.639)

    <h4>Chapter 638: Etwas ruft (Kap.639)</h4>


    "Habe ich nicht gesagt, ich will nicht, dass du ihn berührst?" fragte Xenon Ida mit düsterem Ton.


    "Ich... Ich konnte nicht einfach tatenlos zusehen. Ich muss sein Fieber senken...", verteidigte sich Ida mit zitternder Stimme.


    Xenons Augen verengten sich. So sehr er den Anblick auch missbilligte und Ida nicht das geringste Vertrauen schenkte, war es doch offensichtlich, dass Verothrax’ Erholung zu diesem Zeitpunkt stark von ihr abh?ngig war.


    Sein Blick wanderte zu Verothrax, die Stirn runzelte sich besorgt. Was auch immer dort drau?en geschehen war, es hatte Verothrax seiner Kr?fte beraubt und seinen K?rper überfordert.


    Xenon war sich nicht sicher, warum Verothrax’ Magie, die er normalerweise beherrschte, so eine h?ssliche Wendung genommen hatte. Verothraxg Jahrhunderte im Schlummer; niemand wusste, was in diesen Jahrzehnten geschehen war.


    Xenon hatte jedoch nicht erwartet, dass Verothrax’ Magie ihnen und vor allem ihm selbst so schaden würde. Es war befremdlich, was geschehen war, und Xenon ahnte, dass etwas Gr??eres dahintersteckte, aber er hatte keine M?glichkeit, dies zu best?tigen.


    Zu diesem Zeitpunkt hatte Verothrax in den letzten Tagen mehrfach das Bewusstsein verloren. Wenn er wieder zu sich kam, war er meist verwirrt und desorientiert, und selbst in ren Momenten blieb er nichtnge bei Bewusstsein.


    Xenon war sich nicht sicher, wie viel Zeit vergehen würde, bis Verothrax wieder zu Kr?ften k?me und r genug w?re, ihm dabei zu helfen, den Weg zurück zu finden und die Dinge, die er zerst?rt hatte, wieder in Ordnung zu bringen.


    "Eub mir nur, nach ihm zu sehen. Damit es ihm nicht schlechter geht...", bat Ida Xenon von ihrem tz aus.


    Xenon presste die Lippen aufeinander, trat jedoch zur Seite und lie? Ida zu Verothraxs Bett gehen, um seine Wunden zu versorgen.


    Ida wischte sorgf?ltig den Schwei? von Verothraxs Stirn und tat dies beharrlich, w?hrend Xenon stumm danebenstand und zusah.


    Es vergingen einige Stunden und mehrere Wechsel des Kühlwassers, w?hrend Xenon durchgehend Wache hielt, aber schlie?lich schien Verothrax’ Fieber nachzssen, sein Gesichtsausdruck entspannte sich und sein Scf wurde wesentlich ruhiger.


    Ida atmete erleichtert auf, als sie das Tuch niederlegte und ihre eigene Stirn trockentupfte.


    "Sein Fieber ist jetzt gesunken, er ist stabil... Ich wei? nicht, wienge es dauern wird, bis er sich vollst?ndig erholt. K?rperlich scheint nichts mit ihm nicht in Ordnung zu sein... aber er erlebt immer wieder Rückschl?ge."


    "Und die hier verfügbaren Heilkr?uter sind begrenzt. Selbst wenn es welche g?be... ich wüsste nicht, was ich zubereiten sollte. Das hier ist alles, was ich im Moment tun kann...", berichtete Ida Xenon und seufzte erneut vor Ersch?pfung.


    Sie trat vom Bett zurück und rollte ihre Schulter, um die steifen Muskeln zu lockern, nachdem sie Stunden damit verbracht hatte, Verothrax zu pflegen.


    Ida suchte sich einen Sitz und lie? sich ersch?pft darauf nieder, achtete dabei aber darauf, immer noch einen angemessenen Abstand zu Xenon zu wahren.


    Xenon erwiderte nichts, ging an Verothrax’ Bett und beugte sich vor, um eine Hand auf dessen Stirn zu legen.


    Xenon brummte leise vor sich hin. Er war kein Heiler und Verothrax’ Zustand blieb ihm unr.Xenon wusste nur, dass er alle physischen Verletzungen des Aufpralls davongetragen hatte, w?hrend Verothrax vollkommen unversehrt war, allerdings in einer heikleren Situation steckte.


    "Magie... ich werde nie verstehen, wie sie funktioniert", murmelte Xenon vor sich hin.


    Er drehte sich um und wollte gerade Ida bitten zu gehen, wenn sie mit allem fertig war, doch er stellte fest, dass Ida bereits tief und fest auf dem Stuhl schlief, den sie gew?hlt hatte, den Kopf an die Wand gelehnt.


    Xenon trat leise zu ihr hinüber, setzte jeden Schritt behutsam. Direkt vor Ida stehend, griff er nach der eisernen Maske, die ihr Gesicht verbarg.


    Xenon hielt inne, nur wenige Zentimeter von der Maske entfernt, und schüttelte leicht den Kopf.


    "Was geht es mich an, wer sie ist oder was sie verbirgt? Ich kann meine Gedanken nicht mit irgendeiner beliebigen Frau verschwenden... sobald ich nur den geringsten Fehler bemerke, werde ich ihren Kopf fordern", dachte er bei sich.


    Mit gesammelten Gedanken schaute Xenon noch einmal zu Verothrax und dann wieder zu Ida hinüber.


    Nach einem Seufzer ging Xenon zum Bett von Verothrax. Er legte die Hand auf den eisernen Bettrahmen und lie? seine mme hineinflie?en – nicht so stark, dass es auffallen würde, aber gerade genug, dass er es spüren würde, sollte jemand Verothrax zu nahe kommen.


    Dann verlie? Xenon das Zimmer und schloss die Tür hinter sich.


    Am Gang angngt, blickte er nach links, zurück zu dem Teil des Turms, den er gekommen war, dem einzigen zug?nglichen Bereich, der von Ida bewohnt wurde.


    Nach rechts führte der Weg zum Treppenhaus und zu den vielen versiegelten Etagen der Schattenburg, gesichert mit schweren Eisentoren.


    Xenon hatte schon viel umhergewandert und es hatte ihn nicht verwundert, dass abgesehen von dieser Etage alle anderen in eine Sackgasse führten.


    "K?nig Agardan ore nach dem Aufstand an, alle Ebenen des Schattenturms zu versiegeln... diese Tore sind mit Drachenfeuer versiegelt und k?nnen nur durch das gleiche ge?f werden", erinnerte sich Xenon.


    "Diese Etage ist die einzige Ausnahme, da sie bereits ein vessenes Dachgeschoss war... wie kann es sein, dass jemand schon die ganze Zeit hier ist? Sie kann unm?glich songe gelebt haben wie der Aufstand... welche Ereignisse haben sie hierher geführt, in die verbotenen Sümpfe, wo sich sonst kein Leben hingewagt hat?" murmelte Xenon.


    Xenon schüttelte den Kopf und setzte seinen Weg nach rechts fort. So oft er auch gewandert war, Xenon hatte keinen Ass gesehen, die versiegelten Etagen zu betreten...


    Diese Ebenen verbargen Dunkelheit und Gr?ueltaten, die die Drachen für alle Zeit begraben wissen wollten... dennoch riefen diese Hallen zu ihm, jeden Tag, seit Xenon wieder bei Bewusstsein war.


    Xenon spürte es tief in sich, es war schwer zu erkl?ren und er hatte sich jedes Mal dagegen gewehrt.


    ’Aber jetzt, da ich hier bin, warum kommt es mir vor, als g?be es einen Grund dafür? Warum habe ich das Gefühl, dass es etwas gibt, was ich finden soll?’, dachte Xenon verwirrt.
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