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Chapter 566: Vulkanischer Sand (Kap.567)

    <h4>Chapter 566: Vulkanischer Sand (Kap.567)</h4>


    "Die Barriere...", murmelte Kaideon zu sich selbst, w?hrend seine Hand auf eine halbstarre Wandfl?che stie?, irgendwo im Nichts.


    Beim blo?en Betrachten konnte man das weite, karge Land vor sich sehen, ununterbrochen. Doch es gab eine Art magischen Schild, der jeden am Weitergehen hinderte, eine seltsame Demarkationslinie, die sich nur bei Berührung zeigte.


    Kaideon streckte seine Hand aus und beobachtete nachdenklich, wie die Barriere sich um seine Finger zu kr?useln begann, wodurch sich der Blick auf das dahinterliegende ?nd kurz verzerrte, bevor er sich wieder normalisierte.


    "Das ist sie." best?tigte Kaideon Coran und Rodvan über ihre Gedankenverbindung.


    "Kaideon, die Schattenbestien haben seit Sonnenuntergang Jagd gemacht. Ihr solltet erstmal Unterschlupf finden und die Barriere im Morgengrauen untersuchen", schlug Rodvan in Kaideons Gedanken vor.


    Kaideon blickte zum Himmel auf; es war bereits sp?tabends und l?ngst die Zeit gekommen, in der die Schattenbestien aus ihren Verstecken kriechen.


    Ein paar hatte Kaideon bereits ausgemacht, doch er war gut getarnt und hielt sein Tempo und seine Atmung songsam wie m?glich.


    So furchteinfl??end die Schattenbestien auch sein mochten, die meisten von ihnen navigierten eher mit ihren Sinnen als mit den Augen.


    Kaideon war es bis jetzt gelungen, unbemerkt zu bleiben. Es waren schon einige Stunden seit dem Sonnenuntergang vergangen.


    Und Kaideon befand sich in einer offenen Landschaft, egal wie vorsichtig er bis hierhin gewesen war, je mehr die Nacht fortschritt, desto sch?rfer wurden die Sinne der Bestien und desto gr??er wurde die Gefahr.


    In kurzer Zeit würde die Nacht über ihn hereinbrechen, der Himmel jedes Licht verlieren au?er den wenigen Strahlen, die der Mond durch die sich sammelnden Schatten werfen konnte.


    Es war bereits gef?hrlich, zu dieser Zeit drau?en zu sein, und Kaideon hatte nicht erwartet, dass es songe dauern würde, die Barriere zu finden, nachdem er auf dem Fesnd angekommen war.


    "Wir haben nicht genug Zeit, wenn wir nm??ig zurückkehren wollen. Macht euch keine Sorgen um mich, ich werde vorsichtig sein", dachte Kaideon zu seinen Untergebenen.


    Kaideon hielt die Gedankenverbindung offen, so dass seine Gedanken sich frei übertragen konnten, w?hrend er die Barriere inspizierte.


    "Der Sensor für dunkle Magie ist hier nicht sehr nützlich", murmelte Kaideon, w?hrend er auf den ?u?erlichen Teil des Portals schaute, bei dem es sich tats?chlich um einen Kompass handelte.


    Der Zeiger des Kompasses hatte sich w?hrend ihrer gesamten Zeit in den dunklen Landen unruhig bewegt.


    Es gab so viele dunkle Kreaturen im Verborgenen, dass der Sensor v?llig überfordert war und nicht in der Lage, die gesuchte Barriere von allem anderen zu unterscheiden.


    Es war Kaideon übessen worden, den genauen tz der Barriere auf eigene Faust zu finden, und das hatte er nun getan.


    Kaideon schloss den Kompass und steckte ihn weg in sein Gewand. Er streckte seine Hand noch einmal nach der Barriere aus und schloss die Augen.


    "Was spürst du?", fragte Coran.


    Kaideon hatte genug Erfahrungen mit dunkler Magie, wenn jemand eine Schw?che in der Barriere erkennen konnte, dann war er das.


    "Die Barriere zeigt keinerlei Zeichen dunkler Magie, keine spürbare Aura... sie wurde nicht von einem dunklen Zauberer erschaffen," folgerte Kaideon.


    "Es fühlt sich an... fast wie... Hexenmagie," murmelte Kaideon ungewiss.


    "Hexenmagie? Das kann doch nicht sein... wie viele von ihnen gibt es noch?" fragte Rodvan überrascht.


    "Nur eine Handvoll, die eines gemeinsam haben...", erinnerte Kaideon.


    "Einen Rachefeldzug gegen die Drachensippe," erg?nzte Rodvan."Es w?re keine überraschung, wenn das Schwarze Netzwerk die F?higkeiten einer flüchtigen Hexe nutzen würde, sie würden alles tun, um es uns heimzuzahlen." fügte Rodvan hinzu.


    "Aber warum ausgerec Hexenmagie für diese Barriere?" fragte Coran.


    "Weil die Drachen die meiste Erfahrung mit dunkler Magie haben. Die einzigen, die die dunkle Magie fast so gut kennen wie das Schwarze Netz selbst, sind die Drachen ... Hexenmagie hingegen ist die magische Kunst, mit der wir am wenigsten vertraut sind."


    "Die Hexen waren schon immer schwer fassbare Nomaden, schon vor dem Aufstand... wir hatten nie viel mit dieser Ethnie zu tun und auch danach haben wir sie nie bek?mpft oder unterworfen, bis der Vernichtungsbefehl erteilt wurde." murmelte Kaideon und ging in die Hocke, um sie genauer zu untersuchen.


    "Das zeigt, wie wenig wir wirklich über Hexenmagie wissen, verglichen mit dunkler Magie, Fae-Magie und den Magierkünsten. ", schloss Kaideon.


    "Wenn sie solche Vorsichtsma?nahmen gegen uns getroffen haben, kann das nur bedeuten, dass es das wirklich sein k?nnte." dachte Coran.


    Kaideon runzelte leicht die Stirn, er bezweifelte nicht, dass diese Barriere mit Fort zed in Verbindung stand.


    Es gab nicht ein einziges Mal, dass Neveahs Sinne ungenau waren, ein Wolf war in dieser Hinsicht besser ausgestattet... wenn sie eine F?hrte aufgenommen hatte, die mit Fort zed verbunden war, dann konnte sie nicht falsch liegen.


    "Wenn Veah es gespürt hat, dann ube ich es. Aber wir brauchen physische Beweise... da? hinter dieser Barriere Fort zed liegt." dachte Kaideon zurück.


    Kaideon legte eine Handfl?che auf den Boden, über die rissige, trockene Erde, fuhrngsam mit den Fingern darüber und hob sie zu seinem Blick empor.


    Sofort kam ihm eine Erinnerung in den Sinn, die songe zurücg.


    ~~~~~~~~~~~~


    "Er macht das an jedem Todestag. Was ubst du, was er da macht?" Rodvans Stimme erng in Kaideons Gedanken, w?hrend die beiden Drachenfürsten Lord Starron dabei beobachteten, wie er die Mauern von Fort zed umkreiste.


    Eine seltsame sandige Masse ree vom Himmel auf die Mauern herab, eine dunkle, gr?uliche Farbe.


    "Er zollt seinen Tribut auf seine Weise..." Kaideon dachte zurück an Rodvan.


    "Tribut...?" Rodvan fragte unsicher.


    "Starron, dieser Junge und seine Dame trafen sich zum ersten Mal in Fort Inferno, nachdem der letzte Vulkan ausgebrochen war. Damals... ree mmender Vulkansand auf die menschliche Siedlung herab, und ein Starron, der zu Besuch war, sichtete ihn."


    "Er flog tief und schützte die Menschen mit seinem eigenen K?rper."


    "Die ganze Siedlung verbrannte in den mmen, alle Menschen waren in Sicherheit und unter ihnen war die junge Frau, die Lady Starron werden sollte..."


    "Jahrng erz?hlte Lady Starron immer wieder von ihrer ersten Begegnung... in ihren Worten war nichts sch?ner gewesen... als dieser feurige Regen und das gro?e Tier, das ihnen zu Hilfe kam."


    "Das ist Lord Starron... der an jedem Todestag die Szene von damals nachstellt, um seine Herrin daran zu erinnern... dass er ihr immer geh?ren würde." erkl?rte Kaideon.


    "Er hat vulkanischen Sand den ganzen Weg von Fort zed hergebracht?" fragte Rodvan erstaunt.


    "Das macht er jedes Jahr, Rodvan... ganz allein... der einzige Ort, an dem man Vulkansand au?er in Fort Inferno finden kann, ist eben dieses Fort zed." dachte Kaideon mit einem Kopfschütteln an Rodvan.


    ~~~~~~~~~~~~


    "Vulkansand..." murmelte Kaideon und erkannte die paar seltsamen Sandpartikel an seinen H?nden als das, was sie waren.
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