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Chapter 557: Ein Zufall ... oder nicht? (Kap. 558)

    <h4>Chapter 557: Ein Zufall ... oder nicht? (Kap. 558)</h4>


    Neveah biss die Z?hne zusammen – sie stand kurz davor, alle Vorsicht über Bord zu werfen und die feuchten H?nde, die ihre ergriffen, mit einem Ruck vom kr?ftigen K?rper des Mannes zu l?sen.


    Doch bevor Neveah sich entscheiden konnte, erng eine weitere Stimme.


    "Nimm die H?nde von ihr!" Die vertraute Stimme ert?nte in wütendem Knurren.


    überrascht weiteten sich Neveahs Augen, als sie über die Schulter blickte. Sie erkannte das vertraute Gesicht.


    Kaz stand am Eingang des Schuppens, den Bogen gespannt, einen Pfeil aufgelegt und zum Abschuss bereit – sein Ziel war niemand anderes als der muskul?se Mann, der Neveah festhielt.


    Bevor Neveah überhaupt realisieren konnte, was genau Kaz hier tat, lie? er den Pfeil los. Der Pfeil sauste knapp an Neveahs Wange vorbei und durchbohrte die Kehle des Mannes.


    All dies geschah in Sekundenbruchteilen, noch bevor der Mann auf Kaz’ Drohung reagieren konnte. Es schien, als würde die Welt für einen Moment stillstehen.


    Dann unterbrach der gurgelnde Mann die Stille, als er schwer zu Boden stürzte, die Augen weit aufgerissen, an seinem eigenen Blut erstickend.


    Im n?chsten Moment hallten die entsetzten Schreie der M?gde durch das Lagerhaus; sie flüchteten zur Seite und kauerten sich, von Schrecken ergriffen, zusammen.


    Für die anderen Arbeiter dauerte es einen Moment, bis sie die Situation begriffen. Als sie es taten, gerieten sie jedoch in Wut – zu Recht, denn einer von ihnen war gerade vor ihren Augen von einer unbekannten Person get?tet worden.


    Kaz stand noch immer an der Tür, mit seinem Bogen und fast leerem K?cher.


    Die anderen Arbeiter stürmten wütend auf Kaz zu. Neveah wusste, er würde gegen sie nicht bestehen k?nnen – er war nur ein Mensch und sein Bogen im Nahkampf nutzlos.


    "Schuppen!" flüsterte Neveah und lie? das Tablett fallen, als sie sich vorw?rtsschleuderte.


    Sie schoss durch die Luft undndete direkt vor Kaz, bevor seine Angreifer ihn erreichen konnten.


    "Mach die Tür zu", wies Neveah Kaz an und dann warf sie sich in den Kampf.


    Als sie dem ersten Angreifer begee, fuhren Neveahs uen blitzschnell aus und durchschnitten seine Kehle.


    In dem Augenblick, als der metallische Geruch von Blut ihr die Sinne überflutete und Blutstropfen in ihr Gesicht spritzten, spürte Neveah, wie ihre Kontrolle gef?hrlich schwand.


    Unaufhaltsam stürzte Neveah sich auf den N?chsten. Mit ihrer Geschwindigkeit entging sie mühelos deren Schl?gen.


    Ihre Augen leuchteten schwach – der Wolf in ihr dr?ngte an die Oberfl?che, verst?rkte ihre F?higkeiten. Ihr Atem war ruhig, ihre Bewegungen geschmeidig und wendig, ihre Augen zu einem tierischen Blick verengt.


    Ihre Lippen waren zurückgezogen, die verl?ngerten Rei?z?hne entbl??t, und sie spürte das vertraute Kribbeln ihres Fells, das sie unterdrückte.


    Neveah wusste nicht, wieng die Zeit verging, ihr Verstand war von ihrem Jagdtrieb benebelt, und sie hatte keinen anderen Gedanken, bis sie umringt von einem Dutzend toter M?nner stand und ihre Krallen von Blut triefen.


    Sie atmete tief ein. Ihr animalischer Blick fiel auf die ver?ngstigten M?gde, ihr Blick verengte sich leicht, und aus ihrer Kehle drang ein tiefes Knurren.


    Der Duft ihrer Angstg schwer in der Luft, besonders intensiv für Neveahs sensitive Sinne, ein Duft wie eine Droge, der ihr Raubtier anstachelte ... einen Blutdurst zu stillen, der nie wirklich gestillt werden konnte.


    "Bitte ... bitte, t?tet uns nicht ... bitte", flehte eine der mutigeren M?gde mit zitternder Stimme Neveah an.Neveahs Augenbrauen zuckten leicht, w?hrend ein erschrockenes Flehen durch den Dunst drang, der sie umhüllt hatte. Sie holte einen weiteren Atemzug und k?mpfte gegen ihren inneren Wolf an.


    ’Ruhig, M?dchen... das reicht jetzt...’ dachte Neveah an ihren Wolf gerichtet, w?hrend ihr Kopf sichtbar zuckte, als ein leichter Kampf zwischen den beiden Schutzbewohnern ihres K?rpers entmmte.


    Es dauerte einen Augenblick, bis Neveah sich soweit im Griff hatte, um von den zitternden M?gden wegzutreten und ihnen zu versichern, dass sie ihnen nichts tun würde.


    "Ihr.habt.nichts.gesehen." stellte Neveah r und artikulierte jedes Wort so deutlich, dass die zitternden M?dchen verstanden, dass es keine Frage war.


    "Geht zurück zu euren Aufgaben, ihr habt keine Ahnung, was hier heute Nacht passierte... es geschah erst, nachdem ihr gegangen wart." fügte Neveah hinzu.


    Sie wandte ihren Kopf zur Tür und nickte Kaz zu, der immer noch dort stand.


    Er hatte die Tür geschlossen, so wie Neveah es angeor hatte, bevor das Chaos ausbrach.


    Kaz ?fe die Tür und trat zur Seite.


    "Geht." wies Neveah an.


    Die M?gde starrten Neveah misstrauisch an, als sie sich erhoben und aus dem Lagerhus eilten, bis nur Neveah und Kaz übrig waren, sowie ein Dutzend toter M?nner.


    Kaz schloss die Tür erneut, aber Neveah schenkte ihm keine Beachtung.


    Stattdessen überblickte Neveah das Lagerhaus, ihr Blick glitt von einem Toten zum n?chsten und verweilte bei den tiefen Schnitten, die sie an verschiedenen t?dlichen Stellen hintessen hatte.


    Dieses Ma? an Brutalit?t... Neveah wurde bewusst, dass sie das schonnge,nge nicht mehr gezeigt hatte.


    "Notwehr." meldete sich Kaz zu Wort, als k?nne er Neveahs Gedanken lesen und ihre komplexen überlegungen darin erkennen.


    "Es sind Menschen... sie sind es, die vor mir beschützt werden müssen." murmelte Neveah.


    Sie hob die Hand und betrachtete sie, unf?hig zu begreifen, wie sie gerade ein Dutzend M?nner get?tet hatte, ohne es auch nur anzuzweifeln.


    Wie dieser Gedanke ihr als Erstes in der Situation in den Sinn gekommen war und sie ihn dann tats?chlich ausgeführt hatte.


    "Schuppen!" knurrte Neveah und ballte ihre H?nde zu F?usten.


    "H?ttest du nichts getan, h?tten sie mich nicht gehenssen... w?re es dann besser gewesen, wenn ich gestorben w?re, Leutnant? Du bist ein Raubtier... ein pr?chtiges. Warum k?mpfst du gegen deine wahre Natur?" fragte Kaz und ging auf Neveah zu.


    "Nicht...bleib genau dort... komm mir nicht zu nahe", warnte Neveah.


    "Ich bin mir nicht sicher, was ich tun k?nnte." fügte sie hinzu.


    Sie neigte ihren Kopf für einen Moment nach hinten und dann richtete sich ihr Blick auf Kaz.


    "Kaz... dich zu so ungew?hnlichen Zeiten zu treffen, das ist schon zu oft passiert... zu oft, um noch Zufall zu sein." murmelte Neveah, ihr Ton eiskalt.


    "Wie wusstest du, dass ich hier sein würde?" fragte Neveah düster.
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