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Chapter 551: Zu stehlen (Kap.552)

    <h4>Chapter 551: Zu stehlen (Kap.552)</h4>


    Neveah seufzte leise, als sie tiefer in die Wanne ihres Badebeckens sank. Die W?rme des Wassers konnte ihre Angst nicht lindern noch ihre Gedanken beruhigen, und Neveah war sich nicht sicher, ob es überhaupt etwas gab, das das k?nnte.


    Dieses tief verwurzelte Unbehagen war erneut aufgekeimt, und Neveah konnte es einfach nicht abschütteln, geschweige denn den Grund dafür erkennen.


    "Ich habe klein beigegeben und meinem Herzen gefolgt. Ich habe vor, alles zu geben, damit es funktioniert und nichts zu bedauern. Ich bin momentan an einem guten Punkt in meinem Leben; warum fühle ich mich dann so rastlos?" murmelte Neveah leise vor sich hin.


    Sie wollte ihre Unruhe auf die beunruhigenden Ereignisse in den Dünen zurückführen, und vielleicht war das zu einem gewissen Grad auch berechtigt, aber Neveah wusste, dass das nicht alles war... da gab es noch etwas anderes, etwas, das sie nicht genau benennen konnte.


    Es klopfte an der Tür und dann ?fe sich die Tür zu Neveahs Waschraum.


    Neveah brauchte nicht aufzusehen, um zu wissen, wer es war.


    "Privatsph?re, Tara", murmelte Neveah, als Tara hereinmarschierte, als geh?rte ihr der Ort.


    "Ach bitte. Davon werden wir noch reichlich haben, wenn wir tot sind", entgee Tara und nahm gegenüber von Neveahs Badewanne tz.


    Neveahs Augen sprangen auf und sie warf der l?stigen Frau einen genervten Blick zu.


    "Was gibt’s denn diesmal?" fragte Neveah mit einem kleinen Seufzer.


    "Darf ich nicht vorbeischauen, wo du doch jetzt das Bett des Drachenk?nigs geteilt hast?" fragte Tara mit gespielter Verachtung.


    "Ich habe nichts geteilt, Tara. Lass deine Fantasie nicht mit dir durchgehen", erwiderte Neveah und rollte mit den Augen.


    "Aber das wirst du doch, bald schon?" stichelte Tara.


    Neveah erwiderte Taras Blick kalt und Tara schnaubte erneut.


    "Ich darf ja nicht darüber sprechen, alsosse ich wenigstens meine Fantasie arbeiten", verteidigte Tara ihre Haltung.


    Neveah seufzte leise. Auch wenn die Vollstrecker der Dünen informiert worden waren, gab es noch keine offizielle Ankündigung, die sie als Gef?hrtin von K?nig Jian offenbarte.


    Und weil keine Ankündigungen gemacht worden waren, wagten die Eingeweihten nicht, das Wissen weiterzugeben.


    "Es gibt immer noch wilde Spektionen in den Dünen und anderswo, aber es bleiben Gerüchte, bis eine offizielle Best?tigung erfolgt... sobald diese erfolgt, wird dein Weg direkt zur Drachenfeste führen", sagte Tara ernst.


    Neveah wusste, dasg nur daran, dass dies schwierige Zeiten waren und die Umst?nde ungünstig; würde die Unruhe beigelegt, würde K?nig Jian ihr Band vor der gesamten Festung verkünden.


    "Ich werde bereit sein", antwortete Neveah mit einem Nicken.


    Tara gew?hrte sich ein kleines L?cheln, bevor sie das Gespr?chsthema wechselte.


    "Estelle hat Nachricht geschickt, Seine Gnaden hat Lord Dante beauftragt, das siebte Geschwader zu kommandieren. Lord Orin sagt, sie werden die erste Einheit sein, die eintrifft", gab Tara weiter.


    "Wir befinden uns am ?u?ersten Rand der Festung, die erste und vierte Schwadron müssen die Himmelsfestung schützen. Sie k?nnen nicht so weit herausfliegen, besonders nicht in Abwesenheit des Drachenk?nigs", murmelte Neveah verst?ndnisvoll.


    "Es ist wahrscheinlich, dass dieses Mal das zweite, dritte und siebte Geschwader den Kampfauftrag erhalten... falls es dazu kommt", sagte Neveah."Seine Gnaden und Lord Xenon sind einmal mehr mit den Vollstreckern von Dune ausgezogen. Ein Milit?rstützpunkt wird errichtet, und Seine Gnaden überwacht den Prozess pers?nlich."


    "Es scheint wirklich eine ht in den Dünen bevorzustehen... wenn es eine Armee w?re, die uns entgegenk?me, w?re mir nicht bange. Aber ein Kampf drau?en in den dunklen Landen...", murmelte Tara besorgt.


    "Bstet Euch nicht mit Gedanken an das, was noch kommen mag; die Drachen haben sich der dunklen Magie oft gestellt und sind siegreich geblieben. Auch diesmal werden sie es schaffen", sagte Neveah mit Zuversicht.


    "Es war ohnehin mein Vorhaben, Dich aufzusuchen", fügte Neveah hinzu.


    Tara hob fragend die Braue und sah Neveah erwartungsvoll an.


    "Bevor Seine Gnaden und Lord Xenon zurückkehren, gibt es etwas, das ich stehlen muss... noch heute Nacht", offenbarte Neveah.


    Tara neigte bei Neveahs Worten den Kopf zur Seite.


    "Stehlen?" fragte Tara unsicher.


    "Ja, Tara, stehlen", best?tigte Neveah.


    "Heute Abend... finde ich Zeit", stimmte Tara zu und nickte.


    _______________


    Das Waterfall Inn war ein massiver Bau, der einen gro?en Teil einer der entlegeneren Stra?en in der Stadt Dune einnahm.


    Es war ein Teil der Stadt, den Neveah nur selten betreten hatte, es sei denn, es ging um bestimmte Aufgaben, denn es unterstand der Zust?ndigkeit eines anderen Vollstreckers von Dune.


    Dasg haupts?chlich daran, dass die Mehrheit der Bev?lkerung in dieser Gegend H?ndler waren, die mit magischen Gütern handelten, und sie geh?rten meist anderen V?lkern an.


    Nur wenige Menschen waren in diesem Viertel t?tig, und obwohl Dune City vorwiegend eine menschliche Siedlung war, gab es auch andere V?lker, die sich hier niedergssen hatten.


    Wie zu erwarten, tendierten diese V?lker dazu, sich so weit wie m?glich von den Menschen zu distanzieren, weshalb es immer noch Stadtteile gab, die dafür bekannt waren, insbesondere von anderen V?lkern bev?lkert zu sein, wo Menschen weniger pr?sent waren.


    In diesen Stadtteilen war erh?hte Vorsicht geboten, und es waren Orte, an denen nur ein ausgewachsener Drache für Ordnung sorgen konnte.


    In dieser Nacht wirkte die Herberge besonders vessen, ebenso wie die Stra?e, die zu ihr führte.


    Das war nur natürlich; eine Herberge war in erster Linie ein Ort der Unterkunft und erst in zweiter Linie ein Ort des Gesch?fts.


    Da die Stadt abgeriegelt war, mussten H?ndler, die in Dune City gefangen waren, ihr Gesch?ft ruhenssen und in den H?usern verbleiben.


    Auch waren keine neuen Kaufleute gekommen, um sich niederzssen, denn die Stadttore waren für alle Au?enstehenden fest verschlossen und würden es noch einige Tageng bleiben.


    Die Herberge würde noch eine Weile ein schleppendes Gesch?ft erfahren.


    Da die Stra?en so waren, wie sie waren, war es nicht schwer, die h?lzerne Kutsche, gezogen von einem einzelnen Pferd, zu übersehen, die vor die Türen der Herberge fuhr.
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