<h4>Chapter 550: Waterfall Inn (Ch.551)</h4>
?Es gibt keine konkreten Beweise für diese Schlussfolgerung ... aber ich befürchte, sie sind nicht unbeteiligt", gab Nevaeh zu.
?Diesmal kommen sie nicht ungestraft davon", sagte Xenon düster.
?Ohne handfeste Beweise, die sie direkt mit der Sache in Verbindung bringen, wird es schwierig, sie zu überführen. Haben sie nicht genau auf diese Weise bisher immer verhindert, für ihre Verbrechen geradestehen zu müssen? Indem sie ein paar Opfer bringen, um den Kern zu schützen?", fragte Nevaeh.
Im vergangenen Jahr hatte sich herausgestellt, dass die Fae in etliche dubiose Angelegenheiten verstrickt waren, aber es gab nie genug überzeugende Beweise.
So hatten sie zahlreiche ihrer eigenen Ratsmitglieder oder noberh?upter verbannt, damit diese die Anschuldigungen auf sich nahmen, w?hrend der Rest der Fae unbeteiligt blieb.
Mit dieser Sündenbockstrategie konnten die Drachen nicht weiter machen und die eigentlichen Anführer des ns für die Verbrechen verurteilen.
?All die Bedenken meines Vaters betreffen das Projekt vom letzten Jahr, den Wiederaufbau des Quatrefoils. Er hat auch merkwürdige Lichtreflexionen auf dem Quatrefoil festgehalten... irgendwas wurde definitiv nicht richtig gemacht", murmelte Nevaeh.
Nevaeh durchforstete die Berichte auf der Suche nach demjenigen, der von der Beschaffung der seltenen Kanalisierungsedelsteine und dem dazugeh?rigen Verfahren handelte.
Dieser Bericht war besonders detailliert, da Kanalisierungsedelsteine extrem selten waren.
Sies ihn erneut durch und legte ihn dann beiseite.
Beim Nachdenken über den Bericht verengten sich Nevaehs Augen leicht, als sie einen speziellen Abschnitt erneuts, der ihr seltsam vertraut erschien.
?Waterfall Gasthaus...", murmelte Nevaeh leise und stand scgartig auf.
Unter den Handelsagenturen, die an der Beschaffung der erforderlichen Menge an Kanalisierungsedelsteinen beteiligt waren, war auch das Waterfall Gasthaus aufgeführt.
?Das Waterfall Gasthaus war an der Einfuhr von Kanalisierungsedelsteinen beteiligt?... Ist das nicht dasselbe Gasthaus, das jener Kaufmann erw?hnt hat?", erinnerte sich Nevaeh.
Nevaehs Augen weiteten sich ein wenig – sie war sich sicher, dass es sich beim Waterfall Gasthaus um genau jene Herberge handelte, die sie die Stadtwache hatte untersuchenssen, weil sie in irgendeiner Weise mit dem Kaufmann verbunden war, der Adamantwaffen eingeführt hatte.
?Ich muss zur Stadtwache", verkündete Nevaeh.
Ohne auf eine Antwort zu warten, verlie? sie ihr Quartier.
Kurze Zeit darauf war Nevaeh bereits bei der Stadtwache angekommen.
Sie ging in ihrem Büro auf und ab und wartete auf die Rückkehr des Kommandeurs der Stadtwache. Nach ihrer Ankunft hatte sie ihn sofort herbeigerufen und Nevaeh hoffte, er h?tte schon einen Bericht für sie, auch wenn erst etwas mehr als ein Tag vergangen war.
Ein Klopfen an der Tür machte Nevaeh auf das Erscheinen des Kommandeurs aufmerksam und sie blickte auf, als sich die Tür ?fe.
?Leutnant", grü?te der Kommandeur.
?Kommandeur, da sind Sie. Bitte nehmen Sie tz", wies Nevaeh ihn an und setzte sich ebenfalls.
?Ich habe Ihre dringende Vodung erhalten", begann der Kommandeur in besorgtem Tonfall.
?Kommandeur, wie weit sind Sie mit der Aufgabe, die ich Ihnen übertragen habe?", fragte Nevaeh.
?Wie angeor, hat einer unserer Leute den Schwarzmarkt infiltriert. Es wird noch mindestens ein paar Tage dauern, bis wir Informationen erwarten k?nnen", berichtete der Kommandeur."Ein paar Tage..." sinnierte Neveah,
Neveah war sich bewusst, dass sie zum jetzigen Zeitpunkt nicht alle Antworten erhalten konnte, jedoch gab es jetzt eine F?hrte und diese wies in dieselbe Richtung, aus der auch die Adamantiumwaffen stammten.
So beunruhigend es auch sein mochte, Neveah würde ihr Bestes tun, bis ihr Vater zurückkehrte. Sobald Kaideon zurück war, würde alles rer werden.
"Und das Gasthaus?" fragte Neveah.
"Ich wollte einen Bericht abgeben, sobald du im Einsatz bist. Ich habe das Gasthaus untersucht und es ist ziemlich ungew?hnlich; es bedient ausschlie?lich H?ndler von au?erhalb der Stadt, nie aber H?ndler aus der Stadt selbst."
"Zudem ist es kein unabh?ngiges Gesch?ft, sondern Teil einer Handelsagentur hier in der Stadt Dünenstadt."
"Die Agentur ist eingetragen und legal, Tadel konnte ich keinen finden. Aber das Gerücht geht um, dass sie tief im Schwarzmarkt verstrickt sind... was noch merkwürdiger ist, es ist kein von Menschen geführtes Gesch?ft." enthüllte der Kommandant.
"Die Fae." vermutete Neveah.
Der Kommandant nicktengsam, leicht überrascht, dass Neveah richtigg.
"Auf den ersten Blick scheint es, als würde es von Menschen geführt, aber da steckt mehr dahinter. Meine M?nner haben beobachtet, wie eine ganze Menge Fae, getarnt als Menschen, das Gasthaus betreten und vessen haben." berichtete der Kommandant.
"Die Zahl der Fae, die das Gasthaus besuchen, ist gr??er als die aller anderen Spezies zusammengenommen. Die Tatsache, dass sie sich als Menschen ausgeben, wirft weitere Fragen auf." fügte der Kommandant hinzu.
Neveah grübelte über die Worte des Kommandanten und runzelte nachdenklich die Stirn.
"Du sagst, es handelt sich um eine Handelsagentur und das Gasthaus ist nur ein Teil davon. Wie hei?t diese Handelsagentur?" fragte Neveah.
"Die Zersprungene Klinge, so nennt sich die Agentur, zu der das Gasthaus am Wasserfall geh?rt." berichtete der Kommandant.
"Die Zersprungene Klinge..." Neveah murmelte leise, sie hatte noch nie von einer solchen Agentur in der Dünenstadt geh?rt, aber Neveah war erst seit einem Jahr hier und ihr war bewusst, dass es noch viel gab, was sie nicht kannte.
"Unser Informant am Schwarzmarkt soll sich auch Die Zersprungene Klinge vorkn?pfen und herausfinden, ob sie Verbindungen zu kanalisierenden Edelsteinen haben." wies Neveah an.
"Ich werde die Anweisung sofort weitergeben." best?tigte der Kommandant.
Der Kommandant erhob sich, um sich zu verabschieden, doch Neveah hielt ihn zurück.
"Jedes Gasthaus muss genaue Aufzeichnungen über Besucher und einggerte Waren führen, umso mehr, wenn es sich um eine Tarnung für etwas Gr??eres handelt." murmelte Neveah.
"Das ist richtig." pflichtete der Kommandant mit einem Nicken bei.
"Buchen Sie einen tz im Gasthaus am Wasserfall und finden Sie eine passende Tarnung, um einen weiteren Ihrer M?nner dorthin zu schicken. Seine Aufgabe liegt auf der Hand: herausfinden, wo die Aufzeichnungen ggert werden, vor allem die von vor einem Jahr." instruierte Neveah.
"Ich verstehe." sagte der Kommandant.
"Noch besser, ich werde selbst hingehen." entschied Neveah.
"Aber Leutnant..." Der Kommandant versuchte zu protestieren, doch Neveah unterbrach ihn.
"Keine Aber, Kommandant. Treffen Sie die notwendigen Vorkehrungen." sagte Neveah bestimmt.