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Chapter 449: Der Vereinte Rat (Kap. 450)

    <h4>Chapter 449: Der Vereinte Rat (Kap. 450)</h4>


    ’Was passiert, wenn ich es nie tue? Wenn ich nie deine Hand nehme?’ flüsterte Neveah in einem Ton, der kaum über ein Flüstern hinausging.


    Es gibt tausend M?glichkeiten für alle Situationen im Leben, würde man jede einzeln betrachten, w?re es schwer, seinem Herzen zu folgen...


    Ich werde nur im Augenblick leben, Veah, in diesem Moment, in dem ich wei?, dass dein Herz mich kein einziges Mal vergessen hat...,’ sagte er, mit einem Tonfall, der so zuversichtlich und bestimmt war wie immer.


    "Es ist Zeit." K?nig Jians Stimme riss Neveah aus ihren Gedanken.


    Sie schaute zum Drachenk?nig herüber, der sie mit hochgezogener Augenbraue musterte.


    "Ihr scheint geistesabwesend zu sein... Seid Ihr sicher, dass Ihr dies durchführen wollt?" fragte K?nig Jian und bezog sich dabei auf die Leitung des Einheitsrates, die bereits begonnen hatte.


    Neveah atmetengsam aus und sah K?nig Jian an. Sie hatte nicht mehr gez?hlt, wie oft er um diese Best?tigung gebeten hatte.


    "Fühlt euch nicht unter Druck gesetzt. Wir k?nnen jederzeit andere Arrangements treffen, Ihr müsst euch nicht zwingen," fügte K?nig Jian hinzu, als Neveah nicht sofort reagierte.


    In den letzten Tagen war der Drachenk?nig überaus rücksichtsvoll gegenüber Neveah gewesen, und sie empfand das als fremd und schwierig.


    Vor allem, da sie wusste, dass seine Fürsorge nur aus Schuldgefühlen wegen ihrer Situation mit seinen Brüdern herrührte.


    Es war schwer zu entscheiden, was sie fühlen sollte, wenn sie von der einen Person, von der sie gedacht hatte, er würde seine Meinung über sie nie ?ndern, wie eine zerbrechliche Puppe behandelt wurde.


    Auch wenn seine Meinung schrecklich gewesen war, so war sie doch wenigstens konstant...


    In einer Welt, in der sich alles im Augenblick ?ndern konnte, schneller als man es begreifen konnte, war Best?ndigkeit etwas Gutes.


    In diesem Moment wurde Neveah r, dass sie sich sicherer in K?nig Jians Hass gefühlt hatte als in den letzten Tagen, in denen sie sich nicht mehr sicher war, wo er genau stand.


    "Du hast gesagt, es g?be niemanden, der besser geei sei, als Vertreter zu fungieren, als der Reiter, der die ht angeführt und die verborgene Stadt unterworfen hat."


    "Ich bin die Einzige, die dafür sorgen kann, dass dies reibungslos über die Bühne geht... um zu verdeutlichen, dass die Drachendynastie unnachgiebig und überlegen bleibt," erinnerte Neveah.


    "Das habe ich gesagt," stimmte K?nig Jian zu.


    "Ich habe die Ehrungen für meine Rolle bei der Eroberung der verborgenen Stadt erhalten, ich kann mich jetzt nicht von der Verantwortung zurückziehen. Ich werde tun, was ihr wollt, eure Vorherrschaft über den vereinigten Rat ausüben und dafür sorgen, dass euch niemand jemals wieder in Frage stellt." Neveahs Haltung hatte sich nicht ver?ndert.


    K?nig Jian runzelte die Stirn bei Neveahs Worten und noch mehr bei dem leeren Monoton, mit dem sie sie sagte.


    Als würde sie aus geborgter überzeugung zitieren und h?tte weder uben noch Interesse an dem, was sie sagen oder tun sollte.


    "Du klingst seltsam... das tust du schon eine Weile," stellte K?nig Jian fest.


    Neveah zuckte gleichgültig mit den Schultern und meinte, sie k?nne keine Erkl?rung für ihre Stimmung oder ihren geistigen Zustand liefern, denn mit jedem Tag begann das taube Gefühl, an das sie sich so gew?hnt hatte, wieder aufzutauchen.


    Es war subtil, gerade erst am Anfang, aber Neveah wusste, was es bedeutete. Es war noch nichtnge her, dass sie wieder zu empfinden begonnen hatte, als dass sie vergessen k?nnte, wie es sich anfühlte, wenn da einfach... nichts ist.


    Mit dem Vessen des Eclipse-Reiches hatte sie nicht geubt, jemals wieder in diesen Zustand zurückzufallen. Neveah verstand sich selbst nicht.


    "Au?erdem, wenn ich jetzt den Rückzug antrete... w?re das nicht indirekt ein Eingest?ndnis, dass ich im Unrecht bin?" murmelte Neveah.


    K?nig Jian betrachtete Neveah schweigend, es sah so aus, als wolle er etwas sagen, doch dann traf Menarx ein und K?nig Jians Aufmerksamkeit vegerte sich auf ihn.


    "Bericht?" fragte K?nig Jian Menarx, w?hrend Lord Rodrick neben ihm seinen ?rmel richtete.


    Menarx wirkte mit einem anerkennenden L?cheln auf den Lippen in Neveahs Richtung, als er seinen Bericht erstattete.


    "Die Sache ist erledigt. Nach Anweisung wurde der Zwergenk?nig ein paar Stunden vor Beginn des Rates weggebracht. Seine Position war so gew?hlt, dass jeder, der die Festung betrat oder verlie?, seinen Zustand r erkennen konnte ... die Anspannung ist auf dem H?hepunkt." berichtete Menarx.


    Neveah konnte die Stimmen aus dem Audienzsaal h?ren, die emp?rten und dringenden Stimmen, die Worte austauschten.


    "Das ist die Emp?rung, die du suchtest. Sie kamen, um ?rger zu machen, und du begegnest ihnen mit einem noch gr??eren Chaos." murmelte Neveah.


    "Du wirst mittendrin sein, Veah. Wenn du das nicht machen willst, kann ich mich darum kümmern." bot Menarx an und nahm Neveahs Hand in seine.


    "Ob du oder ich, das Ergebnis w?re nicht so anders... wir sind ein Team." erwiderte Neveah mit einem beruhigenden L?cheln.


    Die Seitentüren zum Audienzsaal wurden ge?f und K?nig Jian schritt hinein, gefolgt von Neveah und Menarx.


    Der vereinigte Rat verstummte bei der Ankunft des K?nigs, und alle im Saal erhoben sich und verbeugten sich.


    Auf einer Seite sa? der Rat der Reiter und auf der anderen die Vertreter der V?lker.


    K?nig Jians Thron befand sich wie immer auf dem Podest und darunter auf einer ttform die fünf Sitze für die k?nigliche Garde und ihre Reiter.


    K?nig Jian ging zu seinem Thron und Menarx zu seinem tz, als der Rest der k?niglichen Garde, einschlie?lich Xenons, durch die Haupttüren einmarschierte.


    Sie nahmen alle tz, und der Rest des Rates tat es ihnen gleich, so dass Neveah die Einzige war, die noch vor dem Rat stand.


    "Ich grü?e die ehrenwerten G?ste aus der gesamten Festung. Wie ihr vielleicht schon wisst oder auch nicht, ich bin Neveah, die Herrin der Rubinschuppen, und mir wurde die Aufgabe übertragen, den Auf dieses Rates zu überwachen", begann Neveah, wobei sich Tonfall und Haltung vollst?ndig in einen imposanten und k?niglichen Zustand verwandelten.


    "Bevor ich mit dem Thema beginne, für das wir uns hier versammelt haben, ist es uns eine Freude, solch ehrenvolle G?ste hier in der Drachenfestung zu beherbergen. Ich hoffe, die Festung war freundlich zu euch w?hrend eures kurzen und bald endenden Aufenthalts", fuhr Neveah fort, wissend, dass ihre Worte Unmut erregen würden.
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