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Chapter 436: Death Note (Kap.437)

    <h4>Chapter 436: Death Note (Kap.437)</h4>


    Er war jetzt so nah, sie musste nur noch ein paar Schritte gehen.


    Bis zu diesem Zeitpunkt war Adriennes Anwesenheit unbemerkt geblieben. Es gab so viele G?ste aus allen Teilen der Festung und Vertreter verschiedenster Rassen, einschlie?lich der Abgesandten des Fae-ns, dass es für eine Fee kein Problem war, sich unter die Menge zu mischen.


    Doch Adrienne wusste, dass sie bald entdeckt werden würde. Sie hatte Rosalies Verkleidung aus gutem Grund gew?hlt... Rosalie war zu einem Teil Fae, in ihren Adern floss Fae-Blut; Adriennes Duft würde in Rosalies Gewandern nicht verd?chtig erscheinen.


    Jetzt aber, wo sie sich so nahe befand, k?nnte der Drachenk?nig unm?glich übersehen, wer sie war, sobald er sie erblickte. Aber das war in Ordnung.


    Adrienne war aus diesem Grund gekommen, um sicherzustellen, dass sie nicht in Vergessenheit geraten würde, dass ihre letzten Momente die Festung ins Chaos stürzen und von allen Anwesenden, besonders dem Drachenk?nig, in Erinnerung behalten würden.


    War das nicht der Grund, warum ihr eigener Fae-n solche Ma?nahmen ergriffen hatte, um sie aus dem Weg zu r?umen? Um sie zu t?ten, ein Geheimnis zu schützen, das sie unabsichtlich entdeckt hatte? Um ein gro?es Verbrechen, das für so viele Jahrhunderte verborgen war, für weitere Jahrhunderte verborgen zu halten?


    Dieses m?chtige Geheimnis, das Adrienne in sich trug, würde sicherstellen, dass Fae und Drachen unvers?hnlich würden; ein Krieg w?re unvermeidlich. Und waren diese beiden Rassen nicht die m?chtigsten im Land der Festung?


    Ein Krieg zwischen Fae und Drachenart – der bev?lkerungsreichsten und der m?chtigsten Rasse – die Festung würde einen solch blutigen Krieg nicht unbeschadet überstehen.


    Die anderen Rassen müssten sich entscheiden, Neutralit?t würde als Feindseligkeit angesehen. Niemand bliebe unberührt, und mit dunklen Zauberern, die im Schattenuerten, würde dieses friedliche Zeitalter durch Adriennes Worte sein Ende finden.


    Das Schicksal der Festung würde heute durch Adriennes Worte entschieden; welch gro?e Ehre, auf diese Weise zu sterben... zu wissen, dass alles und jeder mit einem untergehen würde.


    Der Fae-n würde für seinen Verrat und die Dreistigkeit, sie zu verletzen, bluten, und die Drachenart würde für ihre Ablehnung und Missachtung denselben Preis zahlen.


    Nur so k?nnte Adrienne ihren Tod und das damit verbundene Unrecht akzeptieren.


    Adrienne z?gerte einen Momentng, diese letzten Schritte würden bedeuten, dass es keinen Weg zurück g?be. Sobald die Wahrheit ans Licht kommen würde, w?re der Fae-n endgültig dem Untergang geweiht.


    W?hrend Adrienne z?gerte, lie? sie ihren Blick erneut durch den Saal schweifen. Sie nahm die ruhige Stimmung auf, w?hrend sich die G?ste unterhielten.


    Natürlichg der Gro?teil der Aufmerksamkeit immer noch auf dem Herrn und der Dame der Ruby Scales, und Adrienne beobachtete, wie ein Geschenk nach dem anderen an Neveah überreicht wurde.


    Ein mncholisches Gefühl regte sich in ihrem Herzen, sie hatte sich in diese Lage gebracht, um diesen Diener zu Fall zu bringen, doch am Ende war sie es, die verloren hatte.


    Adrienne schüttelte den Gedanken ab, sie hatte nur noch so viel Zeit zu leben. Ihre letzten Momente in unvergessliche zu verwandeln, konnte sie ihre Gedanken nicht an die Dienerin verschwenden.


    Am Ende sollte ihr Glück nur kurz w?hren.


    Adrienne wollte sich gerade wieder ihrer Mission zuwenden, als sie eine verd?chtige Gestalt erblickte – eine andere als sie selbst.


    Es war kein unbekanntes Gesicht, Adrienne erkannte den Mann als einen jungen Schmied aus der Gilde der Schwarzschmiede. Mehr noch, sie wusste, dass er ein adliger Fae aus einem der Fae-St?mme war.


    Doch nicht seine Identit?t war verd?chtig, sondern das, was er in der Hand hielt.


    Eine wundersch?ne Ixora-Blüte, eine seltene magische Blume, die Jahrhunderte überdauerte, ohne zu verwelken. Sie war eine der seltensten Blüten im k?niglichen Wald der Fae.


    Sie konnte nur in einem Lebensraum blühen, der von m?chtiger alter Fae-Magie gen?hrt wurde.


    Die Ixora-Blüte war für ihre w?rmende Wirkung und die unendliche Liste ihrer gesundheitlichen Vorteile bekannt. Aufgrund ihrer Seltenheit wagten es selbst die adligen Fae nicht, sie für sich zu behalten, sondern betrachteten sie als Tribut h?chsten Respekts.


    Sogar das Wappen des k?niglichen Fae-Blutlinie war tats?chlich eine frisch erblühte Ixora-Blume, so hoch wurde diese Blume gesch?tzt.


    Es war ein kostbares Geschenk, zu kostbar, um leichtfertig weitergegeben zu werden, und Adrienne h?tte das erkennen müssen, als ein Geschenk einer Ixora-Blume in ihrem Verbannungsort von den Fae ankam.


    Jetzt wusste Adrienne, was sie damals nicht wusste. Die Ixora-Blüte hatte einen ganz anderen Zweck: sie war ein perfekter Tr?ger für Gift, v?llig unauffindbar und hinterlie? keine Spuren, nachdem das farblose, geruchlose Gift von der ersten Person eingeatmet worden war.


    Auf genau diese Art und Weise war Adrienne an ihrem Verbannungsort vergiftet worden, ohne den geringsten Verdacht zu sch?pfen, da sie das Geschenk von einer unbekannten Quelle angenommen hatte.


    Sie hatte geubt, das Ziel sei es, ihr in den kalten Mauern der Eisfestung, wo sieut k?niglichem Ess auf unbestimmte Zeit bleiben sollte, etwas W?rme zu spenden.


    Aber sie hatte sich schrecklich geirrt, denn was sie erhalten hatte, war kein Geschenk, sondern eine Todesbotschaft, und in diesem Moment wurde gerade diese Todesbotschaft der neu verbundenen Dame von Rubinschuppe angeboten.


    Sie wollen sie vergiften! erkannte Adrienne erstaunt und konnte nicht verstehen, was damit bezweckt werden sollte.


    Adrienne blickte sich in der Halle um, alle waren v?llig ahnungslos, niemand hatte auch nur den leisesten Verdacht... au?er Adrienne wusste es niemand.


    Adrienne war nicht gekommen, um der Dienerin etwas anzutun; sie hatte geubt, ihre Vendetta gegen die Dienerin w?re erst mit ihrem Tod beendet, aber hier, vor ihren Augen, würde Neveah dasselbe Schicksal erleiden wie Adrienne.


    Genau dasselbe Ende... Wenn das kein Schicksal war, wusste Adrienne nicht, was es war.
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