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Chapter 391: Der letzte Bericht (Kap.391)

    <h4>Chapter 391: Der letzte Bericht (Kap.391)</h4>


    "Die Elfen sind wahrhaft selbstlos – es ist inspirierend", lobte Kirgan und schüttelte anerkennend den Kopf.


    "Jede Rasse kümmert sich zuerst um ihre eigenen Bnge. Da machen die Elfen keine Ausnahme. Für das Wohl der gesamten Festung oder anderer Rassen zu sorgen, ist die Aufgabe der Drachen, nicht unsere", entgee Weinlor gssen.


    Jian war, wie schon so oft, nicht besonders beeindruckt von Weinlors Worten und Handlungen, lie? sich aber dadurch nicht in seinen überlegungen st?ren.


    Die Meermenschen hatten ihr Wort gebrochen und diese Bedenken ausgel?st.


    "Das Volk der Meermenschen wird eine Erkl?rung für die Vorkommnisse an den Mondküsten abgeben. Die Elfen k?nnen darauf vertrauen, dass ich kein Unrecht zssen werde," entgee Jian.


    "Sehr gut, der Drachenk?nig bricht niemals sein gegebenes Wort. Mein Volk wird beruhigt sein, dass ihre Sorgen ernst genommen werden", sagte Weinlor und nickte zufrieden.


    Weinlor fuhr mit seinen Berichten fort, die nichtnge andauerten, da die meisten Angelegenheiten bereits in Behandlung waren.


    Jian vermutetengsam, dass die Elfen lediglich den Boden für eine unversch?mte Forderung bereiteten, die bald vorgebracht werden würde.


    Diese Vermutung von Jian best?tigte sich in Weinlors n?chsten Worten.


    "Dann werde ich nun den Hauptgrund für die Anwesenheit des Elfenrates nennen", kam Weinlor schlie?lich zu seinem letzten Berichtspunkt und zog dabei eine Schriftrolle hervor, die er mit einer Verbeugung vorlegte.


    Kirgan trat an Jians Seite, nahm die Schriftrolle von Weinlor entgegen und reichte sie dann an Jian weiter.


    "Vor dem Rat der Drachenreiter beantragt der Elfenrat die umgehende Verurteilung von Lady Neveah, der Drachenreiterin von Lord Menarx der Rubinschuppen. Wir fordern ihre sofortige Abberufung und den Verzicht auf alle ihr verliehenen Titel!" verkündete Weinlor.


    Menarx’ Blick verengte sich spürbar und seine Miene wurde sofort ernst bei der Erw?hnung von Neveah. Die gesamte Versammlung wurde rmiert, als seine auf Weinlor gerichtete Geste zu einem t?dlichen Versprechen wurde.


    "Du traust dich also in die Drachenburg hereinzuschneien und den Namen meiner Reiterin auszusprechen? Bist du dir der Konsequenzen bewusst?" fragte Menarx mit eisiger Stimme.


    "Soll das elbische Volk das als Drohung auffassen, Lord Menarx?" fragte Weinlor zurück.


    Menarx l?chelte gef?hrlich und machte einen Schritt von der ttform herunter.


    "Betrachte es als ein Versprechen, das die Drachen der Nordenden einl?sen werden", entgee Menarx.


    Jian entrollte die Schrift und überflog sie, zog die Stirn kraus und reichte sie dann an Imagor weiter. Der Inhalt der Schrift entsprach weitestgehend Weinlors Worten, nur um einiges ausführlicher.


    Einiges ausführlicher und bitter im Geschmack, als Imagor sie dem Rat vos.


    "Nach elfischem Recht kann der Elfenrat, wenn der gew?hlte Gef?hrte elbischer Hoheit vom Rat als unpassend erachtet wird, sein Recht nutzen, um die Gemeinschaft aufzul?sen und den genannten Gef?hrten durch eine angemessene Wahl zu ersetzen.""Mit diesem Hintergrund überbringt uns der Rat die Verlobungsgaben der Lady Lissandre aus dem Volk der Sonnenfeuer-Elfen, bestimmt für Prinz Menarx vom Volk der Eichenherz-Elfen." Imagorsut vor und warf einen misstrauischen Blick auf den wütenden Menarx.


    "Genug jetzt, Imagor. Ich habe genug geh?rt!" zischte Menarx.


    Menarx schnappte sich die Schriftrolle, zerriss sie in zwei Teile und warf sie zu Boden. Er musste sich gewaltig beherrschen, um nicht auf Weinlor loszugehen, und z?hlte im Stillen, um die Kontrolle nicht zu verlieren.


    "Lady Lissandre aus dem Sonnenfeuer-Volk hat bereits als Kind die Ausbildung zur Drachenreiterin erhalten und ist umgehend in der Lage, alle Pflichten als Lady der Rubinschuppen zu erfüllen."


    "Sobald Lord Menarx die Verlobungsgeschenke annimmt, wird sie sogleich nach Drachenfeste umziehen, wo sie als Zeichen der Einigung unserer beiden V?lker verbleiben wird", fuhr Weinlor fort, mit dem, was Imagor noch nicht vorgelesen hatte.


    "Narx... durchatmen...", dachte Jian zu Menarx.


    "Du, deine Lady welcher Art auch immer und dein gesamtes Volk k?nnt zum Teufel fahren!", stellte Menarx unmissverst?ndlich r.


    "Magst du auch ein Drachenlord sein, du bist immer noch der Sohn einer elfischen Prinzessin, Lord Menarx. Du magst es verleugnen, aber das elfische Blut in deinen Adern l?sst sich nicht leugnen. Und du bist dem Elfenvolk ebenso verpflichtet wie den Drachen", ermahnte Weinlor in bestimmtem Ton.


    "Aus welchem Grund stellst du eine derart unangemessene Forderung? Was wirfst du genau Lady Neveah vor?", fragte Imagor verdutzt.


    "Verrat", sagte Weinlor direkt und brachte die schwerste aller Anschuldigungen mit einem einzigen Wort zum Ausdruck.


    Weinlors Worte hinterlie?en eine betretene Stille im ganzen Saal, eine Stille, die nur kurz w?hrte, bevor sie unterbrochen wurde.


    "Du musst wohl den Tod wünschen!", knurrte Menarx und machte Anstalten, sich auf ihn zu stürzen, wurde aber von Cassian zurückgehalten, der seinen Arm schnell ergriff und ihn davon abhielt, einen Krieg zu entfesseln.


    Allerdings hatte anscheinend niemand bemerkt, dass Menarx nicht der Einzige war, der zurückgehalten werden musste.


    Im n?chsten Augenblick wurde Weinlor blitzschnell an der Kehle gepackt und hochgehoben. Er starrte mit weit aufgerissenen Augen und um Luft ringend auf einen wütenden Dünenfürsten herab.


    Die anderen Vertreter des Elfenvolks wollten ihrem Anführer beistehen, wurden jedoch von Rodvan blockiert.


    "Wer noch einen Schritt weitergeht, stirbt... das sind meine Anweisungen, Rodvan", stellte Kaideon r, ohne den anderen Elfen auch nur einen Blick zu g?nnen.


    "Verstanden", entgee Rodvan und akzeptierte Kaideons Befehle ohne zu z?gern.


    "Ich bin ein Vertreter des Elfenrats! Ihr dürft mich nicht so behandeln! Euer Gnaden", kr?chzte Weinlor in seinem Kampf, doch seine Worte führten nur dazu, dass Kaideon seinen Griff noch st?rker ansetzte.


    "Und ich bin der Dünenfürst der Festung Asvarian... Mir ist es gleich, welche Vereinbarungen Ihr und Euer erb?rmlicher Rat für Euren Prinzen getroffen habt, doch merkt Euch, dass ein weiterer Verleumdung meiner Tochter, der Erbin der wei?en Dünen, Krieg bedeutet!"kl?rte Kaideon mit Nachdruck.
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