17kNovel

Font: Big Medium Small
Dark Eye-protection
17kNovel > Die Wiedergeburt von Omega > Chapter 390: Weinlor (Ch.390)

Chapter 390: Weinlor (Ch.390)

    <h4>Chapter 390: Weinlor (Ch.390)</h4>


    Jian sa? auf seinem Thron, sein Gesichtsausdruck war leer. Der Rat der Reiter war bereits versammelt, und Jian hatte zugestimmt, dass die Elfen herbeigerufen werden sollten.


    Die Türen zum Thronsaal ?fen sich und die Vertreter des Elfenrates schritten herein.


    Es waren fünf an der Zahl, drei m?nnliche und zwei weibliche Elfen. Jian erkannte drei von ihnen als Mitglieder des Elfenrats, die beiden anderen waren Elfenwachen, die ihm nicht so bekannt waren.


    Jahrzehnte waren vergangen, seitdem Jian die Elfen gerufen hatte, doch er erkannte die Gesichter der Ratsmitglieder wieder. Sie waren von edlem Blut und unter den Ihren hoch angesehen.


    "Seid gegrü?t, Eure Gnaden, der Drachenk?nig", grü?ten die Elfen einstimmig, legten ihre Handfl?chen ch über ihr Herz und verneigten ihre K?pfe tief, wie es der Gru? der Elfen war.


    Der Anführer der Abgesandten trat vor, und Jians Stirn zuckte leicht, das einzige sichtbare Zeichen seiner Verstimmung.


    "Mein Lehnsherr..." dachte Cassian schuldbewusst an Jian über ihre Gedankenverbindung, die sie mit der übrigen k?niglichen Garde teilten.


    "Du hast uns nicht vorwarnen k?nnen, dass er es ist?" Kirgan war der Erste, der Cassian über die Gedankenverbindung konfrontierte.


    "Er war klug genug, seinen Namen im Vorfeld nicht zu nennen. Erst gestern Nacht, als ich sie unterhalb des Berges traf, wurde mir r, wer er ist. Ich dachte, es w?re besser, dies unerw?hnt zussen", dachte Cassian zurück.


    "Das hat die Sache gerade wesentlich komplizierter gemacht", dachte Imagor.


    "Da sagt du was", pflichtete Menarx bei, bevor sie alle ihre Aufmerksamkeit wieder den Elfen zuwandten.


    Der Anführer der Elfen war ein junger Elf, Lord Weinlor hie? er, wenn Jians Ged?chtnis ihn nicht trog, und Jian war sich sicher, dass dem so war.


    Nach menschlichem Alter zu urteilen, würde man meinen, Lord Weinlor sei Anfang drei?ig.


    Doch Jian wusste, dass es sich wohl um Lord Weinlors zweites Jahrhundert handelte, songe kannte Jian diesen Elf schon. Es war schwierig zu vergessen, wienge so ein problematischer Elf bereits existierte.


    Jian hatte keine wirkliche Meinung über die Elfen im Rat, denn, songe sie auch lebten, sie hatten nicht die Lebensspanne der Drachen, und es hatte seit dem Aufstand zahlreiche Ver?nderungen im Rat gegeben.


    Aber wenn es einen Elf gab, über den Jian eine Meinung hatte, dann war es dieser Lord Weinlor, und die Meinung, die Jian von ihm hatte, war gar nicht gut – eine Ansicht, die von der k?niglichen Garde geteilt wurde.


    "Weinlor, Ihr ehrt uns mit Eurer Anwesenheit", durchbrach Kirgan zuerst die angespannte Stille, denn Jian hatte offensichtlich nicht die Absicht, die Elfen zu begrü?en, nachdem er Weinlor gesehen hatte.


    "Die Ehre ist keinesfalls auf Gegenseitigkeit beruhend, Herr der Smaragdschuppen", erwiderte Lord Weinlor und machte damit Kirgans Versuch, diplomatisch zu bleiben, zunichte.


    Kirgans gezwungenes L?cheln verschwand und sein Gesichtsausdruck verwandelte sich in einen düsteren Blick.


    "Ja, nun, wenn wir uns in diesem Punkt einig sind, beeilt euch und zieht von dannen", riet Kirgan.


    "Das h?ngt davon ab, wie dieses Treffen verl?uft", entgee Weinlor.


    Menarx schnaubte leise bei der selbstsicheren Art des Elfen, einem Tonfall, der verriet, dass er wusste, die Drachen würden einen Krieg mit den Elfen riskieren, wenn sie ihm den Kopf abrei?en würden, so offensichtlich wie sie dies wollten."Was führt dich unangemeldet zum Drachenturm?" begann Jian schlie?lich und betonte das Wort ’unangemeldet’.


    "Es gibt eine Vielzahl von Gründen, die ich in ihrer Priorit?t aufz?hlen werde, beginnend mit dem unwichtigsten", informierte Weinlor.


    "Gewiss... es gibt keinen besseren Ort für uns", sagte Imagor in einem Ton, der vor Sarkasmus triefte.


    "ubst du wirklich, du k?nntest nach Belieben den Reiterrat einberufen und uns hier festhalten, um uns Beschwerden vorzutragen, die du auch einfach h?ttest berichten k?nnen?!" fuhr Lady Melya von der zweiten Schwadron sie an, ihre Augen verengt vor Ver?rgerung.


    "Er muss wohl denken, unser Rat sei sein pers?nliches Publikum", pflichtete ihr Drache, Lord Valdon, bei.


    Natürlich ignorierte Weinlor den Unmut, den sein Erscheinen ausgel?st hatte, und begann trotzdem, seine Berichte vorzutragen.


    "Zuerst: Der n der Herbstelfen und das Meervolk hatten im letzten Monat einige heftige Auseinandersetzungen", er?fe Weinlor.


    "Darüber sind wir informiert, ich bin pers?nlich zur D?mmerburg geflogen, um mich zu vergewissern", warf Kirgan ein.


    "Wirklich?" fragte Weinlor in einem sp?ttischen Ton.


    "Wir würden es begrü?en, wenn du direkt auf den Punkt kommen k?nntest", sagte Menarx genervt.


    "Was Lord Kirgan damit meinte, war sicherzustellen, dass die D?mmerburg nicht in die Auseinandersetzungen hineingezogen wird, sollte es zu einer ht kommen", fuhr Weinlor fort.


    "Aber das war keine L?sung, oder? Es hat lediglich das htfeld vegert und das Unvermeidliche hinausgez?gert", stellte Weinlor r.


    "Was soll das bedeuten?" knurrte Kirgan ver?rgert, bevor er sich an Jian wandte.


    "Mein Lehnsherr, wie ich berichtet habe, haben sowohl der Herr des Meeres als auch die K?nigin der Herbstelfen ihr Wort gegeben, dass sie die Angriffe einstellen werden", versicherte Kirgan.


    "Ich bin mir sehr sicher, dass sie das gesagt haben, denn wer würde nicht alles sagen, um die Drachenlords nicht zu ver?rgern? Ein Friedensabkommen aufzuzwingen, l?st nicht die eigentliche Ursache."


    "Wie ich bereits sagte, ihr habt die ht nur auf einen sp?teren Zeitpunkt verschoben", beharrte Weinlor auf seiner Meinung.


    "Das bestreiten wir nicht. Kirgans Befehl war, Zeit zu gewinnen und Raum für weitere Ma?nahmen zu schaffen. Nun, das sind die Angelegenheiten des Drachenrats und werden von uns behandelt. Seit wann mischst du dich ein?", fragte Jian kühl.


    "Seitdem die Kampffront sich zu unserem Mondwald vegert hat", entgee Weinlor nüchtern.


    "Die Mer haben ihre Mondküsten zurückerobert und im Zorn auf den n der Herbstelfen allen fremden Rassen den Zutritt verboten."


    "Und ich bin sicher, du wei?t ebenso gut wie ich, dass das n?hrstoffreiche Wasser der Mondküsten nicht nur den k?niglichen Wald der Fae, sondern auch den Mondwald der Elfen bereichert."


    "Mein Volk wird mitten in diesen angeblich eingestellten Angriffen gefangen sein, und unser Mondwald wird gef?hrdet sein."


    "Unserer Meinung nach w?re es besser gewesen, wenn sich beide Parteien bek?mpft h?tten", sagte Weinlor.
『Add To Library for easy reading』
Popular recommendations
The Wrong Woman The Day I Kissed An Older Man Meet My Brothers Even After Death A Ruthless Proposition Wired (Buchanan-Renard #13)