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Chapter 380: Was sein soll (Kap.380)

    <h4>Chapter 380: Was sein soll (Kap.380)</h4>


    "Ich mag seinen Ton nicht." dachte Terran aufgeregt zu Alessio.


    Terran war schon immer schnell reizbar gewesen, es war also keine überraschung, dass er bereits den Kopf des Hexenmeisters forderte.


    "Wir brauchen sein Wissen, bleiben Sie ruhig." dachte Alessio zurück zu seinem Wolf, bevor er sich wieder dem Hexenmeister zuwandte.


    "Ein abtrünniger Hexenmeister." erinnerte Alessio Karan, wobei seine ruhige Miene seinen ?rger verbarg.


    Wie es abtrünnige W?lfe gab, gab es auch Hexen und Hexenmeister, die aus ihren ns verbannt worden waren, und Karan war einer davon.


    "Und dennoch der Einzige, den du um einen Gefallen bitten konntest." erwiderte Karan, wobei er das Wort "Gefallen" betonte.


    "Warum? Ihr k?nnt die Dynastie Eures Vaters stürzen, aber Ihr traut Euch nicht, die Rabenwache Eures Vaters zu befehligen?" spottete Karan.


    "Die Rabenwache sind S?ldner, die für das meiste Gold gekauft wurden. Das erfordert absolute Diskretion, ?ndern kann man das nicht." entgee Alessio, w?hrend er sich Karan n?herte.


    "Diese Frau muss wirklich etwas Besonderes sein, wenn Ihr so viel Aufwand betreibt, mich herzubringen und meine Anwesenheit zu verbergen."


    "Und was genau bedeutet sie für dich? Vielleicht eineng verlorene Geliebte..." kommentierte Karan.


    "Deine Neugier k?nnte dich das Leben kosten, alsoss es besser. Wenn du etwas für mich hast, dann ist jetzt der Moment es zu sagen. Andernfalls habe ich kein Problem damit, dir den Weg zurück in die Kerker zu weisen." stellte Alessio r.


    Karanchte leise, aber er kam Alessios Forderung nach.


    "Es ist so, dass ich viel mehr Zeit ben?tigen werde, um dir alle Antworten zu geben, die du suchst, Alessio."


    "Diese Situation ist komplizierter als es scheint, ich muss zugeben, dass ich noch nie etwas Derartiges gesehen habe."


    "Ich werde dir jedoch eine Antwort auf die Frage geben, die du mir bei deinem ersten Besuch hier gestellt hast." sagte Karan.


    "Ist es Magie?... Ja, welcher Zauber auch immer sie so konserviert hat, es ist ein sehr m?chtiger und alter Zauber. Unter den Hexen, die einen solchen Zauber wirken k?nnen, gibt es nur wenige." erl?uterte Karan.


    "Ist sie also tot?" fragte Alessio.


    "So einfach ist das nicht." antwortete Karan seufzend und drehte sich wieder zu der Frau auf der ttform.


    "Wie kann das nicht einfach sein? Ist sie tot? Das ist doch die wichtigste Frage, oder nicht?" beharrte Alessio.


    "Gut, du willst eine Antwort? Sie ist tot." antwortete Karan gssen.


    Alessio atmete scharf ein, er hatte das bereits erwartet, aber er hatte gehofft, dass es vielleicht eine andere Antwort geben k?nnte.


    ’Tot oder lebendig, sie wird uns immer noch nützlich sein.’ dachte Terran zu Alessio und Alessio nickte zustimmend.


    Diese Frau, Eira, war selbst im Tod von gro?em Wert, zu viele Menschen, die eine Rolle spielten, waren mit ihr verbunden.


    Ihre Existenz zu entdecken hatte für Alessio vieles einfacher gemacht.


    "Aber wie ich schon sagte, es ist viel komplizierter als das." fügte Karan hinzu."Was soll das bedeuten?", fragte Alessio.


    "Es gibt keine Lebenskraft, deshalb gibt es keinen Zweifel, dass sie wirklich gestorben ist. Aber ich spüre, dass ihre Seele noch immer in diesem Leib ist", offenbarte Karan.


    "Sie ist tot und ihre Seele steckt noch in ihrem K?rper, wie kann das sein?", fragte Alessio verwirrt.


    "Ich verstehe es auch nicht ganz, aber jemand muss verzweifelt versucht haben, ihr Leben zu bewahren. Mit einem m?chtigen Zauber wurde ihre Seele in ihrem K?rper eingeschlossen... das ist der Grund dafür, dass sie lebendig und konserviert erscheint", erkl?rte Karan es n?her.


    Alessio runzelte die Stirn. Er ahnte bereits, wer dieser ’jemand’ sein k?nnte... Was Alessio allerdings nicht wusste, war, ob sein Vater überhaupt etwas mit Eiras Tod zu tun hatte. Er würde seinem Vater niemals zutrauen, sie aus Bosheit zu t?ten und dann ihren K?rper so zu konservieren, damit er sich einreden konnte, sie lebte noch und w?re an seiner Seite. Die pure Verdorbenheit dieser Vorstellung lie? einen Schauer des Ekelns über Alessios Rückenufen – und das will schon etwas hei?en, da Alessio selbst auch nicht gerade die h?chsten moralischen Standards hatte.


    "Kann sie gerettet werden?", fragte Alessio.


    Karan antwortete nicht sofort, schüttelte aber letztendlich den Kopf. "Zuerst muss ich verstehen, welcher Zauber gewirkt wurde, von wem und wie er rückg?ngig gemacht werden kann... Aber ich muss sagen, dass das L?sen des Zaubers nicht notwendigerweise ihr Leben rettet."


    "Wenn man den Zauber l?st, wird die Bindung an ihre Seele freigesetzt. Nicht vergessen, dass diese Bindung nach ihrem Tod geschaffen wurde. Ich wei? wirklich nicht, ob das L?sen des Zaubers Leben bedeutet... oder den wahren Tod", gestand Karan ehrlich.


    "Und es gibt keine M?glichkeit herauszufinden, wie das Ergebnis aussehen k?nnte?", hakte Alessio nach.


    "Nein, soweit ich wei?. Ich mag ein f?higer Hexenmeister sein, aber Zauber, die über die Grenze von Leben und Tod hinwegwirken, übersteigen mein K?nnen.", antwortete Karan kopfschüttelnd.


    "Daher musst du entscheiden, ob du versuchen m?chtest, diese Frau zu retten... oder ob du das Risiko lieber nicht eingehen m?chtest. Das ist jetzt die Frage.", fügte Karan hinzu.


    Alessio grübelte einen Moment nach, bevor er den Kopf schüttelte. "Morgen werde ich gekr?nt, und die Kr?nung sowie die Festigung meiner Macht im Reich der Finsternis haben Vorrang."


    "Diese Frau ist ein wichtiger Faktor für meine Pl?ne, ich werde darüber nachdenken, sobald die dringenden Angelegenheiten geregelt sind", entschied Alessio.


    "Hei?t das, du hast keine weitere Verwendung für mich und wirst mich wieder in den Kerker schicken?", fragte Karan, w?hrend er die Arme vor der Brust verschr?nkte.


    "Nein, es gibt noch mehr.", murmelte Alessio.


    Alessio krempelte seinen ?rmel hoch und streckte Karan seinen Arm entgegen, sodass das kleine leuchtende Zeichen an seinem Handgelenk sichtbar wurde.


    "Du hast mir versichert, dass es eine einmalige Sache sein würde, als ich den Zauber wirkte", erinnerte Karan.


    "Ich habe gelogen", erwiderte Alessio emotionslos.


    "Die Maniption des Gef?hrtenbandes mit Magie, um es zu st?rken, wird euch beiden unertr?gliche Schmerzen zufügen!", zischte Karan.


    "Schmerz ist gut... Schmerz erinnert uns daran, dass das, was sein soll, auch sein wird", entgee Alessio mit einem Grinsen.
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