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Chapter 343: Nur eine Sache richtig (Kap.343)

    <h4>Chapter 343: Nur eine Sache richtig (Kap.343)</h4>


    Ein leises Kichern entrang sich Celeste, als die Erinnerung versste. Es waren schon so viele Jahrhunderte vergangen, doch irgendwie erinnerte sich Celeste immer noch allzu deutlich an jede dieser Erinnerungen.


    Erinnerungen daran, wie sie zum ersten Mal mit der Dunkelheit in Berührung gekommen war, an die berauschende Macht, die damit einherging, und an die gro?e Sache, von der sie geubt hatte, dass sie ein Teil davon war.


    Eine Sache, für die Celeste bereit gewesen war, alles zu tun und jedes Opfer zu bringen, sogar sich selbst mit dunkler Magie zu beflecken.


    Einfach so war die Dunkelheit in sie eingedrungen und hatte alles Licht, das Celeste einst gekannt hatte, verdr?ngt, bis sie sich nicht mehr davon abgrenzen konnte.


    Doch in all der Zeit war es nicht die Dunkelheit, die Celeste verabscheute, sondern ihr eigenes leichtgl?ubiges Vertrauen und ihre blinde Loyalit?t.


    Celestes gr??tes Bedauern war nichts anderes als die Fee auf dem Wandteppich, dargestellt in all der Pracht, an die Celeste einst geubt und der sie vertraut hatte... bis sie erkannte, wie falsch sieg.


    "Die Vergangenheit ist vorbei..." murmelte Celeste leise und erinnerte sich daran, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren.


    Diese vergangenen Erfahrungen hatten sie zumindest gelehrt, dass die Familie keine Rolle spielte, dass ns und Ethnien nicht wirklich wichtig waren.


    Was z?hlte, war derjenige, der auf dem Thron sa? und die Macht hatte, die Welt zu bewegen.


    "Weil die Macht die Schuld überschattet, und der Starke nichts falsch machen kann." Celeste murmelte die Worte, die sie all die Jahrhunderte in ihrem Herzen getragen hatte.


    "Findest du mich sch?n?" fragte Celeste die Fee auf dem Wandteppich, obwohl sie wusste, dass sie dieses Mal keine Antwort erhalten würde.


    Trotzdem wirbelte Celeste herum und entfaltete ihre obsidianfarbenen Flügel, so dass sie in ihrer ganzen Dunkelheit zu sehen waren.


    Ein mncholisches L?chelng auf Celestes Lippen, als sie zum Stehen kam und ihren Blick wieder auf den Wandteppich richtete.


    "Du bist immer noch so sch?n, wie du es immer warst... und die Welt wird dich immer so in Erinnerung behalten, ohne etwas zu wissen."


    "Aber ich? Ich werde bis in alle Ewigkeit verschm?ht werden, selbst im Tod. Doch wissen wir beide es nicht? Wer war wirklich die Dunkelheit? Der Fluch über unsere Art?" fragte Celeste.


    "Du hattest nur in einem Punkt recht, wir Schwestern waren immer dazu bestimmt, die Welt zu regieren... Meine Hohe K?nigin." beendete Celeste, w?hrend sie sich von dem Wandteppich abwandte.


    Celestes Augen tterten zu, als sie einen leisen Gesang in einer beschwingten, ?therischen Sprache anstimmte.


    Und als Antwort auf ihre Stimme lud sich die Luft mit magischer Energie auf... Schatten tanzten mit noch gr??erer Inbrunst an den W?nden enng.


    Leises Flüstern schien durch die Halle zu hallen, als ob die W?nde selbst auf ihre Beschw?rungen reagierten.


    Celestes Beschw?rungen wurden schneller, ihre Stimme wurdeuter und noch mehr Schatten sickerten aus jeder ?ffnung in die Halle.


    Die Schatten schienen sich um sie herum zu versammeln, wirbelten und vergen sie wie ?therische Geister, w?hrend sie die Macht anzapfte, die in den dunklen Kr?ften der Weltg.


    Celestes Magie war stark, st?rker als die aller anderen ihrer Art, und die jahrnge Ausübung der dunklen Künste hatte sie noch st?rker gemacht.


    Doch Celeste sehnte sich nach noch mehr, und mit jedem Tag, der verging, wurde sie unruhiger.


    Der dunkle Kern der Magie in ihr vengte nach t?glichem Futter, und Celeste war mehr als bereit, es zu geben.


    W?hrend sich das Reich an der Illusion einer friedlichen und blühenden Dynastie erfreute, wuchs Celestes Kraft.


    Mit einer Bewegung ihres Handgelenks stiegen alle Schatten, die sie umgaben, in die H?he und bildeten eine dicke Masse um ihre Hand herum.


    Die Schattenmasse schwebte vor ihr und wurde mit der Zeit immer gr??er, da sich noch mehr Schatten der Verschmelzung anschlossen.


    Celestes Augen fixierten die Schattenmasse, ihr Blick war voller Konzentration und Absicht.


    Sie bewegte ihre H?nde in verschlungenen Mustern, ihr Gesang wurde immer schneller, w?hrend sie die dunkle magische Energie manipulierte und einen unsichtbaren Teppich aus Zaubern und Verzauberungen webte.


    Je mehr Celeste zauberte, desto st?rker wurde die Wirkung ihrer Beschw?rungen auf ihre Umgebung.


    Das unheimliche Flüstern, das durch die Halle hallte, verwandelte sich in einen melodischen Gesang, der sich im Rhythmus von Celestes Bewegungen hob und senkte.


    Ein Stromsto? durchflutete die Halle und knisterte in der Luft wie statische Elektrizit?t.


    Mit jeder Geste wurde die magische Energie, die um Celeste herum pulsierte, intensiver und erhellte den Saal in einem schwachen Licht.


    Celestes Flügel entfalteten sich, ihre obsidianfarbenen Membranen schimmerten in einem jenseitigen nz.


    Sie erhob sich vom Boden und schwebte ein paar Zentimeter über dem kalten Steinboden.


    Ihre Stimme, durchdrungen von roher Kraft, hallte durch die Halle und vibrierte mit einer fesselnden Mischung aus Sch?nheit und Tod.


    Pl?tzlich brach ein Energiesto? aus Celestes ausgestreckter Hand hervor.


    Die Schattenmasse schoss vorw?rts und prallte gegen eine Steinstatue am anderen Ende des Saals.


    Kein Ger?usch des Aufpralls war zu h?ren, man sah nur die Schatten, die die Statue vergen.


    Ein unheimliches Zischen hallte durch die Halle, und als sich die Schatten aufl?sten, erwachte die Statue einer Koboldbestie zum Leben.


    Die Bestie stie? einutes Brüllen aus, und die Halle erbebte unter dem Ansturm der Magie, wobei die alten Steine unter der Bstung ?chzten.


    Mit einem letzten Schwung führte Celeste ihre H?nde zu einem tschen zusammen und zerstreute die Restenergie, die den Saal erfüllt hatte.


    Das Leuchten versste und lie? die Kammer wieder in Dunkelheit zurück, und die beiden erloschenen Fackeln leuchteten von selbst wieder auf.


    Mit einem zufriedenen L?cheln lie? sich Celeste sanft zu Boden sinken, wobei sich ihre Flügel ordentlich hinter ihr falteten.


    Langsam ging Celeste zu dem aufgeregten Tier hinüber und untersuchte esngsam, w?hrend sie um es herumging.


    Niemand hatte die geringste Ahnung davon, was Celeste hier unten in ihren dunklen Hallen tat... vielleicht würden sie sie dann nicht so schnell untersch?tzen.


    "Nach fast einem Jahrhundert der Versuche habe ichngsam begonnen, Azkars Zauber der Bestienbeschw?rung zu verstehen..." murmelte Celeste vor sich hin, ein verschmitztes Grinsen auf den Lippen.


    Azkar würde nie erfahren, was ihn getroffen hatte, und wenn er merkte, was Celeste vorhatte, war es schon viel zu sp?t.


    Doch das L?cheln auf Celestes Gesicht verschwand schnell, als die Koboldbestie vor ihren Augen zu Staub zerfiel.


    Celestes Augen ckerten vor Wut, und gerade als sie einen Schrei der Frustration aussto?en wollte, spürte sie eine Ver?nderung in der Luft und wusste, dass sie im Moment nicht den Luxus hatte, zu wüten.


    Irgendetwas lief anderswo schief...


    "Der Trollgolem ist entdeckt worden!" zischte Celeste und rief in aller Eile ein Portal herbei.
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