<h4>Chapter 316: Ihre eigene Wahl 2 (Kap.316)</h4>
"Sonne runter... Ich sollte dich bald wieder in der Akademie haben. Es sei denn natürlich, du willst nicht zurückkehren." murmelte Menarx, als Neveah aus dem Waschraum herauskam.
Es war einnger Weg zurück zum Drachenturm gewesen, aber Neveah hatte sich für einen Spaziergang entschieden, erstens, weil sie bemerkte, dass Menarx’ Verletzung noch nicht verheilt war und es ihm nicht gut tun würde, die Form zu wechseln.
Zweitens brauchte Neveah einfach einen Moment der Ruhe, um ihre Gedanken zu ordnen.
Sie waren endlich im Drachenfried angekommen, und Menarx blieb den ganzen Weg über dicht an Neveahs Seite, seine Anwesenheit vertrieb die K?lte der Burgmauern so gut, dass Neveah sie gar nicht wahrnahm.
Natürlich hatte Neveah beschlossen, sich zuerst zu waschen. Der Scmm klebte an den unpassendsten Stellen, und obwohl Menarx sich nicht daran zu st?ren schien, tat es Neveah ganz sicher.
"Du solltest diese scmmverschmierten Verb?nde ausziehen, Narx. Deine Wunde k?nnte sich infizieren." mahnte Neveah, w?hrend sie ihre Roben enger um sich zog.
Menarxg auf Neveahs Bett, den Kopf auf seinen Arm gestützt, und starrte mit einem albernen L?cheln auf den Lippen zu ihr hinüber, einem L?cheln, das seit dem Kuss, den sie geteilt hatten, nicht mehr verschwunden war.
Neveah r?usperte sich h?rbar, als ihr der Gedanke an den Kuss wieder in den Sinn kam, an Menarx’ngsame, sinnliche Berührungen.
Seine leichte, z?rtliche Berührung und die W?rme seines Atems vermischten sich mit der ihren.
Menarx’ Kuss hatte nichts von der feurigen Leidenschaft und der fordernden Dringlichkeit Xenons... er warngsam, sü? und herzerw?rmend, eine wirklich seltsame, aber befriedigende Mischung.
Das bedeutete nicht, dass es Menarx an Sinnlichkeit mangelte, Neveahs Zunge streifte über den uen Fleck, den Menarx auf ihrer Unterlippe hintessen hatte, und sie schüttelte danach schnell den Kopf.
"Ich habe es schon gesehen." bot Menarx an, und erst dann fiel Neveah ein, dass das Objekt ihrer Gedanken sie direkt anstarrte, sein albernes L?cheln wurde zu einem süffisanten Grinsen.
"Schmeicheln Sie sich nicht selbst..." grummelte Neveah, w?hrend sie zu ihrem Schrank ging, um ein legeres Kleid herauszuholen.
Neveahs Reitanzugg bereits in Trümmern und so würde sie nicht zur Akademie zurückkehren.
"Musst du zurückgehen?" Menarx brummte unwillig, als Neveah zurück in den Waschraum ging, um sich umzuziehen.
"Seine Gnaden hat angeor, dass ich in der Akademie bleiben soll, bis die Unruhen gekl?rt sind. Er würde es nicht guthei?en, wenn ich mich widersetze." betonte Neveah.
"Seit wann st?rt dich das? Du warst eine ge für Jian, gerade weil du seine Autorit?t nicht respektierst." bemerkte Menarx.
Neveah zuckte l?ssig mit den Schultern, es war nicht so, dass sie die Autorit?t des Drachenk?nigs nicht anerkannte, sie war unm?glich zu ignorieren, wenn seine Aura selbst so imposant war.
Neveah sah nur keinen Grund, warum sie tun sollte, was er sagte, denn meistens bedeutete das, was der Drachenk?nig wollte, nichts Gutes für Neveah.
Doch dieses Mal war es anders gewesen. Obwohl die Methode, mit der der Drachenk?nig Neveah zur Akademie geschickt hatte, Neveah immer noch missfiel ... hatte K?nig Jian ihr dieses Mal, aus welchem Grund auch immer, pers?nlich eine Erkl?rung gegeben.
Und Neveah hatte das Gefühl, dass sie dieses eine Mal wenigstens den Willen des Drachenk?nigs respektieren konnte.
"Ich bin die W?chterin des K?nigs ... ich muss lernen, ihn zu tolerieren." erwiderte Neveah.
Menarx gluckste amüsiert über Neveahs Worte und setzte sich auf dem Bett auf.
"Warum habe ich das Gefühl, dass ich etwas verpasst habe?" fragte Menarx neugierig.
Neveah ?fe den Mund, um etwas zu sagen, aber als sie sich an die Worte des Drachenk?nigs erinnerte, zügelte sie schnell ihren Mund.
Niemand sollte wissen, dass er in der Gedenkhalle seines Bruders gewesen war, Neveah war sich nicht sicher, ob das auch für Menarx galt.
"Ihr werdet die Unruhen bes?nftigen müssen, Seine Gnaden ubt, dass die Akademie in dieser Zeit sicherer für mich ist ... nach dem, was ich gesehen habe, hat er nicht unrecht. Alle Bewohner des Bergfrieds sind in ihre H?user zurückgekehrt...ich verstehe, dass die Situation absolute Aufmerksamkeit und Diskretion erfordert."
"Wenn es das ist, was ich für Euch tun kann, n?mlich Euch aus dem Weg zu gehen ... dann werde ich das tun. Aber nur für diese Zeit." entschied Neveah.
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"Ihr seht aus, als w?rt Ihr ... in einem Stück." Meister Maloway stellte das Offensichtliche fest, als er Neveah einen Momentng mit leerem Blick betrachtete, bevor er seine Aufmerksamkeit wieder auf die Schriftrolle auf seinem Tisch richtete.
Der Rabe, der auf dem Kleiderbügel neben der Tür hockte, glotzte Neveah immer noch an, und so wusste sie, dass Meister Maloway sie immer noch beobachtete, trotzdem rollte Neveah mit den Augen.
"Als euer Lord Drache euch vom Akademiegel?nde weggetragen hat und ihr eure l?cherliche Zuneigung füreinander vor aller Augen zur Schau gestellt habt, nahm ich an, dass ihr nicht zurückkehren würdet." Meister Maloway fuhr nach einem Moment der Stille fort.
"Ich bin auf Anweisung Seiner Gnaden hier, ich wei? es besser, als dass ich nach eigenem Gutdünken gehe." Neveah zwang sich, mit zusammengebissenen Z?hnen zu sprechen.
"Tust du das?" fragte Meister Maloway ungl?ubig.
"Menarx soll die Kriegsanstrengungen anführen... Ich werde ihm songe aus dem Weg gehen, wie es von mir erwartet wird. So viel kann ich tun." Neveah korrigierte sich.
"Wie ich sehe, habt ihr nach eurer ersten Prüfung Erleuchtung engt." kommentierte Meister Maloway.
"Ich habe auch ue Flecken, einen zerrissenen Anzug und brennende Eingeweide bekommen ... aberssen wir das, denn die Erleuchtung ist das Einzige, was von Bedeutung ist." Neveah grummelte leise vor sich hin.
Meister Maloway blickte zu Neveah auf und warf ihr einen vernichtenden Blick zu, den Neveah geflissentlich ignorierte.
Neveah begann zu begreifen, dass Meister Maloway nur in der Lage war, b?se Worte zu sagen und b?se Blicke zu werfen.
Er war generell ein unangenehmer Mensch, und Menarx hatte Neveah versichert, dass er es nicht b?se meinte.
Neveah hatte sich entschlossen, die bessere Person zu sein, aber das war ein schwieriges Unterfangen, wenn man bedenkt, wie Meister Maloway war.
"Ich bin nicht geneigt, deinem Gejammer Geh?r zu schenken, zieh dich in dein Quartier zurück und warte auf weitere Befehle. Da Lord Skiren die Dynamik ver?ndert hat, muss ich nun entscheiden, welche Ausbildung dir am besten zugewiesen wird." sagte Meister Maloway in einem missbilligenden Ton und winkte mit der Hand, um Neveah zu enssen.