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Chapter 306: The Seer (Ch.306)

    <h4>Chapter 306: The Seer (Ch.306)</h4>


    Adrienne sa? steif auf einem eisernen Stuhl, die H?nde im Scho? gefaltet, und wartete.


    Worauf genau sie wartete, war Adrienne nicht sicher.


    Es k?nnte ein Etwas oder Jemand sein, oder vielleicht spielte die zerbrochene Klinge auch nur ein Spiel, Adrienne konnte es nicht sagen.


    Die Augenbinde war abgenommen worden, aber das machte keinen gro?en Unterschied, denn Adrienne befand sich in einem Raum, der in v?llige Dunkelheit gehüllt war.


    Nicht einmal ein einziger Lichtstrahl drang durch, und Adrienne konnte nicht sagen, wo genau sie sich befand.


    Der Zwerg hatte Adrienne über eine Stundeng geführt, und Adrienne hatte nichts von dem Weg gesehen, den sie genommen hatten.


    Sie wusste nur, dass sie in eine Kutsche gestiegen waren und durch einen Wald gefahren waren.


    Als sie angehalten hatten, waren sie eine Weile gufen, bevor sie durch eine Tür gingen und dann einen Gang enng, bis sie in diesem Raum angekommen waren.


    Der Zwerg brachte Adrienne dazu, sich auf diesen Stuhl zu setzen, als sie hier ankamen, und verabschiedete sich dann, ohne ein einziges Wort zu sagen.


    Adrienne war mit den Regeln der gebrochenen Klinge nicht vertraut und so blieb ihr nichts anderes übrig, als zu warten.


    Es war schwer zu sagen, wie viel Zeit vergangen war, Adrienne konnte in diesem dunklen Raum nichts wahrnehmen, nicht einmal ein einziges Ger?usch einer Bewegung war von irgendwoher zu h?ren.


    Aber Adrienne war sich sicher, dass sie beobachtet wurde, sie konnten sie nicht v?llig sich selbst übessen, ohne sie im Auge zu behalten.


    Die gebrochene Klinge war ?u?erst vorsichtig im Umgang, so viel wusste Adrienne.


    Und das mussten sie auch sein, denn der kleinste Fehler ihrerseits würde sie dem Wissen der Drachenlords aussetzen, was das Ende der Organisation bedeuten würde.


    Adrienne vermutete, dass sie sich Zeit nahmen, um sicherzugehen, dass sie keine Spionin war und wirklich zu dem Zweck gekommen war, den sie behauptete.


    Obwohl Adrienne das verstand, war sie bereits ?u?erst ver?rgert und ihre Geduld war schnell ersch?pft.


    Adrienne musste in die Zitadelle zurückkehren, bevor jemand ihre Abwesenheit bemerkte; w?re sie im Bergfried gewesen, h?tte sie es nicht einmal gewagt, songe drau?en zu bleiben.


    "Ich bin gekommen, um Eure Dienste in Anspruch zu nehmen, und ich werde zahlen, was immer Ihr an Gold vengt! Dieser Empfang ist ziemlich unpassend!" rief Adrienne in die Dunkelheit hinaus.


    Ihre Geduld war am Ende und die unheimliche Stille im Raum war beunruhigend.


    "Was sollen wir für dich tun?" Eine Stimme hallte in der Dunkelheit wider, als sich eine Silhouette in einer Ecke des Raumes bewegte und aus dem Schatten hervortrat.


    Erst da bemerkte Adrienne, dass sie in Begleitung eines Mannes war, dessen T?towierung die H?lfte seines Gesichts bedeckte,


    Er war die ganze Zeit über da gewesen, und irgendwie hatte Adrienne ihn gar nicht bemerkt.


    Adrienne versuchte sich schnell zu beruhigen, sie durfte sich nicht anmerkenssen, dass sie eingeschüchtert war oder Angst hatte.


    "Ich m?chte den Seher befragen." sagte Adrienne in einem festen Ton.


    Der t?towierte Mann schwieg einen Momentng, bevor er leise kicherte.


    "Ihr wisst, dass Wahrsagen als eine Kunst der dunklen Magie gilt? Zu welchem Zweck würdet Ihr eine Weissagung ben?tigen?" fragte der t?towierte Mann, w?hrend er ebenfalls tz nahm.


    "Soll ich Eure Neugierde unterhalten? Die Antworten, die ich suche, haben nichts mit der Zerbrochenen Klinge zu tun. Ich werde das Honorar bezahlen, Ihr müsst mich nur zu dem Seher führen." Adrienne antwortete ausdruckslos.


    "Er ist keiner, mit dem man sich einfach so treffen kann, nur weil man es m?chte, M?dchen." Erwiderte der t?towierte Mann.


    "Ich muss den Seher sofort sehen, ich werde das Dreifache deines Honorars zahlen." bot Adrienne an.


    "Ihr wisst noch nicht einmal, welches Honorar wir von Euch vengen werden, und Ihr scgt ein solches Gesch?ft vor?" Fragte der Mann.


    Adrienne hielt inne, sie kannte kein anderes Honorar als Gold. Was konnte die zerbrochene Klinge noch von ihr vengen?


    "Ihr müsst uben, dass Gold ausreicht, um unsere Dienste zu erkaufen, nun, das ist es normalerweise auch, aber nicht dieses Mal." Der t?towierte Mann fuhr fort.


    "Was soll das hei?en? Wenn nicht Gold, was wollt Ihr dann als Gegenleistung?" fragte Adrienne mit einem tiefen Stirnrunzeln.


    "Wir werden euch einen Gefallen tun, und als Gegenleistung für unseren Gefallen müsst ihr uns einen Gefallen erweisen." Erwiderte der t?towierte Mann.


    "Einen Gefallen? Welchen Gefallen genau?" fragte Adrienne mit einer hochgezogenen Augenbraue.


    "Wenn die Zeit gekommen ist, werden wir dir sagen, was wir brauchen. Bist du mit unseren Bedingungen einverstanden?" Fragte er.


    Adrienne dachte nur kurz darüber nach, bevor sie nickte.


    "Sehr gut, ich bin einverstanden." Adrienne nahm die Abmachung an.


    "Euer Wort, ihr müsst es mit eurem Blut besiegeln... für die Formalit?ten, da eure Identit?t uns unbekannt ist." sagte der t?towierte Mann und legte ein leeres Pergamentpapier auf den Tisch.


    Adrienne stand auf und ging zum Tisch hinüber, zog einen Dolch heraus, stach sich mit der Spitze in den Finger und drückte ihn auf das leere Pergament.


    "Reicht das aus?" fragte Adrienne.


    "Gewiss, komm mit mir." Der t?towierte Mann antwortete mit einem Grinsen.


    Er nahm das Pergament und verstaute es in seinem Mantel.


    Dann drehte er sich um und führte sie aus dem Zimmer und einen Gang enng, an dessen Ende sie nach links in einen anderen Gang abbogen.


    Bald erreichten sie eine h?lzerne Doppeltür, und der Mann stie? die Tür auf und führte sie hinein.


    Sie traten in eine gro?e Halle mit einer hohen Decke, in der es au?er Wandteppichen an den W?nden nichts gab.


    Der Mann führte Adrienne in die Mitte der Halle, wo es einen offenen Raum und eine Treppe gab, die nach unten führte.


    "Unten wartet er auf dich, du wirst allein gehen." Sagte der t?towierte Mann.


    Adrienne nickte, zog ihren Mantel fester um sich und gingngsam die Treppe hinunter.


    Gerade als Adrienne auf halbem Weg nach unten war, schloss sich die ?ffnung, durch die sie gerade gegangen war, und der h?hlenartige Raumg in v?lliger Dunkelheit.


    Aus der Mitte des Raumes kam eine Spur von Licht, Adrienne ging vorsichtig die Treppe hinunter, und obwohl sie versuchte, die Fassung zu bewahren, konnte sie das Gefühl des Unbehagens nicht abschütteln.


    Vielleicht war es nicht die beste L?sung gewesen, zur Gebrochenen Klinge zu kommen, aber daran konnte Adrienne jetzt nicht denken, denn dies war der einzige Weg, den sie sich vorstellen konnte.


    Adrienne ummmerte ihren Mantel fest, sie war bereit, sich zu verteidigen, wenn es dazu kommen sollte.


    Wie der t?towierte Mann gesagt hatte, galt die Wahrsagerei als eine Kunst der dunklen Magie, vor allem, wenn sie von denen ausgeübt wurde, die sich nicht an die Moral von Gut und B?se hielten.


    Adrienne wusste, wie furchterregend dunkle Magie sein konnte, nicht einmal sie selbst traute sich, ihr zu begegnen.


    Adrienne n?herte sich vorsichtig, ihre Augen suchten die Umgebung nach Anzeichen von Gefahr ab.


    Als sie sich dem Licht n?herte, z?gerte Adrienne für einen kurzen Moment.


    Adrienne hatte sich nie viel aus Moral oder dem Konzept von Gut und B?se gemacht, snge sie ihren Willen durchsetzen konnte.


    Aber dies war wirklich das erste Mal, dass Adrienne sich direkt in Angelegenheiten der dunklen Magie einmischen würde.


    Natürlich dauerte Adriennes Z?gern nur einen Momentng.


    Die H?hle war dunkel und feucht, die Luft dick mit dem Geruch von feuchter Erde und modrigem Stein.


    Adriennes Augen gew?hnten sichngsam an die nun hellere H?hle, als sie in den Bereich kam, den das Licht erhellte,


    Erst dann konnte Adrienne ihre Umgebung vollst?ndig erkennen, die H?hle war voller seltsamer Runen und noch seltsamerer Gegenst?nde.


    Es gab Haufen glitzernder Edelsteine, ein paar uralte Schriftrollen waren hoch auf einem chen Felsen gestapelt, und die seltsamen Runen, die in die H?hlenw?nde eingraviert waren, strahlten ein unheimliches Licht aus.


    Doch all das rückte in Adriennes Hinterkopf, als ihre Aufmerksamkeit auf die Gestalt in der Mitte der H?hle gelenkt wurde.


    Der Seher war ganz und gar nicht das, was Adrienne erwartet hatte. Auf einer leicht erh?hten ttform sa? im Schneidersitz ein Junge, der nach menschlichem Ermessen etwa zehn Sommer alt war.


    Sein Kopf war kahl, v?llig haarlos, und auf seine Kopfhaut war mit schwarzer Tinte eine gro?e Rune gezeic, die sogar bis auf die Stirn reichte.


    Seine Augen waren rein wei?, ohne jegliche Pupillen.


    Adrienne blickte sich verwirrt um, es war schwer zu uben, dass dies der gro?e Seher war, von dem ihre Tante einst gesprochen hatte.


    Adrienne konnte nicht sagen, welcher Spezies dieser Junge angeh?rte, es gab kein Merkmal, das beweist, dass er kein Mensch war.


    Der Junge trug ein zerschlissenes Gewand, das von den Jahren abgenutzt war, die noch l?nger zu sein schienen als die Jahre, die er gelebt hatte.


    Seine Augen waren weit ge?f, aber er starrte nach vorne auf die Wand, als ob er seine Umgebung nicht wahrnehmen würde.


    Adrienne schüttelte leicht den Kopf, irgendetwas stimmte hier sicher nicht, das war die einzige Erkl?rung dafür.


    Adrienne wandte sich zum Gehen, doch sie erstarrte in ihrem Schritt, als ihr Name durch die stille H?hle hallte.


    "Prinzessin Adrienne von den Fae... Seid gegrü?t..." rief der Junge Adrienne zu und lie? seinen Blick auf ihr ruhen.
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