17kNovel

Font: Big Medium Small
Dark Eye-protection
17kNovel > Die Wiedergeburt von Omega > Chapter 266: Wanderschaft (Kap.266)

Chapter 266: Wanderschaft (Kap.266)

    <h4>Chapter 266: Wanderschaft (Kap.266)</h4>


    Neveah warf Elina einen ausdruckslosen Blick zu. Nun konnte sie verstehen, warum Elina’s Haltung sich nach dem Lesen der Notiz ver?ndert hatte.


    Neveah sch?tzte, dass es für alle schien, als würde sie auf ein Scheitern hingearbeitet werden, wenn sie die Prüfung der Würdigkeit mit nur einem Tag an der Akademie und ohne jeglichen Kenntnissen bew?ltigen müsste.


    Neveah vermutete, dass es nur eine List war, um sie zu zwingen, Menarx aufzugeben, weil er es selbst nicht tun würde. Sie wusste nicht ganz sicher, was der Drachenk?nig zu gewinnen hatte, wenn sie Menarx loslie?, aber es war r, dass er v?llig gegen ihre Bindung war.


    "Ein weiterer Grund, warum wir es tun müssen." dachte Neveahs Wolf, immer noch aufgebracht.


    Ein kleines L?cheln bildete sich auf Neveahs Lippen. Sie stimmte den Gedanken ihres Wolfs voll und ganz zu.


    Der Drachenk?nig hatte sie nach Belieben aus dem Domain der Finsternis entführt, sie Xenon als eine Art Trostpreis nach Belieben gegeben und sie dann nochmals nach seinem eigenen Willen von Xenon weggebracht.


    Es reichte Neveah, den Drachenk?nig seinen Willen durchsetzen zussen... Die Auseinandersetzung mit dem Schicksal war schon genug, sie wollte keinen K?nig die Rolle des "Sch?pfers" in ihrem Leben spielenssen.


    "Was macht das schon aus?" antwortete Neveah mit einer eigenen Frage, w?hrend sie an den majest?tischen Doppeltüren ankamen, die den Eingang zur Halle der Geschichte bildeten.


    "Ihr solltet die Entscheidung von Meister Maloway im Pavillon drau?en abwarten, und nicht herumwandern." riet Elina, als sie die Türen ?fen.


    Neveah betrat die Halle alleine und die Tür wurde hinter ihr geschlossen. Sie nahm dies jedoch kaum war, da ihre Aufmerksamkeit von dem Ort gefesselt war, der in der Reiterakademie als die Halle der Geschichte bekannt war.


    Vor ihren Augeng ein wundersch?ner Innenhof. Sobald sie die Türschwelle überschritten hatte, stand sie auf einem gepsterten Pfad.


    Eine kalte Aura ging von dem Pfad aus und Neveah vermutete, dass er aus dem gleichen Stein gebaut war wie die W?nde der Drachenfestung.


    Der gepsterte Weg war genau breit genug für drei nebeneinanderufende Personen und erstreckte sich bis zur Mitte des Innenhofes, wo er sich in drei verschiedene Wege teilte, die zu drei verschiedenen Eing?ngen führten.


    Von der Tür, durch die Neveah gekommen war, gab es eine Verl?ngerung ganz links, die viel breiter war und unter dem ein Pavillon errichtet worden war. Darin befand sich eine aus Stein gehauene Sitzgruppe.


    An beiden Seiten des gepsterten Weges befanden sich gepflegte Rasenfl?chen und Zwergb?ume, die nur bis zu Neveahs Knien reichten.


    Der Innenhof war elegant, da kein Wert auf Ornamente oder Dekorationen gelegt wurde. Es war einfach ein ordentlicher und erfrischender Anblick.


    Als Neveah von der Halle der Geschichte h?rte, hatte sie bestimmt nicht erwartet, in einen Innenhof im ersten Turm zu treten, und sie warf der Tür einen verstohlenen Blick zu.


    Neugierig, wohin der gepsterte Weg führen k?nnte, folgte Neveah dem Pfad, bis sie an die Stelle kam, an der er sich zu drei unterschiedlichen Pfaden trennte.


    Sie blickte zwischen den dreien hin und her, bevor sie sich für den mittleren Pfad entschied. Es dauerte nur einen kurzen Spaziergang, bis sie am Eingang einer der drei S?le ankam.


    Sie stieg auf die Schwelle und ?fe die Tür, und war überrascht, wie leicht sie sich ?ffnen lie?.


    "Ich denke, wir sollten im Pavillon warten... und nicht herumwandern." dachte Neveah’s Wolf.


    "Ich wei? das." murmelte Neveah als Antwort und betrat den Saal, bevor sie die Tür hinter sich zuzog.


    Neveahs Blick wanderte durch den Saal, der Halle der Geschichte, wie sich herausstellte, war ein Saal, der den verstorbenen Kreaturen von Asvar gewidmet war.


    Rund um den Saal hingen gro?e Gem?lde vor Alt?ren, jedes zeigte einen Drachen im Flug. Die Drachen hatten alle m?glichen Farbt?ne von Schuppen, und es waren etwa zwei Dutzend.


    Auf jedem Gem?lde war ein Mann abgebildet, der neben dem Drachen stand, gekleidet in Gew?nder desselben Farbtons wie die Schuppen des Drachens.


    "Ihre Reiter?" dachte Neveahs Wolf.


    Neveah n?herte sich dem n?chstgelegenen Gem?lde und betrachtete es genau, um zu sehen, ob es so war, wie ihr Wolf gesagt hatte.


    Es war ein Drache mit Schuppen in einem Schatten von Meergrün, hell und reflektierend das Sonnenlicht.


    Es war so gut dargestellt, dass es für Neveah so aussah, als ob sie einen lebendigen Drachen anstarrte, und der Drache würde jeden Moment aus dem Gem?lde herausfliegen.


    Da war dann noch der Mann, der zur Seite gezogen wurde. Er stand k?niglich da, mit einem Arm auf dem Rücken und der andere auf dem Schwertgriff an seiner Hüfte.


    Seine Roben hatten die exakte Farbe des Drachenschuppens, ebenso seine Augen. Seine Haare waren ein tiefes Karamellbraun, sauber geschnitten, und auf seinen Lippeng ein verschmitztes L?cheln.


    "Es sieht so echt aus..." staunte Neveah und war versucht, das Gem?lde zu berühren, entschied sich jedoch dagegen.


    Es war die geehrte Erinnerung an einen Drachenlord, und Neveah wusste, dass es nicht ihr tz war, überhaupt hier zu sein, geschweige denn etwas zu berühren.


    Als sie das Gem?lde genau betrachtete, hatte Neveah das seltsame Gefühl der Gewissheit, dass sie die gleiche Person anstarrte... sowohl Mensch als auch Drache.


    Sie waren zwei verschiedene Wesen, aber in Neveahs Augen waren sie beide perfekt identisch, man konnte das eine nicht vom anderen unterschieden.


    "Nein ... es ist die gleiche Person, in beiden Formen..." sagte Neveah mit Bestimmtheit, w?hrend sie sich schnell zurückzog.


    "Wir sollten nicht hier sein." entschied Neveah, als sie sich anschickte zu gehen, aber dann fiel ihr Blick auf ein vertrautes Gesicht.


    "Menarx?" fragte Neveah überrascht, als sie zu dem Gem?lde ging, das einen Drachen mit ssuen Schuppen zeigte, ganz anders als Menarx’s feuriges Rot. Aber an der Seite des Drachens stand ein Mann, der Menarx’s genaues Ebenbild war.
『Add To Library for easy reading』
Popular recommendations
The Wrong Woman The Day I Kissed An Older Man Meet My Brothers Even After Death A Ruthless Proposition Wired (Buchanan-Renard #13)