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Chapter 131: Schweigen (Kap.131)

    <h4>Chapter 131: Schweigen (Kap.131)</h4>


    Stille ... unheimliche Stille, kein einziges Ger?usch drang so tief in die Kerker hinab oder durch die dicken W?nde, es herrschte einfach nur ... Stille.


    Der ng ihres eigenen Atems hallte nun in ihren Ohren wider, und Neveah konnte das Pochen ihres eigenen Herzscgsut und deutlich in ihren Ohren h?ren.


    Es hatte nicht allzunge gedauert, bis sich Neveah an die Stille gew?hnt hatte, und schon bald war sie in einen unruhigen Scf gefallen.


    Wienge sie schlief, wusste Neveah nicht, aber ihr kurzer Moment der Ruhe wurde bald unterbrochen.


    Das Ger?usch von sich ?ffnenden Riegeln durchbrach die Stille, die sich über die einsame Zelle in den Kerkern des Drachenfrieds gelegt hatte.


    Neveah wurde von diesem Ger?usch geweckt, und ihre Augen tterten auf, als sie ihren Kopf zur Tür hob, wo die letzten Riegel entriegelt wurden.


    Ein ?chzendes Ger?usch ert?nte, als die schwere Metalltür aufgesto?en wurde und ein Lichtstrahl hindurchsickerte, der endlich die von Dunkelheit verzehrte Zelle erhellte.


    Neveah blinzelte leicht, ihre Augen hatten sich an die Dunkelheit gew?hnt, nachdem sie hier stundeng eingesperrt war, und der helle Lichtstrahl irritierte ihre Augen.


    Es dauerte einen Moment, bis sich Neveahs Augen wieder an das Licht gew?hnt hatten, und sie hob eine einzelne Augenbraue, als eine vertraute Silhouette eintrat und mit seiner muskul?sen Gestalt das Licht ausblendete.


    "Veah..." begann Menarx, doch Neveah unterbrach ihn.


    "Du machst dir die Mühe, in den Kerker zu kommen..."


    "Man sollte meinen, es w?re an der Zeit, die Ketten herzubringen ... oder vielleicht den Henker? Wissen die Drachen nicht, worum es bei einem Verh?r geht?" fragte Neveah mit leiser Stimme, ihr Tonfall war eiskalt und ohne jede Emotion.


    Menarx runzelte leicht die Stirn bei Neveahs Worten, vor allem bei dem Wort ’Verh?r’. Hier im Drachenturm war das Menarx’ Spezialit?t, und Neveah wusste nicht einmal davon.


    Dennoch waren Neveahs Worte so genau, als k?nnte sie durch ihn hindurchsehen und erkennen, welche Neuigkeiten Menarx mitbrachte.


    "Veah..." Menarx versuchte es erneut, mit einem Anflug von Schuldgefühlen in seinem Ton.


    "Neveah... mein Herr." Neveah richtete sich auf, bevor Menarx weiter sprechen konnte.


    Neveah brauchte nicht mehr zu sagen, damit Menarx den Sinn ihrer Worte verstand,


    Früher waren die Dinge nicht so toll gewesen... aber selbst der Anschein von Frieden, der zwischen ihnen herrschte, hatte sich nun ge?ndert.


    "Mein Lehnsherr will dich." sagte Menarx schlie?lich nach einem Moment der Stille wieder.


    "...Er will mich...?" murmelte Neveah gngweilt und lehnte ihren Kopf zurück an die Wand.


    "Was hat sein ’wollen’ mit mir zu tun?" fragte Neveah ausdruckslos und machte keine Anstalten, sich aufzurichten.


    "Neveah... du willst diesen Teil nicht betreten, mein Lehnsherr hat sich einmal für eine Herausforderung entschuldigt... du wirst tot enden, wenn du vorhast, stur zu sein." warnte Menarx, wobei sich sein stets pr?senter finsterer Blick vertiefte.


    Menarx’ Drohung ng in Neveahs Ohren amüsant, nach so vielen Stunden, die ihr gew?hrt wurden, hatte Neveah endlich ihre Gedanken geor.


    Jetzt, da ihre Gedanken geor waren, verstand Neveah, was sie jetzt tun sollte... was sie die ganze Zeit h?tte tun sollen.


    "Der Weg, den ich beschritten habe, hat mich letztendlich hierher geführt ... also ja, mein Herr. Ich m?chte diesen Weg beschreiten. Die Ketten ... oder Ihr k?nnt Euch verabschieden und Euren K?nig selbst zu mir schicken."


    "Ich bin ein Werwolf, Mylord... Ich kann das Silber aus meilenweiter Entfernung spüren. Ihr habt es bereits mitgebracht, dann solltet Ihr es auch benutzen." erwiderte Neveah kalt.


    In dem Moment, als Menarx eintrat, wusste Neveah, dass er Silberketten mitgebracht hatte.


    Neveah nahm an, dass Menarx den Auftrag hatte, sie als die Kriminelle zu begleiten, für die sie gehalten wurde, nur schien Menarx sich angew?hnt zu haben,t zu sein.


    Doch Neveah wusste, wenn Menarx nicht vorgehabt h?tte, die Silberketten zu benutzen, h?tte er sie nie mitgebracht, und so verstand sie es gut genug, dass selbst Menarx... an ihr zweifelte.


    Neveah würde niemals uben wollen, dass die Drachen nicht wussten, welche Wirkung Silber auf Werw?lfe hatte.


    Da Neveah die Absicht des Drachenk?nigs bereits kannte, war es nur recht und billig, dass sie ihm volle Genugtuung verschaffte.


    "Wenn du die Befehle meines Lehnsherrn befolgst, habe ich keinen Grund, es zu benutzen." begründete Menarx,


    Menarx versuchte nicht, das Vorhandensein der silbernen Ketten zu leugnen, stattdessen trat ein anderer Drache hinter ihm ein, die Ketten in der Hand haltend.


    "Lord Decaron ... Ihr seid zumindest ehrlicher und direkter in Eurer Vorgehensweise." lobte Neveah anerkennend, bevor sie ihren Blick wieder auf Menarx richtete.


    "Ich brauche weder Euer Mitleid, noch muss ich mir von Euch Privilegien einr?umenssen. Ich habe nicht die Absicht, mich zu fügen ... also tut, was ihr tun müsst." stellte Neveah direkt r.


    Ein leises Knurren ert?nte aus Menarx und sein Blick verengte sich leicht, bevor er sich umdrehte und aus der Zelle stürmte.


    Lord Decaron schritt ohne ein Wort zu sagen zu Neveah hinüber, blieb in kurzem Abstand vor ihr stehen und sah sie erwartungsvoll an.


    Es ist schon songe her, dass wir das letzte Mal mit Silber konfrontiert wurden ... die Monate, die wir im Eclipse Hunt Pack verbracht haben, bevor wir hierher gebracht wurden, waren Tage des Glücks.


    Meinst du, du kannst den Schmerz noch ertragen? dachte Neveahs Wolf zu ihr und Neveah l?chelte.


    "Ich habe siebzehn Jahreng nichts als Schmerz gekannt ... ein paar Monate Glückseligkeit k?nnen meine Vergangenheit nicht umschreiben." versicherte Neveah ihrer W?lfin.


    Mit diesen Worten errichtete Neveah eine Gedankensperre zwischen sich und ihrer W?lfin, damit wenigstens einer von ihnen von dem Schmerz verschont blieb.


    Dann erhob sich Neveah und streckte Lord Decaron ihre H?nde entgegen.


    Die silberne Kette hatte drei Fesseln, die durch dicke Ketten miteinander verbunden waren, zwei der Fesseln waren für ihre beiden Handgelenke... und die dritte würde um ihren Hals passen... Ketten, die wirklich zu einem Verbrecher passten.


    In dem Moment, als die erste der silbernen Handschellen Neveahs Fleisch berührte, schoss ein stechender Schmerz durch sie hindurch, begleitet von einem zischenden Ger?usch, als sich das Silber durch ihre Haut brannte.


    Dieser Schmerz ... er war nur allzu vertraut, und das Bild eines gewissen grün?ugigen Wolfes mit einer Peitsche in der Hand, an das sie hoffte, nie wieder denken zu müssen, kam Neveah in den Sinn.
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