<h4>Chapter 20: Jemand an der Tür (Kap.20)</h4>
Neveah zuckte angesichts der Andeutungen ihres Vaters leicht zusammen, wagte aber nicht weiter zu sprechen.
Sie stand einfach nur da, mit gesenktem Kopf, und wagte es nicht, den Blick ihres Vaters zu erwidern, als seine Augen ihr Quartier abtasteten, bevor sie sich wieder auf ihr niederlie?en.
"Warum warst du letzte Nacht drau?en im Wald?" fragte Alphak?nig Lothaire.
’Er wei? es! Beim Sch?pfer, er wei? es!’ dachte Neveah entsetzt,
Neveahs Herz h?rte für einen Moment auf zu scgen, ihre H?nde zitterten vor Angst, als sie sie zu F?usten ballte und vergeblich versuchte, sich zu beruhigen.
"ICH... ICH..." stammelte Neveah, unf?hig, ein zusammenh?ngendes Wort zu bilden.
"Du schmollst darüber, was deine Mutter und dein Bruder zu dir gesagt haben?" Alphak?nig Lothaire unterbrach sie in einem Ton der Abneigung.
"Ich ... Nein, Vater, das würde ich nicht wagen." murmelte Neveah in einem tiefen Ton, der kaum über ein Flüstern hinausging.
"Natürlich würdest du das, benimm dich nicht wie ein ?ngstliches kleines Kaninchen, Neveah. Du kannst vielleicht Alessio t?uschen, indem du dich unterwürfig verh?ltst, aber nicht deinen Vater."
" Hebe deinen Kopf und sei still, h?r auf zu zittern ... ist das das Benehmen einer Prinzessin? Ich ube, ich habe dich besser erzogen." sagte Alphak?nig Lothaire.
Neveah schloss die Augen, w?hrend sie all ihren Mut zusammennahm undngsam den Kopf hob, um dem strengen Blick ihres Vaters zu begegnen.
"Ich habe dir immer wieder gesagt, dass du dich in den W?ldern in Acht nehmen sollst, und du kannst dir vorstellen, wie überrascht ich war, als ich dich letzte Nacht dort drau?en gesehen habe ... Es scheint, als h?ttest du vergessen, dass du der einzige Mensch unter uns bist, du bist die Verletzlichste, das schwache Glied." fuhr Alphak?nig Lothaire geschmacklos fort,
Neveah ballte bei den Worten ihres Vaters die F?uste, Worte, die sie schon viel zu oft geh?rt hatte, um sich darüber verletzt zu fühlen, und die doch nur den tiefen Drang weckten, die Autorit?t ihres Vaters herauszufordern.
Neveah erkannte die Einmischung ihres Wolfes in ihre Gefühle als das, was sie war, und biss die Z?hne gegen diesen Drang zusammen, der sie letztendlich umbringen würde.
"Ich habe unüberlegt gehandelt, ich entschuldige mich." erwiderte Neveah leise.
"Tu nichts, wofür du dich entschuldigen müsstest, Neveah, dein Vater ist kein geduldiger Mann ... das wei?t du auch." erinnerte Alphak?nig Lothaire.
"Ich ... ich verstehe." erwiderte Neveah.
"Natürlich tust du das, ich habe deinen Diener angewiesen, dir deine Kleidung zu bringen, der junge Alpha von Eclipse w hat um Eubnis gebeten, dich für den Tag in die Stadt zu bringen."
"Die Eclipse Alphas werden bald aufbrechen, nutzen Sie die verbleibende Zeit, um so viele Informationen wie m?glich zu sammeln, ich habe hohe Erwartungen. Danach besuche Luna Colleen in ihrem Quartier... Dane fragt st?ndig danach." wies Alpha-K?nig Lothaire an.
Neveahs Herz beruhigte sich ein wenig, als sie verstand, dass der Grund für den Besuch ihres Vaters nichts mit dem mysteri?sen Alphawolf zu tun hatte.
Das bedeutete, dass Neveahs Geheimnis immer noch sicher war, genauso wie ihr Leben... zumindest im Moment.
"Wie Vater wünscht." sagte Neveah mit einer Verbeugung.
Alphak?nig Lothaire brummte als Antwort, als er auf die Tür zuging, aber auf halbem Weg innehielt.
"Oh... und von nun an ist es dir nicht mehr eubt, dich in die W?lder zu wagen, aus welchem Grund auch immer."
"Sieh dir den Zustand deiner Gouvernante an und überzeuge dich selbst davon, dass dein Vater nur dein Bestes im Sinn hat." fügte Alphak?nig Lothaire hinzu.
"Ich verstehe Vater, ich bin dankbar für Vaters Fürsorge." Neveah zwang sich, mit zusammengebissenen Z?hnen zu sprechen, und blieb in einer Verbeugung stehen, bis ihr Vater gegangen war.