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Chapter 759: Einen Rang zurückerobern (760)

    <h4>Chapter 759: Einen Rang zurückerobern (760)</h4>


    Neveah stand mit verschr?nkten Armen da. Nachdem die H?llendrachen ihre Befehle ausgeführt hatten, nutzte sie einen kurzen Moment, um in ihren Reitanzug zu schlüpfen, der mittlerweile im Vergleich zu einem gew?hnlichen Kleid die bequemste Kleidung für sie geworden war. Der enganliegende Stoff formte sich nach ihrem K?rper und bot ihr sowohl Komfort als auch Bewegungsfreiheit.


    Als sie zur Landettform der H?llenfestung zurückkehrte, wartete Xenon bereits auf sie. Jeden Moment würden sich die Portale der Akademie der Magie ?ffnen.


    Wie viele Magier würden erscheinen? Neveah wusste es nicht. Sie hatte ihre Anfrage an Lord Egwain, den Leiter der Akademie, herangetragen und er war mehr als bereit, ihr entgegenzukommen. Immerhin war dies ein seltener Moment, in dem der Akademie ein tz an vorderster Front neben den Drachenfürsten einger?umt wurde.


    Die Festung hatte die Akademiennge als S?ulen der Nation gepriesen, doch selten lie?en die Drachen sie dies unter Beweis stellen. Im Gegensatz zu den Elitemagiern, die mit Jian in die Dimension des Schwarzen Meeres geschickt worden waren, sa?en die meisten hinter Mauern und waren dazu verdammt, ihre Magie sicher auszuüben, w?hrend die Drachen das Schwergewicht des Krieges trugen.


    Es war weder für die eine noch für die andere Partei fair, aber wo kein Vertrauen herrscht, kann keine Kameradschaft entstehen.


    Den Drachenfürsten konnte niemand trauen au?er ihrem eigenen Blut. Neveah traute auch niemandem, aber sie würde eine solche Ineffizienz nicht dulden, nicht wenn jede f?hige Hand ben?tigt wurde. Sie hatte auch die Heiler aus der Heilerhalle herbeigerufen. Anders als Drachen hatten Magier keine Panzerung aus Schuppen oder Feuer. Ihre einzige Verteidigungslinie war ihre Magie, und selbst diese konnte besiegt werden.


    Doch Magie hatte ihre eigenen Vorzüge. Magier besa?en etwas, was Drachen nicht hatten: ein tiefes und gef?hrliches Verst?ndnis des Arkanen. Und im Kampf gegen die Fae war das der Schlüssel zum Sieg.


    Neveahs Blick fiel auf die H?llendrachen, die oben am Himmel kreisten. Ihr Unmut war fast mit H?nden zu greifen.


    "Sie sind nicht glücklich", sinnierte sieut.


    "Nicht unglücklich", verbesserte Xenon sie, wobei seine Stimme von Amüsement durchzogen war. "Sie sind ungl?ubig. Keiner erwartet von einem Kriegsherrn, dass er eine unterstützende Rolle einnimmt."


    Neveah zuckte mit den Schultern. "Ich würde wahrscheinlich ?hnlich reagieren..."


    Sie hatte die H?llendrachen beauftragt, die Magier zu bewachen, w?hrend diese ihre Zauber webten, und gleichzeitig einen konzentrierten Angriff auf die Barriere der Fae durchzuführen, nicht um sie zu durchbrechen, sondern um als machtvoller Ablenkungsman?ver zu dienen. Die Aufgabe war von entscheidender Bedeutung, für die H?llendrachen jedoch kein Kampf. Und genau dortg das Problem.


    "Die Aussicht, die Fae zu besiegen, ohne auch nur eine einzige Dracheneinheit zu rühren, sollte mehr als genug Entsch?digung sein", versicherte Xenon.


    "Ich bin mir da nicht so sicher", kommentierte Lord Kiroff, der nicht weit von ihnen entfernt stand. "Wir sind Waffen des Krieges. Und Mdy m?chte, dass wir zu Beschützern der Zauberwirker werden."


    Ohne mit der Wimper zu zucken, erwiderte Neveah seinen Blick. "Eure Mission ist es, Inferno und die Festung insgesamt zu schützen, nicht wahr? Lasst die Magier nicht sterben, bevor sie ihre Aufgabe erfüllt haben, und ihr werdet genau das tun", erwiderte sie gssen. "Oder würdet ihr lieber warten, bis die Fae sie durchbohren und ihre Magie gegen uns wenden?"


    Lord Kiroff schwieg daraufhin.


    Ein Knistern von Magie durchbrach die Stille. Die Landettform flimmerte und im n?chsten Augenblick ?fen sich über ein Dutzend spiralf?rmige Portale.


    über ihnen wechselten die H?llendrachen die Formation, neigten ihre Flügel, auf der Suche nach Anzeichen eines Angriffs. Seit dem überfall auf den Drachenturm hatten die Portalentführungen zugenommen und die Festung hatte die Nutzung von Portalen komplett vermieden.


    Das war der Grund, warum sie es nicht in Betracht gezogen hatten, obwohl es Neveah und Xenon wom?glich früher nach Inferno gebracht h?tte ... h?tte es einen Unterschied gemacht, w?ren sie eher gekommen? Aber wer h?tte so ein Ergebnis vorhersehen k?nnen?


    ’Nicht jetzt.’ Neveah b?ndigte ihre Gedanken streng.


    Die ersten Magier traten durch die Portale, angeführt von Lord Egwain selbst. Seinengen, tiefuen Roben wehten im Wind, als er n?her kam, hielt kurz Abstand und verneigte sich tief.


    "Eure Exzellenz. Lord Xenon."Hinter ihm folgten seine Magier geschlossen.


    "Lord Egwain", erkannte Neveah an und gab ihnen ein Zeichen, sich zu erheben. Xenon nickte kurz.


    "Die Magieakademie stellt als Antwort auf Eure Einberufung fünfzig Fortgeschrittene Magier, zwei Dutzend Lehrlingsmagier und einige Hundert bereit, die an der Akademie in Wartestellung sind", berichtete Egwain. "Sie alle stehen zu Euren Diensten, Eure Gnaden."


    Die Portale surrten weiter und bef?rderten immer mehr Magier auf die Landettform. Neveahs Blick glitt über die Menge, bis sie ein bekanntes Gesicht entdeckte. Mildred.


    Sie war nun nicht nur eine fortgeschrittene Magierin, sie war auch die Mutter von Rowan, dem Jungen, den einst die Zwerge entführt hatten. Und in ihrem Haus hatte Neveah Schutz gefunden, nachdem sie von den Klippen der hinteren Berge von Drachenfestung gestürzt war.


    Ein kleines L?cheln spielte um Neveahs Lippen. "Du bist gekommen."


    Mildred trat vor und ergriff Neveahs ausgestreckte Hand. "Es gibt keinen Ort, an dem ich lieber sein würde, Eure Gnaden."


    Neveah drückte ihre Hand in stiller Dankbarkeit, bevor sie sie an ihren tz zurückkehren lie?.


    Die letzten Magier trafen ein und formierten sich diszipliniert hinter ihrer Anführerin. Nun bev?lkerten über siebzig Magier die Landettform, ihre Roben tterten im Wind.


    Neveah richtete ihren Blick wieder auf Lord Egwain, ihre Stimme war wohlüberlegt und akzentuiert.


    "Viele uben, die Magieakademie k?nne keine bevorzugte Mission übertragen bekommen."


    Die Spannung in der Luft verdichtete sich. Einige der jüngeren Magier verh?rteten sich, andere tauschten beunruhigte Blicke. Sie waren zunge vom htfeld ferngehalten worden, ihre F?higkeiten als blo?e akademische übungen abgetan.


    "Aber ich", fuhr Neveah fort, "geh?re nicht zu ihnen."


    "Die Magier von Asvar waren schon immer zu mehr bestimmt als zu verstaubten Büchern und H?rs?len. Dies ist eure Chance, das zu beweisen."


    "Dies ist eure Chance zu beweisen, dass ihr einen tz am Tisch verdient. Dass ihr auf dem htfeld stehen müsst... dass ihr es würdig seid, Glück und Unglück zu teilen und an der Seite unserer Lord Drachen zu k?mpfen."


    Stille dehnte sich aus, aufgden mit einer Schwere, die st?rker als Vorfreude war.


    "Die Fae gelten als die Erhabensten unter den magisch Geborenen. Doch dieser Titel gebührt den Magiern von Asvar. Und heute Nacht...", ihr Blick schweifte über sie und verharrte in ihren entschlossenen, unbeirrbaren Augen, "werdet ihr ihn euch zurückholen."


    "Heute Nacht wird das Zeitalter der Vorherrschaft ihrer Magie zu Ende gehen. Und ihr, die Magier von Asvar, werdet es sein, die ihren Niedergang in die Geschichte mei?eln."


    Ein leises Gemurmel ging durch die Reihen. Ein paar fortgeschrittene Magier ballten ihre F?uste. Andere richteten sich auf, die Schultern gefestigt durch neuen Vorsatz. Ihre Augen blitzten vor Vorfreude.


    "Ihr werdet mich nicht entt?uschen", erkl?rte Neveah bestimmt. Es war nicht nur eine Aussage, sondern ein Befehl, verst?rkt durch das volle Gewicht k?niglicher Autorit?t.


    Lord Egwain hielt ihrem Blick stand, seine Stimme war feierlich. "Seid unbesorgt, Eure Gnaden."


    Und damit begann die ht um die Festung Inferno.
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