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Chapter 725: Dragon Killer (Ch.726)

    <h4>Chapter 725: Dragon Killer (Ch.726)</h4>


    "Wie überzeugt man am besten einen Drachen, sich an einem Zauber dunkler Magie zu beteiligen?..." Asrigs Gesichtsausdruck war gespielt nachdenklich. "Die Antwort ist einfach: Gar nicht."


    Sein Ton war locker, fast spielerisch, als er Rhall ansah, dessen Augen weit aufgerissen und entsetzt waren.


    Er lie? ein Adamant-Dolch zwischen seinen Fingern kreisen, ein kleines, kunstvoll gearbeitetes Stück, scharf und mit dem Versprechen eines schrecklichen Endes glitzernd.


    Adamant war das einzige Metall, das Drachenschuppen durchdringen und ebenso die einzige Substanz, die eine Wunde verursachen konnte, welche die übernatürlichen Heilkr?fte der Drachen, sowohl in Mensch- als auch in Drachenform, behindern konnte.


    Es war die effektivste Waffe, einen Drachen zu t?ten, und eine, die kein Drachenlord zu besitzen oder zu führen wagen würde.


    So klein der Dolch auch war, er lie? sich leicht unter der Robe verstecken, unbemerkt vorbeibringen und aus n?chster N?he entfesseln, um einem nichtsahnenden Drachenlord einen t?dlichen Scg zu versetzen.


    "Was... hast du getan?... Warum?" stammelte Rhall, seine Worte waren kaum mehr als ein Flüstern, und sein Entsetzen hinderte ihn daran, die richtigen Worte zu finden... genau wie es Jian ergangen war.


    Neveahs Magen krampfte sich zusammen; w?re dies die wirkliche Realit?t gewesen, h?tte sie schon l?ngst den Inhalt ihrer letzten Mahlzeit erbrochen.


    Es war eine Sache, Everon zuzuh?ren, wie er die Aufzeichnungen vos, eine andere, es mit eigenen Augen zu sehen.


    Asrig hatte ehrlich und wahrheitsgem?? über seine Flucht berichtet, seine Verbrechen ohne Reue eingestanden, denn er wusste... dass K?nig Agardan aus Rücksicht auf sein vermeintliches Trauma anordnen würde, dass niemand seine Privatsph?re untersuchen dürfe, und dass die Aufzeichnungen allein für die Zukunft bestimmt waren.


    Aber die Wahrheit über Asrigs Flucht war anders als alles, was man je h?tte erwarten k?nnen.


    Der Anblick, der sich ihnen bot, war abscheulich, und darüber hinaus schnürte sich Neveahs Herz zusammen, genau wie Jians Griff um ihre Hand, seit Asrig den ersten Stich gesetzt hatte... direkt ins Herz eines Drachenlords.


    Hinter Asrig folgten sie, als er die erste Leiche versteckte und dem n?chsten Drachenlord auuerte, um ihn zu überfallen. Drei gezielte Stiche direkt ins Herz... drei T?tungen.


    Von den fünf Drachenlords, die zur Herausforderung in das Reich der verlorenen Bestien gesto?en waren, waren nur noch zwei am Leben... Asrig und der schwer verletzte Rhall, der gerade siegreich zurückgekehrt war.


    Jian hielt meine Hand so fest ummmert, als würde er zerfallen, wenn er seinen Griff lockerte. Und wie k?nnte er auch nicht, nachdem er mitansehen musste, wie sein eigener Bruder ihre Verwandten brutal hingerichtet hatte?


    Nicht einer, sondern drei... und bald würde der vierte Tot sein, Rhall, dessen resignierte Miene verriet, dass auch er wusste, was kommen würde.


    "Warum?" fragte Asrig mit hochgezogener Augenbraue. "Weil... so sehr ich meinen Vater auch verabscheue, ich habe nicht vor, hier zu sterben.""Die Ungeheuer, die unter dem Meer gefangen sind, gehen in die Hunderte, und es wird kein Ende mit ihnen nehmen. Wienge k?nnen wir ihnen widerstehen? Sieh dich an, Rhall... dir bleibt nur noch ein Kampf. So war es auch bei den anderen." Asrig deutete auf die drei Leichen, die er nebeneinander aufgereiht hatte, im Blut auf dem Waldbodengen.


    "Ein Ausweg... Ich kenne den Ausweg. Wie bei jedem anderen dunklen Zauberspruch gibt es auch bei einer Dimension, die auf dunkler Magie beruht, ein Herz."


    Asrig seufzte schwer, hockte sich hin, tauchte seinen Finger in die Bluche und begann dann, ein Muster auf den Boden zu malen.


    Neveah blinzelte leicht, sie erkannte das Muster. Es war unter den vielen willkürlichen Kritzeleien, die Asrig auf der Schriftrolle hintessen hatte.


    "Diese Dimension wurde auf dunklen Runen gegründet, die magische Ley-Linien korrumpieren. Diese Runen dienen sozusagen als Portal, welches unsere Welt mit dieser über die korrumpierten Ley-Linien verbindet... Am Tag, an dem wir für die Herausforderung ausgew?hlt wurden, wurde auf jeden von uns eine entsprechende Rune gemalt."


    "Sie bildete eine Art Anker, der uns von unserer Welt in diese Welt zog." erkl?rte Asrig.


    "Wenn ihr euch auch nur ein wenig mit Magie besch?ftigen würdet, würdet ihr verstehen, wie Runen funktionieren... Um einen mit Runen gewirkten Zauber rückg?ngig zu machen, müssen wir die Rune entfernen und einen anderen Wirt für sie finden, der in dieser Welt bleibt, w?hrend wir frei sind. Aber um eine dunkle Rune zu übertragen, wird ein dunkler magischer Zauber ben?tigt..."


    "Aber seht ihr, nur ein Teil der Rune wurde auf jeden von uns gezeic. Um sie vollst?ndig zu entfernen, muss der Zauber von jedem von uns gewirkt werden... und wir müssen ein Opfer w?hlen, das die ganze Rune auf sich nimmt."


    "Wie kann ich es wagen, euch, den erhabenen Drachenfürsten, zu bitten, euer Blut und eure Schuppen zu verwenden, um einen Zauber zu wirken, der die Rune auf einen von uns überführt, der hier bleibt, w?hrend die anderen sicher nach Hause kommen?" lie? Asrig die Frage im Raum stehen.


    "Ihr würdet alle lieber sterben, und wenn ich euch dem Ungeheuer zum Fra? vorwerfe, k?nnten wir keinen K?rper haben, um den Zauber zu wirken... also habe ich eine einfache L?sung gefunden. Ihr k?nnt alle sterben... mit eurer Ehre, genau hier, w?hrend ich zurückkehre und der Welt erz?hle, wie tapfer und loyal ihr wart, euer Leben für mich riskierend." fuhr Asrig fort.


    "Von allen bist du meinem Vater der liebste, Rhall. Ich ertrage es nicht, dich selbst zu t?ten, also wirst du... das Opfer sein. Wenn du wieder bei Bewusstsein bist, werde ich fort sein und du wirst die ganze Rune tragen..." Asrigs Stimme brach erneut ab.


    "Fliege hoch und fliege mit Ehre in deinem letzten Gefecht im Morgengrauen, Lord Rhall." Asrig verneigte sich.


    Bevor Rhall etwas sagen konnte, kostete ihn ein heftiger Scg auf den Hinterkopf das Bewusstsein.


    Dann begann Asrig mit dem Zauber, die Runen zu übertragen, w?hrend Jian und Neveah entsetzt zusahen.


    In der Ferne war ein Ger?usch zu h?ren... Neveah wusste, was es bedeutete: die Herausforderung ging weiter.


    Es dauerte einen Moment, doch bald war alles vorbei. Asrig war verschwunden, zurück blieben drei tote Drachenfürsten und der einzige Herausforderer, der schwer verletzte Rhall.


    "Drachen... M?rder..." flüsterte Jian, seine Stimme war heiser vor Verzweiflung. Sein Ton war so verzweifelt, dass Neveah schwor, sie war sich nicht sicher, ob sie noch atmen konnte.
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