17kNovel

Font: Big Medium Small
Dark Eye-protection
17kNovel > Die Wiedergeburt von Omega > Chapter 684: Vorahnung (Kap.685)

Chapter 684: Vorahnung (Kap.685)

    <h4>Chapter 684: Vorahnung (Kap.685)</h4>


    Die m?chtigen Ketten, die den Flur versiegelten, fielen mit einem klirrenden Ger?usch zu Boden und hallten durch den Turm. Wie weit das Echo tragen würde, wusste Xenon nicht, und es interessierte ihn auch nicht.


    Xenon zog seine Hand zurück und lie? die mmen, die durch das Siegel geschmolzen waren, verschwinden. Seine H?nde ballten sich an seinen Seiten zu F?usten, w?hrend er sein Handeln noch einmal überdachte.


    Doch ein Rückzug war nicht mehr m?glich, der Flur war ge?f. Darin würde er entweder den Weg nach Hause finden oder... etwas Schreckliches.


    Xenon schritt in den dunklen Flur. Seine Augen kneiften sich zusammen, um sich an die Dunkelheit zu gew?hnen, aber das war nicht n?tig. Im n?chsten Moment ckerten auf beiden Seiten der W?nde Fackeln auf, genau da, wo Xenon stand.


    Xenon warf einen Blick darauf; in den Fackeln waren dieselben rot leuchtenden Edelsteine eingefasst, die schon songe einen Teil des Turms erleuchtet hatten.


    Je weiter Xenon vordrang, desto mehr Fackeln entzündeten sich, bis er den Flur vessen hatte und in eine gro?e, zentrale Halle trat, die fast so gro? wie die Audienzhalle in der Drachenfestung war.


    Es gab Anblicke, die das Herz mit au?ergew?hnlicher Begeisterung erfüllten, einer seltenen Erregung, die das Herz schneller scgen lie? und einem den Atem raubte.


    Es war dieses vertraute und gesch?tzte Gefühl, das Xenons Herz erfasste, jedes Mal, wenn er auch nur einen kurzen Blick auf Neveahs seltenes L?cheln erhaschte.


    Nicht das zynische oder freudlose L?cheln, das man ?fter bei Neveah sah, sondern ein echtes, aufrichtiges L?cheln, bei dem ihre Augen vor Aufregung strahlten.


    Es war ironisch, dass Xenon in diesem Augenblick an ein so sch?nes Gefühl zurückdachte und wie gro? der Kontrast zu seinen aktuellen Gefühlen war.


    So wie es unvergessliche, angenehme Anblicke gab, so gab es auch Anblicke, die ein bitteres Gefühl in der Magengegend und ein tiefes Gefühl der Verzweiflung hinterlie?en, und gerade einen solchen Anblick hatte Xenon jetzt vor Augen.


    Was mochte wohl jenseits der versiegelten G?nge des Schattenturms liegen, k?nnte man sich fragen? Zu viele Schrecken, die man besser vergessen sollte... In diesem Moment wurde Xenon r, warum es besser war, diese G?nge versiegelt zussen, damit sie nie das Tageslicht erblickten.


    Die Luft war erfüllt von einer drückenden Stille, nur unterbrochen vom fernen Echo tropfenden Wassers.


    Die Halle war nur schwach von ckernden Fackeln beleuchtet, die gespenstische Schatten auf die Steinw?nde warfen, und die W?nde selbst verstr?mten eine Aura der Unheilvorhersage.


    Die W?nde waren geschmückt mit komplizierten Schnitzereien, die Szenen darstellten... entsetzliche Szenen des Gemetzels unz?hliger Drachen, so detailgetreu, dass ihre seelenlosen in Stein gemei?elten Augen so real wirkten, als würden sie Xenon anstarren.


    Xenon fühlte sich übel, doch er verdr?ngte das Gefühl rasch, denn er kannte die Schrecken dieser dunklen Zeit und hatte sie selbst erlebt.


    Doch sie nach so vielen Jahrhunderten stolz zur Schau gestellt an den W?nden zu sehen, war ein Anblick, der Xenon seltenes Entsetzen einfl??te.


    Es gab zahllose solche Szenen, die jeden Zentimeter jeder Wand bedeckten. Szenen von Drachen, die von Schattenbestien aus dem Himmel gezogen wurden, Szenen von Drachen, die für den Sport und zur Belustigung der dunklen Zauberer gegeneinander k?mpften.Szenen von Drachen, die unter dem Einsturz von Minen zerquetscht wurden, Szenen von Drachen, die ihr eigenes Leben beendeten... die Liste war endlos.


    Xenons geballte F?uste spannten sich an, seine Krallen bohrten sich in die Haut seiner Handfl?che. Als sein Blick von einer Szene zur n?chsten wanderte, war jede noch schlimmer als die vorherige.


    "Das ist..." Xenon brach ab, unf?hig, seine eigenen Worte zu vollenden.


    "Die Seelenhalle des Schattenturms," sagte eine der Geisterstimmen zu ihm, ein mncholischer Unterton begleitete die Worte.


    "Seelenhalle..." flüsterte Xenon leise, sein Blick schweifte noch immer in der gro?en Halle umher.


    Xenon hatte Gerüchte darüber geh?rt, in einer Zeit, die songe zurücg, dass man seinen Erinnerungen nicht trauen konnte, aber nach dem Wenigen, an das Xenon sich erinnerte, war genau diese Halle dafür bekannt, zu den schrecklichsten Taten des dunklen Reiches zu z?hlen.


    "Die Seelenhalle... es hie?, sie sei ein Ort, an dem die Seelen von Tausenden vom Nekromanten des dunklen Lords versiegelt wurden, um seinen Opfern die wahre Erleichterung des Todes zu nehmen." Xenon brach ab.


    "Dein Wissen über den Schattenturm ist genau," stimmte die zweite Geisterstimme zu.


    Xenons Blick blieb schlie?lich auf einem gro?en Altar h?ngen, der im Zentrum aller schrecklichen Anblicke stand und in unz?hlige S?ulen unterteilt war.


    Auf jeder S?ule befand sich eine kleine verschlossene Truhe. Doch Xenon konnte die intensive Aura der Vorahnung, die er verspürte, genau zu diesem Punkt zurückverfolgen.


    Xenon ging zum Altar, ergriff die n?chstgelegene Truhe, ?fe sie und seine Stirn runzelte sich leicht, als er darin ein abgerissenes Stück eines Spektralflügels fand.


    "Das..." begann Xenon erneut, noch immer unf?hig, die Worte vollst?ndig auszusprechen.


    "Um die Seele der Toten unter den Lebenden zu versiegeln, ben?tigt man ein Stück von ihnen, das ihre Lebensessenz enth?lt... für die Fae würde ein Stück ihres Flügels ausreichen," best?tigte die erste Geisterstimme Xenons Verdacht.


    Xenon griff nach der n?chsten Truhe, hielt aber auf halbem Weg inne, da seine Augen nun auf eine ganz andere Truhe gerichtet waren.


    Stattdessen griff Xenon nach der Truhe, die ihm ins Auge gefallen war. Sie stand viel h?her auf den S?ulen als die erste und so musste Xenon die kurzen Stufen an den Seiten hinaufklettern.


    Die Truhe war bald in Reichweite, und Xenon hob den Deckel an. Seine Augen wurden gro?, als er sah, was darin enthalten war.


    Es war eine Kugel, eine sehr vertraute Kugel... es war ein Edelstein, veredelt und geschmiedet von einem Drachen, die Art, die sie nie herausgaben, es sei denn, um eine gro?e Dankesschuld auszudrücken. Doch aus irgendeinem Grund war die Kugel ein schlichtes Wei? und trübe, anstatt die Farbe der Drachenschuppen anzunehmen.


    "Für Drachen enthalten ihre Edelsteine oder Schuppen den gr??ten Teil ihrer Essenz... daher dient sie als Seelensiegel," erkl?rte die erste Geisterstimme erneut.
『Add To Library for easy reading』
Popular recommendations
The Wrong Woman The Day I Kissed An Older Man Meet My Brothers Even After Death A Ruthless Proposition Wired (Buchanan-Renard #13)