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Chapter 673: ?quivalent (Ch.674)

    <h4>Chapter 673: ?quivalent (Ch.674)</h4>


    ?Für alle Ewigkeit mit ihr verbunden...", flüstert die geisterhafte Stimme.


    ?Eine Huldigung, die meines Lehnsherren würdig ist...", spricht er in Verzweiflung.


    ?Lass uns sie früher finden...", fleht eine schwache und sterbende Stimme.


    ?In diesem Leben und auch in allen, die folgen m?gen...", zischt die gespenstische Stimme.


    ?überschwemmt von Feuer und Blut...", gelobt er feierlich.


    ?Mein erstes Geschenk an sie... und vielleicht auch mein letztes...", haucht er mit den letzten Atemzügen.


    ?Führ mich schneller zu ihr... mein Bruder...", erfüllt von Hoffnung.


    ?Die neue Welt... Ein grausames und t?dliches Versprechen."


    ?Nur wenn sie lebt... kann ich leben...", sind seine spürbaren Reue.


    ?Feuer und Blut...", schw?rt er.


    ?Feuer und Blut!", schw?rt er erneut.


    Die Worte hallen immer wieder in Neveahs Kopf nach; Dunkelheit umhüllt ihre Sicht, aber das Echo wird nuruter und dr?ngender.


    ?Leon! Was ist los?! Was machst du?! Führe die Extraktion durch! Hol ihre Seele raus und beschw?re das Portal!", zischt Celeste dr?ngend.


    ?Lady Celeste, die Seelenextraktion kann nur bis zu einem gewissen Punkt erzwungen werden. Sie leistet verzweifelt Widerstand!", entge Leon gereizt.


    ?Veah! Veah! Was machst du ihr an?! Durchbreche die Schranke!", ruft Everons vertraute Stimme.


    Es gibt ein wiederkehrendes Krachen und Celestes ?ngstliches Zischen; ein Wirrwarr aus Ger?uschen durchdringt Neveahs Bewusstsein und mischt sich mit den st?ndig in ihrem Kopf wispernden Stimmen.


    Neveah fühlt einen enormen Druck in sich aufsteigen, und im n?chsten Augenblick schnellen ihre Augen auf, ein goldener Lichtstrahl bricht aus ihr hervor.


    Ihre Knochen knacken und formen sich selbstst?ndig neu, bis ihre Wolfsgestalt in der Zelle steht, riesengro? und aufragend.


    ?Beschw?re das Portal! Jetzt, Leon!", zischt Celeste.


    Diesmal springt Neveah nicht vor, ihre Krallen bewegen sich flink und rei?en über die Wand, um die Portalrunen zu zerst?ren.


    Celeste schreit wütend auf, und als Neveahs Blick sie trifft, weicht sie vorsichtig zurück.


    ?Ich ube, das ist Neveahs Art zu sagen, dass du nirgendwo hingehen wirst...", unterbricht Imagors Stimme die angespannte Stimmung.


    Neveah will erneut losspringen, spürt das Jucken, ihre Krallen in Blut zu tauchen, doch ein stechender Schmerz durchzuckt ihren Sch?del und ihre Sicht wird verschwommen und unscharf.


    ?Für alle Ewigkeit mit ihr verbunden...", hallen die Flüstereien noch immer in ihrem Kopf.


    Neveah schüttelt leicht den Kopf, um ihre Sicht zu kl?ren, doch die Wolfsgestalt hilft ihr nicht dabei.


    ?Veah!", ruft Everon und eilt zu ihr.


    ?Du kommst jetzt?", fragt Neveah, w?hrend sie zurück in ihre menschliche Form wechselt und Celestes Schreie ignoriert.


    Ein Drachenlord hat Celeste gepackt und magische d?mpfende Manschetten werden ihr um den Hals gelegt.W?hrenddessen sagte Leon kein einziges Wort, als er von den Drachenfürsten fortgezerrt wurde. "Die Zellenwache bestand aus Schattenbestien und die Zelle war durch eine Barriere versiegelt. Verzeiht unsere Versp?tung", entschuldigte sich Imagor schuldbewusst. "Bist du verletzt?", fragte Everon besorgt. "Nichts, was nicht heilen wird. Kümmere dich um Lord River", wies Neveah Everon an, ihre Stimme rau. Ein weiterer scharfer Schmerz durchzuckte Neveahs Sch?del und übelkeit überw?ltigte sie.


    Ihre Sicht war immer noch verschwommen und Neveah schwankte leicht, streckte blindlings eine Hand aus, um das Gleichgewicht zu finden. Imagor ergriff Neveahs Arm und stabilisierte sie. "My Lady?", fragte Imagor besorgt. Neveahs Brustkorb schnürte sich zu, als würde ihr die Luft wegbleiben oder als g?be es in den Kerkern einfach nicht genug Sauerstoff zum Atmen. "Mir geht’s gut... Bringe das hier zu einem Abschluss und erstatte Bericht", sagte Neveah leise.


    Sie entzog sanft ihre Hand und eilte aus den Verliesen, wobei sie Menarx, der besorgt aussah und auf dem Gang stand, nicht beachtete. "Veah? Veah!", rief Menarx, doch Neveah antwortete nicht und verlie? eilig den Ort. Erst als sie die unterirdischen Verliese vollst?ndig vessen hatte, fühlte sie, dass sie endlich durchatmen konnte.


    Erinnerungen an all das Erlebte blitzten rasend schnell durch ihren Kopf und das Gefühl der übelkeit verst?rkte sich. Neveah eilte den Flur enng, stie? die Tür zu einem beliebigen Erdgeschossraum auf und hastete zum Waschraum, wo sie sich über das Becken beugte und den Inhalt ihres Magens erbrach. Selbst nachdem ihr Magen leer war, würgte Neveah trocken weiter. Ihr Magen krampfte sich zusammen, das Würgen dauerte noch eine Weile an, bevor sie zurück in den Raum trat.


    Dieser geh?rte offensichtlich jemandem, dernge fort war, und obwohl die Bediensteten den Bergfried immer noch rutinem??ig s?uberten,g eine dünne Staubschicht im Raum, in dem Neveah sich befand. Doch das st?rte Neveah nicht, sie setzte sich auf den Boden, lehnte sich an die Wand und atmete tief durch, um ihr heftiges Atmen zu beruhigen.


    Ihre Augen brannten, w?hrend stille Tr?nen ihre Wangen herunterliefen. Neveah packte eine Handvoll ihres Haares und zog kr?ftig daran, in der Hoffnung, dass der k?rperliche Schmerz den inneren Schmerz für einen Moment überdecken k?nnte. Doch das Ged?chtnis an Jians kalte, leblose Augen wollte einfach nicht verssen.


    Und der Gedanke kehrte wieder: ’Er ist gestorben wegen mir... Weil ich zu schwach war, um mich selbst zu schützen. Weil ich zu vertrauensvoll war, trotz des Mangels an Vertrauensgrungen... weil ich mich fürchtete, ein anderes Leben zu führen als das, das Lothaire Raul für mich vorgesehen hatte...’ ’So starb ich... und riss ihn mit in den Tod...’, dachte sie in Verzweiflung. Ihr Tod war auch in diesem neuen Leben eine st?ndige Quelle der Verzweiflung, eine Erinnerung, die kalt und düster war und die sie einfach nicht hinter sichssen konnte.


    Doch in diesem Augenblick wurde ihr das volle Ausma? ihrer Tat bewusst... dass sie nicht realisiert hatte, dass ihr Leben für jemanden so wertvoll gewesen war, dass es buchst?blich seinem eigenen gleichkam. Neveah hatte geubt, ihr Tod w?re niemandem verhasst gewesen, dass die Ungerechtigkeit nur von ihr selbst empfunden wurde, aber jetzt wusste sie es besser.


    "Alessio hat mich get?tet... aber ich war es, die Jian das Leben nahm. Und trotzdem... entschied er sich, mich zurückzubringen und Demevirld mir zu übessen... dieses Leben... war die ganze Zeit über Jians Geschenk... an mich...", flüsterte Neveah, Tr?nen str?mten über ihre Wangen.
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