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Chapter 642: Zust?ndigkeiten für Aufgaben (Kap.643)

    <h4>Chapter 642: Zust?ndigkeiten für Aufgaben (Kap.643)</h4> Neveah stand auf dem Balkon eines auff?lligen Geb?udes in der Stadt Scabbard und beobachtete von dort aus schweigend den Sonnenaufgang in der Stadt.


    Obwohl sich die Stadt Scabbard selbst immer noch in einem Zustand der Verwüstung befand und die Stra?en immer noch ein Chaos waren, fand Neveah, dass die Atmosph?re in Fort Scabbard viel stabiler war als zwei Tage zuvor.


    Das erste Licht der Morgend?mmerung tauchte über den Horizont und verwandelte den Himmel in ein atemberaubendes Farbenspiel.


    Orange- und Rosat?ne gingen nahtlos in sanfte Gelbt?ne über und erzeugten ein warmes Licht, das die überreste der Nacht und die damit verbundene Dunkelheit allm?hlich verdr?ngte.


    Die goldenen Strahlen der strahlenden Sonne, die gerade erst am Horizont auftauchte, tauchten alles unter ihr in ein sanftes, warmes Licht.


    Und Neveah schaute aufmerksam zu, wie sie es schon seit dem Morgengrauen getan hatte. Sie starrte einfach nur schweigend zu, wie die Stadtngsam vom Morgen erhellt wurde.


    Der Sonnenaufgang war immer ein wundersch?ner Anblick, das war in Dragon Keep so, das war in Dune City so, und selbst hier in der Stadt Scabbard war der Sonnenaufgang trotz allem, was geschehen war, immer noch ein ehrfurchtgebietender Anblick.


    Vielleicht, weil in diesen ruhigen Momenten die Zeit stillzustehen schien und Neveah, wenn auch nur für kurze Zeit, so tun konnte, als sei alles in der Welt noch in Ordnung.


    Vielleicht, weil es eines der wenigen Dinge war, die sie immer noch in ihren Bann zogen, unabh?ngig davon, in welcher Situation sie sich gerade befand... unabh?ngig davon, ob sie das niedere Omega war, die ungewollte Tochter des Eclipse-Alpha-K?nigs,


    oder ob sie Neveah Vairheac war, adlig von Geburt und n, ein verehrtes Lichtblut und geliebt von zwei der gr??ten M?nner der Festung.


    Vielleicht, weil es eine der einfachsten Freuden des Lebens war, die selbst die abnormalste Welt ein klein wenig normaler erscheinen lie?.


    Vielleichtg es aber auch daran, dass die h?her steigende Sonne, die alles in W?rme und Licht tauchte, ein Symbol für neue Anf?nge und endlose M?glichkeiten war.


    Und Neveah wusste vor allem, dass die Scheidenstadt genau diesen Strahl der W?rme brauchte, der sie inmitten all des Aufruhrs einhüllte, das buchst?bliche Licht am Ende eines dunklen Tunnels.


    Und Neveah brauchte ihn auch... verzweifelt.


    Estelle ging auf Neveah zu und stellte sich neben sie. Sie sprach nicht sofort, denn sie wusste, dass es besser war, den Moment der Ruhe nicht zu unterbrechen, sie wartete einfach schweigend und beobachtete ebenfalls den Sonnenaufgang,


    Erst als Neveah Estelle einen Blick zuwarf, um ihre Anwesenheit zu best?tigen, ergriff Estelle das Wort.


    "Die Unruhen wurden niedergescgen, als sich die Nachricht von der verseuchten Wasserquelle und den bereits ergriffenen Ma?nahmen verbreitete, haben sich die Bürger schnell geor und bieten sogar freiwillig ihre Unterstützung an, um die Reinigung der Stadt zu beschleunigen." berichtet Estelle an Neveah,


    "Diejenigen, die sich auf den Stra?en dr?ngten und vor dem Scabbard Tower kampierten, sind alle in ihre H?user zurückgekehrt. Da sich best?tigt hat, dass die Seuche nicht übertragbar ist, wurden auch die Absperrungen, die die Stadt in Teile trennen, aufgehoben."


    "Die Infizierten bleiben vorerst in der Istion, um angemessen behandelt zu werden, und sie dürfen noch nicht zu ihren Familien zurückkehren, bis eine vollst?ndige Genesung oder eine angemessene Besserung eingetreten ist... nur zur Vorsicht." Estelle fuhr mit ihrem Bericht fort.


    "Es wird unweigerlich zu Uneinigkeit führen ... doch was getan werden muss, muss getan werden." sagte Estelle leise.


    "Die gleichen geliebten Menschen, die sie nicht z?gern zu verbannen, nur um ihr eigenes Leben zu schützen? Sicherlich k?nnen sie die Distanz noch ein paar Tage ertragen." murmelte Neveah als Antwort.


    "Veah, sag nicht, dass dich dieser Anblick immer noch bedrückt ..." seufzte Estelle bei Neveahs Worten.


    "Die ureigene Natur des Menschen ist eben so... Das ist mir bewusst, ich mache den Menschen ihre Schw?chen nicht zum Vorwurf. Das Leben l?sst ihnen nicht viele Optionen; wenn eine Seuche ihre Heime heimsucht, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als zu akzeptieren, dass die Natur sich entschieden hat, grausam zu sein, und dass sie ihr machtlos ausgesetzt sind..." murmelte Neveah.


    "Sie k?nnen nur das Beste aus den M?glichkeiten machen, die ihnen gegeben sind. Das wei? ich besser als die meisten." sagte Neveah.


    "Onkel Mycroft meinte, es sei die Pflicht eines Anführers sicherzustellen, dass sein Volk niemals solcher Verzweiflung ausgesetzt ist, dass diese urmenschliche Natur sich Bahn bricht..." erinnerte sich Estelle an seine Worte.


    "Die Verantwortung eines Anführers ist hier in der Festung besonders schwerwiegend. Die Anführer, die ich vor dieser Zeit kannte, trugen nicht solch gro?e Verantwortungen... oder sie kümmerten sich nicht darum; ihr Anliegen war es eher, aus jedem Leben um sie herum die gr??tm?gliche Trag?die zu schaffen." sagte Neveah kopfschüttelnd.


    "Findest du die Aufgabe zu beschwerlich?" fragte Estelle Neveah.


    "Wie siehst du das?" gab Neveah mit einer hochgezogenen Augenbraue zurück.


    Estelle dachte einen Augenblick nach, bevor sie den Kopf schüttelte.


    "Als eine Starron wurde ich darauf vorbereitet, solch schwere Verantwortungen zu tragen, so sehr ich mich auch davor drücken wollte. Jetzt, nach allem, was mit Dante geschehen ist... mit meinem Vater, bin ich bereit zu tun, was notwendig ist, egal wie anstrengend es sein mag, wenn es bedeutet, dass alles wieder an seinen rechtm??igen tz zurückkehren kann." gestand Estelle wahrheitsgem??.


    "Du bist sehr gereift, Elle. Das habe ich immer gesagt... als ich dich das erste Mal traf, wirktest du wie ein Kind, das gerade erst die H?rten des Lebens zu spüren bekommen hat." sagte Neveah.


    "Und was denkst du jetzt über mich?" fragte Estelle Neveah.


    Neveah warf Estelle einen kurzen Blick zu, bevor sie ihren Blick wieder nach vorne richtete.


    "Lady Estelle Starron von den Maroon Scales." antwortete Neveah schlicht und einfach.


    "Nur Drachenlords und Reiter, die direkt dem k?niglichen Drachen dienen, k?nnen einen solchen Titel wie Lord oder Lady der Maroon Scales führen." erinnerte Estelle.


    "Ich wei?..." murmelte Neveah, sagte jedoch nichts weiter.


    "Ich habe genug gesehen. Es ist Zeit, Scabbard zu vessen. Everon soll das Portal vorbereiten." sagte Neveah zu Estelle nach einem Moment der Stille.
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