<h4>Chapter 605: Ein Scherz des Schicksals (Kap.606)</h4>
"Schnell, bringt die Balken her!" rief eine kr?ftige Wirtin, als sie keuchend in eine kleine Taverne hastete,
Einen Korb voller Gemüse hielt sie fest an sich gedrückt, w?hrend ein besorgter Ausdruck in ihren Augen aufblitzte.
Zwei Arbeiter waren bereits in Bereitschaft, und kaum hatte sie ihr Kommando ausgesprochen, griffen sie rasch nach einem gro?en Holzbalken, den sie zur Tür trugen.
Gerade als sie die Tür verriegeln wollten, verhinderte eine Hand, dass sich diese ganz schloss.
Die Augen der Arbeiter weiteten sich vor Schrecken, und in der Taverne wurde es mucksm?uschenstill.
"Einen Moment." sagte eine tiefe Stimme und drückte die Tür wieder auf,
Die alte Holztür quietschte, als würde sie jeden Moment aus ihren Angeln fallen.
Ein erleichtertes Seufzen kam von einem der Arbeiter, als ein Mann in schwarzen Roben und einer Kapuze eintrat.
"Du bist es, Kaz", murmelte der Arbeiter erleichtert und machte tz, damit der Mann passieren konnte.
Dann machten sie sich eilig daran, die Tür der Taverne mit Balken zu sichern.
"Beeilt euch, nehmt tz. Nur der Sch?pfer wei?, wie heftig diese Herausforderung werden wird." forderte die kr?ftige Wirtin Kaz auf.
Die Taverneg in den Slums von Fort zed. Es war kein heruntergekommenes Viertel, sondern einfach der Teil der Stadt, in dem man weder die edelsten Menschen noch die vornehmsten Etablissements erwarten würde, es war zudem der am wenigsten bev?lkerte Teil der zed-Stadt.
Kaz blickte sich in der Taverne um und eine kleine Falte bildete sich auf seiner Stirn, als er sah, dass selbst in solchen Zeiten einige G?ste da waren, halb besoffen, und es waren nicht wenige.
’Man sollte meinen, dass sie nach der w?rtlichen Entwurzelung ihres Lebens andere, noblere Hobbys finden würden.’ dachte Kaz für sich, als er seinen Mantel abklopfte.
Aber Kaz wusste, dass er gerade jetzt kein Recht hatte, sie zu richten, denn nur wegen dieser elenden Schar konnte er sich songe im Verborgenen von Fort zed aufhalten.
Kaz schritt zum hintersten Teil der Schenke und setzte sich an einen Tisch.
Es dauerte nichtnge, da brachte ihm ein Dienstm?dchen einen Humpen Bier und stellte ihn auf seinen Tisch.
Kaz’ Stirnrunzeln vertiefte sich beim Anblick des Humpens, der Geruch des billigen Biers stie? ihn ab, aber man konnte in einer solchen Taverne keinen feinen Nektar erwarten.
Kaz schob seine Kapuze zurück und lehnte sich an die Rückenlehne seines Sitzes. Es war zwar vergeblich, doch er hoffte dennoch, in der Zeit, bis diese Gefahr vorbeiziehen würde, einen Moment Scf zu erwischen.
Doch diese Hoffnung zerschlug sich, als das erste erdbebenartige Brüllen von jenseits der Stadtmauer widerhallte.’"Was für ein Ungeheuer mag diesmal wohl auftauchen?" fragte einer der nüchternen G?ste besorgt.
"Das Schwarze Meer l?sst sich nicht vorhersagen, es k?nnte alles sein. In den letzten Monaten hatten sie es mit Trollen, Felsengolems und Trollgolems zu tun... die St?rke der Drachen von zed schwindet, sie ermüden mit jedem Sieg, wienge noch, bis sie überw?ltigt sind?"
"Werden wir den Tag erleben, an dem Fort zed zur Festung zurückkehrt?" sagte ein anderer Gast resigniert.
"Dieser verdammte dunkle Zauberer und diese verdammte Dimension! Das ist alles sein Werk!" rief eine dritte Stimme wütend aus.
Kaz h?rte den Austausch schweigend zu, die Augen immer noch geschlossen.
’Ein Monat...’ dachte Kaz bei sich.
Die Zeit verl?uft in der Dimension der Bestienngsamer als in der realen Welt. Obwohl seit dem Verschwinden von Fort zed mehr als ein Jahr vergangen ist, war es hier in der Dimension der Bestien nur etwas mehr als ein Monat.
Kaz hatte alles genau gent, bevor er den Zauber ausführte. In der Dimension der Bestien würde es in der realen Welt mindestens ein Jahrzehnt dauern, bevor Fort zed die Vorr?te zur Aufrechterhaltung des Lebens in dieser Dimension ausgehen würden.
Auf diese Weise k?nnte er den fehlenden Teil der Welt wiederherstellen, wenn Seine Lordschaft die Kontrolle über die Festung übernimmt.
Die Dimension der Bestien ist die gr??te und geheimnisvollste Waffe des dunklen Imperiums; ihre Quelle reicht weit vor die Herrschaft des dunklen Lords zurück. Daher wusste auch Kaz nur wenig darüber, au?er dass sie nur den wertvollsten Zauberern des dunklen Lords zug?nglich war.
Nach dem Aufstand war das Wissen um den Zugang zu dieser Dimensionnge Zeit verloren gegangen... aber mit Hilfe des Signe-Stammes und eines bestimmten Drachenk?nigs hatte Azkar dieses Wissen wiederengt.
Sich selbst Zugang zu verschaffen, war nicht einfach gewesen; es hatte Jahrzehnte der übung gebraucht, um dieses Kunststück zu vollbringen, und selbst dann hatte Kaz kaum Kontrolle über diese Dimension, au?er hinein- und herauszugehen.
H?tte er sie, w?re er nicht selbst hier gestrandet.
Kaz st?hnte leise, ?fe die Augen und blickte auf seine H?nde.
Kaz versuchte zum hundertsten Mal in den letzten Tagen, seine Magie zu beschw?ren, aber es gng ihm nicht.
’Der Flucht aus dem stürzenden Nichts hat zu viel meiner Magie verbraucht... es wird eine Weile dauern, bis ich mich davon erholt habe.’
’Von allen Orten, zu denen ich mich im letzten Moment teleportieren konnte, habe ich diesen gew?hlt und jetzt habe ich nicht die M?glichkeit zu gehen.’ dachte Kaz angewidert.
Dass er seine Magie nicht hatte, bedeutete vieles, aber am dringendsten war die Tatsache, dass er die Bestien des Schwarzen Meeres nicht kontrollieren oder eind?mmen konnte.
Nun musste Kaz, wie alle anderen in Fort zed, auf den weiteren Sieg der Drachen hoffen, denn sollten sie jemals eine Herausforderung verlieren, w?re alles Leben in Fort zed, einschlie?lich Kaz, in Gefahr.
’Das Schicksal spielt wirklich jedem einen Streich.’ Kaz grunzte erneut unzufrieden.