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Chapter 587: Das einzig Richtige (Kap.588)

    <h4>Chapter 587: Das einzig Richtige (Kap.588)</h4>


    "Du wirst selbst duschen und essen gehen, Isa. Ich frage nicht, ich werde ihn nehmen", sagte Neveah fest und ging um das Bett herum.


    "Ich..." Isalder begann zu protestieren, doch Neveah unterbrach sie.


    "Dir geht es nicht gut, Isalder!...", zischte Neveah und zuckte zusammen, als der S?ugling vor Schreck über Neveahs Tonfall nochuter weinte.


    Neveah atmete tief durch und versuchte sich zu beruhigen.


    ?Das bist nicht du, Veah... das bist nicht du", wiederholte Neveah ihr st?ndiges Mantra im Geiste.


    ?Du kannst dich kaum auf den Beinen halten und du hast einen Sohn, den du kaum zu versorgen wei?t... du hast Schmerzen, erholst dich noch von der Geburt, trauerst, bist entmutigt... was auch immer... also nein, Isa, es geht dir nicht gut."


    ?Es gibt nichts an dieser Situation, das in Ordnung ist, und niemand erwartet, dass es dir gut geht. Ich schon gar nicht... du kannst Tara weiter von dir sto?en, aber ube mir, bei mir wirst du damit keinen Erfolg haben", stellte Neveah r.


    "Gib mir das Kind... bitte. Ich werde ihm kein Haar krümmen, nicht einmal, wenn mein Leben davon abh?ngt", sagte Neveah in einem viel ruhigeren, fast flehenden Ton.


    Neveah wusste, dass sie Isalder, die jetzt nur noch ihr Kind festhalten konnte, w?hrend Orins Aufenthaltsort noch ungewiss war, so viel Sicherheit wie m?glich geben musste.


    Langsam reichte Isalder ihren S?ugling an Neveah, die das weinende Kind sanft in ihre Arme nahm, bevor sie sich vom Bett erhob.


    ?Sei jetzt still, mein Kleiner. Lass deine Mama einen Moment ruhen", flüsterte Neveah liebevoll dem S?ugling zu und wiegte das Kindngsam.


    Der S?ugling weinte weiter untr?stlich, Neveah hatte nicht erwartet, dass es so einfach sein würde.


    ?Ich werde die n?chsten Stunden bei ihm sein, ichsse ihn von Everon betreuen und bringe ihn satt und ausgeruht zu dir zurück. Erfrische dich, iss und ruh dich aus...", Neveah brach ab und blickte sich in Lord Orins Quartier um.


    Die Jalousien waren noch immer fest verschlossen und kein Licht drang ein. Das Essenstablett, das Isalder wahrscheinlich in ihrer Frustration weggeworfen hatte, hatte den Inhalt fast überall verteilt, und überall im Raumgen Kleidungsstücke herum.


    Beides geh?rte dem S?ugling und Isalder selbst.


    Neveah seufzte leise. Von allen, die von der Katastrophe zerst?rt worden waren, war Isalder am h?rtesten getroffen und hatte sich bing kaum wieder zurechtgefunden.


    Man konnte es ihr nicht verübeln. Lord Orins Reiterin hatte eine schwere Geburt durchgestanden, die sie vor wenigen Monaten fast das Leben gekostet h?tte, und der Heilungsprozess verlief seither zum Leidwesen aller nur sehr schleppend.


    Isalder hatte immer noch zu k?mpfen, sich um ein Kleinkind zu kümmern, selbst mit Orins liebevoller Unterstützung. Isalder war Orins einziger Schatz, er behütete sie wie einen kostbaren Edelstein, lie? nie auch nur das kleinste Unbehagen an sie heran, und Isalder verlie? sich sehr auf ihren Drachen... beide waren sehr aufeinander angewiesen.


    Und dann, an einem Tag, kippte die Welt pl?tzlich um, und mit ihr brach Isalders gesamte Existenz zusammen, in dem Moment, als Orin auf unbestimmte Zeit von ihr getrennt wurde und alle Kontakte abbrachen.


    Nun k?mpfte Isalder jeden Tag gerade so durch. Neveah wusste, dass sie sich in einem weit schlimmeren Zustand befunden h?tte, wenn nicht ihr mütterlicher Instinkt gewesen w?re, sich um ihr Kind zu kümmern.


    Selbst dann gab es Tage wie heute, an denen Isalder v?llig die Fassung verlor, und solche Tage traten immer h?ufiger auf, je l?nger dieser Bruch andauerte."Tara, bring Isa in meine Gem?cher. Dieser Ort... er ist zu trostlos. Ich werde jemanden damit beauftragen, aufzur?umen und für Ordnung zu sorgen, w?hrend sie sich erholt." murmelte Neveah.


    Tara nickte und eilte sofort zu ihrer Schwester, um sie zu stützen.


    Neveahs Blick ruhte noch einen Moment auf Isalder, die leise schluchzte, ehe sie sich abwandte und hinausging, den S?ugling immer noch im Arm.


    Neveah machte sich auf den Weg zu Everons Studierzimmer; der k?nigliche Arzt hatte schnell einen Stützpunkt im Dünenschloss eingerichtet, nachdem die Katastrophe eingetreten war.


    Es gab keinen Grund zur Drachenfestung zurückzukehren, wenn alle Schwierigkeiten hier in Dünenstadtgen.


    Im Drachenturm gab es au?erdem die Lords Kirgan und Imagor, die keine andere Wahl hatten, als in Abwesenheit von K?nig Jian die k?niglichen Pflichten zu übernehmen.


    Der Rat der Reiter wurde unruhiger und forderte Krieg gegen die Fae. Die Herren der zehn gro?en Festungen waren verwirrt darüber, ob sie sich auf den Krieg vorbereiten sollten oder nicht.


    Inzwischen wurde die Fae- Bedrohung mit jedem Tag gr??er. Die Drachenfestung sah sich Spannungen gegenüber, über die Neveah nicht nachdenken wollte.


    Die Fae waren nach dem Bruch unublich kühn geworden. In K?nig Jians Abwesenheit hatten sie sich eine Dreistigkeit angeei, die sie zuvor nicht hatten, und sie begannen, die Drachenkontrolle über einige ihrer Handelsrouten zu bestreiten, was zu Auseinandersetzungen mit Verlusten aufseiten der Fae führte.


    Dies lieferte den Fae den Vorwand, den sie brauchten, um den Krieg zu einem Zeitpunkt zu erkl?ren, von dem sie wussten, dass er für die Drachen ?u?erst ungelegen war.


    Menarx und sein Reiter waren an den Grenzen der Fae, um die Situation im Auge zu behalten und sich auf die erste Unruhe vorzubereiten, von der jeder wusste, dass sie jeden Tag ausbrechen k?nnte.


    In Festung Scabbard hingegen gab es Gerüchte über eine Seuche, die sich schnell ausbreitete und nur Menschen und keine anderen Spezies betraf.


    Was genau sie war, wusste niemand, aber es war wahrhaft beunruhigend, und Estelle und Dante hatten Neveah und die Dünen-Drachen stets über die Lage auf dem Laufenden gehalten.


    Die Festung befand sich in einer Lage, die nur von der k?niglichen Garde bew?ltigt werden konnte - oder was von ihr übrig war. Neveah hatte mit den Dünen genug zu tun.


    Everon war zudem geblieben, um Neveah in den Dünen zu unterstützen. Er und die drei ?ltesten, die Jian vor einem Monat eingden hatte, waren voll damit besch?ftigt, Wege zu finden, um Demevirld herauszuziehen.


    Eine Aufgabe, die Neveah dadurch noch erschwert hatte, dass sie Demevirld freigssen und ihre Bindung weiter gefestigt hatte.


    "Alles ist einfach falsch... alles..." murmelte Neveah vor sich hin.


    Sie blickte zu dem S?ugling hinunter, der jetzt etwas ruhiger war und dessen Weinen aufgeh?rt hatte. Er nuckelte an seinem Daumen und sah Neveah mit gro?en, tr?nenüberstr?mten Augen an.


    "Alles au?er dir, mein Kleiner. Du bist genau richtig..." Neveah richtete sich auf, ein schwaches L?cheln auf den Lippen.


    "Vielleicht bist du der Einzige, der noch richtig ist..." fügte Neveah mit einem schweren Seufzer hinzu.
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