<h4>Chapter 488: Unterbrochen (Kap.489)</h4>
"Sie war eine Frau, die ich zutiefst liebte, so sehr, dass ich für alles andere blind war. Sie schaffte es auf subtile Art, Zwietracht zwischen meinen Brüdern und mir zu s?en...wir konnten in keiner Angelegenheit mehr übereinstimmen."
"Besonders Jian... die Person, die ich am meisten sch?tzte, konnte ich kaum noch ertragen. So sehr sie es auch versuchten, ich wollte nur noch mit ihr fort... für sie." murmelte Xenon.
Er schwieg einen Momentng, besch?mt über das Nachdenken über seine Taten.
Neveah unterbrach Xenon nicht, sie lie? ihn songe in seiner Stille verharren, wie es ihm beliebte, bevor er fortfuhr.
"Ich konnte nichts anderes sehen als das und zweifellos verabscheuten meine Brüder es... sie verabscheuten sie..." Xenons Worte wurden durch denuten, hallenden ng eines Kampfhorns unterbrochen.
Der ohrenbet?ubende Ton des Horns durchschnitt die friedliche Stimmung wie eine scharfe Klinge, ein m?chtiges, widerhallendes Ger?usch, das aus allen Richtungen zugleich zu kommen schien und durch Magie verst?rkt wurde.
Neveah erkannte sofort den ng dieses Kampfhorns, und ihre Augen weiteten sich, als sie aufsprang.
"Die Lichthalle! Das Horn erklingt aus der Lichthalle!" rief Neveah aus.
Neveah konnte den ng dieses Horns nicht vergessen, sie war am ersten Morgen nach ihrer Ankunft in den Wei?en Dünen damit aufgewacht, aber selbst damals... war es nicht derart ohrenbet?ubend gewesen, es hatte nicht songe angehalten.
Damals erfuhr Neveah, dass das Horn bedeutete, dass das Licht des Asvarischen Leuchtfeuers nachgssen hatte und die Barriere geschw?cht war und bis zur Verst?rkung durch die Feen der Lichthalle gesichert werden musste.
Es war ein Ruf zur unverzüglichen Entsendung eines Trupps von Drachenfürsten, um die Barriere zu bewachen, bis sie wieder verst?rkt wurde.
Aber Neveah hatte auch gelernt, dass, wenn das Horn viel l?nger unduter ert?nte, es etwas v?llig anderes bedeutete.
Xenons Brauen verengten sich leicht und auch er erhob sich. Bevor einer von ihnen etwas sagen konnte, kam der m?chtige Drache mit den nachtuen Schuppen, der Lord Kaideon war, in Sicht.
Kaideon stürzte herab, spannte seine Flügel leicht und wechselte in seine menschliche Gestalt, bevor er direkt vor Neveah und Xenonndete.
"Lord Xenon." Kaideon begrü?te ihn und verneigte sich leicht.
"Vater... das Horn..." fragte Neveah.
"Das Licht des Asvarischen Leuchtfeuers ist gesunken. Es gab eine kleine Lücke in der Barriere und somit eine Durchbrechung. Man sagt, ein Schattenbiest sei hindurchgebrochen und flog gen Süden." berichtete Kaideon ohne Z?gern.
"Meine Vollstrecker sind ihm bereits auf der Spur. Wir werden die Verfolgung aufnehmen und es ausschalten, bevor es Schaden anrichten kann. Orin übernimmt die Verteidigung der Barriere und verhindert weitere Durchbrechungen." Kaideon handelte im vollst?ndigen Battle-Lord-Modus.
"Veah, sammle deine Truppen und sorge für die Sicherheit der Zitadelle. Alle Bürger müssen sich in die Geb?ude zurückziehen und die Panik so gut es geht eind?mmen, du wei?t, was zu tun ist." Kaideon gab Neveah ihre Anweisungen.
"Natürlich, Vater. Sofort." Neveah nahm den Befehl sofort an.
Kaideons Blick wanderte zurück zu Xenon, und genau in diesem Moment erng ein furchterregender Schrei in der Ferne, er kam aus der Richtung der Barriere.
"Ein zweiter Durchbruch!" zischte Kaideon.’"Nach Süden, übernehmt das, ich kümmere mich hierum", befahl Xenon.
Kaideon gehorchte sofort, klopfte Neveah auf die Schulter, drehte um und entfernte sich schnell in die Richtung, aus der er gekommen war, verschwand im n?chsten Augenblick durch die Wolken.
"Xenon...", sagte Neveah, unsicher, warum ihr Herz vor Sorge so stark schlug.
"Beruhige dich, Liebste. Dein Mann ist der m?chtigste Drachenlord in der Festung... eine Schattenkreatur ist nichts im Vergleich", beruhigte Xenon Neveah, neigte sich vor und gab ihr einen leichten Kuss auf die Stirn.
Mit einem beruhigenden L?cheln auf den Lippen l?ste sich Xenon von ihr, drehte sich um und sprintete los. Mit einem Sprung schoss der m?chtige schwarze Drache sofort gen Himmel und flog in die Richtung, aus der die zweite Verletzung gemeldet worden war.
Neveah blieb zurück, warf einen letzten Blick in beide Richtungen.
"Vater und Xenon sind beide exzellente Krieger... es ist nur eine Schattenbestie", murmelte sie zu sich selbst.
Neveah nahm ihre Wolfsgestalt an - die schnellste Art, zurück zur Zitadelle zu gngen, und Zeit für Verz?gerungen gab es keine.
Als Wolf sprintete Neveah zur Zitadelle und nahm dabei die kürzeste Strecke durch den Wald. Schnell erreichte sie die Festung, wo schon die Stadtwache und die Burggardisten durch die Stra?en marschierten.
Das Horn hallte immer noch durch die Stra?en, um die Bürger vor der drohenden Gefahr zu warnen, und über ihnen kreisten bereits die Drachentruppen, um an der Barriere Wache zu halten.
Andere Drachentruppen zogen zum Asvarischen Leuchtfeuer und zur Lichthalle, sicherzustellen, dass diese bis zum Ende der Bedrohung bewacht würden.
Au?erdem gab es noch die Drachentruppen, die die Zitadelle selbst umstellten.
Neveah lief auf den Kommandanten der Stadtwache zu.
"Hauptmann", begrü?te dieser, als Neveah wieder zu ihrer menschlichen Form zurückkehrte.
"Der Drachenperimeter um die Zitadelle ist gesichert. Unsere Aufgabe ist es nun, dafür zu sorgen, dass die Einwohner nicht ins Kreuzfeuer geraten und dass die Panik unter Kontrolle bleibt."
"Die Stadtwache wird in fünf Einheiten aufgeteilt. Die ersten beiden Einheiten werden die Stra?en sichern, alle Versammlungen aufl?sen und die Leute dazu bringen, in die Sicherheit ihrer H?user zurückzukehren, bis die Bedrohung beseitigt ist", wies Neveah an.
"Die dritte und vierte Einheit sichern die Stadtmauern und die Tore. Ich will, dass die Mauern voll bewaf sind mit dem Armbrusttrupp der nicht drachenbewafen Kr?fte... für alle F?lle."
"Pfeile t?ten vielleicht keine Schattenbestien, aber sie werden sie ausreichend aufhalten, sollte es notwendig werden", fuhr Neveah fort, w?hrend sie im Schritt mit dem Kommandanten der Stadtwache und einem Bataillon durch die Stra?en der Dünenstadt ging.
Auf Neveahs Befehl hin setzten die Einheiten ihre Anweisungen umgehend um, jeder auf seine zugewiesene Aufgabe.
"Burggarde, verdoppelt die Sicherheit der Waffenkammer, der Schatzkammer und der Gedenkhallen. Schlie?t die Burgtore und haltet sie geschlossen, bis auf Weiteres" instruierte Neveah die Burggarde.
"Ich will, dass diese Stadt vollst?ndig abgeriegelt wird, und das sofort!" befahl Neveah mit Nachdruck.
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