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Chapter 443: Wenn du es nicht tust, werde ich es auch nicht tun (Kap.444)

    <h4>Chapter 443: Wenn du es nicht tust, werde ich es auch nicht tun (Kap.444)</h4>


    Neveah starrte auf den Wasserfall, der in Kaskaden zu einem sanft flie?enden Bach hinabstürzte und sich dann in den Wald vor ihr ausdehnte, um dort aus dem Blick zu verschwinden.


    Es war ein malerischer Anblick, schlicht und doch bezaubernd. Neveah hatte nie geahnt, dass es in den hinteren Bergen von Dragon Keep einen so sch?nen Ort geben k?nnte.


    Die Berge, die Dragon Keep umgaben, waren gewaltig, aber der Berg, auf dem Dragon Keep selbst stand, war der gr??te und beherbergte viele Sehenswürdigkeiten, deren vollst?ndige Erkundung vielenge Jahre in Anspruch nehmen würde.


    "Vielenge Jahre..." murmelte Neveah vor sich hin.


    Einmal, wenn auch nur für kurze Zeit, konnte sie sich hier, in Dragon Keep, eine Zukunft vorstellen. Strahlend und r, voller Verhei?ungen.


    Doch jetzt war dieses Bild verschwommen, und Neveah war sich im Hinblick auf die Zukunft nicht einmal mehr des Folgetags sicher.


    Sie hatte dort schon eine unbestimmte Zeit gesessen und dem Wasserfall zugesehen, w?hrend die Zeit unbemerkt an ihr vorüberzog.


    "Die Burg befindet sich im Aufruhr, Lady Neveah wird vermisst. Und doch sitzt hier die besagte Lady Neveah." Die vertraute Stimme von K?nig Jian holte Neveah aus ihren Gedanken.


    Sie blickte über ihre Schulter und sah K?nig Jian am Rand des Waldes stehen, angelehnt an einen Baum, die Arme verschr?nkt, schweigend beobachtete er sie.


    Auf seinem Gesichtg ein komplexer Ausdruck, sein Blick war wie immer r?tselhaft.


    Neveah wusste nicht, wienge er bereits dort gestanden hatte; ihr Geist war so umnebelt, dass sie ihn nicht bemerkt h?tte, wenn er sich nicht zu erkennen gegeben h?tte.


    Neveah ubte nicht, dass der Drachenk?nig speziell gekommen war, um sie zu suchen, so konnte sie nur spekulieren, warum er hier drau?en war, au?er dass der ganze Berg sein Revier war.


    "Wenn jemand nicht gefunden wird, liegt es im Bereich des gesunden Menschenverstandes anzunehmen, dass er nicht gefunden werden m?chte." murmelte Neveah und wandte ihre Aufmerksamkeit wieder dem Wasserfall zu.


    K?nig Jian erwiderte daraufhin nichts, doch Neveah h?rte, wie er n?her kam, und sie runzelte die Stirn, als er sich in einiger Entfernung zu ihr setzte und seinen Blick ebenfalls auf den Wasserfall richtete.


    "Ich habe soeben zum Ausdruck gebracht, dass ich allein sein m?chte, Eure Majest?t." stellte Neveah fest und blickte zu K?nig Jian.


    "Ich ebenso." erwiderte K?nig Jian emotionslos, wobei sein Blick weiterhin nach vorne gerichtet war.


    Neveah hatte kein Argument gegen ihn; ihr war aufgefallen, dass dieser Teil des Berges abgeschirmt war, und sie hatte bereits vermutet, dass es sich um einen Teil des Berges handelte, den nur er frei betreten konnte.


    Genau deshalb war sie hierhergekommen, weil sie wusste, dass dies der letzte Ort sein würde, an dem jemand sie suchen würde, besonders Menarx, der genau wusste, wie sehr sie K?nig Jian verabscheute.


    Sie schwieg ebenso wie K?nig Jian. Die Stille war weder angenehm noch unbehaglich; beide waren einfach in ihren eigenen Gedanken versunken.


    "Der Vereinigte Rat wird auf meinen Befehl morgen tagen. Auch der Rat der Reiter ist der Meinung, dass die Angelegenheiten des Reiches nicht gef?hrdet werden dürfen. Die Situation des Zwergenk?nigs beiseite, man kann erahnen, welche Themen sonst zur Sprache kommen werden. Es l?sst sich ohnehin nicht mehrnge vermeiden." unterbrach K?nig Jian schlie?lich die Stille.


    "Der K?nig tut, was er tun muss, das ist mir bewusst. Aus welchem Grund erz?hlen Sie mir dies?" fragte Neveah mit einer Geste der Gleichgültigkeit.


    "Sie werden Position beziehen müssen...den Vereinigten Rat überwachen. Sind Sie in der Lage, wie gent voranzukommen?" fragte K?nig Jian.Neveah hob eine Augenbraue und blickte zum Drachenk?nig.


    "Warum? Besorgt, dass ich meiner Rolle als Vertreterin der Drachendynastie nicht gerecht werde? Denkst du, ich k?nnte erneut einen Wutanfall bekommen?" fragte Neveah.


    "Mache daraus nicht mehr, als es ist, Neveah", entgee K?nig Jian ausdruckslos.


    "Was ist es dann, Euer Gnaden?" fragte Neveah.


    "Jede Rasse stellt sich gegen die Drachendynastie. Wir stehen im Zentrum des Machtkampfes in diesem Reich... diesmal wirst du zwischen die Fronten geraten", sagte K?nig Jian nach einem Moment des Schweigens.


    Neveah verstand, was K?nig Jian meinte; es gab nun genug Vorwürfe gegen sie, die verwendet werden k?nnten, wenn sie dem Rat gegenüberstünde... selbst ihr Status k?nnte in Frage gestellt werden.


    "Euer Gnaden, ihr müsst euch keine Sorgen um mich machen."


    "Ich hatte es noch nie leicht. Das erwarte ich auch jetzt nicht. Seien Sie versichert, der vereinte Rat wird nach Euren Wünschen veufen... Ich werde es m?glich machen," erwiderte Neveah.


    Neveah erhob sich und ging fort, den Drachenk?nig alleinssend.


    Sie ging zurück zum Bergfried, folgte Menarx’ Duftspur und fand ihn bald, da er sich bereits auf dem Weg in ihre Richtung befand.


    Neveah und Menarx kamen gleichzeitig von entgegengesetzten Seiten auf eine Lichtung. Ihre Blicke trafen sich, und Neveah blieb stehen, nicht gewillt, die Distanz zu verringern.


    In Menarx’ Augeng eine Mischung aus Besorgnis und Erleichterung, w?hrend erngsam auf Neveah zuging.


    "Ich konnte dich nicht finden... du hast mir Sorgen bereitet." Menarx durchbrach die Stille, als er nur noch wenige Zentimeter von Neveah entfernt war.


    Sein Blick glitt über ihre Gestalt, auf der Suche nach Verletzungen. Als er sicher war, dass sie unverletzt war, zog Menarx Neveah in seine Arme und hielt sie eng umschlungen.


    Neveah erwiderte seine Umarmung nicht; ihre H?nde blieben scff an ihrer Seite. Doch Menarx hielt sie nur noch fester, umhüllte sie mit seiner vertrauten W?rme und sein Duft überw?ltigte ihre empfindlichen Sinne.


    "Liebe... sag mir, dass wir das überstehen k?nnen. Ich bin als Lord geboren und aufgewachsen, ich kenne kein anderes Leben. Ich hatte nie Angst in meinem Leben... ich wei? nicht, wie es ist, Angst zu haben. Aber jetzt... habe ich Angst davor, dass du meine Hand losl?sst", flüsterte Menarx leise.


    Neveah schloss die Augen. Sie hatte sich vorgenommen, keine Schw?che zu zeigen, nicht zu zeigen, wie tief sie betroffen war, aber bei Menarx’ vertrauter Stimme und der W?rme seiner Umarmung brach ihre Entschlossenheit.


    Ein leises Schluchzen entwich ihrer Kehle, doch sie biss sich schnell auf die Lippe, um weitere Ausbrüche zu verhindern.


    "Kannst du... kannst du das durchstehen?... Wenn sie stirbt... die Trennung... ich...", stammelte Neveah, ihre Gedanken wirr, als sie versuchte, sie in Worte zu fassen.


    "Ich habe dich, Neveah. Ich habe, was andere Drachen, die die Trennung überlebt haben, nicht haben... eine Frau, die ich mit allem, was ich bin, liebe. Ich bitte dich, mir zu vertrauen... vertraue auf meine Liebe zu dir", flehte Menarx leise, doch bestimmt.


    "Ich vertraue dir... Narx. Wenn du nicht losl?sst, werde ich es auch nicht tun", sagte Neveah schlie?lich und legte ihre H?nde auf Menarx’ Rücken.
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