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Chapter 402: Sündenbock (Kap.402)

    <h4>Chapter 402: Sündenbock (Kap.402)</h4>


    Neveah wurde zurückgeschleudert und prallte unsanft gegen einen Pfeiler.


    "Veah!" rief Menarx aus, der sich blitzschnell bewegte und im n?chsten Moment an Neveahs Seite war.


    Neveah st?hnte vor Schmerz, ein klingendes Ger?usch hallte durch ihren Kopf, w?hrend sie sich auf die Beine k?mpfte und sich zur Unterstützung gegen Menarx lehnte.


    "Das war eine verdammt gute Folge." Neveah grummelte, sie hob eine Hand an ihren Kopf und war nicht überrascht, eine klebrige Substanz zu spüren, von der sie wusste, dass es ihr Blut war.


    "Du bist verletzt..." behauptete Menarx in leisem Tonfall.


    "Sie ist ziemlich stark." gab Neveah zu und t?tschelte Menarx’ Arm beruhigend.


    Neveah warf einen Blick in den Saal und stellte fest, dass nur sie, Davina, Lord Rodrick und ein paar andere, die zu nahe standen, von Lady Adriennes Ausbruch getroffen worden waren.


    Der Rest des Rates, die k?nigliche Wache und K?nig Jian selbst waren v?llig unversehrt, obwohl Neveah das Gefühl hatte, dass K?nig Jian auch dann noch unversehrt w?re, wenn er Adrienne so nahe gestanden h?tte wie sie.


    Lady Adrienneg derweil zusammengekauert auf dem Boden, wo Neveah sie zurückgssen hatte, und bewegte sich keinen Zentimeter, und Neveah wusste warum.


    Ohne den Unterdrückungsringg eine dichte Aura von Magie in der Luft, Neveah konnte sich vorstellen, was Adrienne hinter ihrem Haar verbarg.


    Neveah richtete sich auf und stellte sich gerade hin.


    "Lady Adrienne, würden Sie bitte Ihren Kopf heben?" fragte Neveah.


    Lady Adrienne bewegte sich nicht und reagierte auch nicht auf Neveahs Worte, obwohl jeder wusste, dass sie sie geh?rt hatte.


    "Fee, du kannst deinen Kopf jetzt heben. Wir haben es schon gesehen." betonte K?nig Jian.


    Es war eine ruhige Aussage, aber der Befehl im Ton des Drachenk?nigs konnte nicht mit einer Aufforderung verwechselt werden.


    Lady Adrienne hobngsam den Kopf, und tats?chlich, ihre Augen leuchteten hellgelb, ein Leuchten, das nicht zu übersehen war.


    Und als Davina sichngsam aufsetzte und mit einem angenden Finger auf Lady Adrienne zeigte, wusste Neveah, dass ihre Aufgabe erfüllt war.


    Adrienne war in diesem pl?tzlichen Moment aus Davinas Ged?chtnis verdr?ngt worden, und sie würde keine Gelegenheit mehr bekommen, Davinas Erinnerungen zu manipulieren.


    "Sie war in meinem Kopf! Das war alles sie!" beschuldigte Davina und brach danach in Schluchzen aus.


    "Ich habe geh?rt, dass einige Feen seltene Gaben besitzen, die ihnen die F?higkeit verleihen, sogar den Willen anderer zu kontrollieren, wir haben gesehen, wie es einmal bei Estelle angewandt wurde, und es ist unter den k?niglich geborenen Feen sehr verbreitet."


    "Wie ich schon sagte, wird es heute in der Tat einen Prozess geben, und ich bin sicher, dass wir alle sehen k?nnen, wer am besten in der Lage ist, vor Gericht zu bestehen." mischte sich Neveah ein.


    "Sie lügt... Euer Gnaden, Ihr müsst mir uben!" flehte Adrienne mitleidig.


    "Eure Magie hat so gewütet ... das kann nur bedeuten, dass Ihr sie die ganze Zeit über benutzt habt, hier in meinem Bergfried ... direkt vor meinen Augen ... wenn sonst nichts, dann habt Ihr Euch ganz offen über meine Gesetze und die Gesetze, die meinen Bergfried leiten, hinweggesetzt ..." K?nig Jian brach ab, ein dunkles Kichern entrang sich ihm.


    Es ng eher wie ein Knurren als wie ein Kichern, und Neveah wusste, dass Ersteres viel wahrscheinlicher war als Letzteres.


    "Euer Gnaden... I... ich wollte nichts B?ses..." stotterte Adrienne und mmerte sich an einen Strohhalm.


    "Du wirst vor dem Rat gestehen, wienge du schon dabei bist, wie viel du getan hast und was du alles damit zu tun hattest." stellte K?nig Jian r.


    "Euer Gnaden, es gibt nichts anderes... Ich schw?re es! Ich wollte diesem Diener nur eine Lektion erteilen! Ich würde mich Euch niemals widersetzen!" flehte Lady Adrienne.


    "Für dich hei?t es Lady Neveah, M?dchen!" Menarx knurrte auf Lady Adriennes Worte hin.


    "Euer Gnaden, bitte ... alles, was ich wollte, war an Eurer Seite zu sein! Ich habe keine b?sen Absichten gegen Euch oder Eure Dynastie ... bitte ..." Lady Adrienne schluchzte.


    "H?r zu...du kannst es jetzt sagen oder ichsse es von Menarx aus dir herausrei?en, es ist deine eigene Entscheidung." erwiderte K?nig Jian und lehnte sich in seinem Thron zurück.


    "Du kannst damit beginnen, nachdem du meine H?utungsschuppen gestohlen hast." fügte K?nig Jian hinzu.


    K?nig Jians Worte überraschten den Rat, vor allem Neveah, die mit gro?en Augen zum Drachenk?nig hinüberblickte.


    Selbst die k?nigliche Wache starrte K?nig Jian überrascht an, alle au?er Lord Imagor und Lady Kaliana.


    In diesem Moment d?mmerte es Neveah, dass sie alle drei schonnge wussten, wer hinter dem Vorfall mit den Mauserschuppen steckte, und bis zu diesem Moment war Neveahs Name nie in den Schmutz gezogen worden.


    "Veah..." rief Menarx warnend und griff nach Neveah, doch Neveah wich seiner Hand aus, als sie sich vorw?rts bewegte.


    "Sie war diejenige, die die H?utungsschuppen gestohlen hat ... Euer Gnaden wusste das die ganze Zeit ...? ", fragte Neveahngsam.


    K?nig Jian blickte Neveah an, sein Gesichtsausdruck war so leer und unleserlich wie immer, aber er leue Neveahs Behauptung nicht, was bedeutete, dass er es wusste.


    "Und die ganze Zeit über habt ihr mich den Makel dieses Verbrechens tragenssen?! Und Lord Imagor und Kaliana wussten es auch?" Neveah knurrte.


    "Veah, es hatte keinen Sinn, es zu erw?hnen..." begann Lady Kaliana zu erkl?ren und ging zu Neveah hinüber, doch Neveah hob eine Hand, um sie aufzuhalten.


    "Unn?tig?! Weil du und dein Kind überlebt habt, waren meine Ehre und mein Name für niemanden von Bng? Die Ungerechtigkeit und der Hohn, denen ich ausgesetzt war?! Die Tatsache, dass alle immer noch uben, dass ich es gestohlen habe?!" zischte Neveah.


    "Neveah, mach keinen Wutanfall." mahnte K?nig Jian.


    Neveah schüttelte ungl?ubig den Kopf undchte leise vor sich hin.


    "Ein Wutanfall... wenn ich für mich selbst spreche, ist es ein Wutanfall... es ist nur fair, wenn ich den Kopf hinhalten muss... Ich bin die Einzige, die sich als Sündenbock ei, ich verstehe, wie das ist..." murmelte Neveah und nickte verst?ndnisvoll.


    "Veah..." Lady Kaliana versuchte es.


    "Bleib weg von mir!" warnte Neveah wütend.


    Sie stürmte zur ttform hinüber und riss Cassian das Pergament aus der Hand, bei dem es sich um Alessios vermeintliche Notiz handelte, dann trat sie zurück.


    "Das geh?rt mir. Wenn ich mich von Eurer k?niglichen Anwesenheit entschuldigen dürfte, Euer Gnaden?" bat Neveah, doch sie wartete nicht auf eine Antwort.


    "Veah bitte..." Menarx versuchte, Neveah zu beruhigen, aber sie lie? das nicht zu, sie stürmte an ihm vorbei und aus dem Audienzsaal hinaus, wobei sie die Türen hinter sich zuschlug.
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