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Chapter 393: Die Stimme 2 (Kap.393)

    <h4>Chapter 393: Die Stimme 2 (Kap.393)</h4>


    Neveah gluckste schuldbewusst. Estelle war gerade erst angekommen und wusste bereits, dass Neveah nicht die beliebteste Person im Drachenhort war.


    Es war nicht so, dass es Neveah st?rte, beliebt zu sein; es war nur schwer, von ihrem eigenen nicht so guten Ruf zu h?ren.


    "Gut, aber nur, bis Everon sagt, dass ich wieder zu meinen Aktivit?ten zurückkehren darf. Ich bin das nicht gewohnt... zumindest seit ich im Drachenhort angekommen bin," beharrte Neveah.


    "Einverstanden," gab Estelle ohne Z?gern nach.


    Estelle nahm am Bett tz, w?hrend Neveah a?.


    "Du wei?t, es f?llt mir auch schwer, hier au?er mit dir und Lord Everon und Dante, der in den letzten Tagen so besch?ftigt ist, zu jemandem Kontakt zu finden," gestand Estelle.


    "Wieso das?" fragte Neveah und bezog sich dabei auf Dante.


    "Die Drachenlords nen für Fort zed und ben?tigen die Drachen von Fort Scabbard, da Fort Scabbard dem Fort zed am n?chsten liegt," erkl?rte Estelle.


    "Dante ist der junge Lord von Fort Scabbard; er wird aktiv eingebunden sein. Ich wei?, die Drachenlords haben mich aus Sicherheitsgründen au?en vor gssen, aber..." Estelle stockte.


    "Aber du ubst, dass du das Recht hast, in das Schicksal deiner Festung eingebunden zu werden, da du deren Erbin bist," vollendete Neveah wissend.


    "Ich wei?, es ist albern; sie haben alles unter Kontrolle, und ich würde nur Probleme verursachen," murmelte Estelle seufzend.


    "Was für gr??ere Probleme k?nnten schon entstehen, als die, die bereits passiert sind? Wenn das ist, was du willst, was h?lt dich dann auf?"


    "Meines Wissens diskriminieren die Drachenlords Frauen nicht, und Reiter werden genauso respektiert wie die Drachenlords selbst," betonte Neveah.


    "Es ist nur... naja, ich habe mich mein ganzes Lebenng nicht sehr in die Angelegenheiten von Fort zed eingemischt; ich nehme an, die Drachenlords wissen das bereits," erkl?rte Estelle.


    "Hast du irgendjemandem davon erz?hlt? Dem Herzog, der K?nigsgarde oder gar Lord Everon?" fragte Neveah mit hochgezogener Augenbraue.


    "Nein... nein, nur Dante," gestand Estelle.


    "Dann hast du nichts unternommen. Alles, was sie wissen, ist, dass du dich nicht für Staatsangelegenheiten interessierst, Estelle. Denn das ist das Bild, das du abgibst, wenn du zul?sst, dass sie dich ausschlie?en."


    "Niemand würde mehr über Fort zed wissen als du, nicht einmal Dante, und niemand verdient eher einen tz am Tisch als du... also mach das deutlich," riet Neveah.


    "Worauf wartest du noch? Auf eine offizielle Eidung der K?nigsgarde? Eine Eidung, deine eigenen Pflichten zu erfüllen?"


    "Wenn du die Erbin von Fort zed sein willst, dann sitzt du nicht hier und schmollst, sondern gehst und zeigst es," murmelte Neveah, als sie ihr Tablett zur Seite stellte und leicht den Kopf über Estelles Zerbrechlichkeit schüttelte.


    "Du hast recht. So habe ich das noch nicht gesehen," gab Estelle ehrlich zu.


    "Meiner Meinung nach bist du zu sehr daran gew?hnt, dich selbst zu bemitleiden, Estelle. Nichts wird einem auf einem Silbertablett serviert."


    "Wenn meine Kenntnisse über die Situation in Fort zed richtig sind, dann besteht echte Gefahr, und niemand wird einem Kind ein Schwert anvertrauen, um zu k?mpfen. Wenn du weiterhin ein Kind spielst, kannst du hier im Drachenhort keine Rücksicht erwarten."


    "Sie halten dich raus, weil du noch nicht bewiesen hast, dass du helfen kannst, und wenn du das nicht beweisen kannst, ist es ebenso besser, wenn du ihnen aus dem Weg gehst," beendete Neveah.


    Neveah wusste, dass ihre Worte etwas hart waren, aber sie sah keinen Grund, sie zu besch?nigen.’"Ich verstehe schon, warum die Leute dich nicht m?gen, Neveah", sagte Estelle undchte leise.


    Neveah zuckte nur l?ssig mit den Schultern. Sie wollte gerade mehr sagen, als pl?tzlich diese Stimme in ihrem Kopf wieder auftauchte.


    ’Omega!’, knurrte die Stimme wütend.


    Neveah zuckte zusammen und hob ihre Hand, um sich an die schmerzende Schl?fe zu fassen, w?hrend sie die Auswirkungen dessen spürte, was in ihrem Kopf vor sich ging.


    "Veah, geht es dir gut? Soll ich Lord Everon rufen?", fragte Estelle besorgt und eilte zu Neveah.


    Neveah schüttelte leicht den Kopf und hob abwehrend die Hand, um Estelle davon abzuhalten, n?her zu kommen.


    Neveah biss die Z?hne zusammen und ertrug den Schmerz. Nach einem Moment lie? er nach, doch das scharfe, ziehende Gefühl in ihrem Bauch blieb unver?ndert.


    "Ich ... ich muss irgendwohin ...", murmelte Neveah vor sich hin. Ihr d?mmerte, dass diese Stimme, was auch immer sie war, sie irgendwohin führte.


    Und je mehr Neveah versuchte, sie zu ignorieren, desto hartn?ckiger wurde sie.


    "Wohin musst du? Zum Rat der Reiter?", fragte Estelle verwirrt.


    "Vielleicht ... vielleicht ist es das", murmelte Neveah, richtete sich auf und wollte gerade ihr Quartier vessen, hielt aber inne.


    Neveah warf einen Blick auf ihre Kleidung und runzelte die Stirn, bevor sie sich auf den Weg machte, von Menarx’ Quartier im zweiten Stock hinunter in ihr eigenes Quartier.


    Sobald sie in ihrem Quartier angekommen war, holte Neveah ein Reitkleid heraus und zog es schnell an, w?hrend Estelle ihr verwirrt folgte.


    Sobald Neveah ordentlich angezogen war, verlie? sie ihr Quartier und ging wieder nach oben in den dritten Stock.


    Neveah steuerte auf die Audienzhalle zu, sobald sie den Aufzug vessen hatte, doch wurde sie durch die wiederkehrende Stimme aufgehalten.


    "Omega!" Die Stimme zischte diesmal noch fordernder.


    Neveah erkannte, dass sie nicht in die richtige Richtung ging. Sie drehte sich um und lie? sich von ihren Fü?en leiten, bis sie sich auf der Landettform des dritten Stocks befand.


    Auf der ttform waren noch zwei weitere Personen, aber nur eine erkannte Neveah.


    "Davina?", rief Neveah der jungen Frau zu, die regungslos vor sich hin starrte.


    Ein einziger Blick reichte aus, um zu erkennen, dass mit dem M?dchen, das sie kannte, etwas ganz und gar nicht stimmte.


    "Ihr, die Dame der Rubin-Schuppen, solltet nicht hier sein", sagte der Mann, der bei Davina stand.


    "Und wer seid Ihr?", fragte Neveah, ?nderte dann aber ihre Meinung.


    "Ihr wisst was? Das ist mir egal. Ich m?chte mit Davina sprechen", entgee Neveah abweisend und ging auf Davina zu.


    Der unbekannte Mann bewegte sich schnell und versperrte Neveah den Weg – eine Aktion, die Neveah ganz und gar nicht passte.
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