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Chapter 376: Offenbarung 4 (Kap.376)

    <h4>Chapter 376: Offenbarung 4 (Kap.376)</h4>


    "Aber im n?chsten Moment schwor ich, dass ich mich get?uscht hatte, als ich ubte, ich h?tte bereits den sch?nsten Anblick gesehen, denn als sie sich verwandelte... Beim Sch?pfer...", flüsterte Kaideon, und die Ehrfurcht in seinen Worten verriet, wie er sich an jenem Tag gefühlt haben musste.


    "Ihr Haar war so wei? wie ihr Fell, wei? wie der Schnee... es fiel in Wellen über ihren Rücken, und sie trug einen wei?en Wintermantel."


    "Sie sah mich mit einem eiskalten Blick an, und dennoch verschlug es mir den Atem, obwohl meine Luftwege nicht l?nger eingequetscht wurden."


    "Ihre Augen waren endlose Pools eisuer Sch?nheit. Du k?nntest sie dir leicht vorstellen... du musst nur in den Spiegel schauen. Diese beiden Eigenschaften sind wirklich alles, was euch beide unterscheidet", sagte Kaideon ehrlich.


    Nun konnte Neveah es sich vorstellen. Das Bild ihrer Mutter war nun lebendig in ihrem Kopf, und wirklich, Neveah konnte Kaideon zustimmen, dass er allen Grund hatte, den Atem zu verlieren.


    "Ihre n?chsten Worte sprach sie in einem kalten, rauen Ton, aber für meine Ohren ngen sie wie Musik. Sie wollte wissen, wer ich war und warum ich in das Territorium der W?lfe eingedrungen war, und ich konnte nur l?cheln wie ein hingerissener Narr", seufzte Kaideon leise.


    "Das gefiel deiner Mutter gar nicht. Eira packte mich am Hemd und zog mich durch die Weite mit sich."


    "Es machte mir nichts aus, aber ich fragte mich, ob sie das riesige Biest vergessen hatte, das sie eben noch fast erdrückt h?tte und das sie nun ohne einen Funken Angst hinter sich herzog", fügte Kaideon hinzu.


    "Sie wollte mich zurück zu ihrem Rudel bringen, um mich zur Rechenschaft zu ziehen, und ich hatte vor, ihr zun?chst ihren Willen zussen, um sie dann zu entführen und so weit zu fliegen, wie ich konnte, bevor es jemand bemerkte... den Rest meiner Tage damit zu verbringen, sie zu umwerben."


    "Aber die Natur hatte andere Pl?ne. In dieser Nacht kam ein Schneesturm auf. Wir waren erst auf halbem Weg durch die verschneite Wüste, und so mussten wir in einer H?hle Schutz suchen, bis er vorüberzog."


    "Die Natur hatte genau in dem richtigen Moment ihr Zeichen gesetzt, und du kannst dir meine Hochstimmung vorstellen, allein mit der sch?nsten Frau, die ich je gesehen hatte... auf unbestimmte Zeit."


    "Ich hatte v?llig vergessen, dass ich eine Festung hatte, zu der ich zurückkehren musste, oder dass der Schneesturm nichts gegen die St?rke meiner Flügel ausrichten konnte und mich nicht daran hinderte, ihr zu entfliehen... daran dachte ich nicht einmal." Kaideonchte wieder.


    "Es war eine kalte Nacht, aber mein Herz war warm und zufrieden, trotz ihrer stechenden Blicke und ihrer stummen Behandlung. Schlie?lich wurde der Sturm schlimmer, und es war unm?glich, ein Feuer am Brennen zu halten."


    "Nun, da sie die Hilfe nicht brauchte, musste ich der gnte Mann sein."


    "Ich war aus mmen geboren und strahlte W?rme aus, die H?hle war gerade gro? genug für meine Verwandlung, und so verwandelte ich mich und versicherte ihr, dass ich auf ihr Gehei? in menschlicher Gestalt zurückkehren und nicht fliehen würde", offenbarte Kaideon.


    "Es war nicht mehr viel tz, und wir konnten den Kontakt nicht vermeiden, auch wenn es sie st?rte. So warteten wir den Sturm ab und irgendwann wagte sie es, meine Schuppen zu berühren."


    "Wer h?tte ahnen k?nnen, dass in genau dem Augenblick, als ihre Haut meine umgekehrte Schuppe streifte, uns beiden r wurde, dass das Universum genau wusste, was es tat... die Schneewei?e Sch?nheit war meine Reiterin, mein."


    Ein trauriges L?chelng auf Kaideons Gesicht, als er seinen Blick zu Neveah hob.


    "So habe ich deine Mutter kennengelernt, Neveah. Wir waren danach zwei Jahreng zusammen... aber niemand au?er meinem treuesten Freund Rodvan wusste von uns."


    "Im Wei?en Dünengebiet kursierten Gerüchte darüber, warum ich oft monatng fort war, aber ich habe weder best?tigt noch dementiert", erz?hlte Kaideon.


    "Aber wenn meine Mutter deine Reiterin war und du wiederum ihr Gef?hrte, warum musstet ihr eure Beziehung geheim halten? Warum hast du sie nicht mit nach Hause genommen?" fragte Neveah verwirrt."ub mir, Veah, ich wollte das mehr als alles andere. Ich wollte es wirklich."


    "Aber ich durfte nicht so egoistisch sein und deine Mutter von ihrem Volk und ihren Pflichten wegnehmen, genauso wenig wie ich meine eigenen Eide als Herr der Wei?en Dünen brechen konnte."


    "Du musst wissen, deine Mutter war kein gew?hnlicher Werwolf, sie war der Alpha-K?nig einer der vier gro?en Dom?nen, der Winterdom?ne", offenbarte Kaideon.


    Neveahs Kinn fiel herunter, ihre Augen waren vor Schock weit aufgerissen.


    "Hast du das nicht gewusst? Das Zeichen des Sch?pfers auf dir wird nur durch die Generationen der Alpha-K?nige der Winterdom?ne weitergegeben."


    "Es ist nicht dasselbe wie das der anderen Dom?nen", sagte Kaideonngsam.


    Neveah schüttelte ungl?ubig den Kopf, w?hrend ihr tausende Gedanken gleichzeitig durch den Kopf schossen.


    So schnell, dass Neveah kaum einen einzigen fassen konnte.


    "Veah?", rief Kaideon, als Neveah regungslos vor Schreck da stand.


    Neveah sprang auf, um in Menarx’ Zimmer nach einem Spiegel oder etwas ?hnlichem zu suchen, das ihr Spiegelbild zeigen k?nnte.


    Natürlich gab es kein solches essoire in Menarx’ Zimmer, aber Neveah fand eine durchsichtige Jadette, die ihren Zweck gut erfüllte.


    Neveah hielt sie hoch und zog den Kragen ihrer Tunika herunter, um das Zeichen des Sch?pfers zu betrachten, das sie trug.


    Lebhaft erinnerte sich Neveah an den Anblick von Alessios Sch?pferzeichen, das in jener Nacht eingraviert wurde – es war eindeutig das Bild eines verdunkelnden Mondes.


    "Ein verdunkelnder Mond für die Eklipsendom?ne...", murmelte Neveah vor sich hin.


    Aber Neveahs eigenes Sch?pferzeichen war kein verdunkelnder Mond, es war ein merkwürdiges Zeichen, das sie nie ganz verstanden hatte.


    Jetzt, da Neveah es erneut betrachtete, erkannte sie, dass das auf ihrer Haut einge?tzte Zeichen eine Schneeflocke war.


    "Ein verdunkelnder Mond für die Eklipsendom?ne... Eine Schneeflocke für die Winterdom?ne", flüsterte Neveah.


    Alle Bücher besagten, dass es in derselben Generation nicht zwei W?lfe geben k?nne, die mit dem Alpha-K?nig geboren wurden, doch Alessio und Neveah waren nur wenige Jahre auseinander und beide mit dem Alpha-K?nig zur Welt gekommen.


    Neveah wurde in diesem Moment r, dass Alessio und sie beide Alpha-K?nige waren, aber nie aus derselben Dom?ne.


    "Wie konnte ich das die ganze Zeit übersehen?", flüsterte Neveah in einem von Emotionen erfüllten Ton.
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