<h4>Chapter 369: Der Kampf gegen den Trollgolem (Kap.369)</h4>
Tief im Wald ert?nte ein erdbebenartiges Brüllen, das sich weit ausbreitete, als der Trollgolem seine wahre Form enthüllte. W?hrend seiner Verwandlung schossen St??e dunkler magischer Energie aus dem Trollgolem hervor und breiteten sich wellenf?rmig im Wald aus, lie?en B?ume umstürzen und schleuderten Staub sowie Trümmer durch die Luft.
Die Atmosph?re war erfüllt vom Gestank des Todes und dunkler Magie, als das wahre Ausma? dieses entsetzlichen Geruchs, der bisher in seiner Tarnung verborgen war, nun vollst?ndig entfesselt wurde. Ein Haufen verfaulender K?rper sank vor dem schrecklichen Duft, der sich von der gewaltigen Bestie verbreitete, in sich zusammen, w?hrend sie ein weiteres erdbebenartiges Brüllen von sich gab.
An diesem Ort im Wald beobachtete Jian die Verwandlung des Trollgolems, sein inneres Raubtier erwachte und suchte nach dem richtigen Moment, um anzugreifen. Die dunkle magische Energie, die w?hrend seiner Transformation vom Trollgolem ausstr?mte, war zu intensiv – es w?re unm?glich für Jian gewesen, sich zu n?hern.
In einem Augenblick erhob sich eine gigantische Kreatur über den Wald – ein gewaltiges Ungetüm, dreimal so gro? wie Jian in seiner Drachenform. Es bot einen schreckensvollen Anblick: Haut aus aufgebl?htem und verrottendem Fleisch, zu Hunderten miteinander verschmolzen.
Der Trollgolem war ein Wesen, geschmiedet aus den überresten der Toten, um das Bild einer monstr?sen Trollgestalt anzunehmen. Seine vier Gliedma?en waren so dick wie Baumst?mme, seine Vorderarme reichten unheilvoll nah an seine Ferse heran. Jedes Glied endete in scharfen, furchteinfl??enden uen, und aus seinen Handfl?chen hingennge Tentakel.
Das Antlitz der Bestie war noch abscheulicher, und bei diesem Anblick zogen sich Jians Brauen vor Ekel zusammen. Dunkle Magie war verabscheuungswürdig, doch die Kunst der Nekromantie, eine Form der dunklen Magie, die Lebendiges aus Tausenden von Leichen erschafft, war für Jian zu schrecklich, um es überhaupt zu begreifen. Wie konnte jemand solch ein Wesen beschw?ren, das Unschuldige heimsucht und terrorisiert?
Jian vermochte nicht, die gesamte Gestalt dieses Wesens zu erfassen; es war Jahrhunderte her, seit er das letzte Mal einem Trollgolem gegenüberstand, doch dieser war schlimmer als alles, was er in Erinnerung hatte.
Die Verwandlung war abgeschlossen, und als sich die Explosion dunkler magischer Energie legte, griff die Bestie an. Eine gewaltige Faust fiel von oben herab auf den tz, an dem Jian gestanden hatte. Nun hatte die ht begonnen.
Jian wich geschickt aus, gerade als die Faust des Golems – schwer wie ein Felsbrocken – auf den Boden krachte, die ?u?ere Schicht durchschlug und einen gro?en Krater hinterlie?. Jian verwandelte sich noch w?hrend des Sprungs von seiner menschlichen Gestalt in seine Drachenform und schoss direkt aus der Staub- und Schuttwolke empor.
Er stieg auf gleiche H?he mit dem Trollgolem und stabilisierte seinen Flug. Die hoch aufragenden B?ume standen als stille Zeugen dar, ihre ?ste streckten sich aus wie verkrüppelte Finger. Aber sie waren nicht die einzigen Zeugen; die riesige Bestie überragte mit ihrer vollen Verwandlung den Wald, und der Kampf war meilenweit sichtbar.Jian stürzte sich auf das Biest, was den Beginn eines Tanzes aus Feuer und Tod markierte.
Der Trollgolem brüllte vor Wut, als er merkte, dass Jian seinem Angriff entkommen war, und die Tentakel, die aus seiner anderen Hand ragten, schnellten auf Jian zu.
Das majest?tische Wesen, dessen Schuppen wie geschmolzenes Gold gl?nzten, schnitt durch die Luft, seine Flügel weit ausgebreitet, w?hrend er dahin glitt.
Seine gro?en Augen funkelten t?dlich, fokussiert auf die herannahenden Tentakel. Der Drache mit den goldenen Schuppen neigte sich nach links und wich so dem ersten Tentakel aus, w?hrend seine Krallen in schneller Folge die anderen zerschmetterten.
Schwarzes Blut spritzte aus den zerschnittenen Tentakeln und verteilte sich überall, und der Trollgolem stie? einen schmerzerfüllten Schrei aus, ein grauenvolles Ger?usch, das durch den Wald hallte.
Die Geschwindigkeit der Bestie mit goldenen Schuppen wurde in keiner Weise behindert, und das wütende Brüllen des Trollgolems dahinter schüchterte ihn nicht ein.
Der Trollgolem schoss noch mehr Tentakel auf die goldene Bestie ab in dem Versuch, sie zu b?ndigen, doch die goldene Bestie war schneller.
Fliegen war für ihn so natürlich wie Atmen und das Man?vrieren durch die Elemente kam ihm mühelos vor; vor allem war er ein kampferprobter Drache.
Der goldene Drache nahm geschickt einen Tentakel nach dem anderen heraus und wirbelte mit atemberaubender Geschwindigkeit durch die Luft.
Er strahlte eine Aura urzeitlicher Macht aus. Seine Flügel, breit und imposant, spannten sich aus und warfen einen Schatten auf den Waldboden.
Jians Augen brannten wild, w?hrend der Trollgolem versuchte, ihn von seinem wahren K?rper fernzuhalten – und bald war r, warum.
Die Tentakel regenerierten sich mühelos, und so sehr Jian sie auch abschlitzte, sie wuchsen in kurzer Zeit wieder nach und enthüllten eine erstaunliche F?higkeit jenseits der Selbstheilung.
Der Trollgolem handelte auch taktisch klug, seine Tentakel blockierten Jian von allen Seiten und seine F?uste führten t?dliche Schl?ge aus, was es schwierig machte, voranzukommen oder sich zurückzuziehen.
Wer auch immer diesen Trollgolem heraufbeschworen hatte, war nicht zu untersch?tzen. Unter den dunklen Zauberern, die einst die Welt beherrschten, wer war in der Nekromantie so erfahren?
Jian überblickte die Umgebung und überlegte, wie er am besten nah genug herankommen konnte, um diesen Kampf schnell zu beenden.
’Wie viel von dir selbst kannst du regenerieren?’, dachte Jian bei sich.
Die Zeit für die Auseinandersetzung mit den Tentakeln war begrenzt, und so macht Jian mit einem t?dlichen Brüllen einen Ausfallschritt zur Seite und schoss vorw?rts.
Jians Schwanz, einnges und t?dliches Anh?ngsel, krümmte sich am Ende wie die scharfe Spitze eines m?chtigen Speers.
Er durchtrennte das dicke Fleisch des Trollgolems mühelos und trennte den Arm des Golems direkt am Handgelenk ab.
"Mein Lehnsherr!" Menarx’ vertraute Stimme hallte in Jians Geist wider.
"Du bist sp?t dran, r?ume mir den Weg." dachte Jian zurück.
Jian wirbelte vom herausspritzenden Blut weg und schoss mit einem m?rderischen Funkeln in den Augen vorw?rts.