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Chapter 367: Für das liebe Leben (Kap.367)

    <h4>Chapter 367: Für das liebe Leben (Kap.367)</h4>


    "Elle, was machst du da? Leg das weg!", zischte Dante und versuchte sich aufzurichten.


    Er erstarrte, als Estelle das Messer noch n?her an Neveahs Hals drückte und Blut hervortrat.


    "Wenn du dich pl?tzlich bewegst, bringe ich sie wirklich um", warnte Estelle mit einem unheilvollen Ton, der ganz und gar nicht nach ihr ng.


    "Elle, was...", begann Dante erneut zu fragen, doch Neveah fiel ihm ins Wort.


    "Ihre Augen, Dante, wie schauen sie aus?", fragte Neveah.


    Da Neveah ihr den Rücken zukehrte, konnte nur Dante Estelle sehen.


    "Sie leuchten merkwürdig... irgendwas stimmt nicht", murmelte Dante entsetzt.


    "Dunkle Magie", erkl?rte Neveah knapp.


    "Elle, h?r mir zu, was immer das auch ist, du musst dagegen ank?mpfen... das bist nicht du!", versuchte Dante sie zu erreichen, w?hrend seine Augen sich weiteten, als Estelle das Messer noch n?her heranführte.


    "Ich... sie zwingt mich, sie m?chte, dass ich Neveah verletze. Sie hat den Schlüssel... sie will den Gegenstand...", stammelte Estelle mit zitternder Stimme.


    Unbewusst legte Neveah ihre Hand auf ihre Schultertasche.


    "So sehr auch jeder seine Gründe hat, wir wissen beide, dass dies zu nichts führt", sagte Neveahngsam und bedacht.


    Estelles Hand mit dem Messer zitterte sichtlich und es war r, dass sie k?mpfte, ihrer Hand Einhalt zu gebieten, doch ihr K?rper gehorchte nicht.


    Ohne sich zu rühren, überlegte Neveah, wie sie die Situation meistern konnte, ohne Estelle zu verletzen.


    Das Messerg direkt an Neveahs Kehle und jede hastige Bewegung ihrerseits würde Estelle verassen, den Willen dessen, der hinter alledem steckte, zu vollstrecken.


    "Estelle, du musst dagegen ank?mpfen...", setzte Neveah an, wurde jedoch von Estelle unterbrochen.


    "Ich versuche es!", zischte Estelle, und für einen Sekundenbruchteil bewegte sich das Messer weg von Neveahs Hals.


    In diesem kostbaren Moment sprang Neveah weg von Estelle, w?hrend Dante Estelle zu Boden brachte.


    Sie sicherten die Klinge schnell, doch nicht bevor Estelles Dolch nach Neveah schnappte und einen tiefen Schnitt in ihrem rechten Handgelenk hinterlie?.


    "Neveah!" rief Dante besorgt, w?hrend er die strampelnde und schreiende Estelle mit seiner einzigen guten Hand festhielt.


    Vor Schmerz keuchend ummmerte Neveah ihr verletztes Handgelenk, das stark blutete. Der Schnitt war tief, das spürte Neveah nur zu gut.


    "Du musst gehen! Lauf!", schrie Estelle Neveah zu, noch immer k?mpfend gegen Dantes Griff.


    Es war, als k?nnte sie ihren eigenen Verstand kaum beherrschen, w?hrend sie über ihren K?rper keine Kontrolle hatte.


    Neveah warf einen Blick umher, Dante und Estelle würden es unter sich ausmachen, das Letzte, was Estelle tun würde, w?re, Dante zu verletzen.


    Doch der Gegenstand war nun in Neveahs H?nden und weder Estelle noch Dante konnten für seine Sicherheit garantieren.


    Neveah riss ein Stück ihrer Tunika ab und wickelte es hastig um ihr blutendes Handgelenk, in der Hoffnung, die Blutung irgendwie zu stillen.


    "Sie kommt! Du kannst ihr nicht widerstehen,uf, Neveah!", schrie Estelle.’"Schuppen!" zischte Neveah ver?rgert, drehte sich um und rannte so schnell sie konnte davon.


    Schon wieder fand sich Neveah rennend um ihr Leben durch den Wald wieder, doch dieses Mal war die Bedrohung keine monstr?se Golemkreatur, sondern eine unsichtbare, ihren Geist kontrollierende Fee.


    ’Veah, du verlierst Blut!’ dachte ihr Wolf Neveah zu.


    ’Warum heilt es nicht?!’ dachte Neveah an ihren Wolf zurück.


    ’Die Wirkung der dunklen Magie des Trollgolems ist noch nicht abgeklungen. Du musst anhalten und deine Wunde versorgen!’ argumentierte ihr Wolf.


    ’Nein... das kommt nicht infrage.’ entgee Neveah mit einem Kopfschütteln.


    Stattdessen verwandelte sie sich in ihre Wolfsgestalt, um schneller voranzukommen.


    Neveah wusste nicht einmal genau, vor was sie floh; sie wusste nur, dass es besser für alle w?re, je schneller sie Menarx oder K?nig Jian erreichte.


    Neveah kam nur so weit, bevor ein m?chtiger magischer Sto? sie zu Boden warf,


    sie wirbelte durch die Luft und krachte einige Meter entfernt auf den Boden.


    Neveah fühlte, wie ihr ganzer K?rper vor Schmerzen krampfte, und konnte nicht ausmachen, wie viel davon vom Sturz und wie viel von der Frau mit den obsidianfarbenen Flügeln herrührte, die gerade über Neveah hinweggeflogen war.


    Neveah rang darum aufzustehen, doch stattdessen knackten ihre Knochen, formten sich neu und ihr K?rper kehrte unfreiwillig in seine menschliche Form zurück.


    Mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden konnte Neveah nicht aufstehen, egal wie sehr sie sich bemühte, ?hnlich wie Estelle – ihr K?rper gehorchte nicht, als w?re er nicht mehr ihr eigen.


    Neveah konnte das Gesicht der dunklen Fee nicht sehen oder sonst irgendein Merkmal erkennen; sie nahm nur die obsidianfarbenen Flügel wahr, die sich in einer nahen Wasserpfütze spiegelten.


    "Hast du schon einmal von Blutmagie geh?rt?" fragte die Frau, w?hrend Neveah sich immer noch gegen ihren Griff wehrte.


    Als die dunkle Fee dies sagte, verst?rkten sich die Schmerzwellen, die Neveahs K?rper durchzuckten, als ob ihr Blut rückw?rts in ihren Adern flie?en würde.


    "Wieder eine dunkle Kunst, die nur dazu dient, der Welt Schaden zuzufügen und nichts Gutes bringt? Mit euch Dunkelfeen ist es immer das Eine nach dem Anderen", presste Neveah zwischen zusammengebissenen Z?hnen hervor.


    "Hmmm, so k?nnte man es formulieren", murmelte die dunkle Fee mit einem leisen Kichern.


    "Du wei?t, was ich will, M?dchen. Her damit", forderte die Dunkelfee.


    "Ich wei? was du willst? Etwas zu direkt für unser erstes Treffen, findest du nicht?", entgee Neveah in ahnungslosem Tonfall.


    Die Dunkelfee sch?tzte Neveahs Scherz offensichtlich nicht.


    Erneut wurde Neveah durch eine unsichtbare Kraft quer durch den Wald geschleudert und der Ranzen auf ihrem Rücken fiel ab, wobei die darin befindliche Kiste herausrollte.


    Bevor auch Neveah wieder hart auf den Boden krachte, war die Wucht des Aufpralls erschütternd, und Neveah war sich sicher, dass einige Knochen besch?digt worden waren.


    "Ah, da ist es ja", murmelte die Dunkelfee.


    Neveah zischte vor Schmerz - die Kiste war nicht weit von ihr entfernt gndet, also griff sie danach, hielt sie fest und zog sie an ihre Brust.


    "Es tut mir leid, Lady, das ist ein Eilversand, bestimmt für jemanden ganz oben in der Rangordnung... Machen Sie es nicht am Boten fest, wir tun hier alle nur unsere Pflicht", keuchte Neveah schmerzvoll.
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