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Chapter 358: Ein Team (Kap.358)

    <h4>Chapter 358: Ein Team (Kap.358)</h4>


    Die dunkle Energie wogte aus der Schnittwunde in Neveahs Handfl?che herauf, schoss durch ihre Adern die ganze Hand enng und dann wieder hinab. Der Schmerz war so, als ob Neveahs rechte Hand lichterloh brannte - unertr?glich. Neveahs Hand bebte, w?hrend sie versuchte, den Schmerz zu verdr?ngen, aber er verst?rkte sich nur umso mehr, je mehr sie sich ablenken wollte. Sogar schmerzhafter als ein gebrochener Rippenknochen oder der Aufprall gegen einen Baum.


    "Ein Zeichen dunkler Magie, wie konnte das geschehen?!" brummte Menarx wütend, zweifellos mit seiner Wut auf Cassian zielend.


    "Nein, Narx... sie wissen nichts davon. Niemand wusste es," verteidigte Neveah sich schnell und presste die Worte zwischen fest zusammengebissenen Z?hnen hervor. Es war Neveah nicht bewusst gewesen, dass das Blut des Trollgolem in ihrer Wunde eine derartige Auswirkung haben würde. Selbst jetzt konnte Neveah nicht fassen, was hier vor sich ging.


    Sie musste nichtnge darüber grübeln. Everon nahm Neveahs Hand in seine und prüfte sie. "Everon, was bedeutet das?" fauchte Menarx, dabei Neveahs Gewicht auf sich stützend.


    "Ich wei? nicht, wie sie damit in Kontakt gekommen ist, aber ein Strang der dunklen Energie des Golems ist in ihren Blutkreiuf gesickert."


    "Vorl?ufig besteht kein Ass zur Sorge. Ich spüre kein Gift," versicherte Everon.


    "Dann kannst du es heilen?" fragte Menarx erleichtert.


    "Das fürchte ich ist etwas, was ich nicht heilen kann. Es wird von selbst verweichen, sobald der Trollgolem get?tet wird," offenbarte Everon in ernstem Ton.


    Menarx wollte noch etwas erwidern, doch seine Worte erstarben, alsutes Brüllen den Wald erschütterte und die gespenstische Melodie nochuter wurde.


    "Und hier kommt das, was nicht singt," murmelte Cassian und trat kampfbereit nach vorne.


    Keines dieser Brüllen stammte von dem Trollgolem; das war allen r. Ihre Gefolgschaft bestand aus mehr als nur dunklen Feen und einem Trollgolem. Es war ein vollumf?nglicher Angriff und die Drachenfürsten waren bereit.


    Dutzende Kobold-Bestien brachen aus dem Waldrand hervor und stürzten sich mit voller Geschwindigkeit auf die Drachenfürsten zu. Ihre abscheulichen K?rper waren von der Dunkelheit gut getarnt, aber Neveah konnte sie dennoch r genug erkennen. Monstr?se Kreaturen auf zwei Hufen stehend, riesengro?, mit scharfen H?rnern und noch sch?rferen Z?hnen. Diese Bestien waren noch erschreckender als jene, denen Neveah und Menarx bege waren, als sie die Heilpnze suchten, um Imagors Reiter zu retten.


    "Einsatz, meine Herren! Entfacht es!" knurrte Cassian und hob eine Hand, um den Drachen über ihnen seine Anweisungen zu signalisieren.


    Die Drachenfürsten waren mehr als bereit, dem Befehl Folge zu leisten. Lautes Gebrüll durchdrang den Himmel, als ein Feuerregen die erste Welle der Koboldbeastien niederprasselte.


    Die Schreie der feurigen Kreaturen hallten gespenstisch durch die Nacht, vermischten sich mit dem grauslichen Ton zu einer unheimlichen Eintracht.


    Die Drachenfürsten unten blieben davon unberührt, die drei Drachenfürsten in der Luft schienen alles unter Kontrolle zu haben und formten eine mmenwand, die die Koboldbestien zurückhielt.


    Neveah zuckte unmerklich zusammen, der Geruch von brennendem Fleisch stach in ihren empfindlichen Sinnen, und die sengende Hitze des Drachenfeuers war selbst aus der Distanz, in der sie stand, fast unbezwingbar. Natürlich waren die anderen Drachenfürsten davon komplett unbeeindruckt.


    Die mmen erleuchteten die dunkle Nacht und vertrieben die Dunkelheit, die das Lager umfangen hatte, doch die Schatten schlichen sich an die lodernden mmen heran, im Kampf darum, sie zu verzehren.Die mmen der Drachenfürsten waren nicht so leicht zu bezwingen und entfachten sich noch heftiger, w?hrend Drachen wie ein endloser Strom herabreen.


    "Haltet sie auf!" brüllte Cassian, als weitere koboldartige Wesen aus dem Nichts anstürmten.


    Neveahs Aufmerksamkeit wurde von der Finesse der Kampfdrachen abgelenkt, als der Schmerz wieder einsetzte.


    "Hier, das wird gegen die Schmerzen helfen." Everon reichte Neveah eine seltsame, gelbe Pille.


    Ohne Fragen zu stellen, schluckte Neveah die Pille, immer noch angelehnt an Menarx, der sie mit besorgtem Blick musterte.


    "Mir geht es gut, es ist nichts." versicherte Neveah.


    Cassian gesellte sich wieder zu Neveah, nahm ihre Hand und untersuchte das verkohlte Fleisch um die Schnittwunde.


    "Ich bin deine geringste Sorge. Der Trollgolem wütet irgendwo da drau?en im Wald und wir sind hier vouf besch?ftigt."


    "Was auch immer dort drau?en ist, es ist in Gefahr, und ihr müsst entsprechend Vorkehrungen treffen." beharrte Neveah.


    "Kannst du sagen, wo genau?" fragte Rodvan.


    Neveah st?hnte leise und konzentrierte ihre Sinne über den Schmerz hinaus.


    "Im Norden von hier... dort spüre ich es." sagte sie mit düsterer Stimme.


    "Decaron ist nicht nach Norden gegangen..." begann Rodvan, wurde jedoch von Cassian unterbrochen, der vor Wutut zischte.


    "Es jagt nicht Decaron, es jagt Jian!" rief Cassian aus.


    "Was?!" Menarx war sofort rmiert.


    "Er ist nicht mit mir ins Lager zurückgekehrt. Jian ist im Wald auf dem Hügel exakt n?rdlich von hier... und ich konnte ihn auch nicht erreichen, ich dachte, er h?tte mich abgeschottet." erkl?rte Cassian.


    Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, erhoben sich Kaideon und Rodvan, verwandelten sich in ihre Drachengestalt, schossen in den Himmel und verschwanden bald aus dem Blickfeld.


    "Und jetzt?" wollte Neveah wissen.


    "Decarons Sicherheit und die des jungen Starron-M?dchens und ihres Drachenlords müssen gew?hrleistet werden, doch der rechtm??ige tz der K?nigsgarde ist an der Seite ihres K?nigs." Da war die einzige Antwort, bevor auch Cassian gen Himmel flog.


    "Everon wird sich um die Dinge hier kümmern. Du kannst dich entscheiden, ob du mit mir gehst oder hier auf mich wartest. Aber ich muss zu Jian." sagte Menarx zu Neveah.


    "Aber Everon meinte, du kannst dich noch nicht verwandeln..." begann Neveah zu protestieren, brach dann aber ab, da sie wusste, dass Menarx seine Pflichten voranstellte.


    "Dann gehen wir zusammen. Wir sind ein Team, Narx... du und ich." erkl?rte Neveah bestimmt.


    Menarx nickte, trat von Neveah zurück und verwandelte sich schnell. Bald darauf stand ein gewaltiger roter Drache vor Neveah.


    Sie z?gerte keine Sekunde, kletterte auf Menarx’ Rücken und mit einem Satz durchstie? er den Himmel.


    Aber nicht ohne einen Sturzflut von mmen auf die Kobolde unter ihnen niederregnen zussen.


    Wie es die Legenden sagten, brannten die lodernden mmen des rubinroten Bestien hei?er als jedes andere Feuer in der riesigen Festung.


    Neveah überzeugte sich selbst von dieser Wahrheit, als sie beobachtete, wie alles, was Menarx’ mmen berührten, zu Asche zerfiel.
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