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Chapter 334: Wort, das unter Verschluss gehalten werden soll (Kap. 334)

    <h4>Chapter 334: Wort, das unter Verschluss gehalten werden soll (Kap. 334)</h4>


    Auf der h?chsten Brüstung des ersten Turms der Reiterakademie wurde der Anblick einer smaragdfarbenen Bestie, die sich auf die Akademie zubewegte, immer deutlicher, je mehr Augenblicke vergingen.


    Der Anblick war eine willkommene Erleichterung für den auf und ab gehenden Meister Maloway, der auf dieser H?he stand und die Ankunft von Lord Kirgan erwartete, den er herbeigerufen hatte.


    Meister Maloway war nicht der Einzige, der die Ankunft der einzigen im Bergfried zurückgebliebenen K?nigswache erwartete.


    In nicht allzu gro?er Entfernung von Meister Maloway standen die beiden anderen Seniormeister der Akademie, Meister Heather und Gerwin.


    Auf den ersten Blick waren sie ruhig, jeder stand in seiner Ecke, scheinbar unbeeindruckt von Meister Maloways Unruhe, doch ihre Miene war sichtlich beunruhigt, so viel war offensichtlich.


    "Die k?nigliche Garde mit solcher Dringlichkeit in die Akademie zu rufen, wann hatten wir zuletzt eine so unwahrscheinliche Situation?" Meisterin Heather grummelte leise vor sich hin, wo sie stand.


    Die Reiterakademie genoss einen guten Ruf, und eine ihrer wertvollsten Auszeichnungen war, dass sie ihre Angelegenheiten unabh?ngig vom Bergfried regelte.


    Doch es gab F?lle wie diesen, bei denen keiner in der Akademie genau wusste, wie man damit umgehen sollte.


    "Heather, das betreffende M?dchen ist Meister Maloway anvertraut. Sie soll die Wache des K?nigs übernehmen und ihre Identit?t ist nicht einfach ... wir müssen Lord Kirgan um Rat fragen." erinnerte Meister Gerwin seinen Kollegen.


    "Ihr wisst so gut wie ich, dass die Akademie streng bewacht wird, noch nie hat es einen Vorfall wie diesen gegeben. Wie konnte sich die Lady Neveah in Luft aufl?sen? Das muss doch einen Sinn ergeben!" Meisterin Heather zischte frustriert.


    Es blieb nicht viel Zeit, um mehr zu sagen, denn Lord Kirgans Drachengestalt war bereits angekommen und schwebte nun direkt neben der Brüstung.


    Der grün geschuppte Drache bewegte sich, und Lord Kirgan trat in seiner menschlichen Gestalt mit zusammengekniffenen Augen auf die ttform hinunter.


    "Die Lady Neveah ... ist verschwunden?" vengte Kirgan in leisem Ton, die Augen auf Meister Maloway gerichtet.


    Es war offensichtlich, dass Lord Kirgan die Worte von Meisterin Heather bereits geh?rt hatte, w?hrend Meister Maloway eifrig darüber nachdachte, wie er die Nachricht am besten überbringen konnte.


    "Mein Herr, es ist so, wie Ihr geh?rt habt. Lady Neveah... ist nicht auf dem Gel?nde der Akademie." Meister Maloway antwortete direkt, es gab keine M?glichkeit, die Wahrheit zu besch?nigen.


    So r?tselhaft es für die Meister der Akademie auch war, sie waren im Morgengrauen aufgewacht und hatten festgestellt, dass die Dame mit den Rubinschuppen spurlos verschwunden war.


    Es gab keine Spuren von Eindringlingen, keine Anzeichen eines Kampfes, nichts, was auf eine unfreiwillige Gefangennahme hindeutete.


    "Wie ist das passiert?" fragte Kirgan.


    "Lady Neveah ist im Morgengrauen nicht zum Training erschienen. Ich hatte darum gebeten, sie herbeizurufen, aber als wir in ihrem Quartier ankamen, stellten wir fest, dass sie am Abend zuvor nicht zurückgekehrt war."


    "Die diensthabenden Wachen k?nnen nicht feststellen, wie ... aber niemand hat sie seit letzter Nacht gesehen oder von ihr geh?rt." erkl?rte Meister Maloway.


    Kirgan runzelte die Stirn, er war gerade von einer Flugpatrouille zurückgekehrt, als er die dringende Aufforderung von Meister Maloway erhielt.


    Wie er Meister Maloway kannte, wusste Kirgan, dass es sich nicht um eine Bagatelle handeln konnte, aber er hatte sicher nicht erwartet, dass er mit Neveahs Verschwinden konfrontiert werden würde


    Neveah... das Wolfsm?dchen war bereits mit zu vielen Menschen verwoben, die Kirgan sch?tzte,


    In dieser kritischen Zeit war es das Letzte, was passieren durfte, dass sie zu Schaden kam.


    Kirgan war für die Verteidigung des Bergfrieds zust?ndig, und das war eine Angelegenheit, mit der nur er sich zu diesem Zeitpunkt besch?ftigen konnte.


    "Sag mir, dass du Menarx keine Nachricht geschickt hast." fragte Kirgan zuerst.


    "Wir haben es unter Verschluss gehalten, in Erwartung Eurer Diskretion." versicherte Meister Maloway.


    "Menarx führt das vierte Geschwader zum ersten Au?enposten des Zwergenreichs am Rande der Zitadelle."


    "Seine Verletzungen sind noch kritisch, er strengt sich schon an. Wir wissen genug, um zu wissen, welche Folgen diese Nachricht haben würde ... er darf nichts davon erfahren." stellte Kirgan r.


    "Gut verstanden." Meister Maloway stimmte mit einem verst?ndnisvollen Nicken zu.


    "Ihr letzter bekannter Aufenthaltsort?" Kirgan erkundigte sich, w?hrend sein Verstand bereits über die M?glichkeiten nachdachte.


    "In der Bibliothek, Mor’rud hat sie kurz nach der zehnten Stunde enssen. Er wartet in meinem Arbeitszimmer." Meister Maloway meldete sich ohne Verz?gerung.


    "Ich will, dass jede einzelne Wache, die letzte Nacht Dienst hatte, herbeigerufen wird, ich werde das selbst regeln ... Krieg droht am Horizont, ich werde nicht zssen, dass meine Brüder davon erfahren." erkl?rte Kirgan mit strenger Stimme.


    Kirgan schritt an Meister Maloway vorbei in den ersten Turm, wo er direkt auf Meister Maloways Arbeitszimmer zusteuerte.


    W?hrend Kirgan ging, hielt er pl?tzlich auf halbem Weg inne, als ihm ein weiterer Gedanke in den Sinn kam, ein zutiefst beunruhigender Gedanke.


    "Und haltet das mit allen Mitteln vom Berg Edar fern. Nicht ein einziges Geflüster verl?sst das Gel?nde der Akademie, bis Neveah gefunden ist..." mahnte Kirgan streng.


    "Oder die Zwerge w?ren unsere geringste Sorge..." fügte Kirgan in einem leisen Gemurmel hinzu.


    Man brauchte nicht nachzufragen, welche Macht in den Tiefen des Berges Edaruerte, in einer vorübergehenden Einsamkeit, weit weg von den Unruhen, die in der Festung herrschten.


    Doch wenn Kirgan eines wusste, dann, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis die Bestie vom Berg Edar wieder ins Rampenlicht zurückkehrte.


    Doch im Moment wusste Kirgan, dass es für alle viel sicherer war, wenn er in der Ferneuerte, bis sich die Gemüter beruhigt hatten.


    Vor allem jetzt, wo der Name ’Neveah’ auf so unwahrscheinliche Weise ins Spiel gekommen war ... er war der sicherste Ausl?ser, der einen Regen des Schreckens ausl?sen würde, dessen war sich Kirgan sehr bewusst.


    "ubt mein Herr, dass etwas Ungew?hnliches passiert sein k?nnte?" fragte Meister Gerwin besorgt, als sie Kirgan folgten.


    Allein der Gedanke daran jagte Kirgan einen kalten Schauer über den Rücken. Es war ihm unm?glich, auch nur daran zu denken, welche Auswirkungen das haben würde.


    Kurgans erste Reaktion war ein freudloses Kichern.


    "Unerwünscht? Das wollen wir doch schwer hoffen..." murmelte Kirgan und schüttelte den Kopf.
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