<h4>Chapter 283: Rasender Maroon (Kap.283)</h4>
Der Hauptw?chter des Nord-ns schien protestieren zu wollen, wurde jedoch von Lady Melissa gestoppt, die ihre Hand hob, um ihre Nymphen zu beruhigen.
"Nun gut, ich habe einen Vorscg, den Lord Farren sicherlich zufriedenstellen wird." begann Lady Melissa und gingngsam auf Estelle zu, dunkle Funken in ihren Augen.
"über das erste Blut kann gestritten werden... aber der Tod ist gewiss." beendete Lady Melissa und winkte l?ssig mit der Hand.
Pl?tzlich schossen aus allen Richtungen Ranken auf Estelle zu, mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit.
Es gab kein Entrinnen und Estelle hatte ihr Schwert im Versuch, den Schatz zu retten, verloren.
Die Ranken gen sich um Estelles Hals und Gliedma?en und hoben siengsam vom Boden auf und spannten sich dabei im selben Tempo fest.
"Lady Melissa! Was tun Sie da?!" rief Lord Farren aus und machte einen Schritt nach vorne, wurde aber von den Wachnymphen des Nordens aufgehalten.
Es gab nicht genügend Druiden-Nymphen, um den Nord-Nymphen auf ihrem eigenen Territorium entgegenzutreten, daher waren auch sie in dieser Situation machtlos.
"Das widerspricht den Regeln des Turniers! Ihr k?nnt das nicht tun!" schrie die Hauptw?chterin der Druiden-Nymphen wütend.
Estelle k?mpfte um Luft, w?hrend die Ranken schmerzhaft um sie herum fester zogen, sowohl die Luft als auch die Durchblutung abschnitten.
Die Ranken waren dick und stark, und so sehr Estelle sich auch wehrte, sie konnte ihrem Griff nicht entkommen. Bei jeder Bewegung von Estelle zogen sich die Ranken nur noch schmerzhafter zusammen.
Estelle’s Sicht verschwamm, es fiel ihr schwer, sich auf die Umgebung zu konzentrieren, w?hrend ihr die Luft mit jeder Sekunde abgeschnürt wurde.
’Ich darf nicht so sterben... Was passiert dann mit Vater und dem ganzen n?’ dachte Estelle, w?hrend sie weiter k?mpfte und wild mit ihren Armen und Beinen um sich schlug, um sich zu befreien.
"Gib auf, und ich k?nnte dich vielleicht verschonen." Die sp?ttische Stimme der Hohen Maid erreichte Estelle.
Estelle versuchte zu sprechen, aber ihre Worte kamen nur als gequ?ltes Keuchen heraus und so schüttelte sie stattdessen den Kopf, so gut sie konnte in ihrer Situation.
Besiegt? Drachen wurden nie besiegt, sie bettelten nie um ihr Leben oder senkten den Kopf vor jemandem.
’Ich will nicht die Schande meiner Abstammung sein.’ dachte Estelle bei sich, w?hrend ihr die Tr?nen in die Augen stiegen, sie wusste, dass es kein Entkommen von diesem Schicksal gab.
Estelle hatte gegen die Hohe Maiden verloren und jetzt würde sie dafür bezahlen. Aber vielleicht war der Tod ein besseres Schicksal als zuzusehen, wie Dantes Leben zerst?rt wird und sie nichts tun konnte, um ihm zu helfen.
Zumindest ging dieser Gedanke Estelle durch den Kopf, als schwarze Flecken über ihr Sichtfeld tanzten.
"Ich tue dir leid, Dante...es tut mir leid..." murmelte Estelle unh?rbar.
Das Bewusstsein schien Estelle zu entgleiten, als pl?tzlich ein erderschütterndes Brüllen den ganzen Wald erschütterte.
Derute Flügelscg hallte über die Lichtung und wirbelte Schmutz, Ger?ll und starke Windb?en auf, die die Nymphen wegschleuderten.
Ein weiteres Brüllen erschütterte den Wald und Estelle richtete so gut es ging ihren Kopf auf, um einen Blick auf die kastanienbraunen Schuppen zu erhaschen.
Diese Schuppen... selbst mit ihrem unkonzentrierten Geist und ihrer verschwommenen Sicht, konnte Estelle sie überall erkennen.
"Es ist ein Drache! Es ist ein Drache!" schrie eine Nymphe in Panik.
Ein Tumult brach auf der Lichtung aus, als die Nymphen sich vor Schreck in die B?ume flüchteten, gerade als ein riesiger Drachendete und eine Welle aus Staub und Felsen durch seine Landung verursachte.
Sein Gewicht grub sich ein und schuf einen gro?en Krater um seine Vorder- und Hinterl?ufe und seine gro?en Flügel wurden immer noch zur Seite ausgebreitet, die B?ume umstürzten und die Nymphen in Angst und Schrecken versetzten.
Durch die Landung des Drachens wurde auch die Hohe Mutter aus dem Gleichgewicht gebracht und die Ranken um Estelle l?sten sich.
Estelle fiel zu Boden undndete auf den Knien, sie mmerte sich an ihren Hals und rang nach Luft.
"Nenn dich, Herr Drache! Die Nymphen sind mit den Drachen im Frieden, du kannst nicht einfach so in unser Land eindringen!" stellte sich der Hauptw?chter des Nord-ns ihm wütend entgegen.
Der aufgeregte, kastanienbraun geschuppte Drache stie? ein weiteres erderschütterndes Brüllen aus, seine Gliedma?en zuckten und waren bereit, sich auf ihn zu stürzen.
"Lord Dante Temur von Fort Scabbard! Das ist sein Name!" rief Estelle, als sie endlich wieder zu Atem gekommen war.
Auf der ganzen Lichtung herrschte Totenstille, das einzige Ger?usch war das aufgeregte Atmen des kastanienbraunen Drachen.
Der Drache war so gro?, dass er mehr als die H?lfte der Lichtung einnahm und die Nymphen, die nicht um ihr Leben geflohen waren, auf engem Raum und hinter den B?umen zurücklie?.
Estelle k?mpfte sich auf die Beine und ging zu Dantes Drachen hinüber, eine Hand auf seine Hinterl?ufe gelegt.
"Dante...?" dachte Estelle zu ihm durch die durch Hautkontakt hergestellte Gedankenverbindung.
Dante grunzte leise und drehte seinen gro?en Kopf, so dass er auf Estelle hinunterblickte.
Estelles Kehle war von einem Schluchzen verstopft, Dantes Drache war ihr so vertraut, ein Drache, den sie seit über einem Jahrzehnt nicht mehr gesehen hatte.
"Dein Einhornhorn ist l?nger geworden..." kr?chzte Estelle.
Dantes Drache hatte ein einzelnes Horn, das im Gegensatz zu anderen Drachenh?rnern von der Stirn ragte und Estelle hatte ihn immer damit aufgezogen, als sie jünger waren, erz?hlte ihm, dass er irgendwo Einhornblut in seinen Adern hatte.
"Sch?rfer auch..." hallte Dantes Stimme in Estelles Gedanken wieder.
Estellechte, nickte zustimmend, w?hrend Tr?nen aus ihren Augen rannen,
"Warum bist du gekommen und hast dich verletzt? Ich würde niemals eine fremde Nymphe als Partnerin akzeptieren..." Dante dachte erneut zu Estelle.
"Ich... ich wusste nicht, was ich sonst tun sollte..." brachte Estelle stotternd hervor.
"Dannss mich es dir zeigen..." dachte Dante zurück, und wendete sich den Nymphen zu und lie? ein wildes Gebrüll aus seiner Kehle dringen.
Dann verwandelte sich Dante, seine Drachengestalt wich seiner menschlichen Seite, und im n?chsten Moment stand Dante an der Stelle seines Drachen, die Arme hinter dem Rücken verschr?nkt, und eine herrische Aura str?mte von ihm aus.
"Ich sollte euren Wald niederbrennen... dich und deinen n zu einem Haufen Asche reduzieren!" knurrte Dante drohend.