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Chapter 280: Der Drache in dir (Kap.280)

    <h4>Chapter 280: Der Drache in dir (Kap.280)</h4>


    Die Sonne war hoch über dem Wald von Tajmaé aufgegangen und warf ihre Strahlen über den Versammlungstz, wo bald einng erwartetes Ereignis stattfinden sollte.


    Es war die festgesetzte Zeit für die Turniere der Nord- und Zigeunernymphenns, der beiden ns, die noch die alten Br?uche der Blütezeit befolgten.


    Und obwohl die Druidennymphen diese alten Gesetze nicht mehr befolgten, war es ihre Pflicht, der Eidung der anderen ns zu folgen und bei den Turnieren dabei zu sein.


    Alle Nymphen der drei ns hatten sich auf der gr??ten Lichtung im Herzen des Waldes versammelt.


    Die Lichtung war gro? genug, um mehr als tausend Nymphen zu fassen, und gro?e B?ume sperrten die Lichtung von allen Seiten ab.


    Die B?ume waren so gro?, dass man sie nicht als normale B?ume bezeichnen konnte. Angereichert durch die Magie der Nymphen wuchsen sie zu gewaltigen H?hen heran und ihre ?ste waren gro? genug, um den Nymphen als Ruhetz zu dienen.


    Hunderte von Nymphen sa?en bereits auf den ?sten und blickten erwartungsvoll auf den Beginn des Turniers hinunter, viele andere hockten auf den Felsen am Rande der Lichtung.


    Diese Lichtung war der abgelegenste Teil des Waldes Tajmaé, ein Versammlungstz, der gut versteckt in den tiefsten Teilen des Waldesg und auf dem alle Turniere der Blütezeit abgehalten wurden.


    Die Turniere galten als heiliges Ereignis, ein vom Sch?pfer gesees Kr?ftemessen, bevor die Bande der Blütezeit gefestigt werden konnten.


    Es war auch eine Chance für die Nymphen, ihren Anspruch auf die Preise der Saison zu erheben, die eine Bindung mit den ihnen zugedachten abgelehnt hatten.


    In der Blütezeit hatte es viele Turniere gegeben, aber die Vorfreude auf dieses Turnier war weitaus gr??er als je zuvor, und der Grund dafür war der Kampf um den Preis der Hohen Jungfrau.


    Es hatte sich unter den ns herumgesprochen, dass dieses Mal ein Anspruch auf den Preis der Hohen Jungfrau erhoben wurde, und dieser Anspruch wurde nicht von einer Nymphe erhoben, keine Nymphe würde so waghalsig sein.


    Diesmal wurde der Anspruch von einem hellen Blut erhoben... einem Kind der Drachen, eben jenen Drachen, die vor all den Jahrhunderten die Fae und Nymphen unter ihre Herrschaft gebracht hatten.


    Wie nicht anders zu erwarten, herrschte eine tiefe Feindschaft, die über Generationen weitergegeben worden war, und für die meisten hatte dieser Kampf zwischen einer Nymphe und einem Lichtblüter sicherlich eine gr??ere Bedeutung.


    In einiger Entfernung, verborgen in der N?he der B?ume, stand Estelle und blickte auf einen kleinen See.


    In der Zeit, die die Vorbereitung des Turniertzes gedauert hatte, war den Herausforderern Zeit gegeben worden, sich auf den bevorstehenden Kampf vorzubereiten.


    Aber Estelle hatte nichts vorzubereiten, und so war sie einfach losgewandert.


    Estelle war nur kurz gufen, dem Rauschen des Wassers folgend, wie sie es immer tat, wenn sie den Weg nicht fand, und das hatte sie zu einer kleinen Lichtung geführt, an der ein sauberer Bach vorbeifloss.


    Die Lichtung war nichts Besonderes, doch der Reichtum der Natur rundherum erinnerte Estelle an ihre Lichtung in Fort zed, den Ort, an den ihre Mutter sie immer mitgenommen hatte.


    Diese Lichtung hatte eine so besondere Bedeutung für Estelle, dass die Erinnerung an sie einen dumpfen Schmerz in ihrem Herzen ausl?ste.


    "Ich war dumm ... würde ich eine Chance bekommen, das wiedergutzumachen?" murmelte Estelle vor sich hin, w?hrend sie sich auf einen Stuhl sinken lie?, einen kleinen Stein aufhob und ihn in den Bach warf.


    Die Wellen, die sich auf der Wasseroberfl?che ausbreiteten, wirkten seltsam beruhigend, oder vielleicht war es auch nur die Gssenheit und der Frieden, der sich einstellte, wenn man wusste, dass man vor einem entscheidenden Moment im Leben stand.


    "Ich habe trainiert, viele Jahreng. Aber ich frage mich, ob meine eigene Kraft ausreichen wird ... Magie gegen ein Schwert?" fuhr Estelle fort undchte leise vor sich hin.


    "Wenigstens hatten meine Verwandten ihre furchterregenden uen, ihre Schneidez?hne und Feuer ... alles, was ich habe, bin ... nun ja, nur ich." sagte Estellengsam und warf einen weiteren Kieselstein in den See.


    "Ich habe keine Angst, es w?re eine Schande für meine Blutlinie, eine Nymphe zu fürchten... aber diese Angst, die mit dem Wissen einhergeht, dass ich es mir nicht leisten kann, zu verlieren? Das ist es, was mich bstet."


    "Wenn ich versage, wird Dante rechtm??ig ihr geh?ren. Sie wird ihn an sich binden, und er wird nie die Chance haben, eine Entscheidung zu treffen..."


    "Dante kann es sich nicht leisten, dass die Bindung noch einmal gebrochen wird, nicht nach der Durchtrennung. Selbst wenn er nicht will ... er würde es nicht überleben." murmelte Estelle leise und der blo?e Gedanke daran jagte ihr einen Schauer des Entsetzens über den Rücken.


    "Ich bin die Einzige, die ihn jetzt noch beschützen kann, und ich bin bereit, alles zu tun, was n?tig ist, aber ich bin kein Drache. Wird das ausreichen?" fragte Estelle zweifelnd,


    Estelle war sich nicht sicher, warum sie all ihre ?ngste zugab, selbst wenn es niemanden gab, der ihr antworten konnte, aber diese Lichtung und ihre Vertrautheit hatten etwas an sich, das sie beruhigte.


    So sicher, wie man sein kann, wenn man gegen die Hohe Jungfrau eines Nymphenns antritt.


    "Fühlt es sich so an, wenn das Schicksal eines anderen Lebens auf einem ruht? Ist es so schwer für Vater ... und den anderen Drachenlord, der Tausende und Abertausende von Wesen beschützen muss?"


    "Ein Drachenlord zu sein ist viel mehr, als nur einen Drachen zu haben, das verstehe ich jetzt. Es ist nur Dante, den ich beschützen muss, und meine H?nde h?ren nicht auf zu zittern ..." Estelle brach an dieser Stelle ab und stie? einen leisen Seufzer aus.


    Estelle hatte es immer gehasst, als Frau geboren zu werden, denn das bedeutete, dass sie nie einen Drachen haben würde und ihr Volk nie so anführen konnte, wie es ihre Vorfahren getan hatten.


    "Wenn die Dinge anders gufen w?ren ... wenn ich das Angebot angenommen h?tte, einen Drachen und Jason bekommen h?tte ... w?re ich dann glücklich gewesen?" fragte sich Estelle, obwohl sie die Antwort darauf bereits kannte.


    "Ich bezweifle, dass du die Antworten findest, die du suchst, wenn du so in den Strom starrst." Lord Farrens Stimme unterbrach Estelles Gedanken.


    "Wienge hast du mir schon zugeh?rt?" fragte Estelle und merkte, dass sie zu tief in Gedanken versunken war, um Lord Farrens Ann?herung zu bemerken.


    "Nichtnge. Ich kann nicht umhin zu sehen, dass du dich nicht wirklich für einen Drachen h?ltst." bemerkte Lord Farren, als er sichngsam n?herte und das trockene Laub unter seinen Fü?en knirschte.


    "Drachen haben eine Drachenseite, ich nicht." Estelle wies auf das Offensichtliche hin.


    "Ich habe kein bisschen Magie und geh?re nicht zu dieser Rasse, aber wenn mir jemals jemand sagen würde, ich sei weniger Nymphe als sie, würde ich ihm meinen Stock über den Kopf ziehen." konterte Lord Farren.


    Estelle kicherte und warf Lord Farren einen Blick zu.


    "Hast du denn nie das Gefühl, dass du nicht dazugeh?rst? Als w?ren alle anderen diese unubliche Naturgewalt, und du bist nur... du?" fragte Estelle neugierig.


    "Kind, ich habe mein Leben meinem n gewidmet. Jeden Atemzug und jeden Schritt für meinen n, und selbst wenn ich mich... unzul?nglich fühle, erinnere ich mich daran, dass ich genauso viel gebe wie alle anderen." erwiderte Lord Farren mit Bestimmtheit.


    "Woher wisst Ihr das? Wie viel gibt denn jeder?" fragte Estelle erneut mit einem Seufzer.


    "Alles, was sie zu geben haben, Kind. Alles, was sie sind, und das tue ich auch, in all meiner menschlichen Pracht."


    "Ich gebe meinen Dienst nur nicht auf die gleiche Weise wie sie. Nicht mit Magie, Zaubersprüchen oder dem Singen für B?ume... Ich leiste meinen Dienst so, wie ich es kann, und ich brauche niemanden, der mir sagt, wie gro? mein Wert ist."


    "Ihr seht keine Nymphen, die mit einem Stock herumhumpeln und mit einem Fu? in der Tür des Todes stehen und dennoch einen ganzen n in Wohlstand und Ordnung halten. Das ist etwas, was nur ich tun kann ... dieser menschliche nführer der Nymphen." sagte Lord Farren mit einem L?cheln.


    "Ihr seht hier keine Drachen, die Dante retten k?nnten. Es ist etwas, das nur du tun kannst ... weil du zuf?llig zu diesem Zeitpunkt für ihn da bist, genau dann, wenn du es sein musst."


    "Und jetzt zeigst du mir den Drachen, der das tut?" fragte Lord Farren.


    "Es gibt keinen..." erwiderte Estelle mit einem kleinen L?cheln.


    "Nein, es gibt einen...dich." erwiderte Lord Farren und stupste Estelle mit seinem Stock an.


    "Ich wei? nicht so viel über die Worte, die du gesagt hast, aber ich wei?, dass die geschworene Pflicht der Drachen nie an ihre Drachenseite gebunden war. Vielmehr ist es ihr natürlicher Instinkt, zu beschützen und zu bewahren ... und das sehe ich auch in dir."


    "Du magst also keine Schuppen haben, keine gro?en Killerz?hne, keine wulstigen Augen und auch nicht so gro? wie ein Berg sein ... aber es steckt ein Drache in dir, Kind."


    "Und heute hat er sich geoutet und der Hohen Jungfrau eines Nordns gesagt, dass er nicht hergeben wird, was ihm geh?rt."


    "Jetzt ist die Zeit gekommen. Du musst den Drachen nehmen und sein Feuer auf der Lichtung niederregnenssen ... wie war der htruf noch gleich?" fragte Lord Farren.


    "Feuer und Blut!" zischte Estelle, die Augen grimmig zusammengekniffen, als sie sich aufrichtete.
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