<h4>Chapter 245: Glockenl?uten 2 (Kap.245)</h4>
"Es hei?t...Lord Menarx...auf seinem Rückflug zum Bergfried...wurde er aus dem Himmel geschossen!" verriet Davina mit einem Schluchzen.
"Aus dem Himmel geschossen..." wiederholte Neveahngsam, unf?hig zu begreifen, was sie gerade geh?rt hatte.
Warum sollte Menarx aus dem Himmel geschossen werden? Von wem? Zu welchem Zweck?
"Veah... atme erst einmal durch..." Davina begann, Neveah zu beruhigen, auf der Hut vor Neveahs Reaktion.
Als die Worte verklungen waren, weiteten sich Neveahs Augen vor Entsetzen, und sie kletterte von ihrem Bett, wobei sie ihr Gewicht auf die Fü?e legte, bevor sie vollst?ndig vorbereitet war.
Neveahs Umgebung drehte sich und sie verlor das Gleichgewicht, konnte sich aber im letzten Moment mit einer Hand an der Kopfstütze festhalten.
"Veah, du bist nicht in der Lage..." begann Davina wieder, aber Neveah war überhaupt nicht daran interessiert, was Davina zu sagen hatte.
Neveah schüttelte schnell den Kopf, ihre Sicht wurde endlich stabil, und sie schnappte sich einen Bademantel, den sie über ihr Nachthemd zog, bevor sie aus ihrem Zimmer stürmte.
Kaum war Neveah hinter ihrer Tür, ert?nte dasute L?uten der Glocken, sout, dass Neveahs empfindliche Ohren klingelten.
"Veah, bitte! Du wei?t doch gar nicht, wo du ihn findest!" rief Davina hinter Neveah her.
Neveah stützte sich mit einer Hand an der Wand ab, w?hrend sie auf wackligen Fü?en zu dem aufsteigenden Raum eilte.
"Die h?chste Ebene... er würde auf die h?chste Ebene gebracht werden..." murmelte Neveah vor sich hin, als sie den Hebel bet?tigte und den Aufw?rtsraum zum Stehen brachte.
Die Türen des aufsteigenden Raums ?fen sich und enthüllten zwei vage bekannte adlige Damen.
"Was zum..." Eine der adligen Damen begann zu protestieren, als Neveah hineinstolperte.
"Lassen Sie mich los!" Neveah zischte, denn sie wusste, dass sie auf eine untere Ebene gingen und sie dringend den Aufw?rtsraum brauchte, um nach oben zu gngen.
Neveah schenkte ihnen keine Beachtung, als die edlen Damen aus dem Aufw?rtsraum huschten und die Türen schlie?en lie?en.
Als sich der Aufstiegsraum in Bewegung setzte, ballte und l?ste Neveah ihre F?uste vor Aufregung.
Die Glocken l?uteten immer nochut, ein oder zwei Glockenschl?ge waren schon schlimm genug, aber sie l?uteten einfach weiter, und dieser eindringliche ng schoss Neveah durch den Kopf.
Menarx ... es muss ihm gut gehen. Es muss ihm gut gehen...’ murmelte Neveah vor sich hin, die Worte wiederholten sich in ihrem Kopf wie ein einstudiertes Mantra.
W?hrend die Angst in Neveahs Herz pochte, gingen ihr zahlreiche Gedanken durch den Kopf.
Was sollte das sein? War es die Vergeltung für die letzte Nacht? Dafür, dass sie ihr Versprechen ihm gegenüber innerhalb eines Augenblicks gebrochen hatte?
Oder war es ihre Strafe dafür, dass sie es gewagt hatte, sich ihrem Schicksal zu widersetzen? Würde Menarx gesch?digt werden, weil sie ihn gew?hlt hatte? Konnte der Sch?pfer wirklich so grausam sein?
Neveahs Kopf pochte heftig, aber das war ihr v?llig gleichgültig, denn die dunklen Gedanken, die ihren Verstand vernebelten, verst?rkten nur ihre Angst und Furcht.
Der aufsteigende Raum bewegte sich zungsam, Neveah konnte nicht sagen, ob er schon immer songsam gewesen war oder ob sie sich das alles nur einbildete.
Aber sie ballte die F?uste, um sich zurückzuhalten, w?hrend sich der aufsteigende Raum in gleichm??igem Tempo bewegte.
Es dauerte nur wenige Sekunden, aber diese Sekunden fühlten sich für Neveah wie eine Ewigkeit an, und als der Aufw?rtsraum schlie?lich die h?chste Ebene erreichte, eilte Neveah aus ihm heraus.
Gerade als sie das tat, raste eine Gestalt an Neveah vorbei, und an der Robe, die er trug, erkannte sie sofort Lord Kirgan;
Einen Momentng trafen sich ihre Blicke, und was Neveah in diesen Augen sah, war ein Schrecken, der zu dem passte, was sie fühlte.
Es war nur ein kurzer Moment, denn im n?chsten war Kirgan schon wieder verschwunden und raste auf die Landettform zu.
Neveah konnte seine Silhouette kaum erkennen, doch sie wusste genau, in welche Richtung er ging, und sie wusste es auch.
Es dauerte nicht allzunge, bis sie die Landettform erreichten, wo sich eine düstere Stimmung über die bereits anwesenden Drachenlords legte.
"Veah!" Lord Everon eilte zu Neveah und ergriff ihre Hand, gerade als sie leicht schwankte.
"Wo ist er?... Wo ist er?!" vengte Neveah in heiserem Ton.
"Du siehst nicht so gut aus, du solltest nicht hier drau?en sein, Veah. Wir werden uns darum kümmern, kehre in dein Quartier zurück." begründete Lord Everon, Neveahs Frage ausweichend.
"Den Teufel werde ich tun!" schnauzte Neveah, zog ihre Hand von Lord Everon weg und machte sich auf den Weg nach vorne.
Neveahs Augen suchten schnell die ttform ab, es gab etwa ein Dutzend Drachenw?chter, aber Menarx war nirgends zu finden,
Neveah merkte erst, dass sie an der falschen Stelle suchte, als K?nig Jian sich bewegte.
Neveah hatte nicht einmal bemerkt, dass K?nig Jian an der ttform stand, sie bemerkte ihn erst, als seine Stimme den Sims, auf dem sie standen, erschütterte.
"Narx!!" brüllte K?nig Jian, als er auf den Rand der ttform zustürmte und sich hinunterstürzte, seine Stimme verng, um einem erdbebenartigen Brüllen tz zu machen, und die Verzweiflung in seinem Ton erschütterte Neveah bis ins Mark.
Blitzschnell schoss der riesige Drache mit den goldenen Schuppen in den Himmel und flog auf eine Gestalt zu, die er zuerst gesichtet hatte.
Die Lords Kirgan, Imagor und Cassian waren nicht weit dahinter und schossen in ihrer Drachengestalt hinter K?nig Jian her.
Neveah beobachtete mit wachsender Besorgnis, wie sich die vier Drachen an einem bestimmten Punkt ausbreiteten, als die vertraute Silhouette eines rotgeschuppten Drachen sichtbar wurde, dessen Flugngsam und schwach war.
Zu seinen beiden Seiten befand sich ein Drachenlord der Drachengarde, der ihm beim Flug half.
Die Drachenw?chter entfernten sich und wurden durch K?nig Jian und die k?nigliche Garde ersetzt, die Menarx von allen Seiten umzingelten und seinen Flug lenkten, damit er nicht abstürzte.
Sie waren so weit entfernt, dass Neveah kaum etwas anderes als die Farbe ihrer Schuppen erkennen konnte.
Doch als sie n?her kamen und sichtbarer wurden, war das erste, was Neveah sah, dernge, gl?nzende Speer, der aus Menarx’ Oberarm ragte, dessen Klinge ihn vollst?ndig durchbohrt hatte.
"Narx! Ihr G?tter! Narx!" rief Neveah und eilte nach vorne, doch sie wurde von Lord Everon aufgehalten, der sie am Arm festhielt.
"Veah, Menarx’ Zustand ist kritisch! Ich mu? mich um ihn kümmern, sobald sie gndet sind! Aber du darfst bei dem, was kommt, nicht dabei sein, es wird schwer sein, zuzusehen." Lord Everon dr?ngte darauf, w?hrend er sich an einen Drachenlord wandte.
"Begleite Lady Neveah zurück in ihr Quartier." wies Lord Everon an.